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Kreisliga B1 Lemgo

Vorberichte 24. Spieltag 18/19 B1 Lemgo

Der Super-Sonntag steht an in der Kreisliga B1 Lemgo, die Top-Vier der Tabelle sind unter sich. Wir haben alle Infos zu den Spielen.

 

SSW in Lüdenhausen – Bega/Humfeld empfängt Extertal/La/Si

Kreisliga B1 Lemgo (ab). Da hatten die Spielplangestalter der Kreisliga B1 Lemgo ein richtig gutes Händchen. Der 24. Spieltag hat gleich zwei Kracher im Angebot. Zum einen empfängt die drittplatzierte SG Bega/Humfeld Tabellennachbar SG Extertal/Laßbruch/Silixen, zum anderen steigt das Knallerduell schlechthin: Der Tabellenzweite TuS Lüdenhausen trifft auf Spitzenreiter FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen. Im Tabellenkeller kämpft der TuS Almena um Anschluss, trifft am Sonntag auf den TBV Jahn Alverdissen. Die SG Talle/Westorf empfängt am Samstag bereits den RSV Barntrup II, der TSV Kircheide II muss am Sonntag beim FC Donop/Voßheide antreten. Die zweite Mannschaft des FC Don/Voß beendet den Spieltag gegen den FC Unteres Kalletal. Außerdem im Angebot: TuS Sonneborn II spielt gegen die SG Bentorf/Hohenhausen II und der TuS Brake II hat den VfL Lüerdissen II zu Gast.

 

Von André Bell & Henning Klefisch

 

SG Talle/Westorf vs. RSV Barntrup II

(ab). Das Spiel gegen den RSV Barntrup II wird für die SG Talle/Westorf zumindest aus personeller Sicht „eine Katastrophe.“ „Krankheiten und verletzte, insgesamt sieben Ausfälle“ hat Oliver Gehrmann zu beklagen. Dazu kommt ein Gegner, der eine „recht gute Saison“ spielt. „Die Spiele, die sie gewinnen müssen, gewinnen sie.“ Das soll am Samstag aber anders sein: „Wir wollen gewinnen und wir werden alles versuchen.“ Dazu muss die SG „mit einer vernünftigen Einstellung in das Spiel gehen und versuchen, alles abzurufen. Wir dürfen Barntrup keinen Platz lassen, die Zweikämpfe gewinnen und Fußball spielen wie wir es in Teilen gegen Lüdenhausen gezeigt haben.“ Gehrmann setzt auf den Heimvorteil: „Wir spielen zu Hause auf unserem Platz, dass sollte uns vielleicht ein bisschen Stärke geben.“

 

RSV-Coach Martin Schäfer bedankt sich zunächst einmal bei der SG, dass man der Verlegung auf Samstag zugestimmt hat: „Wir wollen als Mannschaft geschlossen nach Asemissen, das wäre sonst nicht möglich gewesen. Herzlichen Dank.“ Geschenke will man aber nicht mitbringen, im Gegenteil, der RSV ist gut in Form, trotz zuletzt zwei Niederlagen in Folge. Gerade so ein Spiel wie gegen Brake „darf man nicht verlieren, wir waren die klar bessere Mannschaft und haben uns selbst übertroffen im Auslassen von Möglichkeiten.“ Nun soll ein Sieg her, aber: „Talle ist unbequem und wird kämpfen bis zum Umfallen, um die Punkte in Talle zu lassen.“ Schäfer erwartet „eine enge Partie“, sieht seine Mannschaft aber spielerisch im Vorteil, „wenn wir auf dem Rasenplatz zurechtkommen.“ Das Hinspiel war ein „klassisches Unentschiedenspiel, beide Mannschaften haben sich nicht wehgetan, das war ein 0:0 der besseren Sorte.“ Nun aber sieht Schäfer seine Truppe im Vorteil, „vorausgesetzt, wir nehmen den Kampf an und nutzen die Möglichkeiten.“ Personell weilt der ein oder andere noch im Osterurlaub. „Ich habe einen Kader von 13 Spielern, das muss reichen. Aus der ersten kriege ich keine Spieler, die fokussieren sich alle auf Sonntag. Aber das ist nicht weiter schlimm.“

 

Um 15.00 Uhr ist Anstoß in der Ilsetal-Arena.

 

TuS Sonneborn II vs. SG Bentorf/Hohenhausen II

(ab). Für René Brinkmann ist die SG Ben/Hoh II „immer so eine Wundertüte“ und entsprechend auch „schwer einzuschätzen, je nachdem wen sie von der ersten Mannschaft bekommen oder sogar abgeben müssen.“ Das alles spielt für den TuS aber „keine Rolle. Sie werden so oder so mit breiter Brust aus dem Oster-Wochenende zu uns kommen.“ Brinkmann ist gespannt, „ob sie Sonntag weiterhin auf der Erfolgswelle reiten oder ob wir uns als Wellenbrecher erweisen.“ Fakt ist: „Es wird kein leichtes Spiel, aber für beide wegweisend.“ Denn: „Entweder setzt Ben/Hoh II sich noch weiter ab oder wir kommen ran.“ Es wird aber wohl „wie im Hinspiel auch schon ein enges Höschen werden.“ Die Gastgeber haben sich vorgenommen, „möglichst lange die Null zu halten“, darf zudem sein „Konzept nicht aus den Augen verlieren.“ Wenn sich Sonneborn II auf die eigenen Tugenden besinnt, „können wir jeder Mannschaft an der B1 das Leben schwermachen.“ Die Vorfreude ist groß, „wieder zu Hause vor heimischer Kulisse auf einem der besten Rasenplätze in Lippe zu spielen.“ Und auch die Vorbereitungen liefen richtig gut: „Das Training war top besucht die Woche und jeder brennt auf einen Platz unter den ersten Elf. Das Trainer-Duo hat weiterhin die Qual der Wahl. Könnte an dieser Front also durchaus schlechter aussehen“, so der TuS-Kicker.

 

Bei den Gästen geht man „aufgrund der Tabellensituation und den letzten Spielen gegeneinander“ von einem „engen Spiel“ aus, so Christoph Güse. Die SG hat durch die beiden Siege am vergangenen Oster-Wochenende viel Selbstvertrauen getankt. „Es wäre schön, wenn wir darauf aufbauen könnten“, so der Spielertrainer. Allerdings wird es personell „einige Veränderungen geben, da die erste ja auch wieder im Einsatz ist.“ Trotzdem geht Güse davon aus, dass die SG „mit einer schlagkräftigen Truppe“ anreisen wird. „Das Minimalziel sollte ein Punkt sein“, so der Coach zur Zielsetzung.

 

Frank Pape pfeift das Spiel um 13.00 Uhr an.

 

FC Donop/Voßheide vs. TSV Kirchheide II

(hk). Mit Vergnügen denkt FC-Coach Ralf Ackmann an die Hinspielbegegnung zurück. Diese hat der A-Liga-Absteiger mit 4:0 für sich entschieden. Seine Prophezeiung ist eindeutig: „Um ein ähnliches Ergebnis zu erzielen, bedarf es einer 100-hundertprozentigen Steigerung im Gegensatz zum letzten Spiel, wo wir alle Tugenden vermissen ließen“, nagt an ihm die Kreuzigung am Osterfest beim 0:6 gegen die SG Bentorf/Hohenhausen II. Simon Pelz strengt sich beim Hermannslauf an, fehlt. Die beiden Seifen-Spieler Jan Lüpke und Max Milinski kehren zurück, ist das Duo für den Gegner doch nur schwer zu fassen. Beim heutigen Abschlusstraining wird es endgültig Erleuchtung geben, was die Kaderzusammenstellung betrifft.

 

„Der Gegner hat natürlich eine gewisse Qualität, dennoch wollen wir uns so gut es geht verkaufen“, wünscht sich Trainer Julian Meise vom abstiegsbedrohten Aufsteiger TSV Kirchheide II. Einen Zähler Bonus weisen die Gäste auf einen Abstiegsrang auf. Kompliziert wird es sich für ihn darstellen, eine vernünftige Mannschaft zusammenzustellen. Trotzdem gerät er dadurch nicht in eine Pessimismus-Spirale, sagt er doch tatendurstig: „Aber auch das werden wir irgendwie hinbekommen.“

Leiter dieser Begegnung ist Niclas Grandt um 13.00 Uhr auf der Passadekampfbahn in Voßheide.

 

TuS Lüdenhausen vs. FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen

(ab). Es ist das Spiel der Saison, der Tabellenzweite aus Lüdenhausen empfängt den Tabellenführer FC SSW. TuS-Coach Tim Schauf sieht im kommenden Kontrahenten den designierten Aufsteiger in die A-Liga: „Kette‘s Mannschaft wird wohl zurecht aufsteigen. Sie spielen guten Kreisliga-Fußball, sind sehr gefestigt und bauen die Nachwuchskräfte sehr gut ein. Da passt vieles zusammen.“ Aber wohl nicht alles: „Bis auf die Trainingsbeteiligung“, wie Schauf gelesen hat: „Die sei wohl eher wie bei uns, stand zumindest in der LZ, sehr lustiger Artikel fand ich.“ Und auch, wenn Schauf die Gäste schon als Aufsteiger betitelt, will man „SSW auf dem Erlenhain schlagen“, entsprechend nimmt man sich vor, „die Angriffe besser vorzutragen und die Abschlüsse gezielter zu setzen.“

 

Die Gäste können mit einem Sieg den Vorsprung auf Lüdenhausen auf neun Punkte ausbauen. „Das muss und wird unser Ziel sein“, so Rouven Post. Das wäre dann ein Bonus, den man sich dann wohl nicht mehr nehmen lassen wird. Doch: „In Lüdenhausen wird es verdammt schwer werden.“ Rouven Post geht von „einem packenden Spiel aus in dem eher wenig Tore fallen werden.“ Personell ist der Tabellenführer „gut aufgestellt.“ Klar: „Jeder brennt und will am Sonntag spielen.“

 

Geleitet wird das Top-Spiel von Stefan Wattenberg, um 15.00 Uhr ist Anstoß.

 

SG Bega/Humfeld vs. SG Extertal/Laßbruch/Silixen

(ab). Fünf oder sechs Punkte wollte Bega/Humfeld-Coach Michael Krügel aus den drei Spielen gegen SSW, Lüdenhausen und Extertal/La/Si holen. Aktuell sind vier aus den ersten beiden Spielen. Fünf sind möglich, sieben wären jetzt ein Wunschergebnis. Im Gegensatz zu den Gästen musste Bega/Humfeld am Oster-Wochenende gleich doppelt ran, während Extertal/La/Si am kompletten Wochenende frei hatte. „Ich habe auch schon überlegt, ob das vielleicht sogar ein Vorteil für uns ist“, so Krügel. Seine Mannschaft ist eingespielt, der Gegner muss nach dann zwei Wochen Pause erst wieder ins Spiel finden. „Das Spiel hat einen offenen Ausgang, es werden Kleinigkeiten entscheiden“, so der Coach weiter. Allerdings tritt gegen Ende der Saison das Verletzungspech ein. Der zuletzt formstarke Jan-Luka Wieck wird möglicherweise ausfallen, auch Matthias Soltau wird wohl nicht rechtzeitig fit. Dazu fehlen Stefan Schenkstedt und Ömer Sansar. „Aber das haben wir bisher auch gut kompensiert, wir werden eine gute Mannschaft auf dem Platz haben“, so der Coach.

 

Mit viel Respekt reist die SG Extertal/La/Si nach Humfeld. „Bega hat jetzt aus zwei Topspielen innerhalb von drei Tagen vier starke Punkte geholt und spielt generell eine sehr gute Saison und sind immer in der Lage, jeden Gegner zu schlagen.“ Das hat die Ziereis-Elf am eigenen Leib gespürt, als man das Hinspiel mit 0:2 verloren hat. Deshalb weiß der Coach auch: „Wenn wir drei Punkte mit nach Hause nehmen wollen, müssen alle 14 Spieler 100% geben.“ Da die Gäste aber aus dem Vollen schöpfen können, mit Ausnahme auf Justus Dubbert, der beim Hermannslauf mitmacht, sieht Christian Ziereis „gute Chancen, mit einem oder auch drei Punkten nach Hause zu fahren.“

 

Jonas Engelke ist ab 15.00 Uhr der Unparteiische.

 

TuS Brake II vs. VfL Lüerdissen II

(ab). Die tabellarische Situation spricht in diesem Spiel für den TuS Brake II, findet auch Timo Lesmann: „Wenn man sich die Tabelle anschaut, gehen wir als Favorit in das Spiel und wollen dieser Rolle auch gerecht werden.“ Dafür ist man personell gut aufgestellt, „auch, wenn wir innerhalb der letzten paar Wochen jetzt schon die vierte Bänderverletzung verkraften müssen.“ Aber gerade in diesen Situationen ist man beim TuS „natürlich glücklich, dass wir einen so breiten Kader haben und die Ausfälle gut auffangen können.“ Für das Spiel gegen den VfL wird es wichtig sein, „dass wir einerseits kämpferisch überlegen sein müssen, aber dabei das spielerische nicht vernachlässigen dürfen.“ Dann ist Lesmann auch zuversichtlich, „dass wir die drei Punkte am Walkenfeld behalten.“

 

Sonderlich gute Erinnerungen an das Hinspiel hat man beim VfL Lüerdissen II nicht. „Brake II hat uns in der Hinrunde unsere erste richtige Klatsche zugefügt, ich denke, wir haben da noch etwas gut zu machen“, so Alex Riegler. 0:5 unterlag man auf eigenem Platz. Riegler sieht seine Truppe in der Rolle des Außenseiters: „Ich denke, Brake ist eine gut eingespielte Truppe, die aktuell eine sehr gute Saison spielt und sehe sie als Favorit in das Spiel gehen.“ Doch der VfL-Kicker ist auch der Meinung, dass „in dieser Liga jeder jeden schlagen kann“ und deshalb für seine Mannschaft „gewisse Chancen“ sieht. Aus personeller Sicht wird der Aufsteiger „eine gute Mannschaft an den Start bringen.“

 

Rolf Gkarelas leitet das Spiel, um 15.00 Uhr geht es los.

 

TuS Almena vs. TBV Jahn Alverdissen

(ab). Kann der TuS Almena den Anschluss nochmal wiederherstellen und sich im Abstiegskampf zurückmelden? Es wäre der erste Sieg in diesem Jahr und zugleich ein ganz wichtiger, denn auch Alverdissen braucht noch Punkte für den Klassenerhalt. Christian Brandt erwartet „gegen Alverdissen ein ähnliches Spiel wie gegen Sonneborn.“ Allerdings muss sich der TuS verbessern: „Wichtig wird sein, dass wir unsere Möglichkeiten besser ausspielen.“ Schlechte Nachrichten gibt es von der Personalfront: „Im letzten Spiel hat sich Voldness leider schwerer verletzt. Schlünz und Stumpenhagen wackeln, mal sehen, ob es bis Sonntag reicht.“

 

Für die Gäste aus Alverdissen ist es „wieder ein richtungsweisendes Spiel“, so Betreuer Tim Rose. Er führt aus: „Wenn wir Sonntag den Dreier holen, können wir uns weitere Luft im Abstiegskampf verschaffen und Punktevorsprung auf den Gegner ausbauen.“ Die Vorfreude auf das Spiel ist groß: „Die Spiele gegen Almena sind schon ein bisschen was Besonderes, da man sich seit Jahren gut kennt. Es sind immer enge Spiele und wir müssen zugeben, dass wir selten gegen den TuS, besonders auswärts, gut aussehen.“ Die Historie kann das belegen: 13 von bisher 21 Duellen hat Alverdissen verloren. Auch an das Hinspiel erinnert man sich nur ungern: „Das war unsere schlechteste Saisonleistung. Sonntag wollen wir es besser machen.“ „Jeder Zweikampf wird hart umkämpft sein, so Rose, das bedeutet: „Ein Leckerbissen wird das garantiert nicht.“ Da man sich die „bisherigen Auswärtsfahrten in dieser Saison (fast) hätte schenken können“, wird es „endlich wieder Zeit für einen Sieg auf fremden Platz, da käme uns Sonntag schon ganz gelegen.“ Personell gibt es beim TBV mit dem urlaubenden Moritz Pollmann lediglich einen Ausfall. „Alle haben Bock auf Sonntag, wir wollen den zweiten Dreier hintereinander und den ersten Auswärtssieg“, so Rose.

 

Ob das gelingt, zeigt sich ab 15.00 Uhr. Dann pfeift Rudi Brunke die Partie an.

 

FC Donop/Voßheide II vs. FC Unteres Kalletal

(ab). Der FC Donop/Voßheide II hat am Ostermontag mit dem 0:4 gegen Bentorf/Hohenhausen II einen kleinen Dämpfer im Abstiegskampf erhalten. Nun will man gegen den FC Unteres Kalletal wieder punkten, um die Konkurrenz weiter hinter sich zu lassen. Gegen den FC UK konnte man in bisher fünf Spielen aber noch nicht einen Zähler holen, verlor alle Partie bei einem Torverhältnis von 4:32. Auch das Hinspiel ging klar mit 1:5 verloren.

 

Doch UK-Coach Sven Mingram befürchtet: „Es wird schwierig“ gegen eine Mannschaft, „die gegen den Abstieg kämpft und in den letzten Spielen auch gut gepunktet hat.“ Das bedeutet für die Gäste: „Wir müssen eine absolute Leistungssteigerung zeigen, um was zu holen, vor allem die Zweikämpfe annehmen, einfach wieder Fußball spielen und das letzte Spiel vergessen.“ Das war ein 0:4 beim TuS Brake II. Mingram hofft, dass „die Köpfe wieder frei“ sind. Personell gibt es für Sonntag „noch einige Fragezeichen.“

 

Ab 17.00 Uhr rollt der Ball auf der Passadekampfbahn in Voßheide. Meik Gronemeier leitet das Spiel.

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