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Kreisliga A Lemgo

SG Ben/Hoh – Sevgül stellt seine Hoffnungsträger vor

Diese Wechsel haben für ein Raunen in der lippischen Fußballwelt gesorgt. Die SG Bentorf/Hohenhausen setzt auf die Jugend. Vielleicht machen sie daraus eine Tugend.

 

Ben/Hoh – Aus der Jugend eine Tugend?

 

Kreisliga A Lemgo (hk). Das gepflegte Tabellenmittelfeld der Lemgoer A-Klasse ist in diesem Jahr der bevorzugte Aufenthaltsort der SG Bentorf/Hohenhausen. Zu den lukrativen und den ungemütlichen Tabellenplätzen hält die Mannschaft von Chefcoach Naki Sevgül einen gehörigen Sicherheitsabstand. Nicht völlig abwegig, dass in der kommenden Spielzeit besser gepunktet werden soll, um den Abstand nach oben zu verkürzen. Mit der Verpflichtung von vielen „jungen Wilden“, gepaart mit den „alten Hasen“, möchte der Vorzeigeverein aus dem Kalletal seine Zukunft bestreiten, wie Sevgül gegenüber Lippe-Kick erklärt.

 

Von Henning Klefisch

 

Wer aufmerksam die Vorberichte bei Lippe-Kick liest, der kennt die Personalmisere der SG Bentorf/Hohenhausen nur allzu gut. Immer wieder sind Ausfälle zu verzeichnen gewesen, musste notgedrungen innerhalb der drei Seniorenteams tüchtig gewechselt werden, um die Liga-Spiele ordnungsgemäß durchzuführen. Dass auch weiterhin die Ben/Hoh-Teams A-, B- und C-klassig unterwegs sein sollen, das ist ein klares Ziel. In der Breite möchte man adäquat aufgestellt sein. Für Sevgül hat dieser Wunsch bei der diesjährigen Transferpolitik eine nicht unwesentliche Rolle gespielt. Hinzu kommt: „Des Weiteren konnten wir die Tatsache nicht außer Acht lassen, dass die SG Ben/Hoh-Gesichter – unter anderem Löber, Otto und Enns – immer faltiger werden und es so langsam Zeit wird, auf die Gesetzmäßigkeiten zu reagieren.“ Konkret ging es darum, „talentierte und willige junge Spieler von dem Projekt der SG zu überzeugen“, erklärt Sevgül. Als Fundament bleiben etablierte Korsettstangen wie Kappel, Reger, Westhoff, Brand und die Hartwig-Brothers weiterhin erhalten. Gute Leistungen wecken automatisch Begehrlichkeiten. Das ist klar.

 

Jugendliche Unbekümmertheit

 

Doch die Auserwählten bleiben Ben/Hoh auch weiterhin treu. Warum, dafür hat Sevgül eine einleuchtende Antwort parat: „Mit unserem Konzept überzeugten wir sie so sehr, dass jegliches Weglocken vergebens war. Auf dieser Basis sind wir gezielt an junge Kalletaler Nachwuchskräfte herangetreten. Dabei stellten wir unser Projekt vor und überzeugten sie, in Zukunft das Trikot der SG Ben/Hoh zu tragen“, schildert der ehemalige SG Talle/Westorf-Coach das Prozedere. Speziell dem „Team Manager in Spe“, Marco Evers, möchte Sevgül an dieser Stelle danken, hat dieser doch enorm viel für die erfolgreiche Umsetzung getan. „Auch ein Dank an die abgebenden Vereine, dass vieles unkompliziert geregelt wurde”, so Sevgül. Konkret geht es um das Trio Noel Amir Strate, Rodi Fahro und Ole Kersten, die aus der höchsten Jugendmannschaft des TBV Lemgo in das nördliche Lipperland wechseln. Aus der eigenen A-Jugend kommend, schnuppern Fynn Fuhrmann, Niklas Throne, Jonas Osterhage, Lukas Stock und Luis Althaus erstmals Seniorenluft. Etwas weiter weg, aus der A-Juniorenmannschaft des SC Delbrück/Heide Paderborn, wechselt Ali Obeid nach Bentorf/Hohenhausen, während Max Schönwälder vom Lemgoer B1-Ligisten TuS Lüdenhausen aus der Nachbarschaft den Weg zur Spielgemeinschaft findet. Der Ben/Hoh-Cheftrainer frohlockt: „Drei weitere Spieler sollen sich noch für uns entscheiden. Hier wurde uns nur eine Tendenz mitgeteilt, die pro SG Ben/ Hoh ausfällt. Dies ist aber nur als eine Wasserstandsmeldung zu betrachten“, verrät der Familienvater gegenüber Lippe-Kick mit freier Sicht auf ein „spannendes Spieljahr“ 2019/20.

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