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Kreisliga B1 Lemgo

Kreisliga B1 Lemgo – Vorbericht 15. Spieltag 2019/20

Am Sonntag steht der Abstiegskampf im Mittelpunkt, es stehen zwei direkte Duelle an. Hier gibt es alles zum 15. Spieltag.

 

Abstiegskampf in Donop und Brake zum Hinrundenende

Kreisliga B1 Lemgo (ab). In Donop und in Brake stehen direkte Duelle gegen den Abstieg an. Der TuS Brake II gehört eigentlich nicht da unten rein, hat als Tabellenzwölfter auch eigentlich beruhigende sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Zu Gast ist der TSV Kirchheide II, der derzeit einen Platz besser rangiert ist. Noch spannender ist das Spiel zwischen dem FC Donop/Voßheide II und dem RSV Schwelentrup. Aber auch in anderen Tabellenregionen stehen aufregende Spiele an. Dem TSV Kirchheide erwartet beim FC Unteres Kalletal ein heißer Tanz, das gilt ebenso für die SG Bega/Humfeld, die auf den RSV Barntrup II trifft. Die SG Kalldorf empfängt die SG Bentorf/Hohenhausen II zum Derby, die SG Lüdenhausen/Talle/Westorf will gegen Alverdissen weiter punkten. Ein Verfolgerduell liefern sich der FC Donop/Voßheide und die SG Extertal/Laßbruch/Silixen. Mit dem Spiel zwischen Lüerdissen II und Extertal/La/Si II gibt es bereits einen Spielausfall. Dass weitere Ausfälle folgen, ist sehr wahrscheinlich.

 

Von André Bell & Henning Klefisch

 

FC Donop/Voßheide II vs. RSV Schwelentrup

(ab). Don/Voß II-Coach Andreas Kelbch ist vor dem Duell guter Dinge: „Wir werden eine gute Truppe stellen können, damit wir die Punkte am Platz behalten.“ Einzig der Wettergott könnte noch dazwischen funken: „Jetzt müssen wir nur noch hoffen, dass zwei Spiele in Donop möglich sind und uns das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht.“

 

Für den Aufsteiger geht es am letzten Hinrunden-Spieltag zum FC Donop/Voßheide II, ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf. Die Rechnung ist einfach: Ein Sieg befördert den RSV vor den Kontrahenten und damit auch auf einen Nichtabstiegsplatz. „Leider sind uns die magischen zehn Punkte zur Hinserie nicht geglückt“, so Norman Dinkelbach. Doch sollte das Szenario am Ende eintreten, wäre er sicher nicht unzufrieden. „Wie haben einen Gegner, der auf unserer Augenhöhe ist. Wir haben definitiv nichts in Donop zu verschenken“, so der Coach. „Wir müssen ganz klar von Anfang an gut ins Spiel kommen, die Zweikämpfe annehmen und Vollgas geben. Die Reserve von Donop wird uns auch nichts schenken und wir müssen viel dafür tun, um Punkte zu erkämpfen.“ Als Newcomer in der Liga ist Schwelentrup „der klare Außenseiter“, zumal der RSV auch personell einige Ausfälle zu verzeichnen hat. „Aber wir werden trotzdem eine schlagfertige Truppe am Sonntag zusammenbekommen“, verspricht Dinkelbach, der zuversichtlich ist: „Wenn wir an unsere Leistungen der letzten Wochen anknüpfen, ist mindesten ein Punkt drin. Aber wir dürfen unseren Gegner nicht unterschätzen.“

 

Safino Kirleis ist ab 12.30 Uhr der Schiedsrichter, gespielt wird im Eichenstadion zu Donop.

 

TuS Brake II vs. TSV Kirchheide II

(ab). Dass der TuS Brake II noch in leichter Abstiegsgefahr schwer, hat damit zu tun, dass man „in den letzten Wochen nicht so gespielt“ hat, wie man sich das selbst vorgestellt hat. Deshalb heißt es für Sonntag, „endlich mal wieder über 90 Minuten eine gute Leistung zu bringen“, so Timo Lesmann. Zwar gibt es personell ein paar Ausfälle, „trotzdem stellen wir eine gute Mannschaft.“

 

Auch der TSV Kirchheide II hat in Brake „ein bisschen was gutzumachen“, meint Coach Julian Meise nach der Klatsche gegen Kalldorf am vergangenen Wochenende. „Letzte Saison haben wir in beiden Duellen nicht so gut ausgesehen, das soll sich jetzt ändern“, hofft der Coach, der auch „auf den neuen Braker Platz gespannt“ ist. „Der sollte zu einem schönen Fußballspiel ja eigentlich einladen.“

 

Man darf gespannt sein, ob es das ab 12.30 Uhr zu sehen gibt. Daniel Blümel leitet die Begegnung.

FC Donop/Voßheide vs. SG Extertal/LaSi

(hk). Auch in dieses Heimspiel geht der FC Donop/Voßheide mit der klaren Maxime, es zu gewinnen. Vier Punkte und zwei Ränge steht der kommende Gast SG Extertal/LaSi besser da. Die Partie besitzt eine vorentscheidende Bedeutung für Don/Voss. Mit einem Sieg würde man den Abstand bis auf einen Zähler verkürzen. Bei einer Niederlage wären es aber sieben Punkte, die zwischen den beiden Teams liegen würden. Dass die Mission Heimsieg von einigen Schwierigkeiten begleitet wird, dessen ist sich Milde bewusst. Er rechnet auch nun wieder mit einer engen Auseinandersetzung, „in der Kleinigkeiten das Spiel entscheiden.“ Die Bilanz spricht für den FC, ist man in dieser Saison im heimischen San Siro noch ungeschlagen. „Aber ich traue meiner Mannschaft am Sonntag drei Punkte zu, was nicht einfach wird“, ist dies ein verhaltener Optimismus, den Milde an den Tag legt. Auf Henning Kracht und Thomas Heidrich müssen die Königsblauen verzichten. In Summe darf Sebastian Milde über einen 18-Mann-Kader schalten und walten.

 

Schöner wird es nicht mehr. Bereits am vergangenen Spieltag musste die SG Extertal/LaSi mit unliebsamen Voraussetzungen auf dem Rasenplatz Nalhof Vorlieb nehmen. Der knappe 1:0-Sieg über die Reserve vom FC Donop/Voßheide war extrem hart erkämpft. „Daher wird der Kampf an erster Stelle stehen, worauf es ankommt“, erklärt SG-Coach Christian Ziereis. Konstanz lautet hier das Zauberwort: „Aber wir wollen trotzdem Fußball spielen und das über zwei Halbzeiten. Mit Don/Voß haben wir einen sehr starken Gegner vor der Brust mit einem Top-Trainer, der seine Mannschaft richtig einstellen wird.“ Die potenzielle Erfolgschance: „Daher müssen wir voll fokussiert sein, damit wir punkten“, betont Ziereis abschließend im Lippe-Kick-Gespräch.

 

Um 14.30 Uhr pfeift Axel Wattenberg diese Begegnung auf dem Rasenplatz im Donoper Eichenstadion an.

 

SG Lüdenhausen/Talle/Westorf vs. TBV Jahn Alverdissen

(ab). SG-Coach Tim Schauf agiert für das kommende Spiel wieder als Baumeister, muss „wieder ein wenig an der Aufstellung basteln, da einige Spieler nicht zur Verfügung stehen.“ Grundsätzlich soll seine Mannschaft „genauso engagiert wie im Pokal am Donnerstag agieren“, muss dann aber „die Torchancen besser nutzen.“ Denn: „Wir wollen unbedingt drei Punkte einfahren, um uns im vorderen Drittel der Tabelle festzusetzen.“

 

Für den TBV Jahn Alverdissen steht „die nächste große Aufgabe mit dem Spiel in Talle“ an. „Ich sehe uns als klaren Außenseiter“, meint Betreuer Tim Rose, denn: „Die SG ist enorm heimstark, da wird es für uns richtig schwer, etwas mitzunehmen. Wir müssen einen guten Tag erwischen und es muss alles passen, um etwas Zählbares mitzunehmen.“ Zudem ist die Personaldecke „relativ dünn, neben unserem Langzeitverletzten müssen wir auf insgesamt vier weitere Spieler verzichten“, so Rose. Wer endgültig aufkaufen kann, entscheidet sich erst im Laufe des Samstags.

 

Sükrü Bülüt pfeift das Spiel um 14.30 Uhr in der Ilsetal Arena an.

 

SG Bega/Humfeld vs. RSV Barntrup II Spiel fällt aus

(ab). Nach dem plötzlichen Tod von Andreas Besch, Vater von SG-Angreifer Patrick Besch, Ende der letzten Wochen, ist die Stimmung bei der SG Bega/Humfeld gedrückt. „Er war nah an der Mannschaft“, berichtet Trainer Michael Krügel. Am Montag findet die Beisetzung statt, davor soll am Sonntag noch ein Fußballspiel stattfinden. Nicht nur emotional eine große Herausforderung. Vielleicht hat der Wettergott ein Einsehen und sorgt mit einer Menge Regen dafür, dass die Spieler das nicht durchmachen müssen. Aus rein sportlicher Sicht wird das Spiel gegen Barntrup II ebenfalls kein Spaziergang. „Die haben die letzten Spiele sehr erfolgreich bestritten“, hat Krügel beobachtet. „Uns kommt vermutlich zugute, dass wir auf Rasen spielen und Barntrup eine Kunstrasen-Mannschaft ist.“ Der Druck liegt auf Seiten der Hausherren: „Wir müssen gewinnen, um an Kirchheide dranzubleiben.“

 

Auch für den RSV Barntrup II wird das Spiel eine Herausforderung, der sich die roten Teufel aber „gerne stellen“, wie Coach Martin Schäfer meint. „Wir spielen eine anständige Saison und haben uns in vielen Punkten verbessert. Ob es für die ganz Großen schon reicht, wird sich zeigen. Wir haben am Sonntag die Möglichkeit dazu.“ Schäfer schätzt die SG „in allen Mannschaftsteilen“ als „hervorragend“ besetzt sein und mein: „Sie stehen völlig zurecht da oben und werden den Aufstieg mit Kirchheide unter sich ausmachen.“ Die Mannschaft ist „top“ und „über Jahre eingespielt. Sie haben einen sehr guten Trainer mit Michael Krügel, der die Mannschaft sehr gut im Griff und einen breiten Kader zur Verfügung hat.“ Entsprechend ist Bega/Humfeld „absoluter Top-Favorit in diesem Spiel. Wir werden versuchen, den ein oder anderen Nadelstich zu setzen. Wir gehen mit breiter Brust ins Spiel, haben nichts zu verlieren. Der Druck ist auf Seiten von Bega, sie müssen das Spiel gewinnen, um an Kirchheide dranzubleiben. Wir können völlig befreit aufspielen und werden das auch tun“, so Schäfer. Um dem Gegner aber Paroli bieten zu können, muss der RSV die bekannten Tugenden wie Aggressivität oder Zweikampfstärke auf den Platz bringen, darf zudem „nicht zu weit weg von den Gegenspielern“ sein und ihnen „ständig auf den Füßen“ stehen. „Es kann ein interessantes Spiel werden. Und es wird noch interessanter, wenn wir gegen lange ein 0:0 halten können.“ Personell kann Schäfer auf einen Kader von 16 Spielern zurückgreifen.

 

Um 14.30 Uhr soll es im Waldstadion Bega losgehen, Rainer Lengert ist der Unparteiische.

 

SG Kalldorf vs. SG Bentorf/Hohenhausen II

(ab). Es ist wieder Derby-Zeit im Kalletal und die SG Kalldorf freut sich „natürlich darauf“ und wird „alles in die Waagschale werfen, um die drei Punkte zu behalten.“ Coach Stephan Brill ist „nicht verborgen geblieben, dass bei Ben/Hoh die Ergebnisse nicht stimmen“, geht aber davon aus, „dass dort auch das Derby im Fokus steht und die Jungs brennen.“ Personell gibt es bei den Schwarz-Gelben wenig Veränderungen. „Wir werden einen guten Kader zur Verfügung haben.“

 

Doch von Derby-Stimmung ist bei den Gästen so gar nichts zu spüren. Es könnte daran liegen, dass das letzte Derby gegen den FC UK am vergangenen Sonntag mit 1:4 verloren ging. Jedenfalls klingen die Worte von Co-Trainer Nils Otto nicht danach, als würden die Jungs, wie von Brill vermutet, brennen: „Wir gehen das als ganz normales Spiel an. Mehr nicht.“

 

Man darf gespannt sein. Um 14.30 Uhr geht es los unter der Leitung von Schiedsrichter Meik Gronemeier.

 

FC Unteres Kalletal vs. TSV Kirchheide

(ab). „Kirchheide wird ein heißer Tanz“, meint UK-Coach Sven Mingram. „Wir müssen eine hohe Laufbereitschaft und ein gutes Zweikampfverhalten an den Tag legen, um zu punkten“, denn „natürlich ist Kirchheide Favorit.“ Doch der FC UK geht mit Rückenwind aus dem Derbysieg bei Ben/Hoh II ins Spiel: „Mit der Einstellung war ich da zufrieden, jeder hat für seinen Mitspieler gekämpft, auch, wenn wir dort mit dem letzten Aufgebot hingefahren sind. So ein Derbysieg ist immer was Besonderes.“ Für Sonntag lichtet sich das Lazarett: „Einige Spieler werden zurückkehren, so dass wir am Sonntag besser aufgestellt sein werden. Wir freuen uns drauf und wollen den großen Favoriten neben Bega auf die Meisterschaft ärgern“, so Mingram. Die Marschroute für das Spiel sieht wie folgt aus: „Räume eng machen und schnelle Angriffe und Abschlüsse suchen.“ Zudem wird man „in diesem Jahr nicht mehr viel spielen, also wird das nochmal zum Abschluss ein Schmankerl werden und ich hoffe, meine Mannschaft tut ihr Übriges hinzu.“

 

Was für den FC Unteres Kalletal gilt, gilt auch für den TSV Kirchheide. Denn auch TSV-Coach Andre Plaß erwartet „einen heißen Tanz auf schwierigem Untergrund.“ Aus Erfahrung weiß er: „Da muss man noch mehr Körperspannung aufbauen.“ Zudem fordert er von seiner Mannschaft, „wieder konzentriert ins Spiel“ zu gehen und „die nötige Einstellung an den Tag“ zu legen. „Dann ist auch wieder was Zählbares dabei.“

 

Um 14.30 Uhr geht es los. Spielleiter ist Michael Tautz.

Gaststätte Wittelmeyer – Der Grieche

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