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Kreisliga A Detmold

Kreisliga A Detmold – Vorbericht 13. Spieltag 2019/20

Sieben Spiele und sieben Vorberichte. Lippe-Kick bereitet euch auf die folgende Runde präzise vor.

HBM-Coach Möller fordert: „Spannung hochhalten.“

Kreisliga A Detmold (hk). Gelingt der weiterhin sieglosen SG Brakelsiek/Wöbbel endlich der erste Saisonsieg? Im Gastspiel beim SV Diestelbruch/Mosebeck ist das nicht völlig auszuschließen, haben sich die Dörenwald-Kicker im bisherigen Saisonverlauf nicht gerade als ein Muster an Stabilität erwiesen. Der ebenfalls stark abstiegsgefährdete Aufsteiger FSV Pivitsheide möchte den starken TuS Horn-Bad Meinberg in die Bredouille bringen. Zu einem kleinen Derbychen kommt es, wenn Spitzenreiter SV Eintracht Jerxen/Orbke den überraschend gut gestarteten SuS Pivitsheide in Empfang nimmt. Nach dem turbulenten Spiel gegen den SC Türkgücü Detmold darf der FC Fortuna Schlangen derweil eine Runde aussetzen.
Von Henning Klefisch & Andre Bell

Blomberger SV vs. TuS WE Lügde Spiel fällt aus

(ab). Seine derzeitig gute Form hat der Blomberger SV am Mittwoch mit dem 3:1 gegen den FC Augustdorf unter Beweis gestellt. Ungeschlagen marschiert der BSV seit Saisonbeginn durch die Liga und auch durch den Pokal. Das 1:3 von FCA-Kicker Dominik Zlatar Mitte der zweiten Halbzeit war der erste Gegentreffer nach sechs Zu-Null-Spielen in Folge. Nun kommt mit dem TuS WE Lügde ein Hochkaräter nach Blomberg. „Wir wollen auch gegen Lügde den Anschluss an die Spitze halten, dafür müssen drei Punkte her“, gibt Mike Winkler als Devise raus. „Wir sind momentan gut drauf und wollen die im Pokal gezeigten Tugenden auch gegen Lügde einbringen, dann sind die drei Punkte möglich.“ Doch „Lügde ist mit ihrem Außnahmespieler Nehrig immer gefährlich“, warnt Winkler aber nicht nur vor ihm: „Wir kennen die Mannschaft und wissen daher, dass die eingespielte Mannschaft nicht nur aus ihm besteht.“ Wie und ob das Spiel letztlich stattfindet, „hängt von der Tagesform und den Platzverhältnissen ab, wenn es weiter regnet.“ So steht eine Austragung noch in den Sternen. Ebenso wie ein Einsatz von Johnson, der im Pokalspiel umgeknickt ist. Wilhelmi laboriert noch an einer Bänderdehnung, Tuzakci ist beruflich verhindert und Karaus wie gehabt langzeitverletzt.

 

Und natürlich steht auch aus Sicht der Gäste „ein echtes Spitzenspiel auf dem Programm. Blomberg ist nicht nur für mich ein absoluter Aufstiegsaspirant, sie haben einen starken und breiten Kader“, lobt Andreas Hoffmann. Der BSV ist „eine abgezockte Mannschaft, die höherklassige Erfahrung in den Reihen hat. Sie haben ein starkes Zentrum, schnelle Außen und torgefährliche Stürmer.“ Doch davor schreckt man nicht zurück, im Gegenteil. Man kann selbst auch ein bärenstarkes Team vorweisen. „Unser Ziel sind, die drei Punkte mitzunehmen“, gibt Hoffmann das entsprechende Ziel aus. Dafür kehren Marcel Walek, Sercan Türkoglu und Fabian Deppe wieder in den Kader. Hinter Robin Schlieker ist noch ein Fragezeichen.

 

Um 14.30 Uhr ist Anstoß, Michael Joyce leitet die Partie.

 

TuRa Heiden vs. SF Berlebeck/Heiligenkirchen

(ab). Das Spiel in Heiden scheint nach jetzigem Stand tatsächlich stattzufinden, die Stadt Lage hat den Platz etwas überraschend wieder freigegeben. „Da die Stadt Lage unseren Rasenplatz endlich freigegeben hat, freuen wir uns natürlich auf dieses Heimspiel. Zudem wird es Zeit, nach drei Wochen Pause wieder in das Spielgeschehen einzugreifen“, so TuRa-Coach Thorsten Geffers. Mit den Sportfreunden erwartet Heiden „ein starker Gegner, den einige vor der Saison als Geheimtipp auf den Titel sahen. Ich denke, dass BHK selbst mit aktuell Platz vier im Soll liegt. Im Laufe der Saison gab es aber auch das ein oder andere überraschende Ergebnis.“ Unter anderem „der Sieg gegen Lügde oder die Niederlagen gegen Post TSV II und zuletzt Türkgücü Detmold“, führt Geffers hier an. Doch der Coach ist sich sicher: „Durch die vielen Neuzugänge haben sie eine ganz starke Mannschaft mit guten Einzelspielern und die werden im Laufe der Saison sicherlich noch homogener werden. Daher wird BHK ganz bestimmt einen Platz zwischen drei und fünf erreichen.“ Beim Gastgeber selbst entspannt sich die personelle Lage etwas. „Es gibt zwar ein paar kleine Fragezeichen hinter einigen Spielern, die aufgrund einer Erkältungswelle nicht trainieren konnten, aber ich denke, sie werden am Sonntag einsatzfähig sein.“ Und natürlich ist es ein besonderes Spiel, schließlich war Geffers selbst knapp eineinhalb Jahre als Trainer bei den Sportfreunden tätig. „Allerdings hat sich der Kader in den letzten zwei Jahren stark verändert, so dass nur noch ein Bruchteil der damaligen Spieler aktuell in der Ersten spielen. Trotzdem ist es ein Wiedersehen, auf das ich mich freue“, so der Coach.

 

Bei den Gästen geht man von einem „kampfbetonten Spiel auf einem tiefen Rasenplatz“ aus. Zumal die „Wettervorhersagen alles andere als gut“ aussehen, so Obmann Matthias Kuhlmann, der sich ein wenig wundert, dass die Stadt Lage den Platz freigegeben hat, „nachdem wochenlang nicht darauf gespielt werden konnte.“ Doch die Sportfreunde sind „auf alles eingestellt. Das wird eine gehörige Aufgabe, wir müssen uns darauf einlassen, den Kampf annehmen, gut ins Spiel finden. Dann werden wir auch drei Punkte mitnehmen.“

 

Um 14.30 Uhr ist Anstoß, Patrick Elfers leitet die Begegnung.

SC Türkgücü Detmold vs. RSV Hörste

(hk). Untersuchend ist der RSV Hörste für den SC Türkgücü Detmold einfach nicht greifbar. Einmal mehr muss daher die traditionelle und niemals lügende Tabelle herhalten. Diese listet die Hörster als jeweils einen Punkt und einen Platz besser. „Wir spielen zu Hause, wollen die drei Punkte auch vor heimischen Zuschauern einfahren“, möchte Coach Erhan Eksioglu seinen Sportclub nach dem Match zwei Punkte vor dem Rasensportverein stehen sehen. „Hörste ist kein leichter Gegner“, warnt Eksioglu, hat registriert: „Sie spielen einen sehr kampfbetonten Fußball bis zur letzten Sekunde.“ Selbst möchten die Residenzler ihren eigenen Matchplan mit aller Konsequenz durchziehen, zudem den Kontrahenten da gezielt angehen, „wo sie anfällig sind“, erklärt Eksioglu bei Lippe-Kick. Er vermutet: „Wenn wir konzentriert wie die letzten Spiele auflaufen, bin ich mir sicher, dass wir die volle Ausbeute einfahren werden.“ Die Ausfallliste ist ellenlang: Ahmet Firinci, Onur Ak, Yasin Karaman, Abdullah Aydin, Mohammed Sitouni, Bünyamin Cinar, Ayoub Hanafi und Sefa Sahin dürfen alle nur von der Außenlinie aus zuschauen. „Ich wünsche mir ein schönes und faires Match“, erklärt Erhan Eksioglu via Lippe-Kick.
Auch Gäste-Coach Ralf Ackmann bezieht sein Wissen ebenfalls vor allem aus dem Ranking, erklärt folglich via Lippe-Kick: „Aufgrund der Tabellensituation sprechen wir von einem Spiel auf Augenhöhe, aber wir wollen das Spiel gewinnen.“ Solch ein Erlebnis liegt jedoch schon eineinhalb Monate zurück. Mitte September feierten die Ackmänner einen 2:1-Erfolg über die SG Brakelsiek/Wöbbel. Das war der bis dato letzte Sieg für die Kicker aus dem knapp 3000 Einwohner-Ort, zugleich staatlich anerkannter Luftkurort. Merklich verbessert liest sich die Personalsituation, war vielleicht auch deshalb die „Trainingswoche sehr zufriedenstellend.“ Bis auf die immer noch verletzten Marcus Baumgartner und John Berg und den Kurzurlauber Jim Kaminski darf Ackmann seine besten Spieler einsetzen. Interessant: „Der zusätzliche Motivationsschub kommt vom Gegner selber, da sie einer Spielverlegung aufgrund des Hörster Dorf-Festes nicht nachgekommen sind.“
Torben Meyer ist der Schiedsrichter. Seine Assistenten sind Marcel Rehermann und Nico Stiewe.

FSV Pivitsheide vs. TuS Horn-Bad Meinberg

(hk). Jetzt mal wirklich unter uns: So ein 4:4 gegen den FC Fortuna Schlangen kann doch ein wahrer Stimmungs-Aufheller für den weiteren Saisonverlauf sein. Die FSV Pivitsheide hat in diesem Spiel demonstriert, dass sie definitiv konkurrenzfähig ist. Wichtig ist für den Aufsteiger nun, dass möglichst schnell Anschluss an die beiden Detmolder-Teams geschaffen wird. Mit einem Heim-Dreier hätten die Schwarz-Gelben im Optimalfall nur noch zwei Punkte Rückstand auf den Post TSV Detmold II und den SC Türkgücü Detmold. Zugleich wäre auch das breit besetzte Mittelfeld dieser A-Klasse wieder in Reichweite. Zugegeben: Ziemlich viel Konjunktiv. Für die Umwandlung in den Indikativ können die Pivitsheider am Sonntag sorgen. FSV-Obmann Andre Köhler befürchtet jedoch bereits: „Auch gegen Horn sind wir wieder in der Außenseiterrolle. Aber wir spielen zu Hause wollen unbedingt punkten und den Anschluss halten.“ Eine ähnlich starke Leistung wie gegen Schlangen wollen die Pivitsheider nun zeigen. Unrealistisch ist dies nicht, sorgt die Kadersituation doch für Zuversicht. „Es wird nur wichtig sein, dass die Jungs umsetzen, was der Trainer vorgibt“, soll alles auf das Kommando von Coach Dima Charov hören. Nur die Langzeitverletzten Tim Manca und Alexander Görzen setzen aus. Köhler fordert: „Horn-Bad Meinberg hat starke Einzelspieler, die wir aus dem Spielen nehmen müssen. Chris Capelle, Dennis Tille und einige andere“, teilt er Lippe-Kick mit.
Die TuS Horn-Bad Meinberg-Kicker haben fleißig die Euphorie-Pillen genascht. Drei Niederlagen am Stück setzte es für die patzenden Kurstädter, dies gegen den SuS Pivitsheide (1:3) und nicht unerwartet in Lügde (0:4) und gegen Jerxen/Orbke (0:1). Das 3:0 in Diestelbruch und noch mehr das 4:3 gegen den TSV Horn haben euphorisierend gewirkt. Beim Aufsteiger will man jetzt die vollen drei Punkte einfahren, frohlockt TuS-Trainer Sascha Möller doch: „Nach so einem Highlight-Spiel wie letzte Woche muss die Mannschaft zeigen, dass sie die Spannung auch gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner hochhalten kann. Ich kenne FSV ja aus der letzten Saison und denke, dass sie an einem guten Tag jeden ärgern können und punktetechnisch unter dem Potenzial liegen“, hat er sich als letztjähriger Trainer der Sportfreunde Oesterholz/Kohlstädt interessante Duelle mit den Pivitsheidern geliefert. Ihm ist bewusst: „Es wird ein hartes Stück Arbeit, aber wir wollen mit Selbstvertrauen auftreten.“ Der gesperrte Bovino setzt aus. Er ist glücklicherweise der einzige Ausfall.
Pascal Striene pfeift dieses Spiel um 14.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz an der Oerlinghauser Straße an.

Türkischer SV Horn vs. Post TSV Detmold II

(hk). Der Post TSV Detmold II ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man bekommt. Der sonst so akribisch arbeitende Türkische SV Horn-Übungsleiter Thorsten Schmiech offenbart tiefergehende Probleme, wenn er die Detmolder seriös beurteilen soll. Was er so über die Medien mitbekommen hat: „Da sich die Verletzungs-Misere in beiden Post-Mannschaften aber spürbar verbessert hat, gehe ich von einer schlagkräftigen Truppe aus.“ Knapp und bitter, so lässt sich die 3:4-Derby-Pleite beim TuS Horn-Bad Meinberg beschreiben. Was verbessert werden muss, das haben die Egge-Kicker intensiv besprochen, möchte man die Defizite kein zweites Mal demonstrieren, „sodass wir zukünftig hoffentlich klarer vorm gegnerischen Tor agieren und uns bei einer zwei Tore-Führung taktisch reifer anstellen.“ Völlig unnötig war die Pleite im Wald-Stadion, lief das Spiel doch klar zu Gunsten der rot-weißen Adler, ehe sie es sich durch eigenes Zutun wieder zerstörten. So etwas soll kein zweites Mal vorkommen, hat Schmiech seinem Team doch eindringliche Worte mit auf den Weg gegeben: „Wir wollen druckvoll auftreten und den Gegner möglichst 90 Minuten beschäftigen.“ Man muss dem chronisch leidenschaftlichen Manager Ender Ünal widersprechen, der zunächst einmal den Klassenerhalt auf die Prioritätenliste ganz weit nach oben geschoben hat. Diese TSV-Truppe ist – trotz aller Rückschläge – immer in der Lage, im oberen Drittel einzulaufen. Der Aufstieg wird höchstwahrscheinlich kein Thema darstellen, denn 14 Punkte-Rückstand auf den SV Eintracht Jerxen/Orbke lassen sich nicht mehr aufholen. Klar, den Schmiech-Jungs kann eine Serie zugetraut werden, doch derzeit deutet nicht viel darauf hin, dass die Eintracht oder TuS WE Lügde viele Punkte abgeben werden. Wiedersehensfreude ist im Hause Schmiech ganz groß, erklärt er doch via Lippe-Kick. „Ich freue mich auf meinen Bengel Serkan Kilic besonders.“ Der Ampelkarten-Sünder Milcan Colak schlüpft währenddessen in das Büßergewand.
Die Ausgangslage ist eindeutig: „Wir sind natürlich der Außenseiter und wollen es den Hornern so schwer wie möglich machen“, so die Erklärung vom Post TSV Detmold II-Coach Tobias Gatzke. Vorteilhaft, dass der Tabellendreizehnte aus der Residenzstadt wohl den einen oder anderen starken Kicker in seiner Mannschaft begrüßen darf. Konkret Namen auszusprechen, das vermeidet Gatzke so sehr wie der Teufel das Weihwasser. Mit einer defensiv planvollen Spielweise und einem gekonnten Umschaltspiel wollen die Postler zum Erfolg kommen. Gelingt der Sensations-Coup und gewinnen die Gäste beim befreundeten Türkischen SV Horn, wäre das Abstiegsgespenst bis auf Weiteres aus der Werre-Arena vertrieben. „Mit einer guten Teamleistung können wir durchaus für eine Überraschung sorgen“, so ein optimistisch gestimmter Gatzke im Lippe-Kick-Gespräch. Mut sollte das frischeste Spiel machen, was mit 3:2 gegen den SV Diestelbruch/Mosebeck gewonnen wurde.
Marcel Liesegang ist ab 14.30 Uhr der Referee für dieses interessante Aufeinandertreffen. Auf dem Rasenplatz im Egge-Stadion hört alles auf sein Kommando.

SV Diestelbruch/Mosebeck vs. SG Brakelsiek/Wöbbel

(ab). Mit der SG Brakelsiek/Wöbbel ist der Tabellenletzte zu Gast im Dörenwald. „Das heißt für uns, dass wir das Heimspiel gewinnen müssen und als Favorit in das Spiel gehen, das wollen wir dann auch auf dem Platz zeigen“, so Di/Mo-Kicker Patrick Hoffmann. Zumal man selbst seit vier Spielen auf einen Sieg wartet. Ein Spaziergang wird das Spiel mitnichten: „Jeder bei uns weiß auch, dass die SG eine gefährliche, junge Mannschaft ist, die nicht zu unterschätzen ist. Sie rennen und kämpfen bis zum Schluss und stecken nie auf.“ Doch die personellen Voraussetzungen sind gut bei den Dörenwald-Kickers, Coach Sascha Weber kann aus dem Vollen schöpfen. „Wer es am Ende in den Kader schafft, wird man sehen.“

 

Die Gäste fahren „trotz der Tabellensituation recht entspannt nach Diestelbruch“, wie Coach Falk Weskamp vor dem Gastspiel im Dörenwald meint. Der SV ist zwar „eigentlich nicht so unser Wunschgegner“, wie Weskamp ebenfalls sagt, denn „bisher haben wir immer verloren, aber dort auch schon ordentliche Spiele abgeliefert.“

 

Stefan Möbuß pfeift die Partie um 14.30 Uhr an.

SV Eintracht Jerxen/Orbke vs. SuS Pivitsheide

(hk). Seinen großen Respekt zollt Eintracht Jerxen/Orbke-Coach Marco Schlobinski dem gegnerischen Trainer: „Ich glaube, dass Karsten Kuczer da wirklich in einer schwierigen Situation die Verantwortung übernommen hat und sich da etwas entwickelt.“ Natürlich sind die Ergebnisse bei den Lila-Grünen so schwankend wie die Katamaran-Fahrt mit einem angetrunkenen Kapitän. Dennoch hat SuS nicht erst beim sensationellen 4:3-Auswärtssieg in Schlangen unter Beweis gestellt, dass sie zu jeglichen sportlichen Höchstleistungen fähig sind. „Das lässt erahnen, dass es auch am Sonntag für uns wieder eine gefährliche Ausgangslage ist und wir volle Konzentration benötigen.“ Schlobinski hat auch den extrem knappen 4:3-Erfolg am 27. August nicht vergessen, kann deshalb auch ansprechend argumentieren. „Das Pokalspiel hat gezeigt, dass wir nicht nachlassen dürfen, wobei wir auch selten in einem Spiel danach so nachlässig waren und den Gegner eingeladen haben, Tore zu schießen.“ Bis zu zwei Akteure fallen angeschlagen aus, kündigt Schlobinski auch noch eine Rotation an. Erst am Samstag wird sich die Kaderzusammenstellung endgültig klären. „Wir wollen auf jeden Fall drei Punkte in Jerxen behalten und mit der maximalen Ausbeute in die zwei Spiele gegen Lügde und Blomberg gehen“, die eine vorentscheidende Bedeutung im Aufstiegskampf besitzen. Trotz elf Siegen aus elf Spielen wissen die Kicker aus dem rund 3500 Einwohner-Ort, dass Patzer im anspruchsvollen Aufstiegskampf verboten sind.
In der Kreisliga ist es doch fast schon Luxus, wenn man in Bestbesetzung auflaufen darf. Der SuS Pivitsheide genießt dieses beeindruckende Privileg vor dem Gastspiel beim besten Team der Liga. Man muss keinen Gang nach Canossa befürchten, wenn man zumindest von einem Derbychen spricht, denn die Rivalität ist nicht ohne. SuS-Gladiator Andre Selse dämpft die Erwartungshaltung der Pivitker-Schlachtenbummler, sagt: „Die Chancen, am Sonntag etwas Zählbares mitzunehmen, sind sehr gering.“ Auch für ihn ist die Eintracht das beste Team der gesamten Spielklasse. Es müssten fast schon Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen, wenn die Underdogs tatsächlich gewännen. Was bei ihm für einen dezenten Hoffnungsschimmer sorgt: „Im Pokal haben wir uns dieses Jahr bereits mit ihnen gemessen und uns dort auch ganz ordentlich verkauft. Ich würde mir wünschen, dass wir uns am Sonntag ähnlich präsentieren“, wären die Kuczer-Kicker etwas Besonderes. Nämlich das erste Team, dass den „Junx“ Punkte abknöpft.
Jannis Bücker ist ab 14.30 Uhr für die Spielleitung zuständig.

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