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1. Runde

Westfalen-Pokal Runde 1 – Oerlinghausen auf Reisen

Dem Sieg im Kreispokal folgt eine Reise ins Tecklenburger Land. Die Ibbenbürener Spvg 08 ist Gastgeber in der ersten Runde des Westfalen-Pokals.

 

Weiterkommen für Nico Zünd

Westfalen-Pokal (ab). Wenn der TSV Oerlinghausen am Sonntag ins Westfalenpokal-Duell geht, dann spielt man auch für Nico Zünd, der sich im Testspiel gegen den SV Ubbedissen am vergangenen Dienstag nach einem Zusammenprall mit dem gegnerischen Torhüter das Schien- und Wadenbein gebrochen hat. Von dieser Stelle aus vom Team Lippe-Kick die besten Genesungswünsche. Das Lemgoer Kreispokal-Finale gewann der TSV Oerlinghausen vor rund zwei Monaten deutlich mit 7:0 gegen den TSV Kirchheide. Zur Belohnung gibt es die Teilnahme am Westfalen-Pokal. Leider gibt es kein Heimspiel, dafür ein Duell bei einem anderen Bezirksligisten, was die Siegchancen deutlich erhöht im Gegensatz zu einem Heimspiel gegen Preußen Münster, Rödinghausen oder den SC Verl. Alles Gegner, die in späteren Runden noch kommen könnten. So geht es aber zunächst ins Tecklenburger Land zur Ibbenbürener Spvg 08.

 

Die Spvg konnte ihrerseits ihr Kreispokal-Endspiel mit 3:2 gegen den TuS Recke, ebenfalls Bezirksligist, für sich entscheiden. Die letztjährige Bezirksliga-Saison beendete Ibbenbüren in der Westfalen-Liga Staffel 12 auf Rang sieben, geht folglich als hauchdünner Favorit in diese Partie. Die Generalprobe ging am vergangenen Dienstag schief, im letzten Testspiel unterlag man dem Tecklenburger A-Ligisten Eintracht Mettingen mit 2:3. Auf Wunsch des TSV Oerlinghausen verlegte man dieses Spiel bereits auf den morgigen Sonntag.

„Erstmal danke, dass sie damit einverstanden waren, das Spiel zu verlegen“, sagt Milko Micanovic in Richtung der Gastgeber. „Das zeigt, dass das eine angenehme Truppe ist.“ Dass es Wichtigeres gibt als Fußball, zeigt die schwere Verletzung von Nico Zünd. Aber Micanovic hat gute Nachrichten: „Nico geht es besser, er wurde operiert und hat sich gemeldet, auch schon Selfies aus dem Krankenhaus geschickt. Es geht ihm den Umständen entsprechend und drückt uns die Daumen. Das Trikot mit der Nummer 16 behält er, damit er weiß, was ihn erwartet, wenn er zurückkommt.“ Die Mannschaft war geschockt, das Spiel gegen Ubbedissen wurde nicht mehr fortgesetzt. „Nico ist angenehmer Zeitgenosse, tut alles für die Mannschaft, das Team steht bei ihm im Vordergrund. Das ist uns sehr nahe gegangen.“ Wahrscheinlich wird Zünd bereits nächste Woche aus dem Krankenhaus entlassen und steht beim Kreispokal-Spiel in Lockhausen am Donnerstag als Zuschauer am Spielfeldrand. „Wir wollen auch ein Stück weit für ihn weiterkommen, weil er super in die Mannschaft passt, sowohl sportlich als auch als Typ. Er ist eine Bereicherung für jede Mannschaft“, so der TSV-Co-Trainer. Aus sportlicher Sicht erwartet Micanovic ein „sehr offenes Spiel, sie haben mit Glück das Heimrecht bekommen, haben deshalb ein bisschen die Favoritenrolle, vielleicht 51/49 für Ibbenbüren.“ Der TSV Oerlinghausen will „natürlich weiterkommen.“ Micanovic denkt: „Es wird ein Spiel auf Augenhöhe, wir sind beide Bezirksligisten. Die wollen weiterkommen, wir auch. Entsprechend sind wir vorbereitet, werden hinfahren, um definitiv weiterzukommen und nicht, um Herzlichen Glückwunsch zu sagen.“ Über den Gegner selbst ist es schwierig, etwas rauszubekommen, innerhalb trennen fast 100 Kilometer Luftlinie die beiden Kontrahenten. Die Tagesform wird entscheidend sein. Stimmung beim TSV ist gut, bis auf die Urlauber sind alle Mann an Bord. Micanovic hat den Blick sogar schon etwas weitergeworfen: „Danach warten Dornberg oder der Landesligist SV Herbern. Es ist also möglich ist, zwei Runden zu überstehen.“ In Runde 3 ist rein theoretisch sogar ein Duell gegen den Post TSV Detmold möglich. Aber eins nach dem anderen: „Wir freuen uns auf das Spiel, haben Bock, alles andere wird sich am Sonntag um 16:45 Uhr entschieden haben, notfalls auch erst nach Elfmeterschießen.“

Anstoß auf dem Kunstrasen im Sportzentrum Ost in Ibbenbüren ist um 15.00 Uhr. Geleitet wird die Partie von Thomas Kappek aus dem Kreis Münster, ihm assistieren die Sportsfreunde Samuel Hutter und Ardit Buzi.

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