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Kreisliga B Detmold

Kreisliga B Detmold – Vorbericht 11. Spieltag 2019/20

Es ist angerichtet! Der elfte Spieltag bietet echte Highlights: Die Top-4 der Liga sind komplett unter sich. Mehr geht nicht.

 

Top-4 unter sich

Kreisliga B Detmold (ab). Da hatten die Spielplangestalter ein gutes Händchen für diesen elften Spieltag! Die Top-4 der Liga sind unter sich. Tabellenführer Oesterholz/Kohlstädt empfängt Verfolger CSL Detmold. Und der drittplatzierte TuS Eichholz/Remmighausen duellierst sich mit seinem direkten Verfolger, der SG Istrup/Brüntrup. Großer Gewinner des Spieltags könnte der BSV Müssen werden. Der aktuelle fünftplatzierte könnte einen großen Sprung machen, muss dazu aber beim FC Augustdorf II bestehen. Dahinter hat sich eine kleine Gruppe gebildet, die derzeit jenseits von Gut und Böse liegt und sich weiterhin im Mittelfeld der Tabelle behaupten könnten. Hiddesen/Heidenoldendorf II empfängt Belle/Cappel, der SuS Lage ist im vorersten letzten Spiel von Branko Trailovic beim Hakedahler SV zu Gast und der SV Diestelbruch/Mosebeck II hat es mit Kachtenhausen/Helpup zu tun. Danach beginnt die Abstiegszone. Hier steht das Kellerduell zwischen dem Blomberger SV II und dem SuS Pivitsheide II an. Bereits am Dienstag gewann Sabbenhausen/Elbrinxen das Derby gegen Falkenhagen mit 3:0.

 

 

Von André Bell & Henning Klefisch

FC Augustdorf II vs. BSV Müssen

(hk).  Zunächst einmal beginnt FC Augustdorf II-Coach Adam Penkalla mit einer wahren Lobeshymne über den anstehenden Widersacher: „Wir sehen Müssen als eine sehr starke und technisch gute Mannschaft. Sie stehen mit allem Recht da oben in der Tabelle.“ Zusammen mit den Sportfreunden Oesterholz/Kohlstädt, CSL Detmold und der SG Istrup/Brüntrup stellt der BSV Müssen das einzige Team der Liga, was noch ungeschlagen ist. Sechs Siege und drei Unentschieden sind eine vorzeigbare Bilanz. Nun hofft der Favorit im Gastspiel in der Sennegemeinde auf den siebten Saison-Erfolg. Der FC Augustdorf II hat nicht gerade die tadellose Vorbereitung auf dieses Spiel hingelegt, erklärt Penkalla doch via Lippe-Kick, dass diese eher „schwer vonstattenging.“ Die Vakanz von vielen Akteuren ist enorm, sind einige auswärtig unterwegs, andere verletzt. Lippe-Kick hat auch die Namen recherchiert: Daniel Warketin, Helmut Warketin, Rudi Petker und Daniel Rödel. Bitter ist der Ausfall von Rudi Petker, hat dieser sich doch am Sonntag den Fuß gebrochen. „Das wird sehr schwer für uns, diesen Ausfall zu ersetzen“, mutmaßt Penkalla. Ein Warnschuss für die Müssener ist ganz bestimmt das 2:2-Unentschieden, welches die Sandhasen gegen den Tabellenzweiten CSL Detmold geholt haben.

 

Einmal über den Sternberg bitte. Rund zehn Kilometer, das ist die Entfernung, die der BSV Müssen nach Augustdorf am Sonntagvormittag zurücklegen muss. Trotzdem sind die Erinnerungen im Müssener Lager an die Sandhasen nur schemenhaft. Der Tabellenneunte ist zudem analytisch nicht greifbar, meint doch auch BSV-Co-Trainer Tobias Brokmann im Lippe-Kick-Gespräch: „Wenn man sich die Ergebnisse von Augustdorf ansieht, erinnert es einen an eine Wundertüte – viele knappe und gute Ergebnisse. Teils für sie, teils gegen sie“, würde wohl das beste Analyseteam Schwierigkeiten haben, ein Muster bei den Kanke-Kickern zu erkennen. Daher empfiehlt Brokmann seinem Team, auf sich selbst zu schauen, mit der erforderlichen Selbstsicherheit diese Partie anzugehen. „Der Fokus liegt weiterhin auf dem spielerischen Bereich und dem Tore schießen. Dies konnten wir am letzten Sonntag ja schon sehen, dass es Früchte trägt“, als der SuS Pivitsheide II, ein weiterer Nachbar, klar mit 6:0 distanziert worden ist. Die beiden Zentrums-Säulen Jona Brinkmann und Lucas Kramer stehen endlich wieder zur Verfügung. Bei einem günstigen Spieltags-Verlauf könnte der BSV Müssen am Ende dieser elften Runde auf einem Aufstiegsrang stehen. Aktuell ist es nur ein Zähler Rückstand auf einen dieser begehrten Plätze. Was ein Vorteil sein könnte: Das Führungs-Quartett nimmt sich gegenseitig die Punkte weg. Die SF Oesterholz/Kohlstädt bespielen sich als Tabellenführer mit dem ersten Verfolger CSL Detmold. Der Dritte TuS Eichholz/Remmighausen hat den Vierten SG Istrup/Brüntrup zu Besuch.

 

Um 12.30 Uhr pfeift Michael Tautz diese Begegnung auf dem Naturrasenplatz am Schlingsbruch an.

Blomberger SV II vs. SuS Pivitsheide II

(hk). Alexander Wolf ist kein Teenager mehr. Dennoch erlebt der Coach vom Blomberger SV II am Sonntag noch sein erstes Mal. Noch nie hat er gegen den SuS Pivitsheide II gezockt, erinnert er sich einzig an „heiße Duelle gegen die erste Mannschaft.“ Er lobt die Arbeit bei den Lila-Grünen: „Die machen seit Jahren einen guten Job in Pivitsheide und wenn die erste Mannschaft seit langem an die Tür zur Bezirksliga kratzt, dann muss die zweite Mannschaft auch eine gewisse Qualität mitbringen.“ Derzeit rangiert die SuS-Reserve mit acht Punkten und damit drei Zählern mehr als der Blomberger SV II jedoch auf dem vorletzten Rang. Die Motivation beim Aufsteiger ist enorm, dass mit einem Heimsieg der Bock umgestoßen wird, demonstrieren dies auch die 16 Spieler beim Training. Was waren die wesentlichen Bestandteile der vergangenen Einheiten? „Wir legen den Fokus immer weiter auf das Passspiel in Drucksituationen und den Torabschluss. Das läuft auch immer besser und viel fehlt uns nicht. Sollte uns das gewisse Glück noch unterstützen, dann werden wir Punkte mitnehmen. Und da bin ich sehr zuversichtlich“, ist das Teilnehmerfeld der B Detmold noch relativ eng beieinander. Beim erhofften Heimsieg nicht behilflich sein werden Niklas Stohlmann und Vincenzo Bär. Der BSV II strebt nach dem zweiten Saisonsieg, könnte das wechselhafte Wetter der Austragung aber noch einen Strich durch die Rechnung machen.

 

Eine Parallele ist klar erkennbar: „Blomberg II ist in einer vergleichbar schlechten Ausgangslage wie wir. Beide Mannschaften stehen unten drin und brauchen die wichtigen Punkte im direkten Vergleich“, erklärt SuS Pivitsheide II-Interimstrainer Christoph Gehle vor dem Aufeinandertreffen der beiden Südpol-Kicker der B Detmold. Man munkelt, es ist ein Sechs-Punkte-Spiel. Wer hier Zauberei und Fußball-Künstler erwartet, könnte am falschen Ort und zur falschen Zeit sein. Vor allem wird wohl der Kampf als ein ganz beliebtes Stilmittel von allen Beteiligten eingesetzt. Wachsamkeit, dies von Anfang an, das erhofft sich Gehle von seinen Jungs, der noch weitere Wünsche äußert: „Trotzdem müssen wir auch auf unsere spielerischen Mittel zurückgreifen und von Anfang an mutig auftreten.“ Hilfreich, um in diesem extremen Keller-Duell tatsächlich erfolgreich zu sein: „Am Wochenende werden wir einen guten, breit aufgestellten Kader auf den Platz bringen und alles für die drei Punkte geben.“ Die Lage rund um die Pivitker ist ernst, aber nicht hoffnungslos. Mit einer Bilanz von 1:9 und leeren Händen ist das Müller-Team gegen CSL Detmold (1:3) und BSV Müssen (0:6) gewogen und für zu leicht befunden worden. Nicht durchdrehen. Im vorletzten Heimspiel trotzte man der SG Istrup/Brüntrup immerhin ein respektables 2:2-Unentschieden ab.

 

Cemil Türkoglu pfeift auf dem Rasenplatz Am Rammbocke an. Um 13.00 Uhr geht es in Blomberg los.

 

SV Diestelbruch/Mosebeck II vs. SG Kachtenhausen/Helpup

(ab). Für den Aufsteiger geht es ins nächste Duell mit einem „Gegner auf Augenhöhe“, so schätzt zumindest Kicker Niclas Hergt den kommenden Gegner ein. „Wir freuen uns natürlich auf das Heimspiel und werden versuchen, früh den Weg nach vorne zu suchen und unsere Fans schnell ins Boot zu holen.“ Mit dem zwölften Mann will man die drei Punkte am Dörenwald behalten. Außerdem wird es „wichtig sein, gut ins Spiel zu kommen und Abspielfehler zu minimieren.“ Und wenn der SV Di/Mo II dann „gut reinkommt“, ist Hergt davon überzeugt, „dass wir die drei Punkte bei uns behalten.“ SG Kachtenhausen/Helpup-Coach Jörg Horstkötter befürchtet: „Ein schweres Spiel kommt in Diestelbruch auf uns zu. Eine eingeschworene Truppe erwartet uns auf dem Kunstrasen am Dörenwald.“ Welche Inhalte wurden unter der Woche geprobt? „Wir haben auf unserem schmierigen Rasen das Überzahlspiel und Ballbesitz forciert – auch den Torabschluss.“ Die Reise nach Diestelbruch soll sich bitteschön lohnen, erhofft sich der erfahrene Coach doch die Mitnahme von „mindestens einem Punkt.“ Hilfreich dafür: Der Kader ist vollzählig.

 

Der Schiedsrichter für dieses Spiel ist nicht bekannt. Los geht es jedenfalls um 13.00 Uhr.

 

SG Hiddesen/Heidenoldendorf II vs. SG Belle/Cappel

(ab). Jörg Jöstingmeier kann nicht viel sagen über den kommenden Gegner, was aber auch nicht schlimm ist, denn: „Wir konzentrieren uns nur auf uns, was eigentlich bis jetzt gut gelaufen ist.“ In der Tat spielt die SG Hiddesen/Heidenoldendorf II eine ordentliche Saison, hält sich auf Rang sechs liegend weitestgehend raus aus den Entscheidungen im Tabellenkeller. Allerdings wird Jöstingmeier am Sonntag wieder „viele Veränderungen vornehmen müssen. Urlauber und vier angeschlagene Spieler werden nicht mitwirken können. „Trotzdem werden wir alles daransetzen, dass die Punkte in Heidenoldendorf bleiben.“

 

Die Gäste sind derzeit nicht in Bestform unterwegs, treffen am Sonntag „auf eine junge, hungrige Mannschaft. Die sind richtig gut drauf, wird sicherlich schwierig“, vermutet Timo Welsandt. Und auch „der Kunstrasenplatz ist nicht unser bevorzugtes Geläuf. Technisch sind die sicherlich absolut stark.“ Doch für Welsandt zählt am Sonntag nur eines: „Wir müssen uns endlich für unsere Leistung belohnen. Wir wollen unbedingt gewinnen und werden alles daran setzen.“ Fehlen werden für dieses Vorhaben Janzen, Pagel, Färber und Reilender.

 

Die junge Schiedsrichterin Melike Azra Bulut wird das Spiel leiten, los geht es um 15.00 Uhr.

 

Hakedahler SV vs. SuS Lage

(ab). „Wir wissen, wie schwer das Spiel wird“, meint HSV-Coach Rezan Kurt. Denn „gerade letzte Woche hat Lage bewiesen, was die für ein Potenzial haben.“ Der HSV selbst hingegen hat sich „im letzten Spiel wieder durch individuelle Fehler selbst geschlagen, obwohl wir wieder mal eine Partie bestimmt haben.“ Allerdings war Kurt „kämpferisch nicht so wie sonst überzeugt“ von seiner Mannschaft. „Gerade das haben wir im Training wieder angesprochen und versucht umzusetzen“, so der Coach. Auf das Duell mit dem SuS Lage freut man sich, „da es zum einen auch ein Wiedersehen mit unserem langjährigen Spieler Aziz Kurt gibt.“ Und zum anderen will der Hakedahler SV „natürlich die drei Punkte holen.“ Rezan Kurt jedenfalls ist „davon überzeugt, dass die Jungs dafür alles geben werden.“

 

Das Spiel am Sonntag ist für Branko Trailovic das vorerst letzte für den SuS Lage, am Mittwoch wird er am Sprunggelenk operiert und erst einmal ausfallen. „Die Jungs haben mir letzten Sonntag schon ein schönes Geschenk gemacht. Aber wir wollen wieder Punkte mitnehmen und da weitermachen, wo wir aufgehört haben“, so der Coach. Unter der Woche stand Teambuilding an erster Stelle. Es wurde ein wenig gekickt in der Soccerarena in Bad Salzuflen, dann wurde man vom Trikot-Sponsor noch zum Essen eingeladen. Eine Art „Belohnung für die Mannschaft für das Spiel am Sonntag in Remmighausen.“ Doch nun gilt der Fokus dem HSV: „Drei, vier Jungs freuen sich richtig, sie haben früher da gespielt und kennen die Leute.“ Ein Freundschaftsspiel wird es aber mit Sicherheit nicht: „Wir wollen unser Spiel spielen, eine gute Leistung zeigen und Punkte mitnehmen. In dieser Liga kann jeder jeden schlagen, es gibt keine Favoriten. Der Ball ist rund und wenn der Schiri abpfeift, sieht man, was dabei rauskommt.“ Der SuS Lage hat in den letzten Wochen „viel Selbstvertrauen getankt und Charakter gezeigt. Wenn alles passt, gibt es ein positives Ergebnis. Die Mannschaft ist heiß auf weitere drei Punkte.“ Ein anderes Thema beschäftigte Trailovic aber auch noch: Wenn ich bei Lippe-Kick so lese, was in den letzten Wochen so los ist, wie die Schiedsrichter behandelt waren, da waren wir letztes Jahr der heißeste Stein im Ofen.“ Und nicht ohne Stolz meint der Coach: „Dieses Jahr haben wir damit nichts zu tun.“

 

Schiedsrichter der Partie ist Bernd Remmert aus dem Kreis Höxter. Um 15.00 Uhr geht es los.

 

TuS Eichholz/Remmighausen vs. SG Istrup/Brüntrup

(ab). Na klar, beim TuS freut man sich „auf den Vergleich mit Istrup“, obwohl sich die Vorzeichen nach der Niederlage gegen Lage „schon geändert haben“, wie Coach Tim Hosch meint. Denn: „Statt als Tabellenführer anzutreten, sind wir das Team aus den Top 5 mit zwei Niederlagen.“ Die anderen vier sind ungeschlagen. Und „das macht Istrup zum Favoriten in dem Spiel.“ Die Gastgeber nehmen diese Rolle aber „gerne an.“ Denn eines haben die Punktverluste in der Saison gezeigt: „Wir sind eine unglaublich junge und talentierte Mannschaft, die aber in bestimmten Phasen gegen zwei Gegner antreten muss. Sich selbst und eben den Gegner“, wie es auch „letzte Woche gegen Lage gemeint“ war. Eichholz/Remmighausen geht bewusst ein „hohes, kalkuliertes Risiko“ im Spiel ein und weiß damit „in der Regel auch zu dominieren“ und „Tore zu machen.“ Dann dabei „die Konzentration abnimmt und wir weniger machen als wir könnten und müssten, ist ein wesentlicher Aspekt in der Fehleranalyse und unseres Entwicklungsprozesses.“ Hier sieht sich auch Hosch als Trainer in der Pflicht: „Allerdings geht sowas nicht von heute auf morgen. Da muss eine gewisse Geduld an den Tag gelegt werden. Fakt ist auch: Taktisch und spielerisch lernen wir von Mal zu Mal, von Training zu Training dazu. Punkte abgegeben haben wir, weil wir unser Potential nicht ausgeschöpft haben oder zu leichtsinnig waren.“ So war es gegen Oesterholz/Kohlstädt, als der TuS „das Spiel aufgrund eines individuellen Fehlers 20 Sekunden vor Ende aus der Hand“ gibt und deshalb nur 3:3 spielt. Eine Woche später hatte man daraus gelernt und den Tabellenführer aus dem Pokal geschmissen. Gegen Hiddesen/Heidenoldendorf II tritt der TuS „überheblich auf und gegen Lage hören wir nach 15 Minuten auf, weil wir den Gegner nach Belieben dominiert haben, nachdem wir eben unter der Woche auch Hörste mehr als deutlich und verdient besiegt haben.“ Keine Frage, Potential ist vorhanden, die Mannschaft ist ein eingeschworener Haufen und alle brennen und wollen, „aber wir müssen unsere Möglichkeiten auch konstant zeigen“, so Hosch. Ein Blick zurück auf vergangene Duelle lohnt nur bedingt. Zwar waren „das letzte Spiel eng“ gegen die SG, aber der TuS hat „damals noch in einem anderen Konstrukt gespielt als diese Saison“, konnte aber beide Spiele gewinnen. „Diese Saison und auch der Verlauf sprechen natürlich eine andere Sprache. Auf den alten Ergebnissen dürfen wir keine Rückschlüsse ziehen“, so Hosch. Dennoch: „Wir freuen uns natürlich auf das Spiel, da es von der Statik her für uns ganz anders sein wird. Es wird sicherlich sehr intensiv. Wir gehen aber gelöst in das Spiel. Eine Niederlage tut immer weh, aber wir haben die richtigen Lehren gezogen.“ In Sachen Personal kehrt Fabian Schramm nach Sperre zurück in den Kader.

 

Dieses Spiel noch, dann kann man bei der SG Istrup/Brüntrup erstmal ein bisschen durchatmen. Das Spiel beim TuS Eichholz/Remmighausen ist das letzte für die SG gegen ein Team aus den Top-5 der Liga. Gegen die anderen drei spielte man jeweils Unentschieden. „Es wird eine schwere Arbeit auf uns zu kommen“, befürchtet Roy Wangert. „In Remmighausen wartet der beste Sturm der Liga auf uns. Mit 54 Toren in zehn Spielen sind wir gewarnt.“ Doch auch diesmal könnte die Defensive Trumpf sein. Mit erst acht Gegentoren stellen die Gäste die zweitbeste Defensive der Liga. Und „sollten wir es hinbekommen, die Offensive zu kontrollieren und kaum Chancen zuzulassen, ist auch in Remmighausen zu punkten, denn Sie haben schon 28 Gegentore kassiert. Also werden wir unsere Chancen bekommen“, ist sich Wangert ziemlich sicher. Keine Neuigkeiten gibt es aus dem Lazarett der SG: Die Verletztenliste ist mit neun Spielern gut gefüllt, außerdem weilt Rüther immer noch im Urlaub. „Der Großteil der verletzten Spieler wird mir auch noch bis Winterpause fehlen“, klagt Wangert. Aber immerhin: „Bei vier Spielern hoffe ich, dass sie nächste Woche wieder ins Training einsteigen.“ Und „trotz der Personalprobleme möchte ich aus Remmighausen mit mindestens einem Punkt nach Hause fahren.“ Dann hätte man auch gegen das letzte Top-5 Team nicht verloren.

 

Schiedsrichter ab 15.00 Uhr ist der Sportskamerad Meik Gronemeier.

SF Oesterholz/Kohlstädt vs. CSL Detmold

(ab). Das Spiel in Remmighausen kann tatsächlich noch getoppt werden. Nämlich von diesem Duell hier: „Wenn der erste auf den zweiten trifft, beide Mannschaften punktgleich in der Tabelle stehen und auch beide ein gutes Torverhältnis vorweisen können, dann spricht man glaube ich von einem absoluten Topspiel.“ Das sind die Worte von SF-Obmann Björn Brinkmann, der sich „riesig auf das Spiel“ freut. Zwar geht er nicht so weit, schon von einer Vorentscheidung zu sprechen, „dafür sind noch zu viele Spiele und die anderen Mannschaften liegen in Lauerstellung.“ Aber: „Der Sieger kann bei allen aufhorchen lassen, dass sie zurecht da oben stehen und die Chancen sehe ich bei 50:50.“ Und vielleicht ist der Heimvorteil für die Sportfreunde „das Zünglein an der Waage, was uns einen kleinen Vorteil verschafft. Aber wenn wir gegen so eine spielstarke Mannschaft nicht 110% geben, nützt uns auch der Heimvorteil nichts“, weiß Brinkmann. In dem Spiel gibt es das Duell zwei der besten Topscorer der Liga: Sebastian Hüttmann führt die Torjägerliste mit 17 Treffern an, auch Erik Zweininger hat für CSL Detmold bereits elfmal getroffen. „Auf die beiden wird es mit Sicherheit ankommen“, vermutet der Obmann. „Beide Defensivreihen werden alles geben müssen, um die beiden aus dem Spiel zu nehmen.“ Und auch die Trainer werden in diesem Spiel gefordert sein, denn Brinkmann erwartet, dass es „taktisch ein anspruchsvolles Match“ wird und „die Mannschaft, die die Vorgaben der Trainer von vornherein zu 100% umsetzt, wird das Spiel gewinnen.“ Auch die Möglichkeiten eines „geilen Spiel, was 0:0 ausgeht“, ist vorhanden, aber das glaubt Brinkmann „bei beiden Sturmreihen eigentlich weniger. Ich bin gespannt auf den Knaller am Sonntag. Möge der bessere gewinnen.“ Personell gibt es keine Änderungen: „Alle heiß und fit.“

 

Schiedsrichter ist Bernd Aschoff aus Paderborn, um 15.00 Uhr ist Anstoß.

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