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Kreisliga A Detmold

Vorberichte 26. Spieltag 18/19 A Detmold

Aufgaben unterschiedlicher Coleur wartet auf das Führungstrio. Lippe-Kick macht es ausführlich und informativ.

Wankt die Westfälische Eiche gegen BHK?

Kreisliga A Detmold (hk). Die Spannung an der Tabellenspitze ist wohltuend. Der Klassenbeste FC Fortuna Schlangen führt mit drei Punkten Vorsprung vor den „jungen Fohlen“ der SG Hiddesen/Heidenoldendorf. Weitere drei Zähler dahinter befindet sich der TuS WE Lügde. Schlangen sollte mit dem Schlusslicht SG Kachtenhausen/Helpup keine größeren Probleme haben. Auch für Hiddesen/Heidenoldendorf dürfte die Aufgabe in Lage zu bewältigen sein. Am schwersten trifft es Lügde. Gegen die SF Berlebeck/Heiligenkirchen anzutreten, wird heikel sein. Es gibt wahrlich Angenehmeres an einem Sonntagnachmittag zu erleben.

 

Von Henning Klefisch & Andre Bell

SC Türkgücü Detmold vs. SV Diestelbruch/Mosebeck

(hk). Trotz der häufig mäßigen Vorstellungen ist SC Türkgücü Detmold-Coach Erhan Eksioglu der Ansicht: „Diestelbruch/Mosebeck ist kein leichter Gegner.“ Während der kompletten Spielzeit beweisen sie eine dauerhafte Torgefahr, brillieren zudem auch mit „guten Fußball.“ Die Abteilung Attacke der Dörenwald-Kicker hat es wahrlich in sich, wollen die Residenzler den Gästen den Spieltrieb nehmen. Wenn einmal der Di-Mo-Motor ins Laufen kommt, ist er schließlich nur schwer aufzuhalten. Wer die Lippe-Kick-Berichte vom Sportclub aufmerksam verfolgt hat, so fällt einem die frappierende Personalnot auf. Auch hier ist eine Besserung eingetreten, kann Eksioglu nunmehr auf einen 17-Mann-Kader setzen. Sein Wunsch ist eindeutig: „Ich hoffe auch, dass kurzfristig keine Absagen dazukommen. Da Türkgücü vor den eigenen, treuen Fans agiert, wollen sie dem Kontrahenten ihr eigenes Spiel aufdrängen. „Wenn wir diszipliniert sind und einen kontrollierten Fußball spielen, bin ich mir sicher, dass wir am Sonntag erfolgreich sein werden“, erklärt Erhan Eksioglu gegenüber Lippe-Kick, sich ein „schönes und erfolgreiches Match für uns“ wünschend. Ein Sieg sollte auch mit Prüfen des Tabellenbildes das erklärte Ziel sein, haben die Detmolder doch gerade einmal ein vier Punkte-Polster auf den ersten Abstiegsrang.

 

Zentnerlasten sind Diestelbruch/Mosebeck Co-Trainer Lennart Rethmeier von seinen Schultern gefallen nach dem 3:0-Heimsieg über den PostTSV Detmold II im letzten Spiel. „Wir wollen nach dem letzten Sieg die nächsten drei Punkte einfahren und den guten Schwung ins Pokalspiel kommende Woche mitnehmen“, erklärt er gegenüber Lippe-Kick. Mehr Quantität und Qualität fand er in den letzten 14 Tagen bei den Übungseinheiten vor, schwärmt er „über 12 bis 14 Spieler beim Training.“ Seine Ansprüche an die Partie im Schulzentrum Mitte: „Ich erwarte ein interessantes Spiel und erwarte eine engagierte und konzentrierte Leistung von unserer Mannschaft.“ Jan Goldammer, Timo Schiewe und Malte Wrenger fehlen noch bis zum Saisonende. Janik Hesse und Fabian Richts kommen am Wochenende zur Ausfallliste dazu.

 

Robin Escher sorgt für Ruhe und Ordnung ab 15.00 Uhr auf dem Rasenplatz in Detmold.

 

TuS Horn-Bad Meinberg vs. Blomberger SV

(ab). Mit dem TuS Horn-Bad Meinberg und dem Blomberger SV treffen zwei der formstärksten Teams aufeinander. Die Soethe-Elf holte zuletzt vier Siege in Folge, hat sich damit bis auf Rang sieben verbessern können. Gegen den BSV hat man in der Hinrunde ganz gut ausgesehen, holte auf fremden Platz ein 1:1. „Am Sonntag geht es für uns darum, an unsere positive Serie anzuknüpfen und auf heimischen Platz ein gutes Spiel zu zeigen“, sagt Coach Richard Soethe vor dem Spiel. Aber: „Mit dem Blomberger SV kommt ein ganz anderes Schwergewicht ins Waldstadion, was sich zwar nicht am Tabellenplatz, aber an einzelnen Parametern erkennen lässt.“ So empfindet Soethe die 46 Punkte des BSV als „ein gutes Polster“, aber das Torverhältnis von 51:22 „lässt eindeutig aufhorchen.“ Das seien „eigentlich gute Voraussetzungen, um ein attraktives Spiel zu zeigen.“ In dem muss Soethe auf Marc Krumme, Felix Tcheon und Maurice Grüttner wegen Urlaub verzichten, Can Ünal hat sich am Freitag im Abschlusstraining verletzt und wird ebenfalls ausfallen.

 

Der Blomberger SV ist in diesem Jahr noch ungeschlagen, holte aus sechs Partien starte 16 Punkte. Doch der Respekt vor dem kommenden Gegner ist groß. „HBM hat die letzten Wochen eine positive Entwicklung genommen, das ist bei uns auch angekommen“, sagt BSV-Coach Mike Winkler. Man erwartet in Horn daher „ein sehr enges Spiel, gegen einen spielstarken Gegner.“ Winkler vermutet, dass es „wohl auf die Tagesform ankommen“ wird. Am Sonntag nicht dabei sein werden beim Blomberger SV unter anderem Zejglic und Retzlaff, Wilhelmi ist angeschlagen.

 

Sascha Koch leitet das Spiel, das um 15.00 Uhr beginnt.

 

SG Brakelsiek/Wöbbel vs. Post TSV Detmold II

(ab). Wenige Schritte fehlen der SG Brakelsiek/Wöbbel nur noch zum Klassenerhalt. Elf Punkte beträgt der Vorsprung aktuell, es müsste ohnehin schon mit dem Teufel zugehen, sollte es noch einmal eng werden. Doch ausruhen will man sich auf dem Polster nicht, auch gegen den Post TSV Detmold II drei Zähler holen und so den Vorsprung noch vergrößern. Und wenn beim Training am Freitagabend „nichts Außergewöhnliches passiert, werden wir alle Mann an Bord haben“, so Falk Weskamp, der allerdings die Langzeitverletzten Prasse, Maas und Eichmann an dieser Stelle ausschließen muss. Der Gegner aus Detmold ist „wie jedes Mal eine Wundertüte. Man weiß nie wer spielt.“ Das ist aber ohnehin egal, denn: „Wir müssen unsere Tugenden auf den Platz bringen, dann werden wir auch bestehen.“

 

Das will der Post TSV Detmold II verhindern. Für die Residenzler ist das Spiel ebenfalls von wichtiger Bedeutung, droht bei einer Niederlage tiefer in den Abstiegssumpf gezogen zu werden. Das will man tunlichst vermeiden und sich mit einem Sieg Luft verschaffen. Trainer Jens Kaiser hofft dabei auch eine „bessere Leistung als zuletzt gegen Diestelbruch/Mosebeck, das war gar nichts.“ Das Spiel beim Blomberger SV haben ihm da „schon besser gefallen.“ Am Sonntag wird Kaiser mit einer „ganz guten Mannschaft“ nach Brakelsiek fahren. Mit ein paar Leuten aus der ersten Mannschaft, zudem sind die Verletzten zurück, auch die Urlauber „halten sich Grenzen.“ Für den Post TSV Detmold II wäre es „wichtig, irgendwas mitzunehmen, um etwas beruhigter in die letzten Spiele zu kommen.“ Schließlich haben einige Spieler „im Kopf schon abgeschlossen, weil sie den Verein verlassen. Da ist es schwer, die nochmal zu Höchstleistungen zu motivieren.“ Dennoch verliert Kaiser das Ziel Klassenerhalt nicht aus den Augen. Aus einer „richtig guten Defensive“ will der Coach nach vorne spielen. „Dann eigentlich ist die katastrophal, wenn man sich das Torverhältnis mal anguckt. Daran wollen wir die letzten Spiele noch arbeiten, dass wir mal zu Null spielen und hinten sicher stehen. Chancen bekommen wir immer, die müssen wir konsequent nutzen.“ Schließlich will man nicht „eine Dreiviertelstunde durchs Lipperland und dann mit einer Niederlage nach Hause fahren.“ Doch Jens Kaiser, der sich im Allgäu über die Ostertage erholt hat, ist „guter Dinge. Ich hoffe auf einen erfolgreichen Sonntag.“

 

Um 15.00 Uhr geht es los auf dem Sportplatz in Brakelsiek. Daniel Schinowski ist der Spielleiter.

TuS WE Lügde vs. SF Berlebeck/Heiligenkirchen

(hk). An der Ehre gepackt fühlt sich Lügde-Coach Andreas Hoffmann, hat auch er die Hinspielpleite noch längst nicht aus seinem Gedächtnis gestrichen. Die Defizite im eigenen Spiel, die wegbereitend für diese Niederlage waren, kennt er allzu gut: „Nachdem wir dort eine Vielzahl an Möglichkeiten liegen gelassen haben, fanden wir speziell im zweiten Durchgang gar nicht mehr ins Spiel.“ Der Einsatz von vielen Akteuren steht auf der Kippe, kann Hoffmann wohl erst kurz vor dem Anpfiff mit einer Endgültigkeit in diesem Segment rechnen. Eine mögliche Ausrede will er mit der ungeklärten Personalsituation aber nicht erklären: „Wir werden aber stark genug sein, um die drei Punkte bei uns zu behalten.“ Besonders die enorme Konterstärke der BHK-Jungs stellt für ihn eine echte Waffe dar. Hoffmann warnt mit freier Sicht auf die Gäste: „Die werden uns alles abverlangen, haben in der Serie gute Ergebnisse erzielt.“

 

Als Favoritenschreck traten die Sportfreunde Berlebeck/Heiligenkirchen in Erscheinung, gewannen das Hinspiel nach bockstarker Darbietung mit 1:0. Zugleich setzte es für den Aufstiegskandidaten damit die erste Saisonpleite, hatte also historische Ausmaße. Gästeobmann Matthias Kuhlmann freut sich: „Zu dem Zeitpunkt hat die Liga angenommen, dass dies nicht möglich wäre“, hat BHK die angeblichen Experten eines Besseren belehrt. „Das wird Sonntag anders sein, Lügde wird ganz anders an diese Partie herangehen“, rechnet er nun mit einem erhöhten Schwierigkeitsgrad. Hinzu kommt: Als Naturrasen-Liebhaber haben sich die Sportfreunde in dieser Spielzeit nicht erwiesen. Eine rühmliche Ausnahme bildete die bemerkenswerte Performance in Hörste, die klar gewonnen wurde. Die Schaper-Jünger sind weiterhin strebsam unterwegs, wollen die gute Saison mit einem weiteren Ausrufezeichen fortführen. Da das Vollprofitum noch nicht bis in die Kreisliga durchgedrungen ist, daher einige Kicker rund um Ostern vom stressigen Alltag mithilfe Urlaubsaktivitäten entspannen möchten, drohen den Gästen einige Ausfälle. Auch einige Schichtarbeiter können die ausgiebige Tour de Lippe in den südöstlichen Zipfel des Lipperlandes nicht mitantreten. Ob es der eine oder andere angeschlagene Akteur in den Kader schafft, steht auch noch in den Sternen.

 

Carsten Grandt ist der Referee für diese Begegnung – um 15.00 Uhr in der Emmerkampfbahn.

 

TSV Rischenau vs. RSV Hörste

(hk). „Es ist Abstiegskampf. Mit einem Dreier können wir uns deutlich absetzen. Das sollte zu Hause auch unser Ziel sein“, will man sich nicht als guter Gastgeber präsentieren, die volle Punktzahl behalten. So denkt TSV-Obmann Sebastian Tunke, der befürchtet: „Aber, dass das kein Selbstläufer wird, sollte allen klar sein.“ Sehr bescheiden war die Rischenauer Leistung im Hinspiel. In Hörste waren sie deutlich schlechter als der Aufsteiger, nahmen „sehr glücklich“ einen Zähler mit, gibt Tunke zu. Wann glaubt er an einen überzeugenden Heimdreier? „Wir müssen unser Offensiv-Spiel durchsetzen und hinten wachsam sein.“

 

Auch Lippe-Kick war live vor Ort, als es ein 1:1-Unentschieden im Hinspiel gab. RSV Hörste-Spieler Dennis Gerstenberg Guerreiro lügt nicht, wenn er dechiffriert: „Da war deutlich mehr drin.“ In Melancholie zu versinken, Trübsal zu blasen, das möchte er nicht: „Den Punkten hinterherzutrauern, wäre aber der falsche Ansatz. Zu Hause sind die Jungs deutlich besser, als auf fremdem Geläuf“, so die Beobachtung vom Außenbahnläufer. Unter dem neuen Interimstrainer Hane Younes, der durch seine motivierende Art lippeweit geachtet wird, gab es zuletzt kräftezehrende Übungseinheiten. „Wir wollen mit dem neuen Schwung am Wochenende mit einer positiven Einstellung ins Spiel gehen“, könnte der Aufsteiger im Optimalfall bis auf vier Punkte den Lagensern davonziehen. Die weite Reise nach Rischenau soll auch gewinnbringend sein: „Wir wollen am Sonntag mit einer resoluten und konzentrierten Leistung Punkte holen“, so der Wunsch vom Deutsch-Portugiesen.

 

Rainer Eikermann leitet diese Begegnung ab 15.00 Uhr auf dem Rischenauer Rasenplatz.

 

SuS Lage vs. SG Hiddesen/Heidenoldendorf

(hk). „Für uns gibt es nur ein Ziel: Punkte holen“, will sich Lage-Trainer Branko Trailovic auch überhaupt nicht wählerisch zeigen, gegen wen die Zähler tatsächlich eingeheimst werden. Mögliche Ausreden will er überhaupt nicht mehr hören. Er zählt mit säuerlicher Miene auf: „Gegen Lage waren es die Zuschauer, gegen Blomberg der Ball, gegen Horn-Bad Meinberg der Rasen.“ Nun stimmt alles: „Wir haben einen tollen Platz, einen runden Ball, keine Zuschauer. Jetzt können wir Charakter zeigen“, schiebt er die Verantwortung seinem Team zu. Eine kolossale Enttäuschung ist bei ihm herauszuhören, als Lippe-Kick sich nach den Trainingseindrücken bei ihm erkundigt. Dennoch: „Meine Mannschaft hat gut gearbeitet, ist topfit“, ist wohl die grundsätzliche körperliche Konstitution bei den Lagensern außerordentlich. Trailovic teilt mit dem Gegner angenehme Erinnerungen, ist er als Spielertrainer doch mit dem BSV Heidenoldendorf in die Kreisliga A aufgestiegen.

 

Nach zweiwöchiger Pause über die Osterfeiertage erhofft sich Hiddesen/Heidenoldendorf-Coach Markus Rüschenpöhler mit seinem Team die schleunigste Rückkehr in den Wettkampfmodus. Bei den abstiegsbedrohten Lagensern möchte Rüschenpöhler in seinem Heimatort an die Leistung vom 2:1-Heimsieg gegen Lügde zuletzt anknüpfen. Diesen Erfolg möchte die Spielgemeinschaft mit einem Sieg gegen den Außenseiter vergolden. Eine ähnlich starke Leistung ist dafür jedoch unabdingbar. Der Gästecoach hat im Blick, dass die Hausherren viel in die Waagschale werfen möchten, um dem Favoriten ein Bein zu stellen. „Sie werden nach dem Trainerwechsel hochmotiviert und aggressiv uns entgegenstellen“, glaubt er. Im ersten Duell mit den Zuckerstädtern offenbarte der Aufstiegsaspirant seine Probleme mit den motivierten Spielern. „Lage hat nicht gespielt wie ein Tabellenvorletzter“, rechnet Rüschenpöhler, erwartet auch diesmal wieder eine Aufgabe mit einem erhöhten Schwierigkeitsgrad. Die SuS-Defensive könnte als Schwachpunkt ausgemacht werden, bedeuten die 87 kassierten Gegentore doch den höchsten Wert der gesamten Liga. Vor den individuellen Fähigkeiten vom Team aus der Werre-Arena warnt der Blondschopf jedoch. Primär gilt der Fokus auf der eigenen Leistung, kann diese doch auch selbst aktiv beeinflusst werden. Mit einem effektiven Umschaltspiel möchte der Tabellenzweite zum Erfolg kommen. Dynamisch möchte Hiddesen/Heidenoldendorf hinter den Ball kommen, um im Fehlerspiel Fußball für Ballverluste beim Kellerkind zu sorgen. Bis zu drei Akteure fallen definitiv aus, ein weiteres Trio ist angeschlagen. Von dieser Vakanz will sich Markus Rüschenpöhler aber auf keinen Fall einschüchtern lassen, unterstreicht er schließlich: „Wir haben definitiv eine Mannschaft am Start, die in der Lage ist, dieses Spiel zu gewinnen. Wir sind vom Papier her in der Favoritenrolle“, erkennt er hier auch eine mögliche Gefahr für sein Team. Diese Begegnung wird unter dem Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, sind nur die Aktiven und die Offiziellen auf dem Sportgelände zulässig. „Eine ungewöhnliche Situation. Dennoch akzeptieren wir das und nehmen es so an“, konstatiert der Gästetrainer.

 

An der Pfeife ab 15.00 Uhr: Patrick Elfers.

 

SuS Pivitsheide vs. TuRa Heiden

(hk). SuS Pivitsheide-Verteidigungsminister Andre Selse fehlte beim Training unter der Woche. Da er selbst lieber seine läuferischen Qualitäten unter Beweis gestellt hat, den Ball nicht weiter beachtete, kann er keine seriösen Antworten zum Trainingsablauf liefern. Was Selse aber klar formuliert: „Unser Ziel ist es, dieses und alle noch kommenden Spiele zu gewinnen. Gerade vor heimischer Kulisse wollen wir uns ordentlich präsentieren“, sollen die treuen wie lautstarken SuS-Schlachtenbummler doch mit einem guten Gefühl gen Heimat geschickt werden.

 

Vollen Tatendrang scharren die TuRa Heiden-Kicker mit den Hufen. Coach Thorsten Geffers unterrichtet: „Die Vorfreude ist in Team groß, da unser letztes Spiel bereits drei Wochen zurückliegt. Aber uns ist natürlich die Schwere der Aufgabe in Pivitsheide sehr bewusst“, treten die zehntplatzierten Heidener immerhin beim viertbesten Team der Liga an. Davon möchten sich die Kicker von der Rotenberg-Kampfbahn aber nicht ins Bockshorn jagen lassen: „Trotzdem werden wir sehr selbstbewusst auftreten und den Negativtrend beenden“, kündigt Geffers via Lippe-Kick an. Um tatsächlich an der Hebbelstraße für eine Punkteinfuhr zu sorgen, wird die defensive Stabilität unbedingt erforderlich sein, die gegnerischen Möglichkeiten verhindert werden. „Denn“, so die Beobachtung von Geffers, „SuS ist vorne wahnsinnig brutal effektiv und lässt hinten sehr wenig zu.“ Dennoch: „Aber ich glaube an meine Jungs und weiß, dass sie am Sonntag alles raushauen werden, um die drei Punkte nach Heiden zu entführen.“ Markmann und Björn Freitag fallen weiterhin langzeitverletzt aus. Hendrik Böke urlaubt, weshalb der eine oder andere TuRa-Zögling in der zweiten Mannschaft seine Qualitäten zeigen darf.

 

Daniel Wiens leitet diese Begegnung auf dem Naturrasen an der Hebbelstraße.

 

FC Fortuna Schlangen vs. SG Kachtenhausen/Helpup

(hk). Vor dem Schlussspurt etwas Luft holen. Das ist das Ziel für den Klassenbesten aus Schlangen über die österlichen Feiertage gewesen. Seit dem vergangenen Dienstag befinden sie sich wieder im Trainingsbetrieb. FC-Betreuer Jens Riepenhausen formuliert via Lippe-Kick: „Wir wollen da weiter machen, wo wir in Blomberg aufgehört haben“, haben die Hohnhold-Jungs gegen die Nelkenstädter beim Remis eine starke Leistung geboten. Auch weil dieses Spiel gegen den mehrjährigen Bezirksligisten „sehr anspruchsvoll war“, so Riepenhausen. Von seinem Team fordert er jetzt: „Nach vorne hin müssen wir trotzdem wieder aktiver werden und die Abläufe, Laufwege wieder flüssiger durchspielen. Und mehr wieder zu guten Abschlüsse kommen.“ In Summe zeigt sich die Fortuna in prächtiger Verfassung, vermutet der Fortune beim Gegner: „Die SG Kachtenhausen-Helpup wird vermutlich tief stehen und auf die ein oder andere Konterchance warten. Im Hinspiel haben sie es gegen uns ganz gut gemacht und lange das Spiel offengehalten“, sinniert er. Die Horstkötter-Jungs haben diese Tugend bereits gegen andere Teams eindrucksvoll praktiziert, dadurch viele Partien lange Zeit spannend gehalten. Dass sich die Spielgemeinschaft trotz der schlechten Tabellenperspektive hängenlässt, glaubt er keineswegs. Der Geduldsfaden muss deshalb dick genug gespannt sein. „Trotzdem sind die drei Punkte fest eingeplant“, betont Jens Riepenhausen, der sich nach einem „fairen und guten Spiel“ sehnt. Fehlen wird Maximilian Jonas (Gelbsperrre). Mamadou Diallo hat sich bei der Begegnung in Blomberg verletzt. Sein Mitwirken ist noch unklar. Christoph Franke und Yannik Vukadinovic sind aber wieder dabei.

 

Völlig glaubwürdig meint Kachtenhausen/Helpup-Coach Jörg Horstkötter: „David gegen Goliath am Rennekamp. Eine eingespielte Mannschaft aus Schlangen, denen ich ja als alter Schlänger Spieler, die Meisterschaft gönne“, ist die Hochachtung vor dem aktuell besten Team der Liga groß im Lager vom Schlusslicht. Nach dem ernüchternden 1:4 unter der Woche gegen Brakelsiek/Wöbbel blickt Horstkötter nach vorne: „Der Dienstagschreck ist überwunden. Am Sonntag zählt es, das letztjährige Ergebnis zu verbessern“, was die Spielgemeinschaft am liebsten vergessen möchte. Weiterhin fehlend sind die langzeitverletzten Hertel und Schmitt, der auf dem Sprung ist. Calli Kruse muss noch seine Gelbsperre aussitzen. Interessant: „Einen Neuzugang nehmen wir mit und er wird die Defensive verstärken, Joel Rathmann, ein ehemaliger Postler und SuS-Pivker“, freut sich Horstkötter darüber doch sehr.

 

Marko Grujic leitet diese Begegnung ab 15.00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz am Rennekamp.

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