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Kreisliga B Detmold

Vorbericht 29. Spieltag 18/19 B Detmold

Fällt am Sonntag die Entscheidung? Der FSV Pivitsheide kann sich mit einem Sieg gegen Eichholz/Remmighausen zum Meister küren.

 

FSV Pivitsheide vor dem Aufstieg

Kreisliga B Detmold (ab). Das ist nochmal ein richtiger Knaller, den der FSV Pivitsheide da vor der Brust hat. Mit dem TuS Eichholz/Remmighausen kommt eines der formstärksten Teams der Liga zum Tabellenführer. Gewinnt der FSV, kann die große Aufstiegssause beginnen. Verfolger CSL Detmold hat mit den Sportfreunden aus Oesterholz/Kohlstädt ein ähnlich großes Kaliber vor der Brust, braucht selbst einen Sieg und Schützenhilfe, um weiter vom Aufstieg träumen zu dürfen. Für die Sportfreunde ist es bereits das letzte Saisonspiel. Alle weiteren Entscheidungen in der Liga sind bereits gefallen. Die SG Hiddesen/Heidenoldendorf II (gegen Belle/Cappel), TuRa Heiden II (gegen Falkenhagen) und der Hakedahler SV (gegen Klüt/Wahmbeck) wollen ihren treuen Zuschauern im letzten Heimspiel der Saison nochmal drei Punkte schenken. Außerdem empfängt der BSV Müssen die SG Istrup/Brüntrup und die SG Sabbenhausen/Elbrinxen empfängt den SuS Pivitsheide II.

 

Von André Bell & Henning Klefisch

 

SG Hiddesen/Heidenoldendorf II vs. SG Belle/Cappel

(ab). Für die SG Hiddesen/Heidenoldendorf II steht das letzte Heimspiel an und das will man „auch gewinnen.“ Wie schon das Hinspiel, welches glücklich an die Hansa-Elf ging. Coach Michael „Hansa“ Blanke muss aber umbauen: „Unsere Abwehr wird zwar durch zwei Ausfälle etwas geschwächt, aber an die Stelle rücken halt andere, die sich beweisen können.“ Der Coach denkt, dass es „ein Spiel auf Augenhöhe wird“ und hofft, „dass die drei Punkte bei uns bleiben.“

 

Belle/Cappel-Coach Timo Welsandt haben sich vorgenommen, es „besser zu machen wie im Hinspiel“ und hofft, „dass wir früh unser Spiel auf die Platte kriegen.“ Mit der SG Hiddesen/Heidenoldendorf erwartet Welsandt eine „eine technisch gute Mannschaft, die auf Ihrem Kunstrasenplatz die Kugel gut laufen lassen kann.“ Aufgrund einiger Ausfälle muss Welsandt einige personelle Wechsel vornehmen. Simonsmeier, Schmidt, Schulze, Schäfer und Niehörster sind verletzt. Pagel sitzt noch eine Sperre ab. Hilker ist in München zum Saisonfinale, 1860 anfeuern glaube ich 😂.“

 

Sören Schmidt pfeift das Spiel um 13.00 Uhr an.

 

TuRa Heiden II vs. SV HW Falkenhagen

(ab). TuRa Heiden-Coach Markus Kortekamp hat gegen Falkenhagen „selbst noch nie gespielt“, entsprechend fallen Erinnerungen an den Gegner auch eher gering aus. Die Luft ist raus, nachdem der Abstieg in die C-Liga feststeht: „Die Trainingswoche lief sehr bescheiden. Wir konnten nicht groß was machen mangels Beteiligung. So sieht das leider auch für Sonntag aus. Wahrscheinlich muss ich noch irgendjemanden aus dem Hut zaubern.“

 

Michael Tautz hat ab 13.00 Uhr die Spielleitung.

 

BSV Müssen vs. SG Istrup/Brüntrup

(ab). BSV-Co-Trainer Jan Brinkmann erinnert sich: „Das Hinspiel haben wir nach verdienter Führung genauso verdient verloren, weil wir körperlich nicht dagegen gehalten haben.“ Außerdem stand das Spiel „eh schon unter keinem guten Stern, nachdem das Spiel über eine Stunde später in Blomberg angepfiffen wurde, weil der Platz in Istrup so katastrophal war.“ Dann kann am Sonntag nicht passieren. „Wir wollen in den letzten beiden Spielen nochmal Spaß auf dem Platz haben und den Zuschauern einen versöhnlichen Saisonabschluss bieten“, so Brinkmann über die Zielsetzung für die verbliebenen beiden Spiel. Zwar sei „die Luft mittlerweile etwas raus“, aber Brinkmann hofft, „dass wir uns zumindest an den beiden Sonntagen nochmal ordentlich verkaufen werden.“ Wichtig wird Folgendes sein: „Dass wir im Kopf wach sind und die 50:50-Situationen für uns entscheiden, dann denke ich, haben wir gegen einen starken Gegner die Chance auf Wiedergutmachung!“

 

Doch in voller Stärke wird die SG Istrup/Brüntrup nicht in Müssen auflaufen. Im Gegenteil. „Erstmal muss ich gucken, wer noch laufen kann“, so Coach Roy Wangert, der am Donnerstag schon auf einen Großteil seiner Stammelf verzichten musste. Entsprechend hält sich Wangert auch bedeckt. „Wir wollen uns gut aus der Affäre ziehen und alles geben. Müssen ist klarer Favorit und lässt den Ball gut laufen.“

 

Um 15.00 Uhr geht es los, Philipp Miska leitet das Spiel.

 

SG Sabbenhausen/Elbrinxen vs. SuS Pivitsheide II

(ab). Bei der SG Sabbenhausen/Elbrinxen hat man am Sonntag einiges vor: „Wir wollen das letzte Heimspiel gewinnen und nach dem Spiel feiern.“ Zudem will man den „fünften Platz sichern und vielleicht noch den vierten angreifen mit zwei Siegen“, so Sven Großmann. Und wenn seine Mannschaft eine ähnliche Leistung abruft wie am Sonntag, dann ist der Coach „guten Mutes, drei Punkte mit nach Hause zu nehmen.“ Das wird allerdings „nicht einfach, SuS ist nicht schlecht“, weshalb Großmann ein „spannendes Spiel“ erwartet. Personell sieht es wieder besser aus, unter anderem wird Torjäger Kai Gast zurückkehren.

 

Im Gegensatz dazu ist der Kader des SuS Pivitsheide II aus verschiedensten Gründen „ganz schön dezimiert.“ Trotzdem kann Trainer Sören Müller von einer „guten Trainingswoche mit guter Beteiligung“ berichten. Mit der SG erwartet den SuS eine „spielerisch starke“ Mannschaft, die „gute Einzelspieler und einen gefährlichen Stürmer“ hat, auf den man „aufpassen“ müsse. Die SG bezeichnet Müller daher als „dicken Brocken.“ Die Gäste haben sich vorgenommen „deren Spiel zu unterbinden und zu schnellen Abschlüssen“ zu komme. Und obwohl man als Außenseiter in das Duell geht, dazu personell angeschlagen ist, will der SuS „natürlich drei Punkte holen. Ich gehe davon aus, dass wir stark genug wären. Ich traue meinen Jungs das zu. Aber es wird eine ganze ecke Schwere als gegen Heiden. Sabbenhausen wird taktisch gut eingestellt sein, das werde ich mit meinen Jungs auch versuchen.“

 

Franz-Josef Wöstefeld hat ab 15.00 Uhr die Spielleitung.

FSV Pivitsheide vs. TuS Eichholz/Remmighausen

(hk). Die vergangenen Spiele des TuS Eichholz/Remmighausen haben bei FSV Pivitsheide-Spielmacher Jürgen Bolinger den Eindruck verfestigt: „Der TuS ist eine sehr spielstarke Truppe. Wenn die einmal in Fahrt kommen, hat es sicher jeder Gegner der Liga schwer, da hinterher zu kommen“, haben sich die Grün-Weißen bis auf den fünften Platz vorgearbeitet. Der Start in die Rückserie verlief eher schwierig, verlor das Hosch-Team doch zwei der drei Spiele. Danach kamen sie mächtig in Fahrt, hatten sie doch spürbar Freude am Siegen. Bolinger schwärmt: „Wahnsinns-Ergebnisse haben sie eingefahren. In fast jedem Spiel schoss der TuS mindestens drei Tore. Hätten die Jungs ihre Hinrunde nicht so verkackt, würden die heute mit um den Aufstieg kämpfen, da bin ich mir sicher“, ist es viel Respekt, der in der Stimme vom Regisseur mitschwingt. Bolinger hat sich die Mühe gemacht, die Aufstellungen des TuS penibel unter die Lupe zu nehmen, sind im Vergleich zum Vorrundenduell einige neue Namen aufgefallen. Damals ging es mit einem 2:2 in Kabine, ehe die FSV dem Kontrahenten in den zweiten 45 Minuten nur noch die Hacken zeigte. Bolinger wünscht sich die Performance aus dem zweiten Durchgang im Spätherbst nun von Anpfiff an. „Wir wollen ihnen zeigen, dass wir eine Macht zu Hause sind“, gab es schließlich nur Siege, abgesehen von der Pleite gegen Istrup/Brüntrup. Auch im abschließenden Spiel vor heimischer Kulisse wollen die Pivitsheider den Kunstrasenplatz an der Oerlinghauser Straße als eine Festung erscheinen lassen. Die Bedeutung dieser Partie ist allgegenwärtig: „Uns ist bewusst, dass es unser erster Matchball zur Meisterschaft ist. Ein Sieg und du kannst feiern, bis der Arzt kommt. Wir sind eine der stärksten Truppen in der Liga, jeder weiß es. Wir wissen es. Nun müssen wir es am Sonntag nur noch beweisen.“ Ein Sieg in Pivitsheide würde eine Stimmungslage wie im Karneval zur Folge haben. Der ehemalige Kicker des TuS Kachtenhausen wünscht sich eine volle Hüte, mit vielen Fans und Freunden der FSV. Chefcoach Dima Charov wird auf einige Akteure verzichten müssen. Auf dem Balkon fehlt FSV-Grande Rolf Kröger. Er urlaubt.

 

Immerhin: TuS-Trainer Tim Hosch ruft sich in sein Gedächtnis, dass sein Team im Hinspiel eine halbstündige starke Performance gezeigt hat, ehe sie dem FSV-Tempofußball Tribut zollen musste. Dass die Pivitsheider in das Detmolder Kreis-Oberhaus hochgehen, ist für Hosch „verdient“, begründet er im Lippe-Kick-Gespräch doch: „Sie waren das konstanteste Team und haben eine junge Truppe zusammen.“ Was dennoch für seine Mannschaft sprechen könnte: „Nach dem Trainerwechsel und dem trainigswissenschaftlichem Neustart im Januar 2019 sind wir aber ein anderes Team.“ Und, was sich als ganz entscheidend erweisen könnte: „Wir sind definitiv das Team der Stunde mit sieben Siegen in Serie und die gilt es für uns zu verteidigen.“ Mit einem guten Gefühl in die Sommerpause zu gehen, dies wird das gewünschte Ziel für den TuS sein, der dann gestärkt in die Vorbereitung gehen möchte. „Einiges von dem trainieren wir bereits aktiv, um Automatismen zu bilden.“ Selbst möchte Eichholz/Remmighausen konsequent die sich bietenden Möglichkeiten verwerten. Trotzdem ist sich Tim Hosch im Klaren: „Wir wissen aber ganz genau, dass wir beim besten Team der Liga antreten und wir über unsere Grenzen gehen müssen.“ Auf der anderen Seite besitzt der TuS absolut die Fähigkeit, um die großen FSV-Feierlichkeiten zu verschieben: „Aber ich denke, wir haben weniger zu verlieren und wollen gerne der Party-Schreck werden.“ Im Vergleich zu den vorherigen Spielen gibt es einige personelle Bewegungen.

 

Tobias Patzer ist für die Spielleitung in diesem interessanten Vergleich ab 15.00 Uhr zuständig.

 

Hakedahler SV vs. SG Klüt/Wahmbeck

(ab). HSV-Interimscoach Nuri Kurt hat eine ganz klare Sicht auf das Spiel gegen die SG Klüt/Wahmbeck, fasst sich auch nur kurz: „Es ist unser letztes Heimspiel gegen den Tabellenletzten. Alles andere als ein Sieg wäre enttäuschend!“ Verzichten muss Kurt am Sonntag auf Amara Sambake und Eric Enas.

 

So ganz einfach wird die SG dem HSV aber die Punkte nicht überlassen, denn: „Wir wollen die letzte beiden Spiele so viel Punkte wie möglich einfahren.“ Das sagt Lars Stöffgen vor dem Spiel. Aber: „Hakedahl ist nicht einfach zu spielen, da sie gerade in der Offensive gut besetzt sind.“ Doch Stöffgen weiß: „Wenn es uns gelingt, hinten aufmerksam zu sein und vorne den nötigen Willen haben, ist was drin.“

 

Pascal Jöstingmeier leitet das Spiel. Um 15.00 Uhr geht es los.

 

CSL Detmold vs. SF Oesterholz/Kohlstädt

(ab). Für den CSL Detmold ist es die letzte Chance, noch aufzusteigen. Ein Sieg gegen die Sportfreunde ist unter den Umständen Pflicht, man braucht aber auch Schützenhilfe von Eichholz/Remmighausen. Außerdem weiß Alfred Leingang auch: „Für Oesterholz ist es das letzte Spiel der Saison und die werden versuchen, noch einmal ein gutes Spiel zu zeigen und Punkte gegen uns mitzunehmen.“ In bisher zwei Duellen in dieser Spielzeit steht die Bilanz bei 1-1. „Hinspiel verloren, Pokalspiel gewonnen“, so Leingang. „Damit wird es für beide Mannschaften ein interessantes Spiel“, wobei Leingang aber hofft, „die Punkte zu Hause zu behalten und unseren Zuschauern ein spannendes Spiel zu liefern.“ Den Gegner schätzt der CSL-Kicker hoch ein: „Wie im Hinspiel und überhaupt die Saison über ist Oesterholz sehr konterstark und spielt viele diagonale Bälle. Daher gilt es, den Gegner früh zu attackieren und sehr dicht bei den Gegenspielern zu stehen, um zu verhindern, dass Oesterholz ins Spiel kommt.“ Bei den Gastgebern geht man davon aus, „dass es ein ausgeglichenes Spiel wird, in dem es auf die Chancenverwertung ankommen wird, um die drei Punkte zu Hause zu behalten.“

 

Die Sportfreunde wollen das letzte Saisonspiel „mit aller Leichtigkeit und ohne Druck angehen. Die Messe ist gelesen bei uns in Sachen Aufstieg und wir wollen uns vernünftig aus der Saison 18/19 verabschieden.“ Da man am letzten Spieltag spielfrei ist, kann man „da nicht mehr eingreifen, mit einem Sieg sind wir aber zumindest bis nächste Woche Zweiter und das ist schon ist als ein Erfolg zu verbuchen.“ Obmann Björn Brinkmann lobt: „Sascha [Möller] und Tim [Büker; Anm. d. Red.] haben in diesem Jahr richtig gute Arbeit geleistet und die Jungs weiter gebracht. Man sieht deren Handschrift und die Jungs haben es sehr gut umgesetzt.“ Das will man einmal noch unter Beweis stellen und auch „am Sonntag bei einem sogenannten Spitzenspiel auf Augenhöhe alles raushauen und zeigen, dass wir zurecht da oben stehen.“ Für die Gastgeber geht es „noch um einiges, erhoffen sie sich doch noch, Pivitsheide einzuholen. Sie wollten von Anfang an den Wiederaufstieg und der ist rein rechnerisch noch möglich.“ Und so ein bisschen trauert Brinkmann dann doch der verpassten Chance hinterher, noch eingreifen zu können: „Geil wäre es natürlich gewesen, wenn es bei uns auch noch um was gehen würde. Ein geileres Spiel als Sonntag gäbe es fast gar nicht.“ Doch auch so will man es CSL „so schwer wie möglich machen.“ Aber „wie gesagt, CSL wird heiß sein wie Frittenfett, um die Chance bei einem Ausrutscher von FSV noch zu wahren, dann hätte man ein spannendes Finale nächste Woche.“ Doch die Sportfreunde wollen „Vizemeister werden und somit werden keine Geschenke verteilt. Alle werden nochmal ihr Bestes geben. Danach ist erst einmal Pause.“

 

Die letzten 90 Minuten der Saison der Sportfreunde leitet Roman Kuhn ab 17.00 Uhr.

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