Connect with us

Kreisliga A Detmold

Vorberichte 24. Spieltag 18/19 A Detmold

Wie geil ist das denn? Dieser Spieltag hat es wahrlich in sich. Alles ist noch möglich. Ein Hannover 96 oder ein Paris St. Germain gibt es nämlich nicht.

 

Hitziges Zuckerstadt-Derby

Kreisliga A Detmold (hk). Am Südpol geht die Sonne vielleicht bald unter. Für ein Team könnte das Zuckerstadt-Derby besonders bitter schmecken. Beim Nachbarschaftsduell zwischen SuS Lage und der SG Kachtenhausen/Helpup benötigen beide unbedingt einen Sieg. Angenehmer ist der Druck an der Spitze. Aus dem Führungsquartett hat SuS Pivitsheide mit dem Blomberger SV die härteste Nuss zu knacken. Mit Verlaub, aber Fortuna Schlangen (gegen den SC Türkgücü Detmold), SG Hiddesen/Heidenoldendorf (in Rischenau) und TuS WE Lügde (gegen Heiden) sollten diese Hürden erfolgreich bewältigen, wollen sie ihre begehrte Position weiter festigen. Ein schönes Derby findet zwischen dem TuS Horn-Bad Meinberg und dem SV Diestelbruch/Mosebeck statt. Obacht: Beide klagen über Personalnot.

 

Von Henning Klefisch

 

Post TSV Detmold II vs. RSV Hörste

(hk). RSV Hörste-Kicker Marcus Baumgartner offenbart gewisse Schwierigkeiten bei der Beurteilung des kommenden Rivalen. Dass die Postler zuletzt mit 5:1 in Heiligenkirchen triumphierten, zudem einige Spieler aus der ersten Mannschaft mitwirkten, ist auch ihm nicht entgangen. Den Kopf zermartern möchte sich der Abwehrstratege jetzt nicht, gibt vielmehr eine klare Vorgabe aus: „Dennoch nehmen wir das Spiel, wie es kommt und wollen es gewinnen. Für uns geht es um viel und das werden wir am Sonntag zeigen“, ist der heiße Atem des SuS Lage bei nur drei Punkten Vorsprung eindeutig erkennbar. Gewänne man in der größten Stadt Lippes tatsächlich, würde der Abstand auf den Post TSV II auf nur noch einen Zähler zusammenschmelzen. Zugegeben: Ziemlich viel Konjunktiv, für den Indikativ kann auf dem Platz gesorgt werden. Unnötigerweise hat der Aufsteiger im Hinspiel zwei sicher geglaubte Punkte liegen lassen. So führte man bereits mit 2:0, um dann noch 3:3 zu spielen. Auf eine Premiere hofft unterdessen Marcus Baumgartner: „Wir wollen Sonntag den ersten Dreier der Rückrunde einfahren und werden dafür alles reinhauen.“ Auf vier Spieler muss Trainer Frank Linnemann leider verzichten: Mattias Dick (Arbeit), Yanik Klocker (5. gelbe Karte), Jan Niklas Uhlig (krank) und Robin Lapp (Termin).

 

Spielleiter ab 13.00 Uhr auf dem Werre-Sportplatz in Detmold: Lennart Kunz.

 

TuS Horn-Bad Meinberg vs. SV Diestelbruch/Mosebeck

(hk). Der erste Gedanke, der Richard Soethe in den Sinn kommt, wenn er auf den SV Diestelbruch/Mosebeck angesprochen wird? „Ein gut geführter Verein mit einem super schönen Kunstrasen und verschenkte zwei Punkte im Hinspiel“, können Freude und Trauer in einem Satz verpackt werden. Wirklich hilfreich sind für den TuS Horn-Bad Meinberg-Coach die vergangenen beiden Spiele nicht gewesen. Das 0:8 in Lügde war eine Lehrstunde, mussten beim TuS unter der Woche schließlich alle mitspielen, die noch einigermaßen laufen konnten. Davor erlitt man ein 0:2 in Schlangen. Im Derby gegen die Dörenwald-Kicker sind die drei Punkte das Ziel. Die Personalnot zieht sich aber wie ein roter Faden durch die bisherige Saison: „Ich bin am Wochenende froh, wenn ich eine einigermaßen schlagkräftige Mannschaft auf die Beine bekomme.“ Mete Akyazi, Daniel Rellmann, Can Ünal und Dennis Tille verbleiben auf der Ausfallliste. Chris Capelle weilt auf einem Seminar. Im Vergleich zum „schwarzen Dienstag“ feiern Sergio Frey, Housseb Rassil und Nils Rayczik die Rückkehr. Flügelflitzer Rayczik konnte in den jüngsten zwei Wochen aber nicht trainieren. Spontan wird Erleuchtung vorherrschen, ob Hayrettin Özmen, Toni Knöfel und Fabio Dresen erneut als Helfer in der Not agieren. Falls dieses Trio ausfällt, muss Soethe mit gerade einmal einem Dutzend Spielern das Projekt Derbysieg angehen. „Manchmal birgt das für den Gegner auch die Gefahr der Unberechenbarkeit. Für das Spiel in Lügde galt das leider nicht“, so Soethe schmunzelnd bei Lippe-Kick.

 

Ja, Kruzifix, was hat der SV Diestelbruch/Mosebeck dem Fußballgott bloß getan? Immer wieder gibt es neue Hiobsbotschaften aus dem Dörenwald, die uns erreichen. Das Lazarett ist von stattlichen Eltern, gesellen sich nun auch noch die beiden letztjährigen Auswahlspieler Philip Herclik mit Knieproblemen und Joel Weber mit einer Zerrung hinzu. Dafür kommen Patric Wiechmann und Tim Brinkmann aus der eigenen A-Jugend. Trotz der abermaligen Personalnot kündigt SV Di-Mo-Co-Trainer Lennart Rethmeier trotzig bei Lippe-Kick an: „Dennoch wollen wir punkten, auch der TuS hatte unter der Woche große Personalprobleme, sodass dies keine Ausrede sein darf“, könnte er damit Recht haben. Auch der mentale Aspekt spielt in der A-Liga eine ganz entscheidende Rolle, sagt der zum Saisonende ausscheidende Assistenztrainer doch: „Für die nächsten Wochen benötigen wir wieder mehr Selbstvertrauen.“

 

Tobias Weggen ist für die Spielleitung in dieser Begegnung ab 15.00 Uhr im Waldstadion Bad Meinberg zuständig.

 

TuS WE Lügde vs. TuRa Heiden

(hk). Hossa, die Lage entspannt sich beim TuS WE Lügde – zum Positiven. Blum, Walek, Yannik Pape und Fabian Deppe stehen Cheftrainer Andreas Hoffmann wieder zur Verfügung. Einzig die Langzeitverletzten fallen immer noch aus. Der 8:0-Heimsieg über den TuS Horn-Bad Meinberg unter der Woche hat sich als stimmungsfördernd erwiesen. Nun wollen die Südostlipper nachlegen, wie Hoffmann gegenüber Lippe-Kick erklärt: „Wir wollen das Heimspiel unbedingt gewinnen und werden dafür ordentlich Gas geben.“ Was sagt er zum Gegner aus dem Tabellenmittelfeld, der im Hinspiel mit 2:0 besiegt wurde? „Heiden dürfen und werden wir nicht unterschätzen. Eine sehr kampfstarke Mannschaft, die uns vor Probleme stellen kann.“ Lügde hat Blut geleckt, fühlt sich wohl im Sieges-Swag, möchte seine Hausaufgaben erledigen, um den Bezirksliga-Aufstieg am Saisonende zu feiern. Bei zwei Spielen weniger und nur drei Punkten Rückstand, ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann die Westfälische Eiche den Tabellenzweiten SG Hiddesen/Heidenoldendorf einkassiert.

 

Geffers ist realistisch. Dass TuS WE Lügde seine Heidener mit 2:0 bezwungen hat, das weiß TuRa-Trainer Thorsten Geffers nur allzu gut. Auch, dass das Siegtor erst in der Schlussminute gefallen ist. Dass das Tableau durchaus einen seriösen, vertrauenswürdigen Eindruck erweckt, davon ist er überzeugt: „Die Tabelle lügt auch nicht, wenn man sieht, dass die Gastgeber die meisten Treffer erzielt und die wenigsten Gegentore kassiert haben. Daher erwartet uns sicherlich eine kleine Mammutaufgabe. Trotzdem werden wir uns bestimmt nicht hinten reinstellen und wollen in Lügde auch gewinnen“, gehört den Mutigen das Himmelreich. Ohne Druck können die Jungs von der Rotenberg-Kampfbahn in dieses Spiel gehen, macht das Abstiegsgespenst um Heiden in diesem Jahr doch einen weiten Bogen und der Aufstiegszug legt in Heiden keine Station ein. „Der Druck liegt hinsichtlich des Meisterschaftskampfes klar bei Lügde“, konstatiert Geffers. Seine Miene hellt sich auf, als er über die Personalsituation spricht, die sich merklich bessert. Das Quintett Böckhaus, Nispel, Affeldt, Böke und di Paterniano kehrt zurück. Erst morgen wird endgültig klar sein, wer ein Mandat für welche Mannschaft erhält, benötigt doch die Reserve jeden Punkt für den Klassenerhalt. „Daher“, so die Ankündigung von Thorsten Geffers, „werde ich den einen oder anderen Spieler noch runtergeben.“ Ihre Verletzungen weiterhin auskurieren müssen Markmann, Weiser und Björn Freitag. Auch Meyer und Grabosch fehlen immer noch. „Trotzdem werden wir mit einer schlagkräftigen Truppe nach Lügde fahren, um den Gastgebern einen harten Fight zu liefern“, gibt TuRa Heiden nie auf.

 

Ulrich Multhaup pfeift in der Emmerkampfbahn ab 15.00 Uhr.

 

SuS Pivitsheide vs. Blomberger SV

(ab). Beim SuS Pivitsheide erinnert man sich äußerst gerne an die bisherigen Duelle gegen den BSV. Zwei waren es bereits, einmal in der Liga, einmal im Pokal. Beide Male behielt der SuS die Oberhand. Aber: „Auch, wenn wir die Duelle bisher für uns entscheiden konnten, nehmen wir den Gegner sehr ernst, wissen um die Spielstärke des Gegners und gehen von einem hochmotivierten und von dem Trainerteam gut vorbereiteten Gegner aus“, so SuS-Co-Trainer Florian Sieweke im Vorfeld des Duells. Besonders der „phasenweise sehr spielstarke Auftritt im Pokal, der uns sehr viel abverlangt hat“ hat sich bei Sieweke im Hinterkopf festgesetzt. Ebenso der „Hinspielsieg in Blomberg, den wir dank eines Last-Minute-Treffers nach einer Willensleistung erzielen konnten.“ Nach sieben Punkten aus den letzten drei Spielen will man „mit einer konzentrierten Leistung an die jüngsten Erfolge der letzten Spiele anknüpfen und können, außer die schwerwiegenden Ausfälle unserer leider langfristig verletzten Spieler, auch personell wieder aus dem Vollen schöpfen.“

 

Beim Blomberger SV sind aller guten Dinge drei. „Weder in Pokal noch Meisterschaft konnten wir gegen Pivitsheide bisher gewinnen und daran wollen wir im dritten Versuch arbeiten“, so Coach Mike Winkler. Er erinnert sich: „Pivitsheide ist in den Partien gegen uns immer sehr körperbetont zu Werke gegangen, haben wenig zugelassen und sind damit auch die ganze Serie erfolgreich.“ Seiner Mannschaft empfiehlt er, „der gleichen Einstellung ins Spiel“ zu gehen, „die uns die Rückserie bisher zum Erfolg geführt hat, dann ist auch in Pivitsheide was drin.“ Personell haben die Nelkenstädter allerdings immer noch Probleme. Denn für Wilhelmi, Rjabokin, Uzunlar, Siekmann und Zejglic war in der Woche reduziert bzw. kein Training möglich, Türe und Samed Ünal fallen definitiv aus. „Bisher sind wir mit den personellen Problemen einigermaßen über die Runden gekommen“, sagt Winkler zwar, aber „nun folgen die englischen Wochen, da kann es sich dann schon etwas zuspitzen.“

 

Niklas Skora leitet das Spiel, um 15.00 Uhr ist Anstoß.

 

FC Fortuna Schlangen vs. SC Türkgücü Detmold

(gb). Von einer ordentlichen Trainingswoche berichtet Schlangens Betreuer Jens Riepenhausen. „Wir sind voll auf das Spiel gegen Türkgücü fokussiert. Das Hinspiel war lange offen, wir konnten erst zum Ende hin mit viel Geduld gewinnen“, erinnert er sich. Am Sonntag rechnet er mit einem tiefstehenden Gegner. „Türkgücü wird versuchen aus einer guten Defensive über Konter zum Erfolg zu kommen“, so seine Einschätzung über die taktische Ausrichtung des Gegners. Trotzdem glaubt er „wenn die Zweikämpfe angenommen werden und wir nach vorne gute Lösungen finden, werden wir am Ende die drei Punkte in Schlangen behalten“. Definitiv ausfallen wird der gesperrte Yannik Vukadinovic, weitere Personalentscheidungen fallen erst nach dem Abschlusstraining.

 

„Wir sind der klare Außenseiter in dieser Partie“, schiebt Türkgücüs Trainer Erhan Eksioglu gekonnt die Favoritenrolle in Richtung Fortuna Schlangen. Um am Sonntag für eine kleine Überraschung zu sorgen, fordert er von seiner Mannschaft viel Laufbereitschaft und hofft auf ein bisschen Glück. „Wir müssen dringend wieder in die richtige Bahn kommen, seit ein paar Spielen sind wir etwas durcheinander und entscheiden die Spiele durch einfache Fehler“, fordert er von seiner Mannschaft eine andere Einstellung als in den letzten Spielen. Personell reist Türkgücü mit dem kompletten Kader nach Schlangen.

 

Schiedsrichter Max Meckelmann wird die Partie um 15 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Schlangen anpfeifen.

 

SG Brakelsiek/Wöbbel vs. SF Berlebeck/Heiligenkirchen

(ab). Eine Hiobsbotschaft hat die SG Brakelsiek/Wöbbel zu verkraften. Marcel Prasse hat sich in Heidenoldendorf letzte Woche einen Innenbandriss zugezogen. Damit ist seine Saison beendet. Lippe-Kick wünscht an dieser Stelle gute Genesung. Trainer Falk Weskamp bedauert den Ausfall: „Schade für ihn, weil er die letzten Wochen sehr gut unterwegs war. Gute Nachrichten sehen sicherlich anders aus. Ansonsten sollten wir ganz ordentlich aufgestellt sein. Genaueres sehen wir heute Abend“, so Weskamp, der für eine endgültige Kadernominierung das Abschlusstraining abwarten wird. Mit den Sportfreunden hat man noch eine Rechnung offen, das Hinspiel ging mit 2:4 verloren. „Berlebeck ist ein unangenehmer Gegner, der uns im Hinspiel zweimal eiskalt erwischt hat. Da waren wir zu grün hinter den Ohren“, erinnert sich Weskamp, der sich mit seiner Truppe vorgenommen hat, es „natürlich besser zu machen.“ Der Stärken des Gegners ist man sich durchaus bewusst, „wir werden sehen welche Mittel wir finden.“

 

Zum Sightseeing fahren die Sportfreunde sicherlich nicht nach Schieder-Schwalenberg, auch auf einen Spaziergang bei der SG Brakelsiek/Wöbbel bereitet man sich nicht vor. Im Gegenteil. „Das wird eine schwierige Kiste“, mutmaßt Obmann Matthias Kuhlmann. Einerseits ist da der „unangenehme Gegner“, andererseits das „unangenehme Geläuf. Das ist ein klarer Heimvorteil, den sie sicher ausspielen wollen und auch werden.“ Die Gastgeber schätzt Kuhlmann hoch ein: „Das ist eine junge Truppe, die sind willens, die marschieren gut, die werden uns das Leben schwermachen und auch Punkte mitzunehmen wird nicht einfach.“ Zudem haben die Sportfreunde personelle ein paar Schwierigkeiten. Neben verletzten und angeschlagenen Spielern muss man auch auf Johann Sinner verzichten, dessen rote Karte „Bestand hat.“ „Wir müssen gucken, wer auflaufen kann. Wird diesmal nicht ganz so einfach werden“, meint Kuhlmann.

 

Das Spiel wird von Alexander Schnüll geleitet, um 15.00 Uhr geht es los.

 

TSV Rischenau vs. SG Hiddesen-Heidenoldendorf

(gb). Der TSV Rischenau möchte da weiter machen, wo sie in den letzten beiden Heimspielen aufgehört haben. „Die letzten beiden Heimspiele waren überzeugende Spiele mit sehr guten Leistungen,“ lässt Rischenau-Obmann Sebastian Tunke die beiden letzten Spiele Revue passieren und fordert, dass es nun so weiter geht. Dass dies nicht einfach wird, ist ihm aber genau so klar, gerade rückblickend auf das Hinspiel. „Da gab es für uns nix zu holen. Sie haben eine junge, sehr laufstarke und technisch starke Mannschaft. Ein echtes Top Team“, lobt er zudem den Gegner in höchsten Tönen. Trotzdem glaubt er an sein Team und hofft auf eine Überraschung auf heimischen Geläuf.

 

Auch Hiddesen-Coach Markus Rüschenpöhler sind die positiven Ergebnisse des TSV in den letzten Wochen nicht entgangen. „Das waren beides deutliche Siege, sodass uns am Sonntag ein schweres Auswärtsspiel auf einem sicherlich holprigen Rasenplatz bevorsteht“, gibt er zu Protokoll und spielt auch schon auf die Platzbedingungen an, die seiner Meinung nach ein wichtiger Faktor sein werden. Um sich darauf vorzubereiten wurde auf dem Rasenplatz in Hiddesen trainiert, man geht also gut vorbereitet in diese Partie. Wie es personell aussieht wartet Coach Rüschenpöhler das Abschlusstraining ab, weiß aber „dass wir am Sonntag eine gute Truppe auf den Platz schicken werden.

 

Stefan Wattenberg wird die Partie am Sonntag um 15 Uhr in Rischenau anpfeifen.

 

SuS Lage vs. SG Kachtenhausen/Helpup

(hk). Am Sonntag zählen für den SuS Lage keine Ausreden mehr. Wie bereits ausführlich im großen Lippe-Kick-Insidereport erwähnt, möchte Coach Branko Trailovic mit seinem Team sieben Punkte aus den kommenden drei Spielen holen. „Es geht um alles“, unterstreicht er bei Lippe-Kick vor dem Nachbarschaftsduell gegen die SG Kachtenhausen/Helpup. Mit der Trainingsbeteiligung seiner Mannschaft zeigt er sich ausgesprochen zufrieden, konnte in der gestrigen Übungseinheit das nötige Selbstbewusstsein getankt werden. Positiv ist die Erinnerung an den Gegner, war die SG Kachtenhausen/Helpup doch der letzte Gegner, gegen den die Lagenser dreifach gepunktet haben. Für Trailovic geht es auch gegen einen guten Freund, hat er doch einst mit Coach Jörg Horstkötter zusammen in der Lagenser Verbandsligamannschaft gespielt. „Ich freue mich, ihn wiederzusehen. Als Mensch und als Fußballer schätze ich ihn sehr. Wir sind sehr gut befreundet, hatten eine tolle gemeinsame Zeit.“ Was er aber mit einem Lachen bedauert: „Die Punkte müssen aber am Werreanger bleiben. Wir wollen die Wende schaffen. Ich bin zuversichtlich.“ Auch der Verein sagt ihm was, hat er doch einst beim Vorgängerverein TuS Kachtenhausen als Spielertrainer einen Aufstieg gefeiert.

 

Wie bei seinem Gegenüber Branko Trailovic herrscht auch beim SG Kachtenhausen/Helpup-Cheftrainer Jörg Horstkötter ganz viel Wiedersehensfreude: „Meine alte Heimat. Es waren schöne Zeiten Anfang der 90er Jahre in der Verbands- und Landesliga mit dem SuS“, kann man sich dies jetzt kaum noch vorstellen. Die Spielgemeinschaft ist zum Siegen verdammt, soll der Anschluss an die angenehmen Ränge auf keinen Fall verpasst werden. Horstkötter hofft: „Wir wollen mit einem Auswärtssieg an den Lagensern dranbleiben. Die Stimmung ist gut gewesen beim Training“, stehen die Vorzeichen günstig für die Spielgemeinschaft. Bis auf Hertel und Schmidt stehen dem Schlusslicht alle Akteure zur Verfügung. Wie lautet die Marschroute vor dem Derby: „Die Devise lautet: Hinten erst einmal die Null so lange wie möglich halten und selbst mit einer kontrollierten Offensive zum Erfolg kommen. Obwohl die Lagenser ihre Stärken in der Offensive haben“, darf man auf dieses Spiel definitiv gespannt sein. Vielsagend erklärt der Gästecoach: „Alles ist möglich“, kann man ihm hier nicht widersprechen.

Andre Kraus ist um 15.00 Uhr der Referee auf dem Kunstrasenplatz im Sportzentrum Werreanger.

Schiewe

Concordia

Vogt Reisedienst GmbH

Sport Wilkening

Fahrschule Isaak

More in Kreisliga A Detmold

%d Bloggern gefällt das: