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Kreisliga A Detmold

Kreisliga A Detmold – Vorbericht 8. Spieltag 2019/20

Der Groundhopper mit dem Faible für das Detmolder Oberhaus wird ganz verwirrt, finden sogar sieben Spiele am Sonntag zeitgleich statt. Wir haben die Vorberichte.

Hoffmann warnt: „Wir sind nicht blauäugig“

Kreisliga A Detmold (hk). Wow, was für ein Spannungsbogen in der Spitzengruppe dieser Spielklasse vorherrscht. Vier Teams scheinen sich etwas abzusetzen. Wenig überraschend sind es der Blomberger SV, der SV Eintracht Jerxen/Orbke, der TuS WE Lügde und die Sportfreunde Berlebeck/Heiligenkirchen, die diese Spielklasse anführen. Achtung, auf den FC Fortuna Schlangen sollte auch mit zumindest einem Auge geblickt werden. Wenn die Roggensack-Männer tatsächlich den Tabellendritten aus Jerxen/Orbke besiegen, wären sie wieder voll dabei. Ein freies, wohl auch sonnendurchflutes Wochenende, darf derweil die FSV Pivitsheide in Anspruch nehmen.

 

 

Von Henning Klefisch & Andre Bell

 

SF Berlebeck/Heiligenkirchen vs. SV Diestelbruch/Mosebeck

(ab). Nach der unfreiwilligen Pause wegen des Spielausfalls in Jerxen-Orbke wollen die Sportfreunde gegen Di/Mo „an die Leistung aus dem Lügde-Spiel anknüpfen.“ „Wir konnten bis jetzt alle Heimspiele gewinnen, das soll auch am Sonntag so sein“, fordert Obmann Matthias Kuhlmann. Allerdings war Diestelbruch/Mosebeck auch schon immer „ein unangenehmer Gegner, mit dem wir uns einige intensive Matches geliefert haben. Das erwarte ich auch für Sonntag.“ Dementsprechend heißt es für die Sportfreunde, „alle Kräfte zu bündeln, um den bestmöglichen Fußball auf den Platz zu bringen. Wenn uns das gelingt, werden wir die drei Punkte am Platz behalten“, ist sich Kuhlmann sicher. Ausfälle sowie angeschlagene Spieler „gibt es immer. Es sind jeden Sonntag Spieler nicht da.“ Namentlich ist Kuhlmann bis jetzt aber kein Ausfall bekannt.

 

Mit den SF Berlebeck-Heiligenkirchen erwartet die Gäste „ein Team, welches von vielen zu den Favoriten um den Aufstieg genannt wird“ folglich also ein „harter Brocken für uns“, so Di/Mo-Abwehrmann Patrick Hoffmann. Aber: „Auch wir haben zuletzt in die Spur gefunden und können mit einem Sieg sogar den Anschluss an BHK herstellen.“ Nach gelinde gesagt holprigem Saisonstart holten die Dörenwald-Kicker zuletzt drei Siege in Serie. Der Respekt vor dem Gastgeber ist groß: „BHK hat sicherlich einige gute Kicker in ihrem Team, Arne Seehrich vorne drin gilt es natürlich immer besonders auszuschalten. Das wollen wir schaffen, als Team, als Mannschaft und dann am Ende etwas Zählbares aus Heiligenkirchen mitnehmen“, erklärt Hoffmann. Mit 17 oder 18 Spielern ist der Kader des SV Di/Mi „wieder sehr groß. wer es letzten Endes ins endgültige Aufgebot schafft, wird man sehen.“

 

Justin Grob pfeift das Spiel um 15.00 Uhr an.

 

TuRa Heiden vs. Türkischer SV Horn

(hk). Ein hoher Besuch ist auf der Rotenberg-Kampfbahn in Heiden am Sonntag zugegen. Der mehrjährige Bezirksligist und potenzielle Aufstiegskandidat TSV Horn gibt seine Visitenkarte ab. Als Chefcoach federführend im Schlepptau: Coach Thorsten Schmiech, der ein halbes Jahrzehnt den Turn- und Rasensportverein Heiden gecoacht hat. Man benötigt auch ohne Vitasprint ein gut funktionierendes Gedächtnis, um sich an die letzten Aufeinandertreffen im Liga-Betrieb zu entsinnen. Auch der aktuelle Heiden-Coach Thorsten Geffers weiß dies, wenn er gegenüber Lippe-Kick erklärt: „Die direkten Duelle liegen schon etwas zurück, aber dennoch ist man sich immer wieder mal über den Weg gelaufen. Gerade Ender Ünal trifft man ja immer häufig auf den diversen Sportplätzen und Hallenturnieren.“ Man fragt sich, ob Ender Ünal über einige Doppelgänger verfügt, wenn man seine Dauerpräsenz bei verschiedenen Fußball-Events registriert. Geffers fühlt sich mit Schmiech verbunden, haben die beiden doch in den letzten Jahren die sportlichen Geschicke in Heiden geleitet. Geffers ist schon im neunten Jahr beim sympathischen und populären Verein aus dem rund 2300 Einwohner-Ort. Seit 2018 ist er wieder zurück. Dort, wo er schon von 2002 bis 2009 aktiv war. „Daher“, ist diese Prognose ganz bestimmt nicht allzu gewagt, „wird es sicherlich ein freudiges Wiedersehen.“ Es klafft derzeit eine erstaunliche Lücke zwischen Aufwand und Ertrag bei den Heidenern, die es in Diestelbruch in der Vorwoche grundsätzlich nicht schlecht machten, eine gute Leistung zeigten, doch klar mit 1:4 unterlagen. Es geht aufwärts, was den eigenen Spielvortrag angeht, erahnt Geffers: „Trotzdem wird es für uns ein hartes Stück Arbeit, um zu Hause gegen den TSV zu punkten. Eine sehr spielstarke Mannschaft, die jetzt auch immer mehr in Fahrt kommt, da die Urlauber wohl alle zurück sind und trainieren können.“ Das Spiel gegen die überkreislich erfahrenen Eggekicker ist ein echter Härtetest für den seit vier Spielen sieglosen Tabellenneunten. Wie könnte der Überraschungscoup gelingen? Chefcoach Thorsten Geffers hat ein mögliches Erfolgsrezept parat: „Wir müssen daher selbstbewusst und laufstark agieren und vor allem die Chancen eiskalt nutzen, was im letzten Spiel sicherlich unser Knackpunkt war.“ Erst pünktlich zur Sportschau-Zeit wird der exakte Kader feststehen.

 

Wenn die TSV Horn-Spieler clever sind, sich auch vernünftig mit dem kommenden Gegner beschäftigen, suchen sie in den kommenden Tagen die intensive Kommunikation mit ihrem Coach Thorsten Schmiech. Grundsätzlich gilt Schmiech als Taktik-Nerd, als Zettel-Toto, der in guter, alter Ewald Lienen-Manier sich während der Partien Notizen macht. Wer, wenn nicht Schmiech kann also seriöse Angaben über den TuRa Heiden anstellen: „Sachlich betrachtet treffen wir am Sonntag auf einen sehr unangenehmen Gegner, der zuletzt aufgrund vieler Verletzter nicht die Ergebnisse erzielen konnte, zu denen Heiden sicher in der Lage wäre.“ Schmiech weiß nur allzu gut, was es bedeutet, wenn der TuRa das Derby gegen Jerxen/Orbke mit 1:6 verliert, dann noch an der lippischen Anfield Road vor den heißblütigen Fans. „Dem müssen wir uns stellen und unsere Fähigkeiten auf dem traditionell schwer bespielbaren Platz durchbringen“, so Schmiech, der bei der Erfüllung dieser Elemente mit einem Auswärtsdreier rechnet. „Ich persönlich freue mich natürlich besonders auf das Spiel gegen den TuRa, weil ich erstmals nach meinen fünf Jahren als Trainer von Heiden als Gästetrainer in die Rotenberg-Kampfbahn zurückkehre. Ich kenne und schätze viele Spieler, Zuschauer und Verantwortliche sehr und werde nach dem Spiel sicher viele Gespräche bei einem Bierchen und einer legendären TuRa-Platte genießen“, kann auch der Autor dieser Zeilen die ganz spezielle Currywurst mit Pommes empfehlen. Geschmackstechnisch ist das kulinarische Angebot in Heiden, nämlich Bezirksligareif. Die bisherige Saison des TSV Horn gleicht einer wilden Zickzack-Fahrt. Auch zuletzt fehlte die Kontinuität in den Leistungen und Ergebnissen. Nach einem beachtlichen 1:1 gegen den Blomberger SV folgte ein 5:0-Heimtriumph über die FSV Pivitsheide, dem sich eine 2:3-Pokalblamage in Remmighausen und zuletzt ein 3:1-Auswärtstriumph beim SC Türkgücü Detmold anschloss. Auf Talha Keles (Rot-Sperre) und Haydar Demirkutlu (verletzt) müssen die Gäste verzichten.

 

Garrit Kniepkamp leitet ab 15.00 Uhr diese Partie auf der Rotenberg-Kampfbahn in Heiden.

 

SC Türkgücü Detmold vs. Blomberger SV

(ab). Ein Blick auf die Tabelle genügt, findet Türkgücü-Coach Erhan Eksioglu, dann bräuchte man sich „über den Gegner nicht unterhalten.“ Wir tun es natürlich trotzdem, also sagt Eksioglu: „Eine stark spielende Blomberger Mannschaft kommt am Sonntag. Wir wissen, was uns erwartet.“ Dass seine eigene Truppe derzeit „weit und fern unter den Fähigkeiten“ spielt, ist da natürlich eher suboptimal. „Natürlich kommt auch dazu, dass wir verletzte Spieler haben, die uns fehlen“, so der Coach. Es gibt aber einen Lichtblick, Gökhan Ak und Volkan Çoban sind am Sonntag wieder dabei. Man hat sich vorgenommen, „das Spiel so lange wie möglich offen zu gestalten und zu versuchen, den Gegner an den Schwachstellen zu packen.“ Und wenn die Gastgeber dann noch an ihre „Stärken anknüpfen können“, ist sich Erhan Eksioglu sicher, „dass es ein tolles Match wird. Er wünscht sich ein „faires und erfolgreiches Spiel“ für seine Jungs.

 

Erfolgreich waren zuletzt auch die Kicker aus der Nelkenstadt. In der Liga ist man Tabellenführer, im Kreispokal hat man das Halbfinale erreicht. Klar, dass man da auf den Geschmack gekommen ist. „Wir wollen weiter Punkte sammeln und uns in der Spitzengruppe festsetzen“, stellt Mike Winkler klar. Und „auch, wenn Türkgücü eine Negativserie hat, muss man die Mannschaft ernst nehmen und natürlich selber auch auf dem Platz den Ton angeben.“ Ein Selbstläufer wird es nämlich unter keinen Umständen. Zumal sich am Dienstag im Pokal-Spiel bei Istrup/Brüntrup kurzfristig Johnson und Rupnow wegen Erkältung krankgemeldet haben, kommt nun Zejglic ebenfalls mit einer Krankmeldung auf die Ausfallliste. „Neben den Langzeitverletzten weitere Ausfälle“, so Winkler, „was wir bisher aber durch den breiten Kader gut kompensiert haben.“

 

Marko Grujic is­t ab 15.00 Uhr der Unparteiische.

 

Post TSV Detmold II vs. SG Brakelsiek/Wöbbel

(ab). Es ist das ultimative Kellerduell. Vorletzter gegen letzter, tiefer geht es in der Kreisliga A nicht. Die Konstellation spricht für sich. Nach vier Niederlagen in Folge und satten 27 (!!) Gegentoren geht es für den Post TSV Detmold II nur um drei Punkte gegen den direkten Konkurrenten. Aber auch an diesem Sonntag sieht es personell nicht viel besser aus als zuletzt, wie Tobias Gatzke gegenüber Lippe-Kick meint: „Wir müssen gucken wer uns zur Verfügung steht und wie wir dann spielen, da die Personalsituation im Moment total bescheiden ist. Aber solche Zeiten gibt es.“ Den Kopf steckt man deshalb noch lange nicht in den Sand, denn „die Jungs, die da sind, geben alles und lassen den Kopf auch nicht hängen. Im Training wird gut gearbeitet und viel gelacht. Im Moment heißt es einfach überleben und als Mannschaft geschlossen bleiben. Unsere guten Zeiten kommen noch“, ist sich Gatzke sicher. Abgeschenkt wird das Spiel gegen die SG natürlich nicht: „Wir werden mit allen Mitteln versuchen, was mitzunehmen.“ Besonders freut sich der Spielertrainer auf „Falk [Weskamp; Anm. d. Red.]. Ein super Typ.“

 

Und Falk Weskamp und die SG Brakelsiek/Wöbbel weichen trotz des Null-Punkte-Starts nicht von ihrem Weg ab. „Wir werden, wie in jedem anderen Spiel auch, versuchen, unser Spiel zu machen. Unabhängig vom Gegner“, so der Coach. Mit dem ersten Saisonsieg würde man sich in der Tabelle um zwei Positionen verbessern. Den Konkurrenten aus Detmold könnte man ebenso hinter sich lassen wie den spielfreien FSV Pivitsheide. Die Personalsituation für das Spiel entscheidet sich am Freitag-Abend beim Training.

 

Auf dem Werresportplatz ist um 15.00 Uhr Spielbeginn, geleitet wird die Partie von Wilhelm Panhorst.

 

TuS Horn-Bad Meinberg vs. SuS Pivitsheide

(hk). In einer interessanten Tabellenposition befindet sich der TuS Horn-Bad Meinberg. Auf den ersten Blick sind die zehn Punkte und Rang sieben unscheinbar. Doch diese A Detmold bietet viele Möglichkeiten, wäre man schließlich mit einer Siegesserie schnell wieder oben mit dabei. Wenn ich zehn Euro hätte, um auf einen Geheimfavoriten neben den Big Six zu setzen, ich würde das Geld in die Kurstädter investieren. Allerdings: Keine guten Aussichten existieren vor dem Heimspiel gegen SuS Pivitsheide, wie TuS-Trainer Sascha Möller im Lippe-Kick-Gespräch erklärt: „Wir hatten quantitativ eine sehr maue Trainingswoche, auch wenn wir gut gearbeitet haben, reicht das nicht.“ Die Konsequenz vor dem Spiel gegen den Tabellenelften, der nur drei Punkte weniger hat: „Wir müssen für Sonntag kleine Brötchen backen, wollen aber natürlich zu Hause ungeschlagen bleiben und nach Möglichkeit unsere Serie ausbauen. Vor dem Gegner habe ich höchsten Respekt.“ Die Pivitker haben den Umbruch erstaunlich gut bewältigt. Einige Möchtegern-Experten haben das Team von Coach Karsten Kuczer zu den Abstiegskandidaten gezählt. Eine kolossale Fehlprognose, denn Ergebnisse und Leistungen stimmen überein – trotz des heftigen personellen Aderlasses. Möller ist voll des Lobes, sagt: „Das zeigt, dass ein intakter Verein so etwas auffangen kann.“ Fähige Leute wie der alte Dachs Dieter Drobig und der lippische Jonas Boldt, Henning Diekmann, wissen, wie und wo der Hase lang läuft. Bei den Hornern müssen wichtige Ausfälle von Stammkräften kompensiert werden. Frey (privat), Grüttner (Sperre), Dresen und Ihmels (beide verletzt) fehlen definitiv. „Aber unser breiter Kader kann das auffangen“, spricht dies für eine weitsichtige Kaderplanung im Vorfeld dieser Saison.

 

Hossa, die Pivitker sind gut on fire. Nach einem Sensationssieg in Schlangen, der hochverdient eingefahren wurde, gibt es in der Vorwoche ein mühsames 1:1 gegen Hörste. In Bad Meinberg, danach gegen den Post TSV Detmold II und gegen Brakelsiek/Wöbbel II sollten sieben Punkte möglich sein. Wer hätte das gedacht, denn nach dem 2:1-Auftakt-Sieg im El Classico gegen die FSV Pivitsheide setzte es vier Pleiten in Serie. SuS-Coach Karsten Kuczer blickt mit einem Auge auf das Tableau, wenn er sagt: „Horn-Bad Meinberg ist in der Tabelle nah bei uns dran. Nach der Leistung vom letzten Sonntag erwarte ich eine Reaktion von meiner Mannschaft, da wir letzte Woche alles haben vermissen lassen, was uns auszeichnet.“ Er vertraut seinen Schützlingen, sagt deshalb auch voller Hoffnung: „Daher werden die Jungs alles geben, um Punkte einzufahren.“ Torwart-Titan Marcus Alf, aber auch Viktor Enns fallen aus.

 

Rainer Eikermann ist um 15.00 Uhr der Spielleiter beim Duell der beiden Traditionsvereine. Das Spiel findet auf dem Rasenplatz des Waldstadions statt.

 

RSV Hörste vs. TuS WE Lügde

(hk). In der Vorsaison musste der RSV Hörste bis in die Endphase hinein um den Klassenverbleib zittern. Nun sieht es deutlich besser aus. Zehn Punkte auf einen Abstiegsrang sind ein Brett. Sie spielen und punkten gut, die Ackmänner, die nunmehr auf Mattias Dick, Marcus Baumgartner, Daniel Schaad und Tobias Breul (alle im Urlaub) auf jeden Fall verzichten müssen. John Berg gab nach seiner Bänderdehnung wieder sein Comeback im Training. Eingesetzt werden darf er aber noch nicht. Für den Vorjahres-Aufsteiger gibt es nun eine wahre Herkulesaufgabe zu bewältigen, wie auch Coach Ralf Ackmann findet: „Uns erwartet natürlich ein spielstarker Gegner, der auf jeden Fall um den Aufstieg ein Wörtchen mitreden wird und mit Walek, Nehrig, Hasse und Pape über Spieler mit Torinstinkt verfügt.“ Dass die Südostlipper erst sechs Gegentore kassiert haben, unterstreicht eine starke Defensivreihe. Ackmann ist großer Realist, indem er konstatiert: „Wir müssen schon einen absoluten Sahnetag erwischen, um nicht als Verlierer vom Platz zu gehen, aber nach den letzten vier Spielen werden wir uns bestimmt Respekt erarbeitet haben und ich selber sehe das Team zumindest so gefestigt, um auch für eine Überraschung zu sorgen.“

 

Wenn man sich rein auf die Vorjahresspiele beruft, sollte der TuS WE Lügde als klarer Sieger aus diesem Spiel gehen. Es gab zwei Kantersiege für die Gäste. Coach Andreas Hoffmann warnt nun aber: „Doch wir sind nicht blauäugig. Hörste hat in den vergangenen Spielen mehr als ordentlich gepunktet. Ich denke, dass es ein harter Fight wird“, in dem die Lügder letztlich mit der vollen Punktzahl die 44 Kilometer auf sich nehmen wollen. Die Südostlipper sind gewarnt, haben sie doch das letzte Auswärtsspiel in Heiligenkirchen ohne Punkte beendet. Die restlichen sechs Saisonpartien haben sie allesamt, dies meist sehr souverän, gewonnen. Ole Nehrig hat seine Sperre verbüßt, kann wieder mitspielen. Schlieker, Mund und Nehrig, die im Pokal allesamt geschont wurden, stehen wieder zur Verfügung. Der urlaubende Türkoglu fällt aber aus.

 

Bahman Kiadaliri pfeift dieses Spiel um 15.00 Uhr an. Der Rasenplatz in Hörste ist der Schauplatz.

 

FC Fortuna Schlangen vs. SV Eintracht Jerxen/Orbke

(hk). Die Aufgaben bleiben hart für die Fortuna aus Schlangen. In der vergangenen Woche hat es ein 0:4 in Lügde gesetzt, nun geht es gegen einen weiteren Aufstiegskandidaten, die Eintracht aus Jerxen/Orbke. FC-Betreuer Jens Riepenhausen ordnet die Verhältnisse kurz ein: „Wie schon letzte Woche, sind wir momentan der Außenseiter gegen die Top-Teams der Liga.“ Die Schlänger haben einfach zu viele verletzungsbedingte Ausfälle zu verkraften. In das Lazarett wird nun auch Fänger Jan Hanning Eingang finden, der sich in Lügde eine schwere Knieverletzung zugezogen hat, für mehrere Wochen ausfällt. Ob Artur Wiegel, Daniel Tronich und Rudi Dorofeev dabei sind, ist noch nicht geklärt. Bei Maik Fehse sieht es besser aus. Bei ihm muss dennoch geschaut werden, ob er einen Wochenenddienst verrichten muss. Neben Hanning sind die Ausfälle von Thomas Schulz (verletzt), Simon Tronich (Urlaub), Fabian Strohdiek und Max Jonas (Arbeit) schon verbrieft. Der Respekt ist enorm vor den „Junx“ aus Jerxen/Orbke, adelt Riepenhausen doch den Gegner: „Die Eintracht aus Jerxen-Orbke ist schon seit Jahren gut bestückt – mit einer guten Mischung von erfahrenen und jungen Spielern. Sie sind wieder einmal ein Topfavorit auf den Aufstieg in die Bezirksliga.“ Dennoch möchte man nicht vorzeitig aufgeben, präsentiert sich Riepenhausen verbal gewohnt energisch: „Wir wollen trotz unseres Aderlasses versuchen, dagegenzuhalten und Jerxen Paroli bieten. Wie wir es angehen wollen, wird noch in der letzten Trainingseinheit am heutigen Freitag besprochen. Wir gucken von Spiel zu Spiel“, darf er für den letzten Satz schon einmal direkt drei Euro in das Lippe-Kick-Phrasenschwein schmeißen. Der Schlänger prophezeit, dass die Eintracht die Spielkontrolle übernimmt, doch er verspricht, dass sein Team auf keinen Fall abwartend spielt. „Da müssen wir dann dagegenhalten. Wir müssen echt gut gestaffelt in der Abwehr stehen. Und dann mal schauen, was so geht.“ Wenn man bei Riepenhausen zwischen den Zeilen liest, sollte sich die Eintracht mit einer sehr zweikampfintensiven Partie anfreunden. Es darf damit gerechnet werden, dass die Fortuna insbesondere auf die zweiten Bälle heiß sein wird. „Die Zweikämpfe müssen gewinnen werden. Dann ist auch etwas möglich“, bestätigt der FC-Betreuer diese Annahme von Lippe-Kick.

 

Der Eintracht aus Jerxen/Orbke kommt es sicherlich entgegen, dass die Fortuna eine Elf ist, die auch den kultivierten Fußball wertschätzt. Die Kulisse am Rennekamp mag er sehr, wenn SVE-Coach Marco Schlobinski sagt: „Gerade auswärts haben wir immer stimmungsvolle Spiele erlebt.“ Als die Eintracht vor zwei Spielzeiten noch im Kreisfußball unterwegs war, gab es meist Partien auf Augenhöhe, dort nur allzu selten einen klaren Gewinner. Schlobinski geht mit viel Respekt diese Aufgabe an: „Spieler wie Wiegel, Vukadinovic oder auch Dorofeev verfügen über hohe Qualität und ich bin gespannt, welche Mannschaft uns letztlich am Sonntag begrüßt.“ Mit einer gewohnt angriffslustigen Spielweise möchten die Junx auch den Rennekamp stürmen, die nächsten drei Zähler mit an die B239 nehmen. „Es ist die Chance, ein Loch in die Tabelle zu reißen und sich von Schlangen abzusetzen“, könnte die Eintracht bis auf sieben Zähler den kommenden Gegner distanzieren, wenn es einen Auswärtssieg zu feiern gibt. „Das ist das Ziel“, betont Marco Schlobinski im Lippe-Kick-Gespräch. Mit einem bis zu 18-Mann-Kader wird der Bezirksliga-Absteiger über die Egge anreisen. Einzig Fabian Droletz muss passen.

 

Um 15.00 Uhr wird dieses interessante Spiel auf dem Kunstrasenplatz am Rennekamp angepfiffen. Nicolas Hasse ist der Referee.

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