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Kreisliga A Detmold

Aufstiegsrunde, Episode zwei – Der Vorbericht

Heute kann der Bezirksliga-Aufsteiger feststehen, wenn Lügde tatsächlich gewinnt. Lippe-Kick bringt euch in Wallung.

Match- und Satzball für Lügde

 

Aufstiegsrunde 2019 (hk). Die Episode zwei gibt es am heutigen Abend um 19.30 Uhr, wenn der TuS WE Lügde und die SG Hiddesen/Heidenoldendorf aufeinandertreffen. Nach dem 2:1-Sieg im Auswärtsspiel beim FC Fortuna Schlangen am vergangenen Sonntag könnte Lügde mit einem heutigen Erfolg den Aufstieg perfekt machen. Für die SG geht es um einen Betrag im wohl vierstelligen Bereich, der in einem möglichen Heimspiel gegen Schlangen am Pfingstsonntag generiert werden könnte. Allerdings: Dieser Anreiz genießt bei weitem nicht das Interesse wie der sportliche Faktor. Jan Ole Krüger leitet diese Begegnung, unterstützt wird er von den Assistenten Michael Joyce und Wilhelm Hackl.

 

Von Henning Klefisch

 

Auf die verletzten Yannick Pape und Lukas Nöltker muss Lügde verzichten. Der restliche Kader steht TuS-Trainer Andreas Hoffmann vollends zur Verfügung. „Die SG spielt eine herausragende Rückrunde und sie haben sich so die Aufstiegsspiele verdient“, erklärt er voller Anerkennung für den spielstarken Kontrahenten. Er glaubt keineswegs, dass er sich von der Spielgemeinschaft übertölpeln lässt: „Wir wissen, wie sie spielen werden und was uns erwartet. Daher stellen wir uns dementsprechend darauf ein.“ Vor der wohl zahlreichen Heimspielkulisse möchte Lügde einmal mehr unterstreichen, dass sie eine Macht verkörpern. „Wir wollen unser Spiel gegen laufstarke Hiddeser durchbringen. Dann“, so frohlockt Hoffmann mit strahlenden Augen, „werden wir siegreich sein und somit die Meisterschaft holen. Das ist das große Ziel.“ Falls es heute tatsächlich mit dem überkreislichen Sprung gelingen sollte, werden im Lügder Vereinsheim vielleicht die Jubelbilder vom heutigen Tag aufgehängt, zukünftige Kinder mutmaßlich Andy, Nils, Kevin oder Tim genannt werden.

 

Lügde ist derzeit das Team der Stunde im FuL-Kreis Detmold. Gegen den Post TSV Detmold führten die Osterräderstädter mit 3:0, verloren dann noch mit 4:5, zeigten aber einen bemerkenswerten Kampf, eine vorbildliche Performance. Zeitzeuge und SG-Coach Markus Rüschenpöhler hat die Gegnerspionage vor Ort betrieben, freut sich: „Sie haben überzeugt und ein gutes Spiel gemacht“, nimmt er auch Bezug auf den jüngsten Erfolg am Rennekamp. Ganz viel spricht für die Westfälische Eiche, die bis dato erst drei Gegentore vor heimischer Kulisse geschluckt haben, zudem mit einem dominanten Ballbesitzfußball überzeugten. Die Kantersiege wurden relativ leicht und locker eingefahren, bestachen die Hoffmänner auch mit einer erquickenden Spielfreude. Ergo: Es gibt ganz bestimmt leichtere Aufgabe als ein Gastspiel unter der Woche, geht es doch immerhin rund 35 Kilometer in den südöstlichen Zipfel von Lippe, was rund eine Stunde Fahrtzeit in Anspruch nimmt. „Lügde ist zu Hause sicherlich leicht favorisiert“, glaubt Rüschenpöhler. Zudem können die Wellen-Freunde aus Lügde auf einer sagenhaften Euphoriewelle reiten. Punkten möchte die Spielgemeinschaft definitiv, ob einfach- oder dreifach, wird dadurch immerhin die Option

M. Rüschenpöhler

gewahrt, mit einem Heimsieg über Schlangen den Aufstieg perfekt zu machen. Rüschenpöhler warnt: „Lügde muss gewinnen, um sicher zu sein. Alles andere würde sie in eine Abhängigkeit von uns oder Fortuna Schlangen bringen“, geht er folglich von einem „interessanten Spiel“ aus. Insbesondere die Unterschiedsspieler wie Nehrig und Blum haben es dem Gästecoach mächtig angetan, sind doch auch die anderen Ballvirtuosen ausgesprochen flink auf den Beinen. Man fühlt sich für diese Aufgabe aber gewappnet, kommt der – trotz der Naturrasenfläche am Hiddeser Bent – ungewohnte Untergrund auf der Emmerkampfbahn hinzu. Man weiß: Meist spielt und trainiert Hiddesen/Heidenoldendorf doch auf dem heimischen Kunstrasenplatz. Der Optimismus leidet unter dieser Tatsache aber keineswegs, will man sich auf die eigenen Stärken besinnen. Jonas Sprengelmeyer wird nach seinem Handbruch weiterhin ausfallen -zwei, drei Stammspieler ebenso

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