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Kreisliga A Lemgo

Kreisliga A Lemgo – Vorbericht 15. Spieltag 2019/20

Die volle Dosis an Lokal-Fußball. Lippe-Kick weiß, wie es geht, Freunde der allseits bekannten Fußball-Unterhaltung.

Es wird kälter und kuscheliger

Kreisliga A Lemgo (hk). Im Tabellenkeller der attraktivsten Lemgoer Kreisliga brennt noch Licht. Es ist derzeit so eng wie Samstagabend gegen 23.55 Uhr auf der Tanzfläche im Detmolder Hermann’ s. Dieses intensive Beisammensein im Ranking ist durch den gestrigen 2:1-Heimsieg des FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen über den TuS Sonneborn noch weiter verstärkt worden. Zwischen dem Tabellenzehnten SG Bentorf/Hohenhausen und dem Vorletzten BSV Leese sind es gerade einmal sechs Punkte Differenz. Selbst das Schlusslicht TuS Brake sollte all seine Hoffnungen nicht zu Grabe tragen. Mit einem Heimsieg über den Spitzenreiter TuS Lipperreihe würde man den rettenden Rängen deutlich näherkommen.

 

Von Henning Klefisch & Andre Bell

 

TBV Lemgo II vs. SC Bad Salzuflen

(ab). Da kommt ein ordentliches Kaliber zu auf den TBV Lemgo II. „Mit dem SC Bad Salzuflen haben wir die torhungrigste Mannschaft zu Gast, außerdem einen der Topfavoriten auf die Meisterschaft“, so Coach Benjamin Rawe. Und „wenn man sich zudem die letzten Aufstellungen ansieht, tauchen da immer wieder dieselben Namen auf.“ Das heißt, Rawe erwartet „eine eingespielte Truppe”, die seine Elf „eine riesen Herausforderung stellen wird.“ Die Rollenverteilung ist klar, für den TBV Lemgo II gilt es, „diese Mammutaufgabe anzunehmen. Aber das wollen wir auch. Schließlich ist es auch unsere Pflicht, alles in dieses Spiel reinzuhauen, um mit einer möglichen Überraschung unserer Ersten zu helfen.“ Damit der TBV Lemgo II aber auch nur „in die Nähe einer Überraschung“ kommt, muss „wirklich alles gelingen. Fehlpässe minimieren, dicht gestaffelt und diszipliniert verschieben, schnell und zielgerichtet umschalten und vor allem 90 Minuten als Mannschaft auftreten“, lautet die Marschroute für die Hansestädter. Rawe freut sich ein Wiedersehen mit den alten Weggefährten Ehlert, Vetter, Müller und Souk. Auf seiner Ausfallliste steht Kapitän Tobias Prachnau mit Knieproblemen und Ronni König, der nach einer Zahn-OP noch ein paar Wochen pausieren muss.

 

Auf den SC Bad Salzuflen wartet ein Gegner, der den Kurstädtern „alles abverlangen wird, um uns zu ärgern“, vermutet Kapitän Edgard Müller. Den TBV Lemgo II bezeichnet er als „eine gute Truppe mit einem super Typen als Trainer.“ Der Tabellendritte will das Spiel „mit hoher Konzentration angehen und mit der richtigen Einstellung und Härte“ früh für sich entscheiden.“ In Sachen Personal kann Coach Frank Biermann auf den kompletten Kader zurückgreifen.

 

Fabian Lewandowski leitet die Begegnung, um 13.00 Uhr geht es los.

TuS Asemissen vs. TuS Bexterhagen

(hk). Wenn man nur acht Kilometer weit anreisen muss, dafür nicht einmal zehn Kilometer mit dem Auto zurücklegt, kann man getrost von einem Derby sprechen. Allzu viele Geheimnisse gibt es nicht voreinander. Die Stärken und Schwächen sind bekannt. Asemissen-Kicker Gerrit Barthelmeus nickt anerkennend und sagt: „Mit Dodt, Wöhler oder Hotes haben sie gute Spieler in den Reihen. Mit Sven Gleisner natürlich auch einen Strategen als Trainer, mit dem man sich vor Spieltagen auch mal austauscht. Er war zum Beispiel auch spontan bei unserer Abschlussfeier im Sommer, war eine witzige Aktion“, pflegen die Asemisser und Bexterhäger ein gutes Miteinander. Die derzeitige Situation rund um den TuS Asemissen stellt sich als extrem verbesserungswürdig dar. Barthelmeus prangert erfrischend ehrlich an: „Die Trainingsbeteiligung ist schlecht und die Ergebnisse sind auch nicht so berauschend.“ Starke Leistungen wie beim 11:1 gegen den TBV Lemgo II und beim 2:0 gegen Lüerdissen wechseln sich mit Vorstellungen wie zuletzt in Ahmsen (0:4) oder im Pokal bei Lüdenhausen/Talle/Westorf (3:4) ab. Die Blau-Weißen gieren nach einem Befreiungsschlag, sehnen sich nach einem wirklich überzeugenden Sieg. Ein paar Tore, dazu drei Punkte, das würde auch die Laune von Barthelmeus steigern, der eine extreme Antipathie bezüglich des drohenden Mittelmaßes hegt. „Wir gehören einfach nach oben“, unterstreicht der Kicker vom ehemaligen Bezirksligisten. Unterschiedsspieler Hatim Bahri hat seine Sperre abgesessen, steht wieder zur Verfügung. Dadaev und Giesbrecht fallen aber wohl aus.

 

Immer noch gleicht es beim TuS Bexterhagen einer verwunderlichen Personalmisere. Vereins-Boss Thorsten Dodt verrät via Lippe-Kick, wie man die Wahrscheinlichkeit steigert, bis zur Winterpause möglichst ertragreich unterwegs zu sein: „Unter der Woche haben wir uns am Dienstag gemeinsam ein Schulungsvideo angeguckt, und zwar das von Bielefeld gegen Schalke. Am Donnerstag haben wir eine lockere Einheit gemacht.“ Nicht stressen, so lautet das Motto der „Reds“, die vier Punkte Bonus auf einen Abstiegsrang aufweisen. Asemissen ist ein Rivale aus dem höchsten Fußball-Regal, zählt fußballerisch und personell zur obersten Kategorie. Trotz der 1:4-Heimpleite zuletzt merkt Dodt vor dem Gastspiel in der näheren Umgebung an: „Wir haben auch gegen Ahmsen ein ordentliches Match gemacht, gehen aber sicherlich als Außenseiter ins Spiel.“ Bei Grosser und Dodt muss noch tatsächlich abgewartet werden, inwieweit sie einsatzfähig sind. Wichtig: Immer positiv bleiben. „Aber wir hoffen, dass sie einsatzbereit sind“, erklärt Dodt abschließend.

 

Udo Dissmeier ist auf dem Kunstrasenplatz in Asemissen der Schiedsrichter.

 

VfL Lüerdissen vs. SV Werl-Aspe

Dass der SV Werl-Aspe über ganz viel Potenzial verfügt, hat er erst am gestrigen Donnerstag eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Beim favorisierten TuS Ahmsen gab es im Kreis-Pokal das Weiterkommen nach Elfmeterschießen. Die Asper stehen nunmehr im Halbfinale dieses Wettbewerbs. Für ganz viel Schwung sollte dieser Erfolg sorgen. VfL Lüerdissen-Spielertrainer Tim Steffen erklärt vorab bei Lippe-Kick: „Mit Werl-Aspe kommt eine Mannschaft mit viel Potenzial! Sie werden hungrig sein und uns zu Hause sicherlich fordern, haben sie mit Seipt einen echten Top-Mann in ihren Reihen! Wenn sie in Spiellaune kommen, ist es schwer, sie zu stoppen!“ Schon frühzeitig wollen die Lüerdisser allerdings diese Laune eindämmen. Deshalb müssen die Zweikämpfe zeitig angenommen, mit aller Vehemenz gegen den Ball gearbeitet werden. Nach nur 19 Toren aus 14 Spielen realisiert Steffen: „Vorne drückt der Schuh bei uns!“ Das Motto ist klar: „Vor dem Tor heißt es deswegen, klarer und resoluter zu agieren, auch hier Willensstärke zu zeigen, die Möglichkeiten gnadenlos ausnutzen!“ Man darf gespannt sein, ob dies am Sonntag so umgesetzt wird. Aus einer Sperre kehren Beckmann und Weege. Klocke und Fiedler stehen vielleicht auch wieder zur Verfügung.

 

Nach dem dramatischen Pokal-Sieg in Ahmsen ist die Stimmungslage beim SV Werl-Aspe richtig gut. Auch Coach Marcio Goncalves hat die heilende Wirkung von diesem Triumph erkannt, wenn er klarstellt: „Das Spiel gestern tat uns gut.“ Nach der 1:8-Packung gegen den TBV Lemgo am vergangenen Spieltag brauchte der Sportverein solch einen deutlichen Triumph. Der Trainer freut sich: „Wir haben uns für unser diszipliniertes Spiel belohnt und haben das Quäntchen Glück endlich auf unserer Seite gehabt.“ Auf dem wohl tiefen Rasenplatz im Lüerdisser Waldstadion zu spielen, gleicht einer echten Herkulesaufgabe. Dennoch möchten die Gäste Punkte entführen, „damit wir in der Tabelle an Lüerdissen dranbleiben“, begründet Goncalves. Sein Wunsch: „Wir wollen das gute Gefühl so lange wie möglich aufrechterhalten.“

 

Bahman Kiadaliri pfeift ab 14.30 Uhr dieses Spiel in Lüerdissen an.

TuS Brake vs. TuS Lipperreihe

(hk). Vollständig im Klaren ist sich TuS Brake-Coach Andreas Ridder, der seiner Mannschaft mit auf den Weg gibt: „Wir brauchen uns um Lipperreihe keine Gedanken zu machen. Wir können nur gut aussehen!“ Schlecht sieht die Personalsituation der Braker aus, stehen Ridder nur ein Dutzend gesunder Akteure zur Verfügung. Das letzte Heimspiel sollte Mut machen, gab es gegen den FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen hier doch einen 3:1-Erfolg. Die anderen drei Saisonzähler holten die Schloss-Kicker bei den Remis gegen den TuS Asemissen (5:5), den TSV Oerlinghausen II (0:0) und gegen den SV Werl-Aspe (3:3). Merke: Fünf ihrer sechs Zähler wurden vor heimischer Kulisse eingefahren.

 

Das Schlusslicht hat den Spitzenreiter zu Besuch. Die Ausgangslage ist absolut eindeutig. Auch Lipperreihe Co-Trainer Timo Kapale weiß dies natürlich, wenn er gegenüber Lippe-Kick zu Protokoll bringt: „Die Rollen sind klar verteilt und wir gehen das Spiel selbstbewusst, aber sicher nicht überheblich an.“ Mit einem Erfolgserlebnis soll diese berauschende Hinserie also nun vollendet werden. 35 Punkte aus 14 Partien sind eine starke Bilanz. Man ist sich doch im Klaren, dass die Verfolger wie der TBV Lemgo (32) und der SC Bad Salzuflen (30) auf Fehler lauern. Auch das zuletzt erstarkte Schlusslicht wird eine harte Nuss, die es zu knacken gilt: „Brake wird uns aber alles abverlangen und hat beim Blick auf die Tabelle noch alle Möglichkeiten. Für uns gilt es, unsere Stärken einzubringen und über Freude, Laufbereitschaft und Tempo ins Spiel zu kommen.“ Mit einem 18-Mann-Kader reist Cheftrainer Frank Fulland ins Walkenfeld an. Ein, zwei Kicker davon sind aber noch angeschlagen.

 

Ertugrul Alp ist der Spielleiter. Auf dem Kunstrasenplatz im Zentrum Walkenfeld pfeift er diese Begegnung um 14.30 Uhr an.

TuS Sonneborn vs. SG Bentorf/Hohenhausen

 

(hk). Die Sonneborner müssen zu Lieferhelden werden, sollten unbedingt vor heimischer Kulisse punkten, um nicht noch tiefer im Abstiegssumpf zu versinken. Fabio Husmann hat bei der äußerst schmerzhaften 1:2-Niederlage in Spork seine fünfte gelbe Karte kassiert, setzt deshalb aus. Ansonsten kann Chefcoach Thomas Elsner auf den gleichen Kader wie zuletzt bauen. „Wir müssen bei Ben/Hoh vor allem auf die Angreifer Brand und Westhoff aufpassen. Die beiden sind stark. Durch den Trainerwechsel haben sie einen Schub bekommen“, findet Sonneborn-Kicker Marcel Krügel. Nicht zu verachten, so seine Ansicht, ist der enorme personelle Aderlass. Aus alt mach jung, so lautet das Prinzip der Spielgemeinschaft. Krügel warnt: „Es wird ein schweres Spiel, aber wir müssen jetzt liefern.“

 

Die SG Bentorf/Hohenhausen befindet sich derzeit mittendrin statt nur dabei im Abstiegskampf. Wer das nicht wahrhaben will, der kommt aus dem Phantasia-Land. Auch Obmann Marco Evers ist sich der angespannten Situation im Klaren, erklärt: „Wir haben mit Sonneborn auswärts ein ganz wichtiges Spiel. Sowie unsere Kölner in Düsseldorf“, steht es vergleichsweise um Ben/Hoh da sogar noch deutlich besser. Mit einem Auswärtssieg könnte der Vorsprung auf die Blau-Gelben auf sieben Zähler ausgebaut werden. „Wir könnten dann beruhigter die nächsten Aufgaben angehen“ spekuliert Evers. Er rechnet in Sonneborn mit einem „engen und kampfbetonten Spiel“, schiebt er den Druck geschickt den Hausherren zu: „Sonneborn ist nach der Niederlage in Spork in Zugzwang, was die Aufgabe für uns nicht unbedingt leichter macht. Da müssen wir gegenhalten.“ Wenn man ein Statistik-Freund ist, zudem gerne nostalgische Züge in sich trägt, dann macht man beim Tippschein am Samstag eine 1 oder tippt flugs beim Lippe-Kick-Expertentipp mit. Früher nämlich, da war vieles besser und meist gab es einen Heimsieg. „Von daher müssten wir die Serie am Sonntag mal unterbrechen“, so der Wunsch von Evers. Hinter dem Einsatz von drei, vier Ben/Hoh-Spielern steht noch das berühmte Fragezeichen.

 

Um 14.30 Uhr pfeift Henry Schröder dieses Spiel auf dem Sonneborner Rasenplatz an der B1 an.

TuS Leopoldshöhe vs. BSV Leese

(hk). Zunächst einmal möchte man Gian-Luca Gentile ein dickes Kompliment aussprechen. Der Junge kann nicht nur zauberhaft kicken, sondern ganz offensichtlich ebenfalls ziemlich anhaltend laufen. Er tritt beim New York-Marathon an, fehlt im folgenden Heimspiel gegen den Vorletzten BSV Leese. Auch Philipp Posteher steht nicht zur Verfügung. „Unsere Maschine Daniel Heisler ist zurück“, wie Leo Co-Trainer John Edwards frohlockend konstatiert. Er ist sich vollauf bewusst: „Wir werden klar als Favorit in das Spiel gehen. Wenn wir so spielen wie die letzten Wochen wird mir nicht angst und bange.“ Das Ziel ist klar ausgerufen: Auch in der siebten Partie hintereinander wollen die Löwen ungeschlagen das Spielfeld verlassen. Martens kennt sich aus beim BSV Leese, weshalb er dieses Spiel als „besonders“ für ihn tituliert. Die Botschaft an sein Team: „Ich erwarte, dass wir uns voll reinhängen, dass wir das umsetzen, was wir die letzten Spiele auch schon gut gemacht haben. Wir wollen unsere spielerische Klasse ausspielen, Druck machen.

 

Für die zuletzt im Sinkflug befindlichen Kicker des BSV Leese werden die Aufgaben immer anspruchsvoller. Nun geht es zu den gierigen Löwen. BSV Co-Trainer Jan Plöger ist sich der Schwere der Aufgabe absolut bewusst, wenn er klarstellt: „Leopoldshöhe ist natürlich eine junge, technisch starke Truppe, die für mich zu den besten sechs Teams der Liga gehört.“ Derzeit belegt die Mannschaft von Coach Christian Martens mit 25 Punkten den fünften Rang. Plöger spekuliert aus der Ferne: „Eventuell fehlt noch etwas die Konstanz, aber ich denke, in den nächsten Jahren wird diese Mannschaft auch um den Titel mitspielen.“ Ein überragender Kicker bei den Leos ist definitiv Marcel Heisler, der fußballerische Feingeist der Blau-Weißen. Er verfügt über alle Anlagen, um ein Spielentscheider zu sein. Bedenklich für den BSV: Die vergangenen Partien sind allesamt verloren worden. Was war, darüber hüllt Plöger den Mantel des Schweigens. Er unterstreicht: „Für uns zählt nur, dass wir so bald wie möglich mal wieder punkten und gegen welchen Gegner, ist dabei völlig egal“, wollen sich die Leeser nun nicht wählerisch zeigen. Was die bedenkliche Personalsituation betrifft, „können wir wohl froh sein, wenn endlich Winterpause ist.“

 

Manuel Kelada leitet ab 14.30 Uhr dieses Spiel auf dem Rasenplatz im Schulzentrum Leopoldshöhe.

 

TBV Lemgo vs. FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen

(ab). Unterschätzen wird der TBV Lemgo den Aufsteiger „auf keinen Fall“ meint Coach Matthias Wölk. „Wir müssen gegen jeden Gegner mit voller Konzentration reingehen, um die drei Punkte am Platz zu behalten. Und das wird auch von uns erwartet.“ Deshalb wird der TBV „von der ersten Minute an versuchen“, das Spiel in seine Hand zu nehmen und „mit der Klasse, die wir haben, für uns zu entscheiden.“ Personell sind die Hansestädter, abgesehen von den Langzeitverletzten und dem urlaubenden Dennis Axt, vollzählig. „Wir sind ganz gut aufgestellt und ich erwarte eine gute Leistung“, so der Coach.

 

Beim FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen weiß man um die Rollenverteilung vor dem Gastspiel beim TBV Lemgo. „Lemgo ist klarer Favorit und eine Top-Mannschaft“, so Rouven Post. Die taktische Ausrichtung wird wohl etwas defensiver ausfallen: „Mal gucken, vielleicht werden wir ein bisschen tiefer stehen, Lemgo kommen lassen, und probieren, wenn sich doch die ein oder andere Chance ergibt, die zu nutzen. Sollten Punkte dabei herauskommen, wäre das wirklich gut“, so der Co-Trainer. Personell sind alle Spieler an Bord, die angeschlagenen können sich „nochmal ein bisschen erholen“, von den Strapazen mit dem Nachholspiel am Donnerstag. „Wir werden mit einer Top-Truppe dort auflaufen“, so Post, und es „dem Gegner durch Einsatz, Kampf und unseren Tugenden im Spiel möglichst schwermachen. Und am Ende werden wir sehen, ob nicht vielleicht doch was für uns dabei rausspringt.“

 

Ob der Plan aufgeht, zeigt sich ab 15.00 Uhr. Alexander Schnüll leitet die Partie.

 

TSV Oerlinghausen II vs. TuS Ahmsen

(ab). Kurzfristig ist das Heimrecht dieser Partie getauscht worden, weshalb das Spiel am Sonntag erst um 17.00 Uhr am Kalkofen angepfiffen wird. TSV-Coach Jan Rüter erklärt den Grund: „Ahmsen hatte angefragt, weil sie gerne am letzten Spieltag ein Doppelheimspiel haben wollen. Für uns ist das vollkommen in Ordnung. Dem kommen wir gerne entgegen. Vielleicht werden wir ja eingeladen.“ So kommt am Sonntag „eine absolute Top-Mannschaft der Liga“, zum TSV. „Die Offensive sticht bei ihnen natürlich raus“, so Rüter. „Wir müssen gucken, dass wir defensiv stabil stehen, uns aber nicht nur aufs Verteidigen konzentrieren, sondern unsere Angriffe konzentriert spielen wie zuletzt gegen Lüerdissen.“ Da gab es einen klaren 4:1-Sieg, weshalb der Coach vorsichtig zuversichtlich ist: „Zuhause ist derzeit bei uns vieles möglich. Wir wollen unseren positiven Trend auf jeden Fall fortsetzen, wissen aber, dass es schwer wird, aber sicherlich nicht unmöglich.“ Personell sieht es bei den Bergstädtern „anständig aus. Ein paar verletzte sind auf dem Weg, sich wieder näher ran an die erste Elf zu bringen. Ein paar andere fallen immer noch oder wieder aus.“

 

Beim TuS Ahmsen erinnert man sich daran, dass man sich letzte Saison „sehr schwer getan“ hat in Oerlinghausen und „trotz Führung nicht über ein 1:1 hinausgekommen“ ist. Coach Michael Tönsmann fordert von seiner Mannschaft, dass sie es „nach dem Pokal-Aus gegen Werl-Aspe am Sonntag in Oerlinghausen einfach wieder besser machen“ muss, denn: „Defensiv im Spielaufbau geht das besser als am Donnerstag und vorne müssen wir unbedingt wieder effektiv werden.“ Allerdings wird es „gerade in Oerlinghausen schwierig, zu gewinnen. Das Torverhältnis von Oerlinghausen zeigt, dass wir energisch nach vorne spielen müssen und unsere Qualität in der Offensive das Spiel entscheiden kann“, so Tönsmann. Ausfallen wird wohl Dauerbrenner und Linksverteidiger Marvin Zurheide. „Sonst sieht es personell wieder besser aus“, so Tönsmann.

 

Spielleiter ist Denis-Toprak Kudat.

 

 

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