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Bezirksliga Staffel 3

Vorberichte 25. Spieltag 18/19 Bezirksliga 3

Sowohl Detmold (beim SF DJK Mastbruch) als auch der TSV Horn (beim FC Peckelsheim-Eissen-Löwen) sind am Sonntag auf Reisen und wollen dreifach punkten.

 

Kann der TSV Horn nachlegen?

Bezirksliga 3 (ab). Der Türkische SV Horn hat nach dem Sieg am vergangenen Sonntag gegen Dringenberg neues Selbstvertrauen getankt, will beim FC PEL ebenfalls dreifach punkten und nachlegen und gleichzeitig vom Abstiegsplatz klettern. Den Abwärtstrend von zuletzt drei Niederlagen in Folge will der Post TSV Detmold stoppen. Die Residenzler fahren zum starken Tabellendritten aus Mastbruch. Beim Warburger SV könnten die Lichter am Sonntag ausgehen, wenn man beim SV Dringenberg nicht gewinnt, ist der Abstieg auch rein rechnerisch nicht mehr zu vermeiden. Das Duo an der Tabellenspitze hat Heimspiele, Nieheim empfängt Borgentreich, Neuenbeken den Sportclub aus Ostenland.

 

Von André Bell & Henning Klefisch

SF DJK Mastbruch vs. Post TSV Detmold

(hk). Einen „Gegner auf Augenhöhe“, sagt Mastbruch-Kicker David Kremin voraus. Für ihn impliziert dies eine Qualitätssteigerung: „Daran sieht man auch, was wir diese Saison für einen Schritt nach vorne gemacht haben. Jedoch geht es weder für uns noch für Detmold letztendlich um die beiden ersten Plätze und genauso wenig geht es um den Abstieg“, ist es das tabellarische Niemandsland, was für beide Teams –trotz Rang drei und acht – derzeit Realität ist. Ein möglicher Spannungsabfall soll aber unbedingt vermieden werden, möchte man sich in dieser Serie noch Ziele setzen. Ein Besuch dieser Partie könnte lohnenswert sein, formuliert Kremin doch: „Ich denke, wir können zuhause befreit aufspielen und die Zuschauer dürften ein schönes Spiel mit vielen Toren sehen, da beide Defensiven in den letzten Spielen nicht gerade stabil waren.“ Jeder weiß nämlich: Tore sind gleichbedeutend mit einem hohen Unterhaltungsfaktor. Die Sportfreunde, mit 44 Punkten auf Rang drei beheimatet, möchten diesen Treppchenplatz unter allen Umständen verteidigen, geht es im Tabellenbild doch kuschelig eng zur Sache. Der achtplatzierte Post TSV Detmold weist nur sechs Zähler weniger als die Sportfreunde auf, könnte mit einem Auswärtserfolg auf dem Rasenplatz am Deipenweg daher mit einem Schlag die Differenz halbieren. Nach einer mehrmonatigen Abstinenz frohlockt Kremin voller Ekstase: „Wir freuen uns, endlich wieder auf unserem Rasen zu spielen. Und am Ende wollen wir natürlich auch punkten – am besten dreifach.“

 

„Ein ganz, ganz starker Gegner, eine super Mannschaft“, adelt Post TSV-Manager Michael Grundmann die SF DJK Mastbruch in den höchsten Tönen. Dazu kommt die Tatsache, dass die Detmolder gegen den SV Heide Paderborn zuletzt „sehr, sehr schlecht gespielt, völlig verdient verloren haben.“ Die Konsequenz: Grundmann erhofft sich unbedingt eine Leistungssteigerung seiner Truppe „um 100 Prozent“, können sich die Lipper ansonsten die Reise in den 6.000 Einwohner-Ortsteil von Schloß Holte schenken. Ganz viel Wachsamkeit wünscht sich der Manager, der zudem auf volles Engagement hofft. „Wir müssen alles reinhauen. Sonst wird es verdammt schwer, gegen Mastbruch Punkte zu holen.“ Es ist davon auszugehen, dass beim Post TSV Detmold auch an diesem Spieltag wieder einige Leistungsträger in der A-Liga-Reserve aushelfen müssen.

 

Die Leitung der Partie obliegt Referee Sebastian Rettler, der um 15.00 Uhr anpfeift.

 

FC Peckelsheim-Eissen-Löwen vs. TSV Horn

(ab). Der FC PEL kann am Sonntag „einen Schritt machen“, sagt Coach Matthias Rebmann zwar, aber es „wird sich noch ein paar Wochen hinziehen, bis man sieht, wo die Reise hingeht. Das Ligaende ist so dicht beisammen, auch BW Weser ist nochmal reingerutscht. Es ist noch lange nichts entschieden, aber wir können einen Abstand zwischen uns und die Gegner bringen, die hinter uns liegen. Das ist unser Ziel am Sonntag.“ Der Coach setzt dabei vor allem auf die zuletzt starke Defensive. Von fünf Spielen in der Rückrunde spielte man viermal zu Null. „Wir stehen ziemlich sicher, lassen nur wenige Chancen zu. Ganz ohne Chancen für den Gegner kriegen wir es auch nicht hin, aber es ist wichtig, nur wenig zuzulassen. Horn ist offensiv stark besetzt, wenn man ins Spielen kommen lässt, dann sind sie spielstark und torgefährlich. Das haben wir in der Hinrunde (4:3; Anm. d. Red.) und auch Dringenberg letzte Woche gemerkt“, so Rebmann weiter, der seiner Mannschaft empfiehlt, „kompakt zu stehen und Horn nur wenig Räume anzubieten. Das ist die oberste Prämisse in der der Rückserie.“ Offensiv sieht der Coach aber noch Luft nach oben, in drei der fünf Spiele in diesem Jahr blieb man ohne eigenen Treffer: „Wir müssen nach vorne mehr Chancen rausspielen als letzte Woche. Da hatten wir gefühlt eine Großchance, aber haben sonst kaum was zu Ende gespielt. Typischer Abstiegskampf.“ Das erwartet Rebmann auch am Sonntag: „Da wird es bestimmt keine zehn, zwölf Großchancen geben. Wir müssen uns mühsam nach vorne arbeiten und die Chancen konsequent nutzen. Ich hoffe, dass wir in Führung gehen, das ist uns in Heimspielen dieses Jahr immer gelungen. Dann muss der Gegner mehr Räume anbieten, die wir dann nutzen und kontern können, das haben wir in den beiden Heimspielen gut gemacht und das Ergebnis so erhöhen können.“ Möglicherweise muss Matthias Rebmann seine zuletzt erfolgreich Elf aber umbauen, das klärt sich allerdings erst im Abschlusstraining am Freitag. „Vielleicht muss ich an der Startelf was ändern. Ich hoffe aber nicht, ich würde gerne mit der Elf spielen wie letzte Woche. Kann sein, dass der ein oder andere rausrutscht, dafür aber auch welche rein. Wir sind ganz gut aufgestellte im Moment.“

 

Der erste Sieg in diesem Jahr tat dem TSV Horn richtig gut. „Wir haben es genossen“, sagt Manager Ender Ünal, „aber der Sieg hat für uns keine Bedeutung, wenn wir nicht nachlegen.“ Die Forderung an die Mannschaft ist damit klar. „In unserer Lage brauchen wir nichts schönreden, wir haben nur noch Endspiele vor uns, wo nur drei Punkte zählen.“ Vor allem gegen einen direkten Konkurrenten wie den FC PEL. „Die waren uns in den letzten Spielen immer überlegen“, erinnert sich Ünal und sind „besonders heimstark, haben viele Fans hinter sich.“ Man weiß um die Bedeutung der Partie: „Es geht für beide Seiten um vieles, aber für uns schon ums Ganze. Wir haben alle unseren Luxus verspielt und müssen nachlegen, dürfen uns nicht zurückhalten, müssen um jeden Zentimeter kämpfen und 200 Prozent geben.“ Denn: „Der Gegner gibt nie auf, das haben sie uns im Hinspiel spüren lassen, sie haben bis zur letzten Sekunde gekämpft und uns besiegt, sind zweimal nach einem Rückstand zurückgekehrt.“ Das haben die Kicker des TSV „noch in den Köpfen. Dasselbe müssen wir auch an den Tag legen. Ich wünsche dem Spiel einen fairen Verlauf, möge der bessere siegen.“ Auch Trainer Thorsten Schmiech schlägt in die gleiche Kerbe wie Ender Ünal: „Wir wollen zum einen den Schwung aus dem Dringenberg-Spiel mitnehmen, aber genauso muss uns klar sein, dass wir nochmal eine Schüppe drauflegen müssen, um gegen einen extrem heimstarken und robusten Gegner zu punkten.“ Schmiech ist zuversichtlich, dass das klappt, denn „die Intensität wiese Woche im Training lässt mich diesbezüglich optimistisch für Sonntag sein.“ Fehlen werden dem TSV namentlich Volkan Coban und Serkan Kilinc.

 

Schiedsrichter ist Stefan Lang aus Bielefeld. Um 15.00 Uhr pfeift er die Partie an.

Fahrschule Duru

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