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1. Runde

Westfalenpokal – Vorbericht Post TSV Detmold vs. SuS Neuenkirchen

Ausnahmsweise geht der Post TSV Detmold nun als Außenseiter in dieses Heimduell gegen den zwei Spielklassen höher spielenden SuS Neuenkirchen. Lippe-Kick sagt euch, wie es vor dem Spiel  aussieht.

Postler können nur überraschen

 

Westfalenpokal (hk). Nach dem dramatischen Kreispokal-Sieg ist vor der Herausforderung in der ersten Runde im Westfalenpokal. Für den Post TSV Detmold war der Titel im Detmolder Kreispokal gegen den hartnäckigen TuS WE Lügde eine schwere Zangengeburt, nun wird die Hürde mit dem Westfalenligisten SuS Neuenkirchen noch höher. Um 19.30 Uhr pfeift Referee Andreas Grandt diese Begegnung an. Ihm assistieren Jonas Niemeyer und Luca Maurer.

 

Von Henning Klefisch

 

Post TSV Detmold-Manager Michael Grundmann ist sich vollauf bewusst, dass seine Mannschaft die Rolle als „krasser Außenseiter“ besetzt.  In Duellen gegen höherklassige Teams ist diese Ausgangslage aber keine Sensation. Solch eine gab es schon einmal fast auf den Tag genau vor zwei Jahren, als der ehemalige Zweitligist RW Ahlen in der Werre-Arena sein persönliches Waterloo erlebte, mit 4:5 nach Elfmeterschießen verlor. Was muss passieren, damit sich so etwas wiederholt? „Wir brauchen eine Top-Leistung, Neuenkirchen braucht einen nicht so guten Tag, damit wir eine Chance haben und eine Runde weiterkommen. Aber Achtung:  Das Team aus dem knapp 14.000 Einwohner-Ort aus dem nördlichen Münsterland ist in der abgelaufenen Spielzeit beinahe in die fünftklassige Oberliga aufgestiegen. „Also denke ich, dass wir auf einen sehr starken Gegner treffen werden“, könnte Grundmann damit Recht haben. Auf das urlaubende Trio Fabio Cucchiara, Juan Sag und Johann Felker wird Chefcoach Ralf Brokmann nicht bauen können.

 

Neuenkirchen-Kicker Julian Knocke gibt zu, dass ein Gastspiel in der Residenzstadt eine echte Premiere für seinen Verein im Allgemeinen und für ihn im Speziellen darstellt. Die Tatsache, dass in der Werre-Arena auf Kunstrasen gespielt wird, schockt die Münsterländer niemals, zocken sie doch auf dem gleichen Untergrund in heimischen Gefilden. „Ich bin gespannt. Im DFB-Pokal hat man es ja auch gesehen“, dass der Pokal seine eigenen Geschichten schreibt. Einen Außenseiter-Erfolg, wie etwa der vom SC Verl, der als Regionalligist den FC Augsburg eliminiert hat, ist auch im Westfalenpokal nicht auszuschließen. Wie möchte der Favorit das mögliche Abwehrbollwerk knacken: „Unser neuer Coach legt viel Wert auf das Spielerische, wir kommen über unsere Spielstärke – gerade gegen tiefstehende Gegner. So wollen wir heute darauf aufbauen“, dass die Kreativität und Technik ausreichend erscheint, um erfolgreich zu sein. Eine große Lust verspüren die Blau-Roten allgemein auf diesen Wettbewerb, sorgte dieser doch dafür, dass sie vor drei Jahren im Achtelfinale beim SC Preußen Münster im Preußen-Stadion spielen durften. Es gab damals eine knappe 1:2-Niederlage für Neuenkirchen. „Das hat uns viel Spaß gemacht“, erklärt Knocke im Lippe-Kick-Gespräch. Auf Emanuel Beckmann-Smith, Oliver Winkler und Oliver Janning kann Coach Nelson Miguel Goncalves da Costa nicht setzen. Der Grund: Das Trio ist „leicht angeschlagen“, wird bei der Reserve Spielpraxis sammeln. Sie hoffen auf den ersten Saisonsieg.  Im Auftaktspiel gegen den SC Roland Beckum setzte es eine 2:3-Niederlage.

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