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Kreisliga A Detmold

Kreisliga A Detmold – Vorbericht 14. Spieltag 2019/20

Alles zur kommenden Runde in der höchsten Detmolder Kreisliga. Lippe-Kick macht es ausführlich, auch interessant. Blickt mal hinein.

Alle Blicke auf das Spitzenspiel

Kreisliga A Detmold (hk). Mehr Spitzenspiel geht nicht, wenn der TuS WE Lügde als Tabellenzweiter den Klassen-Streber SV Eintracht Jerxen-Orbke begrüßt. Mit einem Sieg könnten die Hoffmänner bis auf drei Punkte näher kommen, bei einer Niederlage auf satte neun Zähler distanziert werden. Ein echtes Verfolgerduell findet zeitgleich in Heiligenkirchen statt, wenn der Tabellenfünfte SF Berlebeck/Heiligenkirchen den Dritten Blomberger SV zu Gast hat. Da der Rasenplatz nicht bespielbar ist, wurde eben unkompliziert das Heimrecht getauscht. Für den neuen Post TSV Detmold II-Coach Tobias Gatzke ist die Begegnung gegen die FSV Pivitsheide eine ganz besondere, geht es doch eben gegen die alte Liebe. Gegen den Verein, bei dem er eine Ära geprägt hat.

 

Von Henning Klefisch & Andre Bell

 

Post TSV Detmold II vs. FSV Pivitsheide

(hk). Für Tobias Gatzke ist diese Partie eine ganz besondere. Merke. Es gibt Grundschulkinder, die kennen nur den FC Bayern München als Deutschen Meister – und Tobias Gatzke bei der FSV Pivitsheide. Als er im Frühjahr dieses Jahres bekannt gegeben hat, dass er seinen Heimatverein verlässt, um sich der neuen Herausforderung beim Post TSV Detmold II anzuschließen, waren einige verwundert. Nicht nur der Autor dieser Zeilen dachte nämlich, dass der Freistoß-Gott seine Karriere bei den Schwarz-Gelben beendet. Nun kickt er also zusammen mit seinen Futsal-Freunden, bis zur Winterpause wohl vorrangig in der Bezirksliga-Mannschaft. Das Ziel vor dem Heimspiel gegen den Aufsteiger ist einleuchtend: „Wir wollen das Spiel dominant angehen und natürlich zu Hause punkten.“ Was die eigenen Ansprüche zunichtemachen könnte: „Bei uns sieht es personell nicht so gut aus. Wir haben angeschlagene Spieler. Mal gucken, wer bis zum Wochenende dazu kommt“, gleicht dies bei der Post TSV-Reserve bekanntlich stets einem Überraschungs-Ei. Seine Prognose ist klar: „Ich denke, es wird ein spannendes Spiel und ich freue mich darauf, die Jungs wiederzusehen.“ Auch der Post TSV II-Spielertrainer Gatzke hat im Hinterkopf: Verliert sein Team diese Partie, wäre die FSV Pivitsheide bis auf zwei Zähler herangerückt.

 

Grundsätzlich liegt FSV Pivitsheide-Obmann Andre Köhler auf keiner falschen Fährte, wenn er seiner Equipe ein „schweres Spiel“ prognostiziert. Auch seine zweite Vermutung könnte tatsächlich so eintreffen: „Wobei wir den Gegner wahrscheinlich erst kurz vor Anpfiff einschätzen können, weil wir gucken müssen, mit welchen Spielern sie sich aus der Ersten verstärken können und selbst ja auch den ein oder anderen guten Kicker in ihren Reihen haben.“ Das jüngste 3:8 gegen den TuS Horn-Bad Meinberg war vor allem im Defensivbereich vogelwild, blieben hier viele Wünsche unerfüllt. Die Reaktion im Training folgte prompt, lobt Köhler die „sehr guten“ Auftritte dort. Alles in die Waagschale zu werfen, zudem dreifach zu punkten, der Obmann weiß, wie man einen schönen Sonntag-Mittag erleben kann. Vorteilhaft ist bei der FSV Pivitsheide, dass die Teams untereinander eng verzahnt sind. Dadurch, dass in der Zweiten und in der A-Jugend auch genügend fähige Kicker aktiv sind, bietet sich hier eine exzellente Möglichkeit der Spieler-Akquise. Köhler postuliert mit der erhobenen Faust: „Für uns geht es jetzt in die Wochen der Wahrheit und wir können zeigen, dass wir zu Recht in der A-Liga spielen.“ Diesen Beweis blieben die Pivitsheider in zu vielen Spielen schuldig. Sie dürfen sich bei Coach Falk Weskamp und seiner SG Brakelsiek/Wöbbel bedanken, dass die mageren vier Punkte sogar noch unterboten wurden. Köhler weiß, dass es die Mischung macht: „Die Jungs sollen befreit aufspielen, müssen aber schon merken, dass sie Druck haben und damit umgehen können. Wir müssen Post unser Spiel aufzwingen und wenn es spielerisch mal nicht ganz klappt, dann heißt es: kämpfen, bis es nicht mehr geht.“ Man merkt an seinen Worten: Mentalitätsmonster stehen auf der Fahndungsliste.

 

Herbert Indenbirken lässt um 12.30 Uhr den Anpfiff auf dem Kunstrasenplatz am Aqualip ertönen.

 

TuS WE Lügde vs. SV Eintracht Jerxen/Orbke

(hk). Die Kadersituation erfährt beim TuS WE Lügde eine Besserung. Marcel Walek, Fabian Deppe und Serkan Türkoglu sind wieder am Start. Bei Robin Schlieker und Dominik Jagalla muss noch abgewartet werden, wie sich die Situation tatsächlich darstellt. Mit den Hufen scharrt Eichen-Trainer Andreas Hoffmann, erklärt er doch voller Tatendrang: „Jerxen/Orbke ist bislang noch ohne Punktverlust, sodass es Zeit wird, sie zu knacken.“ Alle Saisonspiele hat die Eintracht gewonnen. Dazu gesellen sich vier Siege aus dem Detmolder Kreispokal, wodurch der begehrte Sprung in das Endspiel gepackt wurde. In der Vorschlussrunde gab es dieses Duell bereits, hatte Lügde am Ende beim 1:4 gegen den SVE keine echte Chance. Mit dem Anpfiff weg möchten die Südostlipper als Störfaktor wirken, weshalb Hoffmann seinen Jungs mit erhobenem Zeigefinger mit auf den Weg gibt: „Kommen sie während des Spiels in einen Lauf, dann wird es jedoch verdammt schwer, sie aufzuhalten. Daher müssen wir unsere Stärken auf den Platz bringen und Jerxen vor Aufgaben stellen.“ Glück in den spielrelevanten Situationen zu haben, das wollen die Hausherren erzwingen. Mit einem Sieg könnte dem Aufstiegskampf neue Spannung zugeführt werden. „Ziel ist es, unser Heimspiel zu gewinnen“, zeigt sich Andreas Hoffmann nicht gerade in Debattierlaune.

 

Keine strafbare Handlung begeht Marco Schlobinski, wenn er die kommende Aufgabe als ein „Top-Spiel“ apostrophiert. Grundsätzlich waren die Gastspiele in der Osterräder-Stadt noch nie vergnügungssteuerpflichtig. Auch der Coach vom Klassen-Streber weiß: „Es ist immer schwer in Lügde gewesen.“ Was er herausgefunden hat: „Die Bilanz bei Heimspielen spricht für uns. Nun hoffen wir auf einen guten Rasen wie vor zwei Jahren zur ähnlichen Zeit und stellen uns auf einen Fight ein.“ Lügde will unbedingt herankommen, ist dies in einem direkten Duell eben die beste Lösung. Dieser Ausgangslage ist sich Schlobinski bewusst, weshalb er eine taktisch andere Herangehensweise ankündigt. Nicht auszuschließen, dass die „Junx“ den Hausherren die Spielkontrolle überlassen, selbst dann über ihre flinken Leute in Kontersituationen für Gefahr sorgen wollen. Trotz der am Ende deutlichen Pokal-Angelegenheit sensibilisiert Schlobinski sein Ensemble, wenn er sagt: „Wir haben im Pokal gesehen, dass sie eine große Qualität haben und uns körperlich alles abverlangen.“ Wichtig: „Es gilt wieder die Kreise von Nehrig einzudämmen und dabei die anderen nicht außer Acht zu lassen.“ Bei der Eintracht steht hinter dem Einsatz von ein, zwei erkrankten Spielern noch ein Fragezeichen. Wohl erst am Samstag herrscht hier wahrscheinlich Erhellung. Schlobinski zeigt sich unabhängig davon aber wohl gestimmt: „Wir wollen punkten und dafür haben wir alles gemacht in der Woche. Die Jungs sind heiß und gut drauf. Ich freue mich auf den Vergleich“, geht mehr Spitzenspiel nicht.

 

Es geht mit einem Gespann in dieses Spiel. Michael Joyce ist der Hauptschiedsrichter. Ihm assistieren Henry Schröder und Ravel-Lukas Geck.

SuS Pivitsheide vs. SV Diestelbruch/Mosebeck

(hk). Der Drang nach einem Dreier ist groß beim SuS Pivitsheide. Beim letzten Mal, als die Kuczer-Kicker einen Sieg bejubeln durften, feierten die Menschen hierzulande noch das Erntedank-Fest. Und: Der Thron-Nachfolger vom Autor dieser Zeilen wurde getauft. Ja, es ist wirklich schon etwas her. Zurück zum Fußball. Damals wurde im Heimspiel der Post TSV Detmold II mit 3:1 bezwungen. Seitdem erlebten die Kuczer-Kicker ein 1:1-Remis bei der SG Brakelsiek/Wöbbel, dann drei deutliche Niederlagen gegen das Führungs-Trio Blomberger SV (0:3), TuS WE Lügde (1:5) und SVE Jerxen/Orbke (0:5). Offenkundig: Die Niederlagen wurden von Mal zu Mal immer deutlicher. Wer SuS-Verteidigungs-Hero Andre Selse kennt, weiß, dass er ein Winner-Typ ist, weshalb er eine gewisse Sehnsucht verspürt: „Nach zuletzt drei deutlichen Niederlagen gegen die wohl stärksten Teams der Liga, wollen wir nun Sonntag wieder punkten.“ Zum letzten Mal für rund vier Monate findet ein Heimspiel an der Hebbelstraße statt. „Da wollen wir natürlich noch einmal eine ordentliche Leistung abrufen“, verkündet Selse via Lippe-Kick – durstig nach neuen Taten. Es folgen nämlich die Gastspiele bei den Türken aus Horn und Detmold, ehe das brisante Derby bei der FSV Pivitsheide ansteht. An die Fortführung einer gewissen Tradition glaubt Selse im Duell mit den Dörenwald-Jungs: „Ich gehe von einem schwierigen Spiel aus, so wie es gegen Diestelbruch/Mosebeck eigentlich immer der Fall war.“

 

Worte der Anerkennung findet SV Diestelbruch/Mosebeck-Abwehrmann Patrick Hoffmann für den SuS Pivitsheide: „SuS hat den personellen Aderlass vor der Saison gut weggesteckt und spielen eine passable Hinrunde. Von daher wird es nicht einfach am Sonntag – Pivitsheide ist bekannt für ihre gute Defensive.“ 29 Gegentore stehen nach zwölf absolvierten Partien zu Protokoll. Hoffmann’ s Wunsch ist klar: „Ich hoffe, dass ich es nach meiner Verletzungspause in den Kader schaffe, um meine persönliche Bilanz gegen Marcus Alf aufzubessern. Bisher habe ich beide Spiele verloren, seitdem wir nach 20 Jahren nicht mehr zusammen auf dem Feld stehen“, wünscht sich der Abwehrmann, dass aller guten Dinge drei sind im Duell der Fußball-Zwillinge. Mit Rouven Buesink wird ein weiterer ehemaliger SG Klüt/Wahmbeck-Spieler ausfallen – das sogar bis zum Jahresende. Der zum Saisonende ausscheidende Coach Sascha Weber darf ansonsten über einen „guten und großen Kader“ verfügen. Aktuell rangieren die Dörenwald-Kicker ein wenig zwischen Baum und Borke, ist der Abstand nach oben und nach unten erheblich.

 

Vlado Radman ist der Spielleiter für dieses Aufeinandertreffen. Um 14.30 Uhr erfolg in Pivitsheide VH der Anpfiff.

 

TuS Horn-Bad Meinberg vs. SC Türkgücü Detmold

(hk). Man merkt, dass TuS Horn-Bad Meinberg-Coach Sascha Möller durchaus ein wenig stolz und erleichtert ist, dass sein Team und der Rasenplatz die bisherige Spielzeit so gut durchgezogen haben: „Erst einmal sind wir froh, dass wir alle Hinrunden-Spiele damit absolviert haben werden, obwohl wir auch nicht gerade einen Premium-Platz haben“, war der Rasenplatz im Waldstadion oft berüchtigt für einige Spielausfälle. Mit dem SC Türkgücü Detmold wird dort ein Gegner vorstellig, der über eine hohe individuelle Qualität verfügt. Möller findet sogar: „Sie haben mindestens das Potenzial für einen einstelligen Tabellenplatz“, also Platz neun bis eins. Seit mehreren Jahren bereits sind die Residenzler ein elitäres Mitglied im Detmolder Kreisoberhaus. „Das ist natürlich ein großer Verdienst unter anderem von Erhan“, lobt er explizit seinen Trainerkollegen Eksioglu, über den er interessanterweise weiter ausführt: „Wir sind zwar beim Spiel selten einer Meinung, aber mein Respekt vor seiner Leistung, für seinen Verein und den Sport in Detmold, ist sehr groß.“ Prächtig in Form und Tor-Laune befinden sich derweil die TuS-Kicker in diesen Tagen. Nach der bitteren 0:1-Heim-Niederlage gegen Jerxen/Orbke gab es drei Tor-Partys mit einer Bilanz von 15:6 Treffern. Zuletzt sind einige Kurstadt-Kicker noch nicht genesen gewesen, weil erkrankt oder verletzt. Die Rede ist von Maurice Grüttner, Pascal Ihmels und Nils Rayczik.

 

SC Türkgücü Detmold-Coach Erhan Eksioglu ist davon überzeugt: „Horn-Bad Meinberg spielt eine gute Saison.“ Allerdings verfolgt er ebenfalls eigene Interessen: „Wir wollen aber auch unsere Serie fortfahren. Die Spiele der letzten Wochen wollen wir erneut anpeilen“, hat der Sportclub unter anderem die Sportfreunde Berlebeck/Heiligenkirchen besiegt, dies mit 4:3. Zuletzt hatte der RSV Hörste beim 3:1 das Nachsehen. „Wir sind gut vorbereitet und wollen unbedingt auch weiterhin den Erfolg auf unsere Liste schreiben“, kündigt Eksioglu via Lippe-Kick an. Die Ausfallliste ist weiterhin sehr lang und mit prominenten Namen besetzt. Konkret: Onur Ak, Abdullah Aydin, Ayoub Hanafi, Mohammed Soutini, Sefa Sahin, Ahmet Firinci und Furkan Altay. Der traditionelle Wunsch von Eksioglu: „Ich wünsche mir ein schönes und faires Match.“

 

Um 14.30 Uhr leitet Max Meckelmann diese Begegnung auf dem Rasenplatz im Wald-Stadion Bad Meinberg.

 

FC Fortuna Schlangen vs. TuRa Heiden

(hk). Es ist bereits einige Wochen her, als der FC Fortuna Schlangen zuletzt regulär ein Spiel zu Ende gespielt hat. In der Vorwoche hatte die Fortuna eine Runde ausgesetzt, konnte mit höchster Akribie den Annehmlichkeiten auf dem Schlänger Markt frönen. Davor gab es das aufregende Spiel gegen den SC Türkgücü Detmold. Nun geht es also vor heimischer Kulisse gegen den zuletzt stark aufspielenden Tabellensiebten TuRa Heiden. FC-Betreuer Jens Riepenhausen hat angespannt registriert: „Der Gegner war vor der Saison sehr aktiv auf dem “Transfermarkt” und wollte sich anscheinend viel für die Saison vornehmen. Und das mit so einem erfahrenen Trainer – mit Thorsten Geffers.“ Riepenhausen erwartet ein Team, das offensiv mitspielt, sich nicht versteckt, weshalb er seinen Spielern ins Gebetsbuch schreibt: „Da müssen wir kompakt stehen und wenig zulassen.“ Insbesondere im Abwehrverbund fallen bei den Blau-Weißen einige wichtige Akteure aus, sind es Verpflichtungen im Studium (Yannik Vukadinovic, Daniel Tronich), auf der Arbeit (Michael Kolasa, Simon Tronich), Verletzungen (Artur Wiegel, Tommy Schulz, Thomas Antidze, Jan Hannig, Joschua Kehne (eventuell dabei) oder einfach der Urlaub (Niklas Nolte und Tony Paul Schäfer (Letzterer stößt eventuell später zur Mannschaft), die hinderlich sind. Im Kollektiv müssen die viele Ausfälle kompensiert werden. „Wenn das uns gelingt, wird das eine Rädchen ins andere Rädchen greifen und wir werden auch unsere Chancen bekommen“, sieht Riepenhausen seine Schlänger keineswegs als chancenlos. Wie lautet der Schlachtplan? „Wir werden versuchen, aus einer kompakten Defensive unser Kombinationsspiel aufzuziehen und mit guten Steilpässen in die Schnittstelle der gegnerischen Abwehrreihen zu gelangen.“ Die Zweikämpfe anzunehmen, dann für sich zu entscheiden, dadurch ein Überzahlspiel und schnelle Konteraktionen zu initiieren, das könnte ein Mittel sein. In Schönheit sterben muss die Fortuna nicht, erklärt doch Riepenhausen nun via Lippe-Kick: „Wir müssen auch mal dreckig ein Spiel gewinnen, um endlich mal wieder Selbstvertrauen bzw. Spielwitz in unser Team zu bekommen.“ Dabei sind auch wieder Maik Fehse und Maximilian Jonas dabei. Letzterer hat einen längeren Aufenthalt in Bayern absolviert.

 

Die volle Punktzahl strebt der TuRa Heiden vor dem Gastspiel beim FC Fortuna Schlangen an. Wer nämlich die Sportfreunde Berlebeck/Heiligenkirchen mit einem 3:0 abkanzelt, auch der FSV Pivitsheide beim 4:1 keine Chance lässt, hat gewisse Fähigkeiten bereits nachgewiesen. Ebenso die Vorbereitung auf dieses Spiel ist sehr hilfreich gewesen, denn unter der Woche ist extra auf dem Lagenser Kunstrasenplatz am Werre-Anger trainiert worden. Heiden-Coach Thorsten Geffers betont: „Wir freuen uns auf das Match, da nun auch endlich wieder im spielerischen Bereich trainiert werden kann, was auf unserem Rasenplatz seit Wochen nicht möglich war.“ Die Fortuna aus der Vorsaison ist nicht mehr vergleichbar mit dem aktuellen Team. Im Detail: Die Mannschaft, auch was die Übungsleiter-Position angeht. Oliver Roggensack ist in allen Facetten ein komplett anderer Typ als Uwe Hohnhold. Leider läuft es bei den Blau-Weißen aktuell überhaupt nicht, warten sie bereits seit fünf Liga-Matches auf einen Erfolg. Geffers möchte sich davon nicht einlullen lassen, wenn er sagt: „Trotzdem werden wir Respekt haben, aber sicherlich keine Angst.“ Zur Personalsituation: Einzig auf Meyer, S. Freitag und Hillmann muss Heiden verzichten. Aus dem Lazarett der Langzeitverletzten um Kleinwegener, B. Freitag, Drewes und Weiser kehrt keiner zurück.

Sebastian Gollnau leitet um 14.30 Uhr diese Begegnung auf dem Kunstrasenplatz im Sportzentrum Rennekamp.

 

SF Berlebeck/Heiligenkirchen vs. Blomberger SV

(ab). Nach Heimrechttausch erwarten die Sportfreunde am Sonntag mit dem Blomberger SV „einen Mitfavoriten auf den Titel“, so Obmann Matthias Kuhlmann. „Es sprechen alle nur vom Zweikampf zwischen Lügde und Jerxen, aber wenn Blomberg alle seine Spiele gewinnt, dann sind sie glaube ich nur einen Punkt hinter Jerxen. Das heißt also, dass sie absolut oben mitspielen.“ Nach zuletzt zwei Auswärtsspielen, die „leider alles andere als erfolgreich“ waren, freut man sich auf das Heimspiel. Denn zu Hause haben die Sportfreunde „immer noch eine weiße Weste“, und genau darauf setzt man auch am Sonntag: „Wir wollen die drei Punkte am Platz behalten. Wir sind bisher zu Hause sehr stark, haben dort auch gegen Lügde 3:1 gewonnen. Dieses „Kunststück“ wollen wir wiederholen.“ Gegen den BSV spielte man schon in der ersten Runde des Kreispokals, „wir können Sie also einschätzen“, so Kuhlmann. Die Nelkenstädter sind „eine sehr spielstarke Truppe, wo man absolute Konzentration haben muss. Wir haben das gesehen im Pokal, ein kleiner Fehler wurde sofort bestraft. Das darf uns am Sonntag nicht passieren. Wenn wir das hinbekommen, dann haben wir auch die Möglichkeit zu punkten. Bekommen wir das nicht hin, wird es sehr schwer.“

 

Sehr unregelmäßig war der BSV zuletzt im Einsatz. Das letzte Liga-Spiel war das 3:1 gegen den SuS Pivitsheide am 20. Oktober, danach spielte man nur noch im Kreispokal-Halbfinale gegen den FC Augustdorf, was nun aber schon eineinhalb Wochen her ist. „Ob das do gut ist, wird sich zeigen“, so Coach Mike Winkler. „Aufgrund der Platzverhältnisse in Blomberg haben wir BHK um Heimrechttausch gebeten“, erklärt er die Spielverlegung. Von Spielrhythmus kann man beim Blomberger SV „wirklich nicht reden“, hinzu kommt der „ungewohnte Kunstrasen, aber das lassen wir als Ausrede nicht gelten“, so Winkler. Zwar hat „BHK die letzten Spiele nicht gewonnen“, aber sie „hatten auch einige Ausfälle, weshalb wir das schon passend einordnen und uns auf ein enges Spiel einstellen. Die Qualität im Team von BHK ist einfach hoch, da ändern zwei verlorene Spiele auch nichts dran“, weiß Winkler. Personell hat sich beim BSV nicht viel geändert. Ünal, Karaus, Tuzakci, Wilhelmi und Johnson fallen aus.

 

Los geht es am Sonntag um 15.00 Uhr unter der Leitung von Walter Lüddecke.

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