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Kreisliga C2 Lemgo

Vorberichte Nachholspiele C2 Lemgo vom 31.03.19

Drei Nachholspiele haben wir für euch in der Kreisliga C2 Lemgo im Angebot. Lippe-Kick hat alles Wichtige zu den drei Partien.

 

Die TSG lauert

Kreisliga C2 Lemgo (ab). Es ist Ende März und die TSG Holzhausen/Sylbach II greift erstmals in diesem Jahr ins Geschehen ein. Durch die Niederlage des TBV Lemgo III vor zwei Wochen gegen Matorf hat die TSG den Aufstieg wieder in der eigenen Hand. Nun muss man aber zunächst selbst gegen den VfB ran. Verfolger TuS RW Grastrup/Retzen II ist zu Hause gegen den SC St. Pauli im Einsatz. Ihre Serie fortsetzen will die SG Hörstmar/Lieme III, am Sonntag geht es zum BSV Leese II.

 

VfB Matorf vs. TSG Holzhausen/Sylbach II

Nach zwei Siegen in diesem Jahr geht man beim VfB Matorf selbstbewusst in das nächste schwere Duell. Mit der TSG erwartet man einen „offensiven Gegner.“ Was das für die Gastgeber bedeutet, erläutert Defensivspieler Waldemar Helmut: „Wir müssen wie gegen Lemgo einen guten Tag erwischen und jeder muss für seine Mitspieler mit arbeiten und kämpfen.“ Man hat durchaus schon gezeigt, dass man in der Lage ist, „sind die Mannschaften von oben zu ärgern.“ Zugute kommt den VfB-Kickern zudem, „dass die TSG noch kein Pflichtspiel dieses Jahr hatte.“

 

Das sieht auch TSG-Coach Henri Ellerbrok „definitiv als Nachteil für uns.“ Außerdem werden „sicherlich auch die nicht so einfachen Platzverhältnisse in Matorf dafür sorgen, dass wir erst einmal in unser Spiel reinfinden müssen.“ An Motivation wird es den TSG-Spielern sicher nicht mangeln, denn: „Durch die Niederlage von Lemgo gegen Matorf sind wir bis in die Haarspitzen motiviert, da wir nun aus eigener Kraft wieder an die Spitze kommen können.“ Wenn da nicht dieser formstarke Gegner aus Matorf im Weg stehen würde. Ellerbrok vermutet: „Matorf wird genügend Selbstvertrauen getankt haben, um uns das Leben extrem schwer zu machen. Ich erwarte ein enges, kampfbetontes Spiel, in dem beide Teams alles reinwerfen werden.“ Für die TSG gilt es, „so schnell wie möglich in die Spur zu finden, um dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken.“ Die Qual der Wahl hatte der Coach in Sachen Kadernominierung: „Alle Jungs brennen und haben gut trainiert. Dementsprechend war die Benennung des Kaders nicht einfach für mich. Zwar haben wir ein paar Ausfälle zu beklagen, nichtsdestotrotz können wir nahezu in Bestbesetzung antreten.“

 

Andreas Hellmich pfeift das Spiel um 13.00 Uhr an.

 

BSV Leese II vs. SG Hörstmar/Lieme III

Dem BSV Leese II steht mit der SG Hör/Lie III die „nächste große Herausforderung“ bevor, „die vor allem in der Offensive große individuelle Qualität besitzt, die viele Chancen herausspielen kann.“ Allerdings hat Keeper Nils Langenhop gute Erinnerungen aus dem Hinspiel: „Wir wissen auch, dass sie es im Hinspiel in der zweiten Halbzeit nicht geschafft haben, gegen unsere neun Mann ein Tor zu erzielen.“ Deshalb muss es das Ziel sein, „wieder so geschickt über 90 Minuten zu verteidigen.“ Und wenn dann „das nötige Glück“ dazukommt und „alle einen guten Tag haben, können wir uns gute Chancen ausrechnen. Denn Hörstmar/Lieme ist defensiv nicht immer die stabilste Mannschaft, sodass wir, wenn wir schnelle Spieler aufbieten können, sie vor große Probleme stellen können.“ Dass man selbst defensiv gut stehen und dagegenhalten kann, „haben wir in den letzten 30 Minuten gegen Entrup gesehen, als genug gute Spieler auf dem Platz waren.“ Ob das allerdings am Sonntag auch der Fall sein wird, ist noch unklar. Langenhop weiß nur, „dass es wieder einige Absagen gibt, die wir hoffentlich kompensieren können.“

 

Die Favoritenrolle gehört in diesem Spiel den Gästen, die aus den ersten beiden Spielen vier Punkte holte. Dass man die Serie fortsetzen und die Rolle erfüllen kann, davon geht Coach Mark Lüpke aus: „Zurzeit sieht es sehr positiv bei uns aus, so dass wir die drei Punkte mit nach Hause nehmen werden.“ Das klingt sehr zuversichtlich. Aus gutem Grund, denn Lüpke vertraut seiner Elf: „Wie die Mannschaft derzeit spielt und auftritt mit ihrem positiven Verhalten und dem Miteinander, schlagen wir uns höchstens selbst. Das kann zwar passieren, aber ich denke, wir werden die Punkte mit nach Hause nehmen.“

 

Hermann Langenhop leitet das Spiel, um 13.00 Uhr geht es los.

 

TuS RW Grastrup/Retzen II vs. SC St. Pauli

Der Blick auf die Tabelle kann durchaus trügen. Denn TuS-Coach Timo Drechshage stuft den kommenden Gegner „weitaus unbequemer ein, als es der Tabellenstand aussagt. Ich habe St. Pauli weiter oben eingestuft, sie hatten viele unglückliche Niederlagen und personelle Sorgen. Durch solche nicht vorhersehbaren Probleme rutscht man unten rein.“ Drechshage erinnert sich: „Das Hinspiel bei denen war sehr unangenehm.“ Über ein 3:3 kam der TuS nicht hinaus. Auch in der letzten Saison war der SC St. Pauli sowas wie ein Angstgegner, zu Hause unterlag man mit 1:4, auf der West-Alm gab es ein 4:4. Dass am Sonntag dann der erste Sieg gegen den Sportclub geling, davon ist Drechshage überzeugt: „Bei uns zu Hause sind es ganz andere Vorzeichen, wir haben auf unserem Platz noch keine Punkte abgeben. Die Favoritenrolle liegt bei uns und die nehmen wir auch an.“ Es spricht vieles für die Rot-Weißen: „Unser Lauf und die Stärke, die Power, die wir ganz klar haben, müssen wir aufs Tableau bringen.“ Zudem sieht es personell richtig gut aus: „Die erste Elf steht, ich habe alle an Bord. Ich werde den gesamten Kader zum Platz bestellten und kurzfristig entscheiden, wer auf der Bank sitzen wird.“ Zuvor gibt es noch ein gemeinsames Frühstück, zu welchem Neuzugang Sascha Korwes eingeladen hat. Drechshage ist „ein großer Freund von solchen gesellschaftlichen Sachen.“ Aber zurück zum Sportlichen: „Ich habe natürlich ein, zwei Ausfälle, wie sie jede Mannschaft hat. Aber ich halte die Mannschaft für so stark, dass wir jede Mannschaft schlagen können. Gerade zu Hause. Und so sollte auch die Hürde St. Pauli genommen werden. Aber mit Vorsicht, wir dürfen nicht ins offene Messer laufen oder mit einer Arroganz und Selbstverständlichkeit in das Spiel gehen. Wenn wir das hoch konzentriert, mit einer breiten Brust und einer Körpersprache angehen, wie ich mir das vorstelle, dann sehe ich nur einen Sieger. Und das ist der TuS.“

 

So ist der TuS ohnehin ein „schwieriger Gegner“ für den SC St. Pauli. „Sie stehen diese Saison, genauso wie die letzte, wieder weit oben und hätten ja womöglich auch noch Chancen auf den Aufstieg“, so SC-Coach Simon Meschonat. Die Historie gegen die Rot-Weißen ist pro St. Pauli, entsprechen lautet auch das Ziel: „Die letzten Spiele gegen Grastrup waren immer hart umkämpft, aktuell haben wir allerdings die leicht bessere Bilanz und die wollen wir versuchen mindestens zu halten.“ Aber auch der Coach weiß um die aktuelle Lage: „Allein schon durch die aktuelle Tabellensituation gehen wir natürlich als klarer Außenseiter in diese Auswärtspartie.“ Das ging man in den letzten Duellen gegen den TuS allerdings auch. Am Sonntag muss man „voll da sein und den Kampf annehmen, dann ist durchaus was drin, um den Aufwärtstrend der vergangenen Woche weiter aufrecht zu erhalten.“ Die personelle Lage für das Spiel sieht „sehr gut aus, auch, wenn uns die Verletzung von Philipp Albrecht von letztem Sonntag schwer trifft. Für ihn bedeutet es das Saisonaus. Ansonsten sind aber fast alle Leistungsträger mit an Bord“, so Meschonat.

 

Um 13.00 Uhr erfolgt auch in Grastrup der Anstoß, Patrick Boyce leitet die Begegnung.

Stadtwerke Bad Salzuflen

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