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Kreisliga A Lemgo

Kreisliga A Lemgo – Vorbericht 16. Spieltag 2019/20

Wir haben die ausführlichen Vorberichte für die Spiele im Lemgoer Kreisoberhaus. Lippe-Kick hat mit allen Beteiligten vorab gesprochen.

Place to be-Jahnplatz

Kreisliga A Lemgo (hk). Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. So könnte es aussehen, wenn der TBV Lemgo auf den SC Bad Salzuflen am Sonntag trifft. Um 14.30 Uhr erfolgt der Anstoß zwischen dem Tabellenzweiten und dem Dritten. Auf dem gleichen Platz spielt 120 Minuten vorher der TuS Lipperreihe, der bei der Reserve vom TBV Lemgo gastiert. Sehr wahrscheinlich, dass die Verfolger sich den Klassenbesten aus nächster Nähe anschauen. Der TuS Brake könnte mit einem Heimerfolg über die SG Bentorf/Hohenhausen den so wichtigen Anschluss an die rettenden Plätze schaffen. Dort rangiert etwa der SV Werl-Aspe, der auf einen Überraschungscoup in Ahmsen hofft.

 

Von Henning Klefisch & Andre Bell

 

 

TBV Lemgo II vs. TuS Lipperreihe

(hk). Der mentalen Unterstützung der eigenen A-Truppe und vom SC Bad Salzuflen dürfen sich die Akteure vom TBV Lemgo II gewiss sein. Beide Verfolger, die an gleicher Stelle zwei Stunden später kicken, hoffen, dass der Spitzenreiter TuS Lipperreihe nicht dreifach punktet. Beim TBV Lemgo II-Coach Benjamin Rawe überwiegt vor allem das Vergnügen: „Wir dürfen die Rückrunde mit einer ganz spannenden und schwierigen Aufgabe beginnen. Wir haben dabei nichts zu verlieren und können ohne Druck aufspielen.“ Weise Worte spricht er damit, denn seine Mannschaft rangiert im sicheren Tabellenmittelfeld – jenseits von Gut und Böse. Dass man trotz dessen keine Gastgeschenke verteilen möchte, man vielmehr hochmotiviert ist, davon zeigt sich Rawe absolut überzeugt. Dass man auch gegen Gegner von diesem Couleur mithalten kann, haben sie erst zuletzt bei der knappen Niederlage gegen den SC Bad Salzuflen bewiesen. „Zuletzt eine tolle Leistung gegen Salzuflen, jetzt gegen den Tabellenführer und dann noch die erneut mögliche Schützenhilfe für unsere Erste. Was will man mehr!?“, so die Mischung aus Frage und Feststellung von Benjamin Rawe. Davor muss aber viel Schweiß fließen. Er fordert von seinem Team vehement, dass in der Spieleröffnung mit viel Sicherheit agiert werden muss, man zugleich defensiv mit viel Kompaktheit überzeugen sollte. Er erinnert sich nämlich: „Beim letzten Aufeinandertreffen hat Lipperreihe sehr gut den Ball laufen lassen und zusätzlich unsere Fehler eiskalt ausgenutzt. Außerdem hatten wir keine echte Torchance aus dem Spiel heraus“, nimmt er damit direkt Bezug auf das 0:3 zur Saisoneröffnung. Einige wichtige Akteure setzen notgedrungen bei den Hansestädtern aus. Konkret: Mathias Wellmann (Fuß), Geronimo König (nach Zahn-OP), Thomas Prachnau (krank), Tobias Prachnau (Knie) und Lennart Hülsmann (U17-Spiel).

 

Mit einem erhöhten Schwierigkeitsgrad im Vergleich zum erfolgreichen ersten Aufeinandertreffen rechnet nun Lipperreihe-Co-Trainer Timo Kapale, der eine „offene Partie“ erwartet. Er spekuliert: „Lemgo II wird sehr motiviert und engagiert auftreten, zudem personell sicher anders aufgestellt sein als im Hinspiel.“ Grundsätzlich wollen die West-Lipper ihrer altbekannten Marschroute treu bleiben, den Fokus strikt auf sich selbst legen. Wie gestalteten sich denn konkret die Übungseinheiten? „Die Trainingswoche war bislang gut und intensiv, wobei man auch zugeben muss, dass der eine oder andere angeschlagen ist“, sind die Spuren nach einer intensiven Hinrunde nicht zu verleugnen. Auch Kapale weiß: „Faktoren sind hier das unstetige Wetter und dass die jungen Spieler eben ihr erstes Seniorenjahr spielen und nun bereits etwas mehr Laufzeit auf dem Tacho haben als in einer Junioren-Saison, in der nach elf Spielen Pause ist.“ Das ist auch der Grund, warum er sich zur Personalsituation in Schweigen hüllen muss. Erst nach dem heutigen Abschlusstraining wird der Kader feststehen. „Durch einen konzentrierten, geschlossenen und willensstarken Auftritt wollen wir punkten“, nehmen sich bekanntlich die ärgsten Verfolger TBV Lemgo und SC Bad Salzuflen im direkten Duell die Ausbeute gegenseitig weg.

 

Alexander Schnüll ist ab 12.30 Uhr der Referee auf dem Kunstrasenplatz in Lemgo.

 

TuS Bexterhagen vs. BSV Leese

(hk). Die Zielsetzung ist kurz, aber knackig: „Das Hinspiel war gar nicht gut von uns. Von Anfang bis Ende wollen wir diesmal alles besser machen“, so TuS Bexterhagen-Vereinsboss Thorsten Dodt bei Lippe-Kick. Diese Aussage klingt schon einmal verlockend. Positiv gestaltet sich beim TuS Bexterhagen die Personalsituation, denn Brüntrup und Rother kehren nun wieder zurück. Beide sind in der Vorwoche recht spontan ausgefallen. Informationen zu weiteren Personalien: „Hotes und Dodt haben die Woche nicht trainiert. Wir hoffen, dass es bis zum Spiel wieder geht“, verrät Dodt.

 

Mit einem 2:1-Heimsieg startete für den BSV Leese das Abenteuer A-Klasse. Dies gegen den Vorjahres-Aufsteiger aus Bexterhagen. Leicht fiel dem Team von Coach Tobias Kasper die Einfuhr der vollen Punktzahl nicht, verdeutlicht dies doch auch BSV-Co-Trainer Jan Plöger via Lippe-Kick: „Wir wissen aber auch, dass wir einem sehr starken Gegner gegenüberstanden und das Spiel durchaus auch hätte anders ausgehen können.“ Nun richtet er bewusst den Blick auf das folgende Spiel: „Jetzt fahren wir zum Auswärtsspiel und wissen, dass dort immer eine besonders hitzige Atmosphäre herrscht, dass viele Zuschauer da sein werden und diese auch oft viele Emotionen auf den Platz übertragen.“ Ruhig, mit der nötigen Contenance ausgestattet, wollen die Leeser dieses Spiel bei einem direkten Tabellennachbarn nunmehr angehen. Sich vollständig auf das folgende Spiel zu konzentrieren, den Tunnelblick zu wahren, das wird enorm wichtig sein. Natürlich möchte der Ballspielverein auch in diesem Spiel punkten, obwohl die Erkenntnis ausgereift ist: In der Praxis wird das ein hartes Stück Arbeit. Wie sich die Mannschaft tatsächlich zusammensetzt, ist noch nicht abschließend verifiziert worden.

 

Kohder Soulemain-Omairat leitet diese Partie. Auf dem Rasenplatz am alten Postweg geht es um 14.30 Uhr los.

 

TuS Brake vs. SG Bentorf/Hohenhausen

(hk). Der Wichtigkeit dieser Begegnung ist sich TuS Brake-Geschäftsführer Michael Berge bewusst. Er wählt fast schon staatsmännische Worte, erklärt er via Lippe-Kick: „Das ist ja sozusagen schon ein Schicksalsspiel für uns. Das Spiel müssen wir ja zwangsläufig gewinnen, um noch eine realistische Chance auf den Klassenerhalt zu wahren.“ Verlieren die Bräker ihr Heimspiel ist die SG Bentorf/Hohenhausen bereits 15 Punkte enteilt. Bei der Zielsetzung, dies zu verhindern, fehlen die beiden Rot-Sünder Dogru und Karadan, auch der am Zeh verletzte Albert Schulz. Bei weiteren Akteuren weiß man es noch nicht so genau, wie sich das mit dem Mitwirken gestaltet. Berge fordert: „Am Sonntag muss die Mannschaft alles geben, auf die Zähne beißen und Vollgas geben.“ Was ihm Mut macht: „Bei den letzten Auftritten hat die Mannschaft ja gut gespielt und positive Signale gesendet. Wir müssen kollektiv stark auftreten und die uns gegebenen Chancen nutzen. Die letzten beiden Heimspiele waren gut besucht. Das sagt uns, dass die Fans hinter der Mannschaft stehen und dass wir noch die Kurve kriegen.“ Der Glaube an die Mannschaft ist enorm. Mit einem Sieg würde man die Hoffnung wieder ein Stück weit realistischer formen können. Die Saison begann in Bentorf mit sechs heftigen Watschen. Berge findet, dass seine Mannschaft damals „unter Wert geschlagen worden ist.“ Deshalb ist die Motivationsspritze für ihn tief genug gesetzt: „Da brennen wir schon auf Wiedergutmachung.“

 

Aktuell befindet sich die SG Bentorf/Hohenhausen inmitten der „6-Punkte-Spiele“, wie Obmann Marco Evers treffend anmerkt. Am vergangenen Wochenende ist beim TuS Sonneborn mit 3:1 triumphiert worden. Nun folgt in Brake das Gastspiel, in dem es um sehr viel geht. Evers prophezeit via Lippe-Kick: „Wenn wir dort punkten, können wir uns im gesicherten Mittelfeld festsetzen. Wobei wir uns nicht vom Tabellenstand und dem 6:0-Hinspiel-Sieg blenden lassen sollten“, weiß auch er, dass der klare Erfolg im ersten Aufeinandertreffen ein wenig zu hoch ausgefallen ist. Dass die Walkenfeld-Kicker sich zuletzt sehr gut erholt präsentiert haben, ist bekannt. Sie haben sich wieder an die Rettungsränge heran gerobbt. „Brake wird alles daran setzen, mit einem Sieg Anschluss zu finden. Da müssen wir hoch konzentriert agieren und kühlen Kopf bewahren“, klingt dies nach einem cleveren Plan. Ben/Hoh-Cheftrainer Jens Böger wird wohl seine Bestformation aufbieten können. „Ich hoffe nur, dass die Mannschaft nach dem Sieg in Sonneborn nicht denkt: Das wird schon“, warnt er vor zu viel Überheblichkeit. Schließlich geht er doch von einer Heim-Truppe aus, die enorm viel investiert, wird es wahrscheinlich auf ein spannendes Spiel hinauslaufen.

 

Imdat Yumusak wird dieses Match um 14.30 Uhr leiten. Schauplatz ist der Kunstrasenplatz im Sportzentrum Walkenfeld Brake.

 

TBV Lemgo vs. SC Bad Salzuflen

(ab). Das Spitzenspiel des Tages steigt auf dem Jahnplatz in Lemgo. Der Tabellenzweite TBV Lemgo empfängt den Dritten aus Bad Salzuflen. „Wenn wir gewinnen, hätten wir fünf Punkte Vorsprung“, rechnet TBV-Coach Matthias Wölk vor. Danach geht es um die Tabellenspitze. Schon mit einem Sieg im Wiederholungsspiel in Bexterhagen würde man dann Lipperreihe verdrängen, danach trifft man zu Hause auf den TuS. „Wir haben alles in der eigenen Hand“, so Wölk. „Das ist sehr gut.“ Allerdings: „SCB ist eine gute Truppe, in der Offensive sehr stark. Wir müssen gucken, dass wir das gut verteidigt bekommen. Das wird die Aufgabe sein. Wir wollen auf uns gucken, den eigenen Matchplan durchziehen.“ Dabei wird man wohl bis ins neue Jahr hinein auf Philip Born verzichten, der seit dem Bexterhagen-Match rotgesperrt ist. Artur Esko hat sich beim Futsal die Hand gebrochen, wird ebenfalls in diesem Jahr nicht mehr spielen können. Arno Warkentin weilt immer noch im Paraguay-Urlaub. Manuel Warkentin fällt mit einem Bänderriss bis Mitte Dezember aus. Dafür macht der Nachwuchs auf sich aufmerksam: „Die drei A-Jugend-Kicker machen sich gut, betreiben Eigenwerbung“, freut sich der Coach.

 

SCB-Coach Frank Biermann sieht den Druck gänzlich auf Seiten des TBV Lemgo. „Wir haben die ganze Saison keinen Druck. Wenn es in die Hose geht, geht es in die Hose. Uns hatte vor der Saison ja eh keiner auf der Rechnung. Alles andere als ein Sieg für Lemgo wäre ja eine Sensation.“ Dabei sah man noch im Hinspiel lange wie der sichere Sieger aus, fing sich erst in der Nachspielzeit nach einer Unachtsamkeit das späte 2:2. „Seitdem hat sich viel getan“, meint Biermann. „Bei uns läuft es nicht mehr so gut.“ Dem TBV Lemgo hingegen bescheinigt er eine „überragende Mannschaft. Die beste der ganzen Liga.“ Für Sonntag beklagt Biermann zudem „einige Verletzte“, allesamt aus dem letzten Spiel bei der Zweitvertretung des TBV Lemgo, wo man knapp mit 4:3 gewann. „Wenn wir am Sonntag wieder so spielen, kriegen wir eine Reise“, meint Biermann. Auf die kann der Coach sicher verzichten.

 

Manfred Miske pfeift die Begegnung um 14.30 Uhr an.

 

TuS Ahmsen vs. SV Werl-Aspe

(hk). Die beiden Nachbarn schätzen sich. Das ist bekannt. Zudem kennt man sich untereinander auch sehr gut. Fußballerisch gibt es ebenfalls nicht mehr allzu viele Geheimnisse voreinander, kreuzen sich die Klingen der beiden Teams doch bereits zum dritten Mal in dieser Saison. Nach einem prächtigen Ahmser-Auftaktsieg behielten zuletzt die Asper die Oberhand beim knappen Sieg nach Elfmeterschießen im Kreis-Pokal. „Jetzt soll wieder ein Sieg folgen“, wäre dies für Ahmsen-Trainer Michael Tönsmann doch gleichbedeutend mit dem Gesetz der Serie. Eine tief greifende Analyse hat nach dem Pokal-Aus stattgefunden. Trotz der Tatsache, dass beim – im Aufstiegskampf gar nicht einmal aussichtslos agierenden – TuS Ahmsen zahlreiche Spieler unter der Woche gefehlt haben, wurde gut trainiert. Welches Rezept ist gegen die Gäste angebracht? „Wir müssen die schnellen Außenspieler in den Griff bekommen und vorne effektiv zuschlagen.“ Was die Laune nicht gerade hebt: „Unser Torwart Till Käufer und der Defensive Hermann Neufeld haben zwar wieder trainieren können, Sonntag ist aber noch zu früh für die beiden.“ Neben diesen beiden Korsettstangen fallen auch Sören Seifert (Arbeit), Tim Jahn (lang angekündigter Kurzurlaub), Moritz Brünger und Gerrit Morawek aus. „Das sind wieder große Namen, die uns fehlen, jedoch haben die Jungs diese Woche beim Training gezeigt, dass wir die Ausfälle gut kompensieren können“, wird Tönsmann deshalb nicht melancholisch.

 

Man trifft sich erneut. Eine gute Woche ist es her, als der SV Werl-Aspe mit 6:4 im Elfmeterschießen den TuS Ahmsen besiegte. Die Erwartungshaltung von SV Werl-Aspe-Coach Marcio Goncalves ist nun klar: „Ich rechne mit einem wütenden Gegner und einem spannenden Spiel“, wollen sich die Ahmser für die unglückliche Pokal-Pleite revanchieren. Die folgende Maßgabe: „Wir müssen aufmerksam sein und die wütenden Angriffe im Keim ersticken. Wir müssen eine hohe Laufbereitschaft an den Tag legen“, wird es auf die Fitness im Team des SV Werl-Aspe ankommen. Zudem rechnet Goncalves mit einer ähnlichen Vorgehensweise wie vor dem erfolgreichen Pokal-Abend: „Und auch dieses Mal bin ich mir sicher, dass wenn wir die Offensivkräfte Pluskat und Seifert bearbeiten, wir unsere Chancen bekommen und die nutzen werden.“ Im Pokal-Spiel hat Goncalves erkannt, dass seine Schützlinge zu oft leichtfertig den Ball vertändelt haben, was sich als kontraproduktiv für das eigene Angriffsspiel erwiesen hat. „Daran“, sind diese Ansätze vernünftig, „haben wir diese Woche gearbeitet.“

 

Der Schiedsrichter trägt einen berühmten Nachnamen, Lewandowski, Vorname Fabian. Um 14.30 Uhr pfeift er diese Begegnung auf dem Kunstrasenplatz der Werrekampfbahn an.

 

TuS Asemissen vs. TSV Oerlinghausen II

(ab). Das hatte man sich beim TuS Asemissen am ersten Spieltag sicher etwas anders vorgestellt. „Oerli II hat uns direkt zum Anfang der Serie einen Dämpfer verpasst. Die 1:3-Niederlage im Hinspiel war unnötig, aber dennoch verdient“, erinnert sich TuS-Kicker Gerrit Barthelmeus. Das Erfolgsrezept für das Rückspiel sieht auf dem ersten Blick einfach aus: „Wir müssen am Sonntag so auftreten, wie sie es im Hinspiel sind. Giftig und aggressiv in den Zweikämpfen, zielstrebig nach vorne und eiskalt in der Chancenverwertung.“ Doch auf der Gegenseite steht nicht irgendein Trainer, sondern in Jan Rüter jemand, „der uns besser kennt als alle anderen Trainer. Er wird seine Jungs wieder top einstellen und uns das Leben schwermachen“, befürchtet Barthelmeus. „Wir sind aber gut vorbereitet und haben Bock auf das Derby.“ Dabei muss Asemissen definitiv auf Dadaev verzichten, der verletzt ist. Zudem hat sich bei Keeper Bilavcic herausgestellt, dass er erneut am Knie operiert werden muss und dadurch sehr lange fehlen wird. Ein Fragezeichen steht noch hinter Niklas Bergen, der sich gegen Bexterhagen eine Muskelverletzung zugezogen hat. „Hinzukommen weitere Fragezeichen, wo wir schauen müssen, ob es reicht für Sonntag“, so der TuS-Kicker.

 

TSV-Coach Jan Rüter freut sich auf das Duell bei seinem Heimatverein: „Es ist schon schön für mich, mal wieder ein Pflichtspiel in Asemissen zu bestreiten. Schließlich kennt man ja fast jeden noch in dem Verein.“ Trotzdem geht es für die Bergstädter am Sonntag „nur darum, Punkte zu holen. Es ist ein Derby und das wollen wir auch so bestreiten.“ Im Hinspiel ist der Plan von Rüter nahezu perfekt aufgegangen. Und auch für Sonntag hat er sich „wieder was einfallen lassen, um dem Favoriten ein Bein zu stellen.“ Rüter vermutet, dass Asemissen „mit Sicherheit heiß sein“ wird auf die Revanche und den Gästen „definitiv nichts schenken“ wird. Der TSV kann am Sonntag fast nur gewinnen: „Wir haben gegen Asemissen nichts zu verlieren und wollen einfach ein gutes Spiel abliefern, wenn möglich am Ende mit was Zählbaren in den Händen“, so Rüter. „Asemissen hat eine richtig gute Offensive, die es in Zaum zu halten gilt.“ Trotz der bisher „mit Sicherheit nicht zufriedenstellenden Saison“ für den TuS Asemissen, gehört der Gastgeber für Rüter „immer noch zu den absoluten Top-Teams der Liga.“ Er verspricht: „Wir werden alles reinfeuern was in uns steckt und gucken dann, was möglich ist.“ Personell gibt es beim TSV Oerlinghausen II weiterhin ein ständiges auf und ab. Diese Woche hat die Grippewelle zugeschlagen, „es bleibt abzuwarten, wer am Sonntag vollständig genesen ist“, so Rüter.

 

Spielleiter ist ab 14.30 Uhr Jonas Engelke.

 

TuS Sonneborn vs. TuS Leopoldshöhe

(hk). Die letzte Niederlage des TuS Leopoldshöhe liegt schon einige Zeit zurück. Diese wurde im Elfmeterschießen kassiert. Im Kreispokal gab es eine 3:4-Niederlage beim SC Bad Salzuflen. In der Liga sind die Löwen sogar seit dem 15. September ungeschlagen, als man knapp mit 0:1 das Derby in Bexterhagen verlor. Seitdem pflastern Remis und Siege den Leo-Weg. Marcel Krügel vom kommenden Gegner TuS Sonneborn lobt die Entwicklung der Blau-Weißen, sagt: „Zurzeit zeigt die Kurve beim TuS Leopoldshöhe sehr stark nach oben.“ Wie charakterisiert er diese Mannschaft? „Das ist eine spielstarke Truppe, die sich über die letzten Jahre entwickelt hat.“ Diese ganze Gemengelage führt dazu, dass er mit einem „schweren Heimspiel für uns“ rechnet, weshalb er die allzu logische Maxime ausgibt: „Wir müssen jetzt um jeden Punkt kämpfen.“ Wieder im Team steht Fabio Hussmann, während Robin Niemeier (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), Raphael Reineke (Sprunggelenk gebrochen) und auch Jannis Drawe ausfallen.

 

Trotz einer gewaltigen Überlegenheit feierte der TuS Leopoldshöhe im Hinspiel nur einen äußerst späten Punktgewinn nach einem verwandelten Elfmeter in der Nachspielzeit. Leo Co-Trainer John Edwards spricht in diesem Zusammenhang sogar von „Glück“, dass zumindest die Niederlage noch gerade so abgewendet werden konnte. Nun ist die Marschroute vor dem Gastspiel an der B1 gewohnt ambitioniert: „Wir wollen natürlich ungeschlagen bleiben und am besten mit drei Punkten wieder nach Hause fahren“, verrät Edwards die Marschroute. Dass die Umsetzung gegen diese kampfstarken Sonneborner kein leichtes Unterfangen werden wird, steht für ihn eindeutig fest. Seine persönliche Analyse hat nämlich ergeben: „Sonneborn spielt robust und scheut keine Zweikämpfe, weswegen beim Training intensiv Zweikampf trainiert wurde.“ Das ergibt Sinn. Allerdings werden Daniel Heisler, der sich auf seine Meisterprüfung vorbereitet, und Michel Meckelmann ausfallen. Der Duracell-Hase Luca Gentile steht aber wieder zur Verfügung. Edwards nickt anerkennend, sagt voller Inbrunst: „Eine starke Leistung beim New York-Marathon!“ Erfreulich, dass sich Marc Reh in der Woche einer erfolgreichen Kreuzband-Operation unterzogen hat.

 

Lukas Wessel leitet diese Begegnung ab 14.30 Uhr auf dem Sonneborner Rasenplatz.

 

VfL Lüerdissen vs. FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen

(ab). Die deftige 0:4-Klatsche aus dem Hinspiel hat man beim VfL Lüerdissen nicht vergessen, nimmt sie stattdessen zum Anlass, „etwas gutzumachen gegen SSW. Die Erinnerung an das Hinspiel sollte für jeden Motivation genug sein, das nun kommende Aufeinandertreffen mit voller Leidenschaft und Einsatzbereitschaft anzugehen“, so die klaren Worte von Coach Tim Steffen. Und auch im Training wurde intensiv und diszipliniert gearbeitet. Das wird auch am Sonntag notwendig sein, denn „SSW ist ein unangenehmer Gegner, der stets geschlossen und diszipliniert auftritt. Zusätzlich haben sie schnelle Spieler, auf die es konzentriert zu achten gilt“, so Steffen. „Ziel ist es, in Ballbesitz klarer zu agieren als zuletzt, haben wir im Training viel Wert auf Ballbesitz, sicheres Passspiel und kontrollierte Ballannahme gelegt.“ Zudem kommen am Sonntag wahrscheinlich angeschlagene Spieler zurück in den Kader, wie Bennet Fiedler oder Tim Steffen selbst. Kristian Wolf wird hingegen wohl nicht spielen können.

 

Aufgrund der Platzsperre in Lüerdissen wird das Spiel im Stadion am Westhang in Kirchheide ausgetragen. Um 16.00 Uhr ist dort Anstoß, Spielleiter ist Sascha Kreye.

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