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Kreisliga B Detmold

Kreisliga B Detmold – Vorbericht 13. Spieltag 2019/20

Der nächste Knaller steht an, wenn Eichholz/Remmighausen auf CSL Detmold trifft. Auch darüber hinaus gibt es einige spannende Spiele.

 

Knaller in Remmighausen

Kreisliga B Detmold (ab). Woche für Woche gibt es ein neues Top-Spiel. Bei der Ausgangslage in der Tabelle ist das aber auch kein Wunder. Am Sonntag treffen Tabellenführer TuS Eichholz/Remmighausen und der viertplatzierte CSL Detmold aufeinander. Auch das Spiel der beiden formstarken Teams der SG Hiddesen/Heidenoldendorf II und des SuS Lage verspricht viel Spannung. Die SG Istrup/Brüntrup will wieder in die Spur finden, ist beim SV Diestelbruch/Mosebeck II zu Gast. Für den BSV Müssen geht es zur SG Sabbenhausen/Elbrinxen. Ebenfalls formstark ist der Hakedahler SV, der es mit dem SV HW Falkenhagen zu tun bekommen. Im Tabellenkeller stehen direkte Duelle an. Der Blomberger SV II spielt gegen den FC Augustdorf II, die SG Belle/Cappel trifft auf Kachtenhausen/Helpup.

 

Von André Bell & Henning Klefisch

Blomberger SV II vs. FC Augustdorf II

(hk). Das Privileg, einen neuen Erfahrungswert zu sammeln, genießt nun Blomberger SV II-Coach Alexander Wolf. Am Sonntag geht es für ihn ab 12.30 Uhr zum ersten Mal gegen die Zweitvertretung vom FC Augustdorf. Die ersten Mannschaften haben sich am Mittwoch im Kreispokal-Halbfinale duelliert – an gleicher Stelle. Die Hausherren gewannen mit 3:1. Daraus Rückschlüsse auf das B-Liga-Duell zu ziehen, wäre aber gewagt. Beide Teams sind derzeit Mitglieder vom Tabellenkeller. Wegen der um sechs Treffer besseren Tordifferenz steht der FCA II tabellarisch etwas besser da. „Das Spiel ist enorm wichtig“, unterstreicht Wolf, der ergänzend fortführt: „Wir wollen den positiven Trend und den Lauf mitnehmen. Wir wollen die nächsten Punkte und uns ein wenig unten absetzen. Wir müssen das erlangte Selbstbewusstsein mitnehmen.“ Die Abstiegsangst ist für den Aufsteiger noch längst nicht gebannt, sind es doch auch weiterhin nur mickrige zwei Zähler Bonus, die vor dem ersten Abstiegsplatz und dem SuS Pivitsheide II existieren. Nach dem unglücklichen 2:3 in Hiddesen feierten die Nelkenstädter zuletzt zwei Dreier hintereinander. Zunächst gab es einen berauschenden 4:0-Heimerfolg über die Pivitsheider, bevor am vergangenen Sonntag ein Tabellennachbar im Regional-Duell geschlagen worden ist. Bei der SG Belle-Cappel gewannen die Blomberger nach einem verrückten Fußballspiel mit 4:3. Eine positive Konsequenz der jüngst geschriebenen Erfolgsgeschichte: „Der Zusammenhalt und der Teamgedanke haben sich immer weiter verstärkt in den letzten Spielen. Die Einstellung, den doch intensiveren Kampf in der Liga anzunehmen, ist deutlich verbessert worden“, wehrt sich der BSV II nun mehr gegen den drohenden Abstieg. Erkennbaren Verbesserungsbedarf sieht Wolf noch im Bereich der Chancenverwertung, siedelt er diese „immer noch im niedrigen Prozentbereich“ an. Mit viel Fokussierung und dem Bewusstsein, dass die letzten beiden Spiele Ausrufezeichen im Abstiegskampf gleichkamen, wollen die Ost-Lipper den dritten Sieg in Serie einfahren. Hilfreich, dass die Übungseinheiten zahlen- und leistungsmäßig ganz nach seiner Zufriedenheit ausfallen. Einen echten Rückschlag muss man auf der Personalebene verkraften, gönnt sich Valentino Da Col die folgenden Monate Urlaub. Ebenso Vincenzo Bär entspannt in wärmeren Gefilden. Der Blomberger-Coach präsentiert sich allerdings tiefenentspannt: „Aber die Breite in der Mannschaft ist da, um diese Ausfälle zu kompensieren.“

 

Die Wichtigkeit dieser Begegnung ist dem FCA II-Keeper Raphael Kampmeier absolut bewusst: „Schon die tabellarische Situation zeigt, dass es – genau wie gegen Pivitsheide II – ein Duell auf Augenhöhe werden wird.“ Beide Teams vereint, dass sie kurz über dem Strich stehen, was selbstredend auch nach diesem Spieltag Bestand haben soll. So richtig Sicherheit herrscht diesbezüglich erst, wenn es einen dreifachen Punktgewinn zu feiern gibt. So wirklich dick drin im Klassenkampf-Smog befinden sich die Senne-Kicker noch nicht, denn einen Abstiegsrang haben sie bis dato nicht bevölkert. Die Tabelle ist extrem eng, denn mit einem Auswärtssieg könnten die Augustdorfer im Optimal-Fall drei Plätze springen – auf den achten Rang, den derzeit der SV Diestelbruch/Mosebeck II besetzt. Wie lief denn die Vorbereitung auf diesen Keller-Kracher so ab? „Wir sind mit dem Training diese Woche unserer Linie treu geblieben und glauben an unsere eigenen Stärken“, möchte man zugleich die zuletzt aufstrebenden Blomberger nicht unterschätzen. Trotzdem besitzt eine Herangehensweise weiterhin Gültigkeit: „Für uns gilt dasselbe wie letzte Woche: Wir wollen uns vor allem auf uns selbst konzentrieren.“ Der gesperrte Doppeltorschütze Tim Matioschat und der verletzte Rudi Petker spielen nicht mit.

 

Mohamed El-Ali pfeift diese Begegnung um 12.30 Uhr auf dem Rasenplatz am Blomberger Rammbocke an.

 

SV Diestelbruch/Mosebeck II vs. SG Istrup/Brüntrup

(ab). Der Aufsteiger freut sich auf das nächste Heimspiel. „Istrup ist natürlich eine schwere Aufgabe“, meint Niclas Hergt zwar, „aber wir werden schauen, wieder zu den Basics zurückzukommen.“ Im Detail heißt das: „Einfach spielen, unser Ding machen, Fehler vermeiden“, auch, wenn mit der SG eine „Top-Mannschaft in der Liga“, zu Gast ist. „Wir schauen mal was kommt und gehen natürlich mit der Einstellung ins Spiel, die drei Punkte zu holen“, so Hergt. „Wenn wir auf den Platz gehen, wollen wir natürlich auch gewinnen.“

 

SG-Coach Roy Wangert hat eine Forderung an seine Truppe: „Im Nachbarschafts-Duell mit Di/Mo II müssen wir wieder in die Spur kommen, um den Abstand nach oben nicht zu groß werden zu lassen.“ Doch wie jeden anderen, so müssen die Gäste auch dieses Team „ernst nehmen. Die Liga ist sehr stark und jeder kann jeden schlagen. Somit müssen wir auch auf Di/Mo II aufpassen, dass wir konzentriert in die Partie gehen“, so Wangert. Die Hausherren spielen „als Kunstrasen-Mannschaft einen technisch guten Ball“ und stehen „als Aufsteiger auf einem guten achten Platz mit 14 Punkten nach zwölf Spieltagen. Da kommt ein großes Stück Arbeit auf uns zu.“ Wangert rechnet mit einem „sehr engen Spiel.“ Zumal wegen der Ausfälle der letzten Wochen der Fitnesszustand bei der SG „nicht der beste“ ist. „Darum konnten wir nicht richtig trainieren und das sieht man auch in unserem Spiel“, so Wangert. „Wir müssen uns jetzt bis zur Winterpause durchbeißen und alles für die Punkte geben. Und auch, wenn wir angeschlagen sind, glaube ich, mit der richtigen Einstellung können wir die Punkte aus Diestelbruch holen.“

 

Imdat Yumusak gibt die Partie um 12.30 Uhr frei.

SG Hiddesen/Heidenoldendorf II vs. SuS Lage

(ab). Mit dem SuS Lage kommt „ein guter Gegner, der auch einen guten Lauf hat“, so SG-Coach Jörg Jöstingmeier über den Konkurrenten, der aber eine Mannschaft, die er nicht so gut kennt. Aber man schaut eh nur auf sich selbst. Jöstingmeier fordert, „dass eine große Leistungssteigerung kommen muss, ansonsten werden wir große Probleme bekommen.“ Der Coach ist „davon überzeugt, dass so eine Leistung wie gegen Kachtenhausen nicht noch mal vorkommt.“ Aus gesundheitlichen Gründen muss Jöstingmeier auf „einige Spieler“ verzichten.

 

SuS-Coach Branko Trailovic feiert eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte, schließlich hatte er mit dem BSV Heidenoldendorf „schon Erfolg als Spielertrainer auf dem Ascheplatz. Das ist schon Jahre her. Ich freue mich auf die neue Anlage und die Leute. Aber wir fahren dahin, um drei Punkte zu holen.“ Schließlich könnte sich der Sieger der Partie nochmal im Aufstiegsrennen zurückmelden. „Wir wollen da weitermachen. Die Jungs trainieren gut, Aykut und Harry machen das super“, lobt Trailovic seine Ersatzcoaches Aykut Kahyaoglu und Hayrettin Özmen. „Die ganze Mannschaft ist zufrieden.“ Kein Wunder: Seit sieben Spielen ist Lage mittlerweile ungeschlagen. „Und das wollen wir auch bleiben.“ In den letzten fünf Spielen des Jahres tritt der SuS noch dreimal auf eigenem Geläuf an. „Wenn wir dann auch auswärts was holen, sieht es am Ende gut aus für uns.“ Derzeit ist jedenfalls „alles harmonisch“ und Trailovic ist „froh über die Entwicklung.“

 

Anstoß ist um 13.00 Uhr unter der Leitung von Stefan Wattenberg.

 

SG Belle/Cappel vs. SG Kachtenhausen/Helpup

(ab). Die SG Belle/Kappel hat im Moment „leider überhaupt keinen Lauf“, wie Coach Timo Welsandt gegenüber Lippe-Kick zugeben muss. Deshalb spricht „nicht viel“ für die SG vor dem Spiel gegen Kachtenhausen/Helpup, schließlich kommt „ein Absteiger, der sich jetzt in der Liga zurechtgefunden hat.“ Für seine Truppe heißt das, zu versuchen, „die einfachen Dinge umzusetzen, vielleicht ist dann etwas drin.“ Der Gegner ist absolutes Neuland für Welsandt und seine Truppe, weshalb eine große Unbekannte nach Cappel kommt. Immerhin ist Belle/Cappel personell „wieder etwas besser aufgestellt.“ Welsandt hofft, „dass einige verletzte Spieler zurückkommen.“

 

Gäste-Coach Jörg Horstkötter vermutet: „Am Sonntag wird uns sicher ein heißer Tanz geboten. Die Spielgemeinschaft hat viel Boden verloren, hatte einen sehr guten Start.“ Doch auch Horstkötter will mit seiner Truppe „weiter punkten, den Lauf weiterführen.“ Der Absteiger braucht mal wieder „ein Erfolgserlebnis, um dranzubleiben, die Stimmung auch hochzuhalten.“ Zwar fallen Boris Philippsen und Mathis Fichna aus, dennoch sind „drei Punkte fest eingeplant.“

 

Um 14.30 Uhr geht es los, geleitet wird die Begegnung von Erdogan Sayan.

 

Hakedahler SV vs. SV HW Falkenhagen

(ab). Der Hakedahler SV findet „so langsam zur alten Stärke“, findet Nuri Kurt. „Wir stehen hinten stabiler und haben eine gute Ordnung. Wir müssen nur unsere Chancen besser nutzen“, gibt es hier noch Luft nach oben. Zum kommenden Gegner kann Kurt nicht viel sagen: „Wir schauen auf uns und wollen mit aller Macht die nächsten drei Punkte einfahren und Abstand zu den Abstiegsplätzen gewinnen.“ Doch es wird sicherlich „ein spannendes Spiel“ und vermutlich auch „das letzte Heimspiel“ für den HSV. „Daher brauchen wir den Support unserer Fans“, so Kurt. Fehlen werden verletzungsbedingt Engin Ayik, Emir Tiganj und Eric Enas.“

 

Auch auf dem Sportplatz Hohenloh ist um 14.30 Uhr Anstoß. Spielleiter ist der Sportsfreund Stelios Angelakakis.

 

TuS Eichholz/Remmighausen vs. CSL Detmold

(ab). Die Vorfreude auf dieses Spiel ist immens bei den Grün-Weißen. „Das ist für uns eine ganze tolle Partie am Wochenende. Ein echtes Spitzenspiel. Wir freuen uns, weil es sowas in Eichholz schon lange nicht mehr gab“, so Coach Tim Hosch. Die Gäste waren „für viele vor der Saison der Top-Favorit und aktuell werden sie ihrer Rolle auch gerecht – allerdings gilt das ebenfalls für die anderen Top-Teams da oben in der Tabelle. Ich denke, es wird ein 50/50-Spiel – wie die anderen Spiele an der Spitze auch“, so die Analyse des Trainers, der auch meint, dass „CSL einen ähnlichen Stil“ spielt wie seine eigene Truppe. „Anders als gegen Istrup treffen nun also ähnliche Philosophien aufeinander. Daher rechne ich eigentlich damit, dass dieses Spiel nicht durch ein Tor entscheiden wird“, es stattdessen am Ende darauf ankommt, „welches Team sich die Kräfte am besten eingeteilt hat, um hintenraus den entscheidenden Vorteil zu haben.“ Beide Teams verfügen über „gute und schnelle Einzelspieler in der vorderen Abteilung.“ Hosch möchte „auf beiden Seiten niemanden hervorheben.“ Ob die Partie Auswirkungen auf den weiteren Verlauf der Saison haben wird, ist „derzeit schwer zu prognostizieren.“ Denn: „Nach der großen Übermacht der ersten fünf in den ersten sechs, sieben Spielen, haben nun auch andere Teams, wie Hiddesen/Heidenoldendorf II oder Lage, einen guten Lauf und die Teams vorne verlieren auch mal Punkte.“ Am Sonntag wird es „ein intensives Spiel und für den Zuschauer attraktiv. Möge der bessere am Ende gewinnen.“ Für den TuS ist es Teil zwei von drei der Top-Spiel-Wochen: „Nächste Woche gegen Müssen erwartet uns das nächste dicke Brett. Wir wollen aus beiden Partien zufrieden rausgehen und unser Potential auf den Platz bringen. Wenn das gelinkt, rechnen wir zusammen und sehen, was wir erreicht haben.“

 

Die Gäste liegen auf der Lauer, sind neben den BSV Müssen das einzig verbliebene ungeschlagene Team in der Liga. „Es wird ein bestimmt spannendes Spiel“, vermutet CSL-Co-Trainer Alfred Leingang. „Eichholz hat viele Tore geschossen, aber auch viele kassiert“, weshalb man auf Seiten der Gäste hofft, „die Offensivstärken am Sonntag ausspielen zu können und wie in der letzten Woche in der Defensive nicht viel zuzulassen.“ Gegen die anderen Teams aus dem oberen Tabellendrittel hat der CSL „bereits Punkte haben liegen lassen.“ Nun will man „auswärts die Punkte mitnehmen.“ Auch, wenn es „personell zwar nicht perfekt aussieht, rechnen wir uns trotzdem gute Chancen aus“, so Leingang.

 

Cemil Türkoglu ist ab 14.30 Uhr der Spielleiter.

 

SG Sabbenhausen/Elbrinxen vs. BSV Müssen Spiel fällt aus

(ab). Auf die SG Sabbenhausen kommt „nach der schwachen Vorstellung gegen CSL jetzt der nächste harte Brocken“ zu. „Müssen ist eine spielstarke Truppe“, meint Julian Will und ist „vorne wie hinten top besetzt. Vor allem die Abwehr ist stark.“ Erst acht Gegentore bestätigen das. Für die SG gilt es, „kämpferisch dagegenzuhalten“ und „das Spiel gegen CSL aus den Köpfen zu kriegen.“ Und dann nehmen die Hausherren mit ein bisschen Glück nehmen etwas mit. Mindestens ein Unentschieden“, hat man sich vorgenommen. Und „nach jetzigem Stand stehen alle Spieler zur Verfügung“, könnten die personellen Voraussetzungen nicht besser sein.

 

„Sabbenhausen/Elbrinxen ist ein Gegner, auf den wir sehr gespannt sind“, meint Tobias Brokmann, und zudem „auch ein Gegner, den man nicht unterschätzen darf. Sie sind eine Mannschaft, die für ihren derzeitigen Tabellenplatz überdurchschnittlich viele Tore geschossen hat. Da müssen wir wach sein und keine Geschenke verteilen.“ Das hat Brokmann nämlich als „Problem in den letzten beiden Spielen“ ausgemacht. Er denkt, dass es „auf die ersten Minuten ankommen“ wird und wie der BSV „mit dem Platz klarkommt.“ Im Training unter der Woche wurden viele „Kraft- und Stabilitätsübungen gemacht, auch Sprint und spielerische Übungen waren dabei. Damit können wir auch gegen kämpferische Mannschaften besser dagegenhalten“, meint Brokmann. Im Kader sind die meisten Spieler dabei, für Sonntag hat Brokmann die Zusage von 20 Spielern. „Wir haben also die Qual der Wahl für die Startelf. Das ist wirklich eine schwere Entscheidung, die wir Sonntag für Sonntag treffen müssen, da sich alle reinwerfen und gut trainieren, aber wir möchten auch nicht tauschen.“

 

Am Isenberg ist um 14.30 Uhr Anstoß. Uwe Schamber leitet die Begegnung.

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