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Kreisliga A Detmold

Kreisliga A Detmold – Herkulesaufgabe für den Aufsteiger

Viele Experten tippen wohl auf einen deutlichen Sieg für die Eintracht aus Jerxen/Orbke. Die Schwarz-Gelben können im Duell gegen die Blau-Weißen nur überraschen.

David zu Besuch bei Goliath

Kreisliga A Detmold (hk). Die Voraussetzungen sind von unterschiedlicher Couleur. In der vergangenen Spielzeit trennten die beiden Teams noch zwei Spielklassen, waren die „Junx“ überkreislich aktiv, während FSV Pivitsheide im Detmolder Unterhaus um den Aufstieg kämpfte. Verrückt: Das Charov-Team war der Eintracht-Reserve näher als der Erstvertretung. Der Blick in die jüngere Vergangenheit: Trotz Halbzeitführung verlor der FSV das Dorf-Derby beim SuS Pivitsheide mit 1:2. Die Eintracht überrollte zeitgleich den SV Diestelbruch/Mosebeck, bezwang diesen Rivalen klar und deutlich mit 9:0. Beides geschehen am ersten Spieltag, nun folgt die dritte Runde – nur vorgezogen.

 

Von Henning Klefisch

 

Etwas Schwierigkeiten bei der Gegneranalyse offenbart SVE-Coach Marco Schlobinski, spielt er direkt mit offenen Karten: „Ich gebe es zu: Bis auf zwei, drei Namen kenne ich die Mannschaft nicht.“ Was er mehr weiß: „Die nehmen Euphorie aus dem Vorjahr mit und werden sich nach der knappen Derby-Niederlage mit Sicherheit einiges vornehmen“, ist dies aus dem Pivitsheider Umfeld doch schon vernommen worden. Die Forderung an sein Team: „Ich erwarte von meinen Junx, dass sie wieder konzentriert und griffig zu Werke gehen. Es gilt auch da, wieder unseren Fußball auf den Platz zu bringen, defensiv konzentriert und druckvoll und mit Tempo nach vorne“, ist dies vielleicht eine teuflische Erfolgsmischung. Die Voraussetzungen sind prächtig, gibt es keine Pflegefälle zu bedauern. Noch besser: Vielleicht stehen einige Urlauber wieder am Donnerstag-Abend im 19.30 Uhr-Spiel zur Verfügung.

 

Man richtet den Blick auf sich selbst im Lager vom Liga-Neuling. „Wir haben nicht recherchiert, brauchen wir auch gar nicht. Wir müssen heute im Training besprechen, was alles falsch gelaufen ist im Spiel und uns an die eigene Nase packen“, wählt FSV-Regisseur Jürgen Bolinger einmal mehr eine klare Rhetorik. Dass der letztjährige Bezirksligist mit einer Torflut die Spitzenposition im Sturm erobert hat, ist für ihn nichts Weltbewegendes: „Der Gegner hat zwar am Sonntag 9:0 gewonnen, aber sowas passiert halt mal an einem Sahnetag – auch gegen Diestelbruch/Mosebeck. Auch wenn das ehrlich gesagt keiner erwartet hätte“, gibt er unverdrossen zu. Die Maßgabe ist klar: Man möchte beim haushohen Favoriten nicht untergehen, sich nicht in die Opfer-Rolle drängen lassen. „Dann schauen wir, ob wir das Quäntchen Glück zur Überraschung haben“, liegt die Quote bei 1,15 zu 68 für einen Heimsieg – so munkelt man.

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