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Kreisliga C1 Lemgo

SG Bega/Humfeld II- Brakemeiers Ratschlag an Schwarze

Derbys gehen immer besonders intensiv zur Sache. Wie auch die Punkteteilung zwischen den Nachbarn aus Barntrup und Bega/Humfeld, die sich nicht viel schenken – auch verbal nach dem Spiel.

„Schwarze sollte das Spiel lieber von außen betrachten“

 

Kreisliga C1 Lemgo (hk). Sehr deutlich war die Kritik vom RSV Barntrup III-Coach Fabio Schwarze am Auftreten der SG Bega/Humfeld II. Ein Vorwurf: Sie hätten nach dem 2:2 „unfairer“ gespielt, gehen „nur noch gegen den Mann statt gegen den Ball.“ Was Schwarze als Botschaft vermitteln möchte: „Egal ob Bundesliga oder Kreisliga, die Gesundheit des Gegners oder auch Mitspielers sollte an erster Stelle stehen.“ Für diese Aussagen hat Gästecoach Andre Brakemeier überhaupt kein Verständnis, rät dem schimpfenden Gegenüber, gar nicht mal so weit zu gucken: „Herr Schwarze sollte vielleicht erstmal vor der eigenen Haustür kehren.

 

Von Henning Klefisch

 

Als „unfair“ möchte Brakemeier diese Partie nicht titulieren, benutzt er vielmehr das Adjektiv „ruppig“, sei dieses nachbarschaftliche Aufeinandertreffen zudem mit einer „gesunden Härte“ geführt worden. Seine Empfehlung an Fabio Schwarze ist eindeutig: „Es würde ihm, glaube ich, mal guttun, das Spiel von außen zu betrachten und nicht vom Feld aus als Spieler. Klar, dass man dann eher dazu neigt, die Geschehnisse verzerrt wahrzunehmen.“ Er liefert das Beispiel einer Tätlichkeit von einem Barntruper-Akteur, der vom Referee nicht mit Rot vom Platz gestellt wird. „Der Schiedsrichter kann nicht alles sehen, den ich damit keineswegs kritisieren will“, betont er via Lippe-Kick. Brakemeier bricht eine Lanze für Referees, erklärt er doch: „Wir können froh sein, dass es noch Schiedsrichter gibt, die sich dieses Theater jedes Wochenende antun und gerade der Unparteiische vom Wochenende hat eine klare Linie gehabt, auf beiden Seiten gleich viel durchgehen lassen. Daher umso unverständlicher, den Schiedsrichter mit hineinzuziehen“, schüttelt er ob solcher Aussagen, dass auch der Schiedsrichter „seinen Teil dazu beigetragen hat“, nur mit dem Kopf. Das Zahlenwerk lässt er ganz bewusst sprechen. Die Gäste-Akteure werden kein einziges Mal mit einer gelben Karte sanktioniert, dafür aber zwei Mal die Barntruper. Und: „Vier verletzte Spieler auf unserer Seite. Da soll sich jeder sein eigenes Bild machen“, stellt er klar.

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