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Kreisliga C1 Lemgo

C1 Lemgo – Vorbericht 1. Spieltag 19/20

Einen Fünferpack an Spielen, das erleben die Liebhaber der C1 Lemgo am Sonntag. Lippe-Kick steigert die Lust darauf.

 

Unteres Kalletal II will einen Achtungserfolg

 

Kreisliga C1 Lemgo (hk). Die Sommerpause ist beendet. Auch die C1 Lemgo öffnet ihre Manege. Zehn der zwölf Mannschaften leiten am Sonntag ab 11.00 Uhr die Spielzeit 2019/20 ein. Die Reserveteams aus Bega/Humfeld und Kalldorf haben ihr Spiel auf Sonntag, den 3. November 2019, verschoben. Der Auftakt startet mit dem Kalletal-Derby zwischen der SG Bentorf/Hohenhausen III und der SG Lüdenhausen/Talle/Westorf II, es folgen je zwei Partien um 13.00 und 15.00 Uhr. Die einzige Erstvertretung ist der TuS Almena, der aus der B1 Lemgo freiwillig abgestiegen ist. Für sie startet die Saison mit einem Heimspiel gegen den FC Unteres Kalletal II.

Von Henning Klefisch

SG Bentorf/Hohenhausen III vs. SG Lüdenhausen/Talle/Westorf II

Felix Preuß, der Coach der SG Lüdenhausen/Talle/Westorf II, räumt ein: „Ich kann zu unserem Gegner nicht viel sagen. Außer, dass es immer schwer ist, gegen eine bestehende Neuner-Mannschaft zu spielen“, herrschen hier bestimmte Automatismen bereits vor. Preuß verrät mit Blick auf seinen Verein: „In der Vorbereitung hat Tim Schauf mit seinem Co-Trainer Philip viel Wert daraufgelegt, dass sich die neue SG erstmal findet und zusammenwächst!“ Ganz entspannt möchten die Kalletaler in die neue Serie starten, will man nach den ersten Partien mal so schauen, wie die Entwicklung so läuft. Was das Selbstvertrauen fördert: „Für morgen haben wir eine gut aufgestellte Truppe, die letztes Wochenende ein sehr gutes Spiel gemacht hat und da hoffen wir, morgen anschließen zu können.“ Was er meint: Die letzte Testpartie ist mit 7:2 gegen den SV Wüsten II gewonnen worden.

Julian Tienes übernimmt ab 11.00 Uhr in Bentorf die Spielleitung.

 

SG Extertal/LaSi III vs. SG Lüdenhausen/Talle/Westorf II

Marcel Bonte erlebt am Sonntag mit seinen Jungs das erste Mal. Für den Coach der SG Extertal/LaSi III geht es schließlich in das erste Aufeinandertreffen mit der neugegründeten SG Lüdenhausen/Talle/Westorf III. Folglich fällt es Bonte schwer, eine vernünftige Einschätzung vorzunehmen. Die jüngsten Spiele haben die Stimmung bei Marcel Bonte nicht gerade erheblich gesteigert, verrät dieser doch gegenüber Lippe-Kick: „Wir haben eine gute Vorbereitung gemacht und hoffen, dies auch in der Saison umsetzen zu können.“

SG LTW III-Trainer Jan Rügge schiebt seinem Team ganz dezent die Außenseiterrolle zu, rechnet er damit, „dass die SG sehr stark aufgestellt sein wird!“ Es wird quasi wie beim munteren Kick im Stadtpark bei den Kalletalern zugehen. Man sieht sich teilweise zum ersten Mal. Ergo: Die meisten lernen sich am Sonntag erst kennen. Daher ist es nicht verwerflich, in diesem Zusammenhang von einer Wundertüte zu sprechen. Trotzdem: „Aber es ist auch Qualität vorhanden. Deshalb wollen wir auch die ersten Punkte holen, denn ich glaube, dass Extertal III schlagbar ist“, betont Rügge gegenüber Lippe-Kick.

 

Andreas Hellmich ist um 13.00 Uhr auf dem Sportplatz Nalhof als Schiedsrichter angesetzt.

 

FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen II vs. RSV Barntrup III

Als eine diffizile Geschichte betrachtet der neue FC SSW II-Coach Simon Dümpe die kommende Aufgabenstellung. „Barntrup schätze ich als unangenehmen Gegner ein, da weiß man nie, was für eine Mannschaft einen erwartet.“ Auch er hat schließlich noch das Rückspiel im Frühjahr dieses Jahres im Hinterkopf, als einige Sporker die roten Teufel auf die leichte Schulter nahmen – dann knapp mit 1:2 unterlagen. „Das sehen wir als zusätzliche Motivation, dies wieder gutzumachen.“ Auf taktische Feinheiten ist in der Vorbereitung viel Wert gelegt worden, haben die Dörentruper mit Viererkette trainiert, benennt Dümpe die Vorteile dieser neuen Systemvariante: „Dies könnte ein erfolgversprechendes Mittel sein, da im Idealfall mehr Räume und Überzahlsituationen geschaffen werden.“ Was ein Stück weit normal ist im Reisemonat August: Yannik Hermsmeier, Alex Schwier und Stefan „Wolle“ Petri verbringen ihre Zeit derzeit alle an einem Erholungsort. Erfolgreich Revanche zu nehmen, das wird das erklärte Ziel sein: „Wir wollen versuchen, das Spiel zu gewinnen und unserer Favoritenrolle gerecht zu werden.“ Immerhin gilt das Reserveteam aus dem Drei-Orte-Verein wieder als ein ganz heißer Kandidat im diesjährigen Aufstiegskampf. Inmitten vom Führungsquartett dort fühlen sich die Sporker am besten aufgehoben. „Dann“, lassen sich von hier aus spannende Abenteuerreisen erleben, „schauen wir mal, was noch so geht am Ende.“ Zwei Verstärkungen gibt es zur neuen Spielzeit. Luca Voigt entstammt der eigenen A-Jugend und Cedrik Strate ist reaktiviert worden.

Unter mäßigen Umständen beginnt für den RSV Barntrup III die neue Serie. Zahlreiche Spieler haben den Verein verlassen, weshalb Spielertrainer Fabio Schwarze auch klarstellt: „Das hat uns schon zurückgeworfen, da wir zum Ende der letzten Saison immer eingespielter waren.“ Bei einigen Weggängen ist er nicht ganz so traurig, betont er mit aller Vehemenz: „Sicherlich kann ich sagen, dass man über einige Abgänge hinwegsehen kann, da sie dem Mannschaftsgefüge geschadet haben, aber andere wiederum hinterlassen schon ein Loch, wie zum Beispiel Andreas Heizenreider, der immer 110 Prozent gegeben hat, oder aber auch Lars Fischer, der viel in der Defensive geackert hat“, schmerzen diese Verluste kolossal. Auch Martin, der im zentralen Mittelfeld eine sehr gute Entwicklung hingelegt hat, will etwas kürzertreten. Ein Trostpflaster: „Dafür konnte ich Ritschi reaktivieren, der wieder Blut geleckt hat“, kann Schwarze wenigstens wieder etwas durchatmen. Eine Art kleine Revolution fand bei den Roten Teufeln in der FC Sommerpause statt, gehört der klassische Libero nunmehr der Vergangenheit an. Auch die Offensivpower soll sich bitteschön in diesem Jahr steigern, hat sich der viel beschäftigte Spielertrainer auf die Fahne geschrieben: „Wir möchten dieses Jahr mehr Tore schießen als kassieren“, wäre dies gleichbedeutend mit einem positiven Torverhältnis. Die Gefahr, dass die Sporker die Barntruper nach der Heimniederlage – passiert vor einem knappen halben Jahr – unterschätzen, besteht nicht. Der Coach der Nord-Lipper rechnet nicht damit, dass SSW II „viel experimentieren wird.“ Anders: „Sie werden von der ersten Minute an ihr A-Spiel aufsetzen.“ Davor ist ihm aber auf keinen Fall bange, sind es die Erfahrungswerte, die ihn in Sicherheit wiegen: „Dass wir gut mit David-gegen-Goliath-Spielen umgehen können, haben wir ja mehrmals bewiesen.“ Das eigene Team bestmöglich zu präsentieren, dies wird die Maßgabe sein, tritt der RSV Barntrup III doch in Bestbesetzung an. Schwarzes Erwartungshaltung: „Es wird kein einfaches Spiel, dennoch favorisiere ich die Heimmannschaft, was natürlich nicht heißen soll, dass wir nicht gewinnen wollen.“

 

Meinhard Borgers ist um 13.00 Uhr auf dem Rasenplatz vom Sporker Holz der Spielleiter.

 

TuS Sonneborn II (9er) vs. TuS Brake III

„Brake III sieht vom Papier her vielleicht wie der Underdog aus, aber davon dürfen wir uns nicht blenden lassen“, empfiehlt Rene Brinkmann, der Coach vom TuS Sonneborn II. Er ist sich im Klaren: Geht der letztjährige B1-Ligist diese Heimpartie nicht mit der nötigen Ernsthaftigkeit an, könnte es ein böses Erwachen geben. Die Blau-Gelben sind in der Vorbereitung sehr fleißig gewesen, haben sie viele Stunden damit verbracht, das neue Spielsystem zu proben, ist das nun praktizierte Neuner-Modell doch schon ein erheblicher Unterschied im Vergleich zur normalen Elfer-Variante. Das Trainerteam Adrian Lücke und Brinkmann mussten sich dort etwas einfallen lassen, um die Mannschaft auf das bisher Ungewohnte gezielt vorzubereiten. Die Testspiele sind dazu genutzt worden, um sich mit der neuen Taktik vertraut zu machen. „Ein großes Dankeschön an dieser Stelle für alle Mannschaften, die uns das ermöglicht haben!“ Die Sonneborner können nach aktuellem Stand mit ihrer besten Formation auflaufen. Brinkmann spricht von der „Qual der Wahl.“ Was für ihn wichtig erscheint: „Es wird nicht einzig und allein der Sieg zählen, auch Spaß und Gemeinschaft sollen vermittelt werden. Jeder ist Teil der Mannschaft und das soll auch auf dem Platz gelebt werden.“ Grundsätzlich geht der TuS Sonneborn II immer in das Spiel, um dieses zu gewinnen. Der Sonneborner-Coach charakterisiert seine Truppe als „jung“ und wild“, hat diese in der vergangenen Spielzeit schließlich eine einstellige Platzierung für sich in der B1 Lemgo verbucht. Die Maßgabe ist eindeutig: „Auch wenn wir jetzt als Neuner-Mannschaft gemeldet sind, haben wir dennoch den Anspruch an uns selbst, zu beweisen, dass wir nicht hätten absteigen müssen, wenn der Kader groß genug gewesen wäre.“ Den direkten Wiederaufstieg streben sie nicht als klares Ziel an, vielmehr geht es um ein Verweilen in den Top drei. „Und wer weiß, wenn wir bis zum Saisonende vielleicht schon den ein oder anderen Transfer vermelden können, dann wäre auch denkbar, über den Aufstieg nachzudenken, aber in erste Linie gilt es, Spaß zu haben und die Truppe zusammen zu halten.“ Die Vorfreude ist enorm, beginnt wieder die neue Spielklasse mit einer neuen Formation. Präzise Angaben zur C1 Lemgo kann Rene Brinkmann nicht anstellen, ist eine Sache für ihn grundsätzlich entscheidend: „Aber unterschätzen sollte man niemanden!“

 

TuS Brake III-Trainer Björn Menze muss im Lippe-Kick-Gespräch zunächst einmal offenbaren: „Ich kann in dieser Saison noch überhaupt keine Prognose abgeben, da ich keinen einzigen Gegner groß mehr kenne.“ Die Bedingungen werden noch weiter dadurch erschwert, dass in dieser Spielzeit zahlreiche Spieler den Verein verlassen haben, es aber nur wenige Neue gibt. Folgende Spieler haben den Walkenfeld-Jungs den Rücken gekehrt: Tobias Wilhelm (TuS Asemissen), Maurice Mellies (SG Bega/Humfeld), Erkan und Sinan Cakmak, Berkay Ersavas, Ozan Copur (alle Yunus Lemgo), Patrick Höke (SG Hörstmar-Lieme), Philip Hedler, Magnus Droste und Michael Dal (alle langzeitverletzt). Neu beim TuS Brake III sind: Leon Winter und Artur König, die beide aus der eigenen Jugend kommen. Menze befürchtet aber: „Mal schauen, wie lange noch, weil die jetzt schon bei der ersten und zweiten Mannschaft aushelfen.“ „Aber naja“, möchte er nicht vorzeitig Trübsal blasen, „irgendwie bekommen wir das schon hin.“ Schließlich zeigt er sich in Summe mit der „Gruppe mega-zufrieden“, trotz einer Vorbereitung, die nicht gut gewesen ist. Entscheidend ist allerdings auch in der C-Klasse auf dem Platz, erklärt Menze via Lippe-Kick doch: „Das wird sich in den nächsten Spielen zeigen.

 

Daniel Simon leitet diese Begegnung ab 15.00 Uhr auf dem Rasenplatz in Sonneborn.

 

TuS Almena vs. FC Unteres Kalletal II

 

Alexander Hoffmann ist in der abgelaufenen Spielzeit als „Büffel“ beim RSV Schwelentrup und als Spieler in Erscheinung getreten. Auf diesen Erfahrungswerten basierend, kennt er den FC Unteres Kalletal II noch allzu genau. Immerhin waren die Rot-Weißen Gegner in der C1 Lemgo. Die Kalletaler bezeichnet er als „unangenehm“, ist der Respekt beim neuen TuS Almena-Coach noch weiter gestiegen. Weil: „In diesem Jahr haben sie sich ja auch noch zusätzlich verstärkt. Ich sehe uns aber trotzdem leicht im Vorteil“, haben die Extertaler ihre Hausaufgaben mit vielen sinnvollen Verstärkungen erledigt. Wie lautet die Maßgabe? „Wir wollen zum Serienstart die drei Punkte im Bückerfeld behalten“, tritt der TuSA in Bestbesetzung an.

 

„Dass wir natürlich gleich zu Beginn auf den TuS Almena treffen, der als Absteiger aus der B-Liga kommt, ist natürlich ein hartes Brett“, gibt Fabien Dankwerth, der neue Coach vom FC Unteres Kalletal II im Lippe-Kick-Gespräch zu. Er präzisiert: „Denn dort wird man mit Sicherheit die Ambitionen haben, wieder den Weg in die B-Liga zu gehen und die Meisterschaft, sowie den Aufstieg anzupeilen.“ Die starke Testspielbilanz der Almena-Jungs, auch das knappe Verpassen der nächsten Pokalrunde gegen den TBV Alverdissen, haben die Wertschätzung bei Dankwerth noch erhöht. Selbst ist die FC-Reserve gut vorbereitet auf diese Aufgabe, sind die Kicker schließlich fleißig gewesen. Worauf lag der Trainings-Fokus in den vergangenen Wochen? „Dabei haben wir viel Wert auf die Kondition, Kraft, Passspiel und Laufwege – sowie natürlich den Torabschluss – gelegt“, erklärt Dankwerth. Auch die Kaderzusammensetzung hat sich maßgeblich verbessert, ist die Ausgeglichenheit innerhalb der Mannschaft weiter erhöht worden. Auf sämtlichen Positionen sind die Kalletaler nunmehr „sehr gut besetzt“, befindet Fabien Dankwerth. Da zurzeit die Urlaubszeit vorherrscht, fallen einige Jungs aus. Konkret: Schaper, Hossmann, Can und Karim Joost, Ajukassov und Lutter. Der eigene Anspruch wird dadurch aber nicht gemindert: „Dennoch fahren wir mit einer top-motivierten und schlagfertigen Mannschaft nach Almena, um zu zeigen, dass auch mit dem FCU diese Saison zu rechnen ist.“

 

Dieter von Dahlen ist am Ostpreußenweg der Schiedsrichter für diese Begegnung.

 

 

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