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Achtelfinale

Kreispokal Detmold – Vorbericht Achtelfinale vom 10.09.19

Heute ist Pokal. Einige atemberaubende Spiele sind dabei. Das weiß Lippe-Kick und stimmt euch darauf ein.

„Wir wollen in den DFB-Pokal“

Kreispokal Detmold (hk). Der König ist tot, es lebe der König. Den Paukenschlag gab es schon in Runde eins, als der amtierende Pokalsieger Post TSV Detmold völlig überraschend die Segel streichen musste. Mit 1:2 wurde bei der zwei Spielklassen tiefer kickenden SG Istrup/Brüntrup verloren. Der Favoriten-Killer hofft nun, mit dem TuRa Heiden den nächsten Goliath zu eliminieren. Auch die anderen Partien besitzen den gewissen Reiz. Der stark aufspielende TuS Eichholz/Remmighausen empfängt zum Derbychen den Türkischen SV Horn. SG Hiddesen/Heidenoldendorf-Coach Markus Rüschenpöhler gastiert mit seinem Ensemble bei seinem Ex-Verein BSV Müssen. Zwei Großkaliber treten mit Schlangen und Augustdorf in den Ring. Hagen/Hardissen möchte mit dem Blomberger SV gerne den nächsten A-Ligisten aus dem Wettbewerb hinauskomplimentieren, während beim Duell zwischen SuS Lage und CSL Detmold vor allem Chancengleichheit erwartet wird. Erst in der nächsten Woche wird das A-Liga-Aufeinandertreffen zwischen dem SV Eintracht Jerxen/Orbke und der SG Brakelsiek/Wöbbel angepfiffen. Die Westfälische Eiche aus Lügde zieht erneut kampflos eine Runde weiter, da der FSV Pivitsheide auf das Spiel verzichtet.

 

Von Henning Klefisch, Andre Bell & Kevin Richardt

BSV Müssen vs. SG Hiddesen/Heidenoldendorf

(hk). An ihren ehemaligen Trainer Markus Rüschenpöhler haben die aktuellen Kicker „noch gute und positive Erinnerungen“, erklärt der BSV-Coach Jan Brinkmann. Viele gemeinsame Erlebnisse gab es in der B Detmold – meist positiver Natur. Das letzte Aufeinandertreffen fiel aber spürbar schmerzhaft aus für den Tabellenfünften vom Detmolder Unterhaus, der punktgleich mit dem Spitzenreiter SF Oesterholz/Kohlstädt dasteht. „Jetzt trainiert er eine junge Bezirksliga-Truppe, die uns letzte Saison als A-Liga-Mannschaft schon eine Lehrstunde erteilt hat. 5:0 siegte die SG Hiddesen/Heidenoldendorf. Das sind nicht die leichtesten Vorzeichen.“ Im Vergleich zum Vorjahr glaubt er aber an einen gewaltigen Entwicklungssprung seiner Mannschaft. „Daher“, so seine Ankündigung, „wollen wir mutig mitspielen und schauen, ob das reichen kann. Die Erfolgsparameter: „Wenn wir unsere Grundordnung und die Chancenverwertung in den Griff bekommen, haben wir immer Möglichkeiten zum Sieg, aber natürlich sind wir klarer Außenseiter und freuen uns mal wieder auf ein Spiel, in dem der Druck nicht auf unserer Seite liegt.“

 

Zu Fuß kann SG Hiddesen/Heidenoldendorf-Trainer Markus Rüschenpöhler das Pokalspiel beim BSV Müssen erreichen. Immerhin wohnt er doch noch im Ort seines ehemaligen Vereins, bei dem er von 2013 bis 2016 als Spielertrainer fungiert hat. Auch für den neuen SG-Schnapper Andre Swoboda ist dieses Duell ganz speziell, hat er doch die vergangenen Spielzeiten als fliegender Obmann bei den Blau-Weißen agiert. „Wir beide haben sicherlich eine gewisse Beziehung zum Gegner“, betont Rüschenpöhler. Im Gegensatz zu den Klitschko‘ s kommt es bei den Swoboda’ s zudem zum direkten Brüder-Duell, ist Pascal Swoboda als Duracell-Häschen doch als Schienenspieler fleißig unterwegs. Der stets fokussierte Coach möchte die sportlichen Themen in den Vordergrund rücken. Zuletzt hat der Bezirksliga-Aufsteiger in der Liga die Schlagzeilen bestimmt. Nach einem glanzvollen 5:1-Heimerfolg über den FC BW Weser ist der bis dato so überragende Primus SF DJK Mastbruch mit einem 2:1 entzaubert worden. Am Sonntag geht es in der Liga gegen die Reserve der Spielvereinigung Brakel weiter, eine Partie, die im Hinblick auf den zu erwartenden Abstiegskampf eine enorm hohe Bedeutung einnehmen wird. Im Gegensatz zu vielen anderen Zeitgenossen aus der lippischen Fußball-Szene macht er aus seiner Vorliebe für Wochenspiele keinen Hehl. „Es macht immer Spaß unter Flutlicht. Gerade wenn man eine relativ nahe Anreise hat“, ist die Vorfreude groß. Überraschend und eine Premiere in der noch jungen Saison: Trotz des gewaltigen Kaders gerät Rüschenpöhler bei der Auswahl etwas in Schwierigkeiten, gilt es, viele Engpässe doch zu umschiffen. Trotz einem Dutzend an Ausfällen geht die Spielgemeinschaft mit einem 15-Mann-Kader in diese Do-or-Die- Begegnung. Auf die leichte Schulter soll der BSV Müssen aber nicht genommen werden. Vier Siege hintereinander in der Liga und der 7:2-Pokal-Coup gegen den A-Ligisten SV Diestelbruch/Mosebeck sprechen für sich. Die Abwehr ist ein echtes Bollwerk. Zudem rechnet er mit „neuen Impulsen“ durch den Trainerwechsel beim BSV Müssen, ist zuletzt Thomas Johannfunke durch Jan Brinkmann abgelöst worden. Die uneingeschränkte Aufstiegstauglichkeit bescheinigt Rüschenpöhler seinem Ex-Verein schon einmal. Im Kreispokal soll aber heute Abend Endstation sein, so sein Wunsch. Er verschafft auch Akteuren Spielzeit, die bisher eher weniger zum Einsatz kamen. „Wir wollen Spieler heranführen. Alle Kader-Spieler haben bei uns den Anspruch zu spielen.“ Zudem soll auch die Belastungssteuerung sinnvoll vorgenommen werden, muss die Spielgemeinschaft bis Mitte Dezember in der Bezirksliga 3 seine Aufgaben erfüllen. „Ich erwarte eine harte Nuss, freue mich auf das Wiedersehen einiger alter Weggefährten auf und neben dem Platz. Wir wollen alles zeigen. Wenn wir eine gute Leistung bringen, ziehen wir in die nächste Pokalrunde ein“, prognostiziert Markus Rüschenpöhler abschließend im Lippe-Kick-Gespräch.

 

Florian Engelke leitet die Begegnung ab 19.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Müssen.

 

FC Fortuna Schlangen vs. FC Augustdorf

(ab). Beim FC Fortuna Schlangen sieht man sich in der Rolle des „Außenseiters gegen den FC Augustdorf“, findet Betreuer Jens Riepenhausen zumindest. „Wir werden trotzdem versuchen, dagegenzuhalten und Paroli bieten.“ Der Grund, dass man dem FCA die Favoritenrolle zuschiebt, liegt auf der Hand: „Momentan haben wir etwas Personalprobleme, wegen Verletzungen, Arbeiter, Studium etc. Und bei einigen Spielern steht noch ein Fragezeichen dahinter.“ So wird erst „kurzfristig endschieden, wer zur Verfügung steht.“ Riepenhausen verspricht: „Wir werden das Bestmögliche versuchen und dann schauen, wie sich das Spiel entwickelt.“ Den Pokal-Wettbewerb nimmt die Fortuna „so nebenbei mit“, die Priorität liegt ganz klar auf der Liga. Über den Gegner weiß Riepenhausen noch Folgendes zu sagen: „Augustdorf hat eine gestandene Bezirksligamannschaft mit vielen guten und erfahrenen Spielern.“ Die Fortuna aus Schlangen muss sehr wahrscheinlich auf Simon Tronich, Tony Schäfer, Maximilian Jonas und Darren Rawlins verzichten. Letzterer hat am Sonntag im Spiel eine Platzwunde erlitten. Hinter Artur Wiegel, Christoph Franke und Volkan Cazacu steht noch ein Fragezeichen.

 

FCA-Coach Matthias Heymann erwartet „ein schweres Spiel in Schlangen“ und wird „den Gegner sicherlich nicht unterschätzen.“ Denn: „Nach fünf Spielen sind sie in der Liga noch immer ungeschlagen. Das war nach dem Chaos zu Saisonbeginn so sicherlich nicht zu erwarten. Wir sind auf jeden Fall gewarnt.“ Die Sandhasen müssen am Abend auf „einige Jungs“ verzichten, „aber unsere Stärke war auch immer unser großer, ausgeglichener Kader.“ So wird Heymann „auf drei, vier Positionen Änderungen vornehmen, aber nicht alles über den Haufen werfen.“ Und der FC Augustdorf geht ambitioniert ins Spiel: „Den Pokal als Wettbewerb nehmen wir sehr ernst. Wir wollen so weit wie möglich kommen.“

 

Florian Günnewich pfeift das Spiel um 19.30 Uhr auf dem Sportplatz Rennekamp an.

 

SuS Lage vs. CSL Detmold

(ab). Teil zwei des Duells zwischen Lage und CSL Detmold steht an. In der Liga zog der SuS mit 2:5 den Kürzeren. Was besser laufen muss, damit es mit dem Einzug ins Viertelfinale klappt, ist klar: „Mehr Tore, zu Null spielen und Selbstvertrauen holen. Das ist im Moment unser größtes Problem“, so Coach Branko Trailovic. „Wir geraten jedes Mal in Rückstand und tun uns dann schwer, zurückzukommen.“ Dass es anders geht, hat die gute Saisonvorbereitung gezeigt: „Jedes Mal, wenn wir in Führung gegangen sind, haben wir eine super Leistung gezeigt und auch gewonnen. Das fehlt uns im Moment.“ Doch auch Trailovic weiß: „Im Pokal ist alles möglich. Wir werden alles versuchen, um weiterzukommen. Wichtig ist aber, dass wir vom Verletzungspech verschont bleiben und alles geben. Wenn es dann nicht reicht, reicht es nicht. Ich konzentriere mich auf die Liga. Wir würden uns freuen, wenn wir weiterkommen, aber wir brauchen Punkte in der Liga.“ Aktuell sei noch der „Wurm drin“, aber der Coach ist sich sicher, dass „der Konten platzen“ wird. „Ich freue mich auf ein gutes Spiel meiner Mannschaft und viele Zuschauer.“

 

Nach dem Meisterschaftsspiel beim SuS Lage vorletzte Woche freut man sich beim CSL Detmold „natürlich auf das Pokalspiel“, meint Alfred Leingang. „Wie jeder weiß, hat der Pokal seine eigenen Regeln und wir dürfen nicht davon ausgehen, dass das Spiel ein Selbstläufer wird. Wir werden wie in den letzten Spielen sehr diszipliniert und geordnet spielen müssen.“ Im Vorjahr ist der CSL Detmold in Runde zwei knapp an Türkgücü Detmold gescheitert, diesmal hofft man, „eine Runde weiterzukommen.“ Allerdings vermutet Leingang auch, dass Lage versuchen wird, „eine Reaktion auf das Meisterschaftsspiel zu zeigen.“ Das bedeutet für die Gäste, „wach zu sein und Chancen herauszuspielen und zu verwerten.“ Das sollte kein Problem sein, „wenn wir konzentriert über 90 Minuten spielen. Dann haben wir gute Chancen, das Spiel für uns entscheiden zu können. Man darf aber einen Gegner nicht unterschätzen.“ Durch einige verletzte Spieler im Kader und die Sperre eines Spielers, „fehlen uns natürlich wichtige Spieler“, meint Leingang abschließend.

 

Chris Brocke ist ab 19.30 Uhr der Unparteiische.

 

Spvg Hagen-Hardissen vs. Blomberger SV

(kr). In der zweiten Runde des Detmolder Pilsener Pokal 2019/20 empfängt der C-Ligist SpVg Hagen-Hardissen den A-Ligisten Blomberger SV. Für die Gastgeber dürften Kontrahenten dieser Güteklasse mittlerweile bekannt sein, da man in der ersten Runde TuS Horn-Bad Meinberg im Elfmeterschießen mit 6:3 schlagen konnte. Der Blomberger SV erspielte sich die 2. Runde mit einem 2:0 Sieg gegen die Sportfreunde aus Berlebeck-Heiligenkirchen. Trotz der vermeintlich klaren Rollenverteilung könnte die Vorfreude auf Hagener Seite nicht größer sein. „Wir freuen uns auf einen hochkarätigen Gegner und ein Flutlichtspiel auf unserem heimischen Platz“, erklärt Julian Krein, Spieler des SpVg Hagen-Hardissen, und gibt einen hypothetischen Ausblick auf die taktische Ausrichtung der Gäste ab: „Es ist zu erwarten, dass Blomberg, ähnlich wie Horn-Bad Meinberg in der ersten Runde, das Spiel machen und die größeren Ballbesitzanteile haben wird.“ Davon lässt sich Krein aber nicht abschrecken und man merkt dem Mittelfeldspieler an, dass die Gastgeber befreit aufspielen können: „Wir sehen das Spiel als zusätzliche Trainingseinheit und hoffen, Nadelstiche setzen und das Spiel erfolgreich gestalten zu können.“

Mike Winkler, Trainer vom Blomberger SV, warnt indes ausdrücklich vor den Gastgebern: „Die Favoritenrolle ist klar verteilt. Dass das aber auch immer, insbesondere im Pokal, mit Vorsicht zu genießen ist, hat die erste Runde gezeigt. Über die Mannschaft selbst können wir leider nicht viel sagen, aber die Spiele in der Meisterschaft und der Sieg gegen HBM in der ersten Runde sind schon beeindruckend. Hagen-Hardissen kann in dem Spiel ja locker aufspielen, haben nichts zu verlieren und werden auf heimischem Geläuf sicher sehr motiviert in das Spiel gehen. Ohnehin darf man die Truppe ja nicht als C-Ligisten sehen, dafür wurde die Mannschaft für diese Serie zu gut verstärkt.“ Nichtsdestotrotz weiß Winkler um die Stärken seiner Mannschaft, auch wenn die aktuelle Personalsituation alles andere als rosig aussieht: „Für uns ist der Einzug in die nächste Runde das Ziel, wobei wir im Vergleich zu Sonntag aber auf drei weitere Spieler verzichten müssen. Mit Karol Cieslik, Samed Ünal und Tobias Rupnow fallen zusätzlich wichtige Stützen für unser Spiel aus. Damit reduziert sich der Kader auf die Hälfte und wir müssen etwas improvisieren. Wie das dann aussieht, entscheidet sich erst direkt vor dem Spiel.“

Ob der Favorit seiner Rolle gerecht wird, oder ob es die Gastgeber nochmal machen und den nächsten A-Ligisten ausschalten, entscheidet sich heute Abend am Sportplatz Hagen. Der Unparteiische Kai-Uwe Krause wird diese Partie um 19:30 Uhr anpfeifen.

 

SG Istrup/Brüntrup vs. TuRa Heiden

(ab). Nach dem Coup über den Post TSV Detmold empfängt die SG Istrup/Brüntrup mit TuRa Heiden erneut einen höherklassigen Gegner. „Aber so ist der Pokal und das macht ja auch den Reiz aus, in einem K.O.- Spiel bei Flutlicht als Underdog zu spielen“, findet Roy Wangert großen Reiz an dieser Paarung. „Wir haben nichts zu verlieren und sehen die Pokalspiele als zusätzliches Bonbon.“ Klar, „wir auf den Platz gehen, wollen wir gewinnen und wir werden alles versuchen eine Runde weiterzukommen.“ Aber das Spiel gegen CSL hat die SG „sehr mitgenommen, was Verletzungen angeht.“ So fällt Luca Redeker ca. drei bis vier Wochen aus, hinter den Einsätzen von Tönsmeier, Topp und Rubens Hey stehen noch Fragezeichen. Kobychno und Schrader fallen verletzt ohnehin aus. Außerdem kommen Niedermeier, Lindner und Till Redeker wegen Urlaub und Arbeit als abwesend dazu. „Doch, was ich diese Saison immer wieder erwähnt habe, wir haben einen guten Kader und auch in der Breite die Qualität, um gegen Heiden zu bestehen. Wir freuen uns auf das Spiel.“

 

Wie das Pokalspiel vor zwei Wochen beim Hakedahler SV kommt Thorsten Geffers auch „diese zweite Runde ebenfalls nicht gelegen.“ Denn mit Andrei Pyrlitesku (Verdacht auf Bänderriss) steht seit dem Ligaspiel in Lügde der achte Ausfall auf seiner eh schon langen Verletztenliste. „So werden zwei Spieler unserer Reserve definitiv in Istrup mitwirken“, so der Coach. Mit der SG Istrup/Brüntrup gab es zuletzt im Aufstiegsjahr 2015/2016 mit der SG Hiddesen/Heidenoldendorf Berührungspunkte. „2:1 und 1:3 endeten damals die Spiele“, erinnert sich Geffers, der die Gastgeber hoch ein- und keinesfalls unterschätzt: „Sie haben sich in diesem Jahr wohl auch noch einen Schritt weiterentwickelt stehen in der Liga klasse da. Auch die Überraschung gegen Post in der ersten Runde zeigt, mit wieviel Leidenschaft und Engagement sie in die Spiele gehen. Es wird ein ganz harter Pokalfight für uns.“ Die Personalsorgen will Geffers „nicht als Ausrede“ gelten lassen und freut sich „auf ein spannendes, interessantes Flutlichtspiel.“

 

Auch in Brüntrup geht es um 19.30 Uhr los, Cemil Türkoglu ist der Spielleiter.

TuS Eichholz/Remmighausen vs. Türkischer SV Horn

(hk). Eine gute Voraussetzung: Mit seinem besten Team läuft der so manierlich gestartete B-Liga-Dritte TuS Eichholz/Remmighausen auf. Nicht nur das steigert bei Coach Tim Hosch die Sympathie für diesen Wettbewerb, schwärmt er schließlich via Lippe-Kick: „Wir freuen uns sehr auf das Spiel gegen den TSV. Wir lieben den Pokal. Es muss einen Sieger geben und gegen einen höherklassigen Gegner in einem Pflichtspiel, das motiviert uns zusätzlich. Wir wollen in den DFB-Pokal in zwei Jahren.“ Dieses Pokalspiel gegen den ehemaligen und langjährigen Bezirksligisten wird über eine ganz andere, eine eigene DNA verfügen. Davon ist Hosch überzeugt, der seinem Matchplan trotzdem keiner Korrektur unterziehen lassen möchte: „Wir werden an unserem taktischen Konzept nur marginal etwas ändern und klar auf Sieg spielen. Wir wollen in die nächste Runde und wollen dafür alles in die Waagschale werfen“, trifft man im TuS-Lager alle Vorbereitungen für den Favoritensturz. Die Wirkung solch einer Pokalgeschichte hat Hosch klar ausfindig gemacht, betont er: „Solche Momente können viel bewegen in einer Saison. Natürlich muss man gegen solch einen Gegner auch damit rechnen, am Ende auszuscheiden. Dies würde uns nicht umwerfen, aber daran denken wir jetzt auch noch nicht“, ist eine positive mentale Herangehensweise die Grundlage für einen erfolgreichen Pokal-Abend. Fair soll der Kampf vonstattengehen, hoffen die Grün-Weißen am Ende auf das nötige Bündnis mit der Glücksgöttin Fortuna, um in das Viertelfinale einzuziehen. Nach dem montäglichen Abschlusstraining für die Spieler kommen auch die Zuschauer voll auf ihre Kosten, ist die Würstchen-Bude in Remmighausen für den Pokal-Fight geöffnet. Es ist angerichtet. In allen Ebenen.

 

Zuletzt haben sich die Horner punktreich an die Tabellenspitze herangeschlichen. Grundsätzlich gilt für den TSV Horn-Coach Thorsten Schmiech: „Wir freuen uns immer, Pokal spielen zu können. Die Jungs haben den Pokalsieg 2018 noch präsent und haben in diesem Wettbewerb richtig Bock.“ Gerne möchten die Eggekicker erneut solche Gefühle erleben. Schmiech streift aber seine Warnweste über, sagt: „Mit dem TuS Eichholz/Remminghausen wartet in der zweiten Runde ein sehr ambitionierter B-Ligist auf uns, den wir sehr ernst nehmen. Sie sind super in die Saison gekommen, haben sehr viele Tore erzielt und spielen dieses Jahr wahrscheinlich eine entscheidende Rolle, wenn es um den Aufstieg geht“, so seine Prophezeiung. Davon will man sich aber nicht bekloppt machen lassen, zudem auf dem Platz beweisen, wer A-Ligist ist. Im Gegensatz zu Hosch muss Schmiech verletzungsbedingt einige Änderungen in seiner Equipe vornehmen. Er rechnet mit einem schwer zu bezwingenden TuS, dennoch setzen die Horner alles daran, den Sprung in die Runde der letzten acht Teams zu schaffen.

 

Der einzigartige Thorsten Pöhlert ist am Dienstag-Abend der Mann mit Pfiff. Um 19.30 Uhr ist auf dem Kunstrasenplatz in Remmighausen der Anpfiff.

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