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Regionalliga West

Alemannia Aachen – „Punkten und stabilisieren“

Eine hammerharte Aufgabe steht dem TSV Alemannia Aachen bevor. Es geht zum Aufstiegskandidaten SC Verl. NRW-Kick blickt auf dieses Spiel.

 

Alemannia reist zum Tabellenzweiten SC Verl

 

Eine knifflige Aufgabe erwartet die Alemannia zum Auftakt des 14. Spieltags in der Regionalliga West. Zu Gast sind die Schwarz-Gelben am Freitagabend beim Tabellenzweiten SC Verl, der seit nunmehr elf Spielen unbesiegt ist. Der Anstoß in der Sportclub-Arena erfolgt um 19.00 Uhr.

Die Gastgeber aus Ostwestfalen spielen bislang eine bärenstarke Saison. Die bislang einzige Saisonniederlage resultiert vom ersten Spieltag. Danach fuhren die Schützlinge von Guerino Capretti neun Siege und zwei Unentschieden ein. Punktgleich mit Tabellenführer SV Rödinghausen verfügen die Verler über die beste Offensive der Liga, die bereits satte 35 Treffer erzielen konnte. Besonders wachsam müssen die Alemannen in der ersten Halbzeit sein. Der Sport-Club bringt es vor der Pause auf ein Torverhältnis von 21:2. „Wenn man rein von der Tabellenkonstellation ausgeht, ist Verl klarer Favorit“, umschreibt Fuat Kilic die Ausgangslage. Dass der Gegner mit einem Sieg den Sprung auf Platz 1 schaffen könnte, ist für die Tivoli-Kicker sekundär. „Wir sind gut beraten, auf uns zu schauen. Wir wollen wieder punkten und uns stabilisieren“, fordert der Trainer nach zuletzt zwei Niederlagen.

„Wir hatten genügend Möglichkeiten, das Spiel zu drehen“, macht Kilic keinen Hehl daraus, dass die erste Heimniederlage gegen die U23 des FC Schalke 04 am vergangenen Wochenende „weh getan hat“. Dennoch gilt es in Verl selbstbewusst und mutig aufzutreten. „Wir haben den Gegner eingehend analysiert. Die Spielweise bietet uns auch Räume, die wir nutzen wollen.“ Dazu sind allerdings Entschlossenheit und Konsequenz im Abschluss gefragt. „Meine Mannschaft hat in der Vergangenheit gezeigt, dass sie in der Lage ist, gegen solche Mannschaften zu bestehen“, erinnert der Fußballlehrer an den 3:2-Erfolg über Ligaprimus Rödinghausen. Neben den beiden Langzeitverletzten David Bors und Nikolai Rehnen wird auch Florian Rüter aufgrund eines grippalen Infekts fehlen. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Kapitän Peter Hackenberg, den Oberschenkelprobleme plagen.

In Aachen fand kein Kartenvorverkauf statt. Gut 200 Fans werden die rund 240 km lange Anreise am Freitagabend auf sich nehmen, um die Alemannia in Ostwestfalen zu unterstützten. Das Schiedsrichtergespann hat eine deutlich kürzere Anreise. Florian Exner aus Bielefeld fungiert als Spielleiter und wird dabei von seinen Assistenten Waldemar Stor und Yannick Rupert an den Seitenlinien unterstützt. Nach 22 Duellen spricht die Bilanz für die Alemannen, die den Platz bislang neunmal als Sieger verließen. Sieben Partien endeten unentschieden und sechs Erfolge gingen an den SC Verl.

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