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Kreisliga C1 Lemgo

Vorberichte Nachholspiele C1 Lemgo vom 22.04.19

Einen Doppelpack an Spielen gibt es in Lemgos C1-Klasse. Lippe-Kick liefert euch hier die Einstimmung.

Brakemeier hofft auf den Lerneffekt

Kreisliga C1 Lemgo (hk). Nach dem Ostern-Opener am Samstag mit dem Aufeinandertreffen der unberechenbaren SG Bentorf/Hohenhausen III gegen den Führenden SG Extertal/LaSi II (3:1-Sieg für die Gäste), verdoppelt sich am Ostermontag die Anzahl der Spiele. Zwei Stück finden parallel um 13.00 Uhr statt. Wieder ist Ben/Hoh III involviert, erneut geht es gegen einen Aufstiegsanwärter, dieses Mal gegen den Tabellendritten FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen II. Vor einer Herkulesaufgabe steht der Drittletzte SG Extertal/LaSi III beim Fünften SG Bega/Humfeld II.

 

Von Henning Klefisch

 

SG Bega/Humfeld II vs. SG Extertal/LaSi III

Als sehr klare Geschichte kristallisierte sich das erste Aufeinandertreffen für die SG Bega/Humfeld II heraus. Als hilfreich erwies sich der Führungstreffer in Spielminute eins, „was uns natürlich entgegenkam”, so Andre Brakemeier, der Coach der Hausherren. Durch den Kantersieg aus dem Hinspiel wollen sich die Dörentruper nicht zu sehr in Sicherheit wiegen lassen, fordert Brakemeier eine gleichsam konzentrierte Vorstellung wie im Hinspiel. Was bei ihm auch nicht unbeobachtet bleibt: „LaSi III hat seitdem einige Achtungserfolge verbuchen können, daher nehmen wir sie keineswegs auf die leichte Schulter.“ Nachdem der Aufstiegskandidat zuletzt zweimal „nur“ remisierte, möchte man nun gegen den Außenseiter sich die richtige Form für das Derby gegen SSW II aneignen. Taktisch könnte es im Vergleich zu den letzten beiden Begegnungen zu Veränderungen kommen, damit sicherer mit den gegnerischen Umschaltaktionen umgegangen wird. Spielführer Tim Gramsch fehlt auf jeden Fall, Max Lüdeking vielleicht auch. Dazu ergibt sich die Möglichkeit, den einen oder anderen Akteur an die B-Ligatruppe zu verlieren, „falls sich am Samstag bei deren Spiel gegen Spork I jemand verletzt“, was nicht unwahrscheinlich ist.

 

Die 1:10-Hinspielklatsche liegt dem SG Extertal/LaSi III-Spielertrainer Marcel Bonte immer noch schwer im Magen. Seine Prognose könnte tatsächlich eintreten, sagt er doch via Lippe-Kick: „Mit Bega/Humfeld II erwartet uns ein richtig schwerer Gegner, der uns alles abverlangen wird“, bleibt das erste Saisonduell als richtiger Warnschuss weiterhin existent. Die beiden Punkteteilungen der Dörentruper hat Bonte auf dem Schirm, was aber nichts an der Ausgangslage ändert: „Zurzeit schwächelt der Gegner in der Liga etwas, was aber nicht heißt, wir kommen dahin und holen drei Punkte automatisch! Wir werden die positiven Sachen aus den vergangenen Wochen dort wieder zeigen und dann das Bestmögliche rausholen“, steigert das Studieren vom Tableau vielleicht die österliche Vorfreude. Mit einem Auswärtscoup könnten die Extertaler punktmäßig mit dem Tabellensiebten FC Unteres Kalletal II gleichziehen. Die Einstelligkeit – und somit das Überholen von Teams wie den RSV Barntrup III und TuS Lüdenhausen II – wäre mit einem Sieg ja sogar vollbracht. Insofern kündigt Bonte an: „Wir werden für die Punkte kämpfen und alles geben.“

 

SG Bentorf/Hohenhausen III vs. FC SSW II

Die SG Bentorf/Hohenhausen III fährt ihr eigenes Rennen. Das ist bekannt. 22 Punkte sind gleichbedeutend mit der sechsten Position. Zu den oberen und unteren Rängen ist der Abstand vergleichsweise groß, weshalb sie völlig druckbefreit aufspielen können. Sie verfügen über beachtliche Kicker, speziell, wenn aus den ersten beiden Mannschaften Akteure hinuntergegeben werden. Die Kalletaler kennen das Gefühl bereits, österlich zu kicken. Am Ostersamstag verloren sie mit 1:3 gegen die SG Extertal/LaSi II ihr Heimspiel. Mit einem Heimerfolg könnte der Abstand auf SSW II von zehn auf sieben Punkte verkürzt werden.

 

Die Gefahr besteht für den SSW II, bei den Kalletalern aus dem Rhythmus zu kommen, den man sich in der Vorwoche angeeignet hat. „Für uns ein bisschen schade, dass wir nach dem guten Spiel letzte Woche nun eine Neuner-Mannschaft als Gegner haben. So können wir unser System nicht vertiefen und einspielen, sondern müssen umstellen. Ein bisschen Routine täte uns gut“, glaubt Gästecoach Torsten Petri, will er dies aber nicht als mögliche Ausrede geltend machen. Die Vorsaison ist hier lehrreich, berichtet Petri doch: „Wir kennen das Neun-gegen-Neun aus der letzten Saison und haben da reichlich Erfahrungen sammeln können.“ Pünktlich zum Osterfest wird Petrus seine beste Laune präsentieren. Petri rechnet damit, dass dieses Spiel zudem voller Spannung sein wird, „wobei wir die positiven Eindrücke vom letzten Sonntag bestätigen wollen“, meint er damit den 3:1-Auswärtserfolg bei der SG Kalldorf II.

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