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Kreisliga B1 Lemgo

Kreisliga B1 Lemgo – Vorbericht 16. Spieltag 2019/20

Es ist gerade einmal Mitte November und die Rückrunde beginnt bereits. Verrückte Fußballwelt. Auch in der Kreisliga B1 Lemgo.

 

Rückrundenstart – Wem gelingt die Revanche?

Kreisliga B1 Lemgo (ab). Mit Beginn der Rückrunde beginnen auch die Spiele, in denen man Schlappen aus den Hinspielen wettmachen kann. Das haben sich für Sonntag einige Teams vorgenommen, wie zum Beispiel der TuS Brake II, der im Hinspiel bei Ben/Hoh II nach 2:0-Führung noch 2:3 verlor. Oder Lüerdissen II, die in Alverdissen mit 0:5 baden gingen. Barntrup II verpatzte seinen Saisonstart zu Hause gegen die SG LTW mit 2:4, will jetzt die Revanche. Ob überall gespielt werden kann, steht allerdings wieder in den Sternen. Auf Kunstrasen geht definitiv was, doch einige Rasenplätze sind in Gefahr. Das Derby zwischen Kalldorf und dem FC UK fällt aus, bei der SG Bega/Humfeld wird am Samstag entschieden, ob gespielt werden kann. Wie sieht es in Donop aus, wo gleich zwei Spiele stattfinden sollen. Auch die Ilsetal Arena in Talle ist dahingehend noch nicht als sicherer Spielort deklariert.

 

Von André Bell & Henning Klefisch

 

TuS Brake II vs. SG Bentorf/Hohenhausen II

(ab). TuS-Kicker Timo Lesmann erinnert sich nur ungern an das Hinspiel: „Im Hinspiel haben wir unnötigerweise eine Zwei-Tore-Führung verspielt. Das wollen wir dieses Mal auf jeden Fall besser machen.“ Nachdem man zuletzt gegen Kirchheide II unnötig spannend mit 4:3 gewinnen konnte, ist die Hoffnung groß, „einen Aufwärtstrend einleiten zu können.“ Sicher ist eins: „Wir werden alles reinwerfen, um das Spiel zu gewinnen.“ Und dafür sieht es personell „ganz gut aus“, so Lesmann.

 

Es „deutlich besser machen als im Hinspiel“ will die SG Bentorf/Hohenhausen II. „Dort haben wir die erste halbe Stunde voll verpennt“, so SG-Co-Trainer Nils Otto. Letztendlich klappte es beim 3:2 doch noch mit einem Sieg. Das soll diesmal souveräner gelingen, denn „drei Punkte wollen wir holen“, lautet so nicht nur der Wunsch von Nils Otto.

 

Um 12.30 Uhr geht es los, der Unparteiische ist nicht bekannt bzw. bisher nicht angesetzt.

 

FC Donop/Voßheide II vs. SG Extertal/Laßbruch/Silixen II

(ab). Beim FC Donop/Voßheide II harrt man der Dinge und wartet ab, was der Wettergott noch so vorhat. „Es sieht ähnlich aus wie letzte Woche, ob gespielt werden kann ist noch nicht entschieden“, verrät Coach Andreas Kelbch. Wenn es auch so ausgeht wie letzte Woche, dann hat der FC Don/Voß II erneut ein freies Wochenende.

 

Bei den Gästen wartet man hingegen noch auf Zusagen der Spieler. „Bei der personellen Lage sieht es noch nicht gut aus, das bedeutet, der Kader wird wohl erst am Sonntag feststehen“, so Ralf Otto. „Da die Rasenplätze alle schwer zu bespielen sind, wird es hauptsächlich über den Kampf gehen“, wenn gespielt werden sollte. In dem Fall will die „natürlich die nötigen Punkte holen, um unten rauszukommen.“

 

Falls es losgeht, dann um 12.30 Uhr unter der Leitung von Ahmad El Ali.

 

VfL Lüerdissen II vs. TBV Jahn Alverdissen

(ab). In Lüerdissen hat man die guten und kurzen Connections nach Kirchheide genutzt und beide Spiele des VfL ins Stadion am Westhang verlegt. Dort kann dem gepflegten Spiel auf Kunstrasen nachgegangen werden. Der VfL Lüerdissen II hat mit Alverdissen noch eine Rechnung offen. „Im Hinspiel gingen wir mit 0:5 sang- und klanglos in Alverdissen baden. Ein Ergebnis, was aus unserer Sicht etwas zu hoch am Ende war“, erinnert sich Alex Riegler. Doch „nun beginnt die Rückrunde und vielleicht ist das ein guter Zeitpunkt, sich mal wieder etwas Zählbares zu holen.“ Das wäre angesichts der tabellarischen Situation auch mal dringend nötig. Zwar sieht Riegler „Alverdissen als Favoriten, aber es ist sicherlich ein Gegner, gegen den man punkten könnte.“ Personell ist fast alles beim Alten. Denis Diesveld feiert seine Rückkehr in den Kader.

 

Mit Blick auf die Tabelle ist das Spiel auch „sehr wichtig“ für den TBV Jahn Alverdissen. „Wir wollen den Abstand auf den Gegner und die Abstiegsränge ausbauen“, so Tim Rose. „Der Gegner ist schwer einzuschätzen“, findet der Betreuer. „Die letzten Ergebnisse, darunter eine knappe Niederlage gegen Don/Voß, waren schon ganz ordentlich.“ Letzte Saison gab es im Auswärtsspiel für den TBV Jahn nichts zu holen, „das wollen wir natürlich ändern.“ Generell braucht auch Alverdissen „mal wieder einen Sieg, der letzte ist ja schon ein paar Wochen her.“ Am Sonntag geht es nur über die richtige Einstellung: „Wir müssen wir von Beginn an kratzen, beißen und mit allem was wir haben in die Zweikämpfe gehen. Ich denke es wird ein kampfbetontes Spiel auf Augenhöhe“, so Rose, der sich ebenfalls gut an das Hinspiel erinnert, welches Alverdissen hinten raus klar für sich entscheiden konnte. „Sonntag würde mir jedoch auch schon ein Sieg mit einem Tor reichen“, meint Rose. In Sachen Personal sieht es gut aus: „Verzichten müssen wir auf Marvin Rust (Langzeitverletzt), Nico Schlathaus (Arbeit) und Roman Schlathaus (Urlaub), sowie Patrick Günter (Urlaub).

 

Rudi Brunke gibt das Spiel um 14.00 Uhr frei.

 

SG Extertal/Laßbruch/Silixen vs. TSV Kirchheide

(ab). Das Spiel des Tages liefern sich die SG Extertal/La/Si und der TSV Kirchheide. Für SG-Coach Christian Ziereis ist „Kirchheide klar der Favorit. Sie müssen gewinnen, damit sie ihren Vorsprung ausbauen können.“ Seine Elf hingegen kann „ohne Druck in das Spiel gehen und mit einer Top-Leistung auch die Punkte zu Hause behalten.“ Personell sind auch „soweit alle da.“ Doch wird auf dem Schiefen Brink in Laßbruch überhaupt gespielt? Aktuell ist diese Frage noch offen, ein Ausweichen auf den Ascheplatz in Nalhof wird es wohl nicht geben: „Wenn es regnet, ist der Ascheplatz leider auch nicht gut, da das Wasser nicht so gut abläuft“, erklärt Zieries.

 

Stand jetzt ist um 14.30 Uhr am Schiefen Brink Anstoß. Justin Grob ist der Spielleiter.

 

SG Bega/Humfeld vs. TSV Kirchheide II

(ab). Die SG Bega/Humfeld bereitet sich schon seit einigen Wochen nur noch auf dem Hartplatz im Bergstadion Schwelentrup auf ihre Spiele vor, die dann doch nicht stattfinden. Auch das Duell gegen Kirchheide II ist noch längst nicht gesichert. Am Samstag-Morgen findet eine Platzbegehung im Waldstadion Bega statt, erst dann fällt eine Entscheidung. „Ich würde gerne spielen“, so Coach Michael Krügel. „Auch die Trainingsbeteiligung ist ok.“ Personell muss der Coach aber auf ein paar Spieler verzichten. Sven Kuhlemann, Fabian Drews und Matthias Soltau sind verletzt, Maurice Mellies fehlt ebenfalls. Auch Patrick Besch wird aus bekannten Gründen noch fehlen. „Er entscheidet selbst, wann er wieder spielen will“, so Krügel. Seine Rückkehr in den Kader feiert Fabian Heuer. Falls gespielt wird, „sind wir sicherlich Favorit und so wollen wir auch auftreten“, lässt der Coach den Kontrahenten wissen.

 

Der TSV Kirchheide II weiß um seine Rolle als Außenseiter. „Die letzten Spiele gegen die SG waren tatsächlich nicht so gut“, meint Coach Julian Meise. 0:4, 0:5 und 0:6 lauten die letzten drei Ergebnisse aus Sicht des TSV. „Das ist halt auch eine Qualitätsfrage. Und ich denke, diese Lücke lässt sich bis Sonntag auch nicht wirklich schließen“, befürchtet Meise. „Dennoch wollen wir uns gut verkaufen, wir müssen allerdings von der ersten Minute hellwach sein.“

 

Das gilt auch für den Unparteiischen Melih-Ahmet Güler, der ab 14.30 Uhr für die Spielleitung zuständig ist.

SG Lüdenhausen/Talle/Westorf vs. RSV Barntrup II

(ab). SG-Coach Tim Schauf muss „zwangsläufig wieder einige Änderungen vornehmen, da wieder Spieler ausfallen.“ Das ist gleichzeitig für ihn und sein Trainerteam „immer wieder eine interessante Aufgabe.“ Dazu kommt mit dem RSV Barntrup „noch ein guter Gegner. Das wird sicherlich spannend“, freut sich Schauf auf den Vergleich.

 

RSV-Coach Martin Schäfer empfindet es als „riesen Vorteil“, dass die SG LTW bereits drei Spiele mehr „auf dem Buckel hat“ als seine Truppe. „Sie sind voll im Spielbetrieb, wir nicht. Wir haben Schwierigkeiten, dass wir nur alle 14 Tage spielen und das natürlich auch immer nur bei uns zu Hause. Die Rasenplatz-Spiele sind in den letzten Wochen immer ausgefallen.“ Zudem hat die SG „letzte Woche souverän gewonnen. Sie sind natürlich im Spielbetrieb drin, was ein Vorteil ist.  Andererseits sieht man natürlich auch an der Punkte-Konstellation, dass Lüdenhausen ein Gegner ist, der unter den Top vier auf jeden Fall wiederzufinden ist.“ Vor der Serie hat Schäfer die SG sogar noch ein Stückchen stärker eingeschätzt, „aber im Moment geben sich Bega und Kirchheide keine größere Blöße. Sollte das mal der Fall sein, wird Lüdenhausen mit Sicherheit nah dran sein und dann vielleicht noch ein Wörtchen mitreden.“ Im Umkehrschluss bedeutet das, dass „Lüdenhausen alles daransetzen wird, gegen uns zu gewinnen- Sie werden, denke ich mal, aggressiv zu Werke gehen. Sie haben ein Heimspiel, sie kennen den Rasen. Ich denke, es wird ein kampfbetontes Spiel und wenn meine Mannschaft das nicht annehmen kann, oder nicht annehmen will, dann werden wir natürlich Schwierigkeiten bekommen. Wir werden Zweikämpfe und somit dann das Spiel verlieren“, mutmaßt der RSV-Coach. Sollte jedoch auch seine Mannschaft „von Anfang an aggressiv zu Werke gehen und sich dem Gegner stellen“ und ihr eigenes Spiel durchsetzen können, ist Schäfer davon überzeugt, „dass wir was mitnehmen können.“ Schäfer persönlich wäre „schon mit einem Punkt zufrieden. Das wäre auswärts in Lüdenhausen für uns ein sehr gutes Ergebnis, zumal wir wirklich mit der Match-Kampf-Praxis ein wenig Probleme haben. Das ist schade, aber letztendlich nicht zu ändern.“ Personell sieht es bei den Gästen wieder ganz gut aus, der Coach wird alle Mann an Bord haben und mit 16, 17 Spielern anreisen, „sodass wir auch gut wechseln können, wenn wir Schwierigkeiten haben.“ Alle sind einigermaßen gut drauf und insofern glaubt Schäfer, dass es ein „interessantes Spiel auf Augenhöhe werden kann, wenn wir gleich in das Spiel finden und uns auf dem Rasen zurechtfinden.“

FC Donop/Voßheide vs. RSV Schwelentrup

(hk). Im lippischen San Siro, dem Eichenstadion in Donop, wird Stefan Wattenberg um 14.30 Uhr die Partie auf dem Rasenplatz anpfeifen. Ob dieser wirklich bespielbar ist, muss abgewartet werden. Mit der Performance seiner Elf im ersten Aufeinandertreffen gegen den RSV Schwelentrup möchte er sich nicht anfreunden: „Im Hinspiel haben wir uns richtig einen abgebrochen und haben Glück gehabt, dass wir nicht noch verloren haben. Das sollte aber nicht unser Anspruch sein, darauf zu achten, nicht zu verlieren.“ Gegen den Aufsteiger besitzt Don/Voss die Maßgabe, „dass wir gewinnen wollen!“ Der Schwung nach dem knappen 4:3-Erfolg über die SG Extertal/LaSi soll schließlich mitgenommen werden, winkt ein weiteres Klettern in der Tabelle. Im Optimalfall könnte der FC am Spieltagsende auf dem vierten Rang stehen. Die Botschaft von Milde in Richtung seiner Mannschaft ist nachvollziehbar: „Wir wollen auf uns gucken, unser Spiel 90 Minuten durchziehen. Ich denke, das letzte Spiel hat gezeigt: Wenn wir das nicht tun, reicht keine 3:0-Führung“, sensibilisiert Milde seine Equipe ganz gezielt. Auf Henning Kracht, Thomas Heidrich und Björn Freitag kann er auch in diesem Derbychen nicht bauen. Der eine oder andere Kicker wird sich dazu noch eine Künstler-Pause genehmigen. Es ist bemerkenswert, wie intensiv Milde und RSV Schwelentrup-Coach Norman Dinkelbach das diesjährige Best of Lippe-Kick mit allen Sinnen gelebt haben. Daraus ist eine vertrauensvolle Bindung entstanden, wie Milde verdeutlicht: „Ich freue mich sehr auf Norman. Wir beide haben uns schon auf eine Kippe verabredet für Sonntag und ich denke mal, dass wir beide uns ein bisschen unterhalten.“ Und: „Freuen tue ich mich auch auf Ede, Igor und Eugen. Mit dem Best of Lippe-Kick-Team treffen wir uns alle am 13.12. zum Zocken“, ist es wirklich toll, dass der historische erste Sieg für Team Lemgo B und C so gefeiert wird.

 

Fünf Punkte nach 14 Partien. Diese Ausbeute ist für den RSV Schwelentrup-Coach Norman Dinkelbach eindeutig zu wenig. Bisher reichte es nur zu einem vorletzten Tabellenplatz, der gleichbedeutend mit dem direkten Wiederabstieg ist. „Das muss sich in der Rückrunde ändern“, fordert RSV-Coach Norman Dinkelbach vehement. Das achtbare torlose Remis im ersten Aufeinandertreffen hat nun dafür gesorgt, dass der FC im Rückspiel den Neuankömmling nicht auf die leichte Schulter nehmen wird. Dinkelbachs Augen glänzen wie Diamanten, wenn er bei Lippe-Kick schwärmt: „Das war schon ein tolles Spiel. Aber wir dürfen nicht unkonzentriert in die Partie hereingehen. Sonst nimmt uns unser Gegner auseinander“, werden die Don-Voss-Kicker auch oft von einer Euphorie-Welle der enthusiastischen, eigenen Anhänger getragen. Am 6. Juli dieses Jahres wurde Fußball-Geschichte geschrieben. Nach drei meist trostlosen Versuchen zuvor hat die Lemgoer B- und C-Auswahl zum ersten Mal in der Auswahl-Historie diesen Kreisvergleich gegen das Team Detmold gewonnen. Bei Dinkelbach herrscht pure Vorfreude, denn sein Gegenüber kennt und schätzt er nur allzu gut: „Ich freue mich auch auf diese Begegnung und auf ein Wiedersehen, weil mein Lippe-Kick-Trainerkollege Sebastian Milde diesmal auf der gegnerischen Trainerbank sitzt. Und natürlich auch auf Marvin Wittelmeyer und Henning Kracht. Wir schafften unser Sommermärchen mit unserer tollen Lippe-Kick-Auswahlmannschaft Lemgo gegen unseren Kontrahenten zu gewinnen. Das waren schon tolle Erlebnisse“, schwelgt Dinkelbach in seligen Erinnerungen. Am Sonntag treten sie jedoch als Kontrahenten an, wird ganz viel Konzentration erforderlich sein, um wichtige Zähler für den Klassenerhalt zu holen. Unabhängig vom Ergebnis wird Dinkelbach aber bei einer Zigarette ein herrliches Herforder Pils genießen – das zweifelsfrei leckerste Bier im gesamten Lipper-Land. Positiv ist der Ehrgeiz, den die Schwelentruper unter der Woche an den Tag gelegt haben, verrät Dinkelbach bei Lippe-Kick: „Meine Jungs sind heiß auf das kommende Spiel. Wir konnten diese Woche sehr gut trainieren.“ Bitter, dass bei den Gästen einige verletzungsbedingte Ausfälle hinzunehmen sind. Die Forderung von Dinkelbach ist ersichtlich: „Wir müssen klug in das Spiel gehen, Körperpräsenz zeigen und die Zweikämpfe suchen und annehmen. Vielleicht können wir ein paar Überraschungs-Momente und unsere Stärken zeigen“, so sein Wunsch. Die Rolle als „Nobodys“ in dieser Liga füllen sie jedoch voll und auch ganz gerne aus. Angemessen dagegenzuhalten, alles für die eigenen Ambitionen zu unternehmen, das ist die Vorgabe vom Schwelentruper-Auswahltrainer. Die eigene Chance möchte man suchen und finden, verrät Norman Dinkelbach via Lippe-Kick schließlich: „Ich habe einige Schwächen im Hinspiel gesehen, und versuche meine Mannschaft so gut es geht auf das Spiel vorzubereiten. Es wird schwer für uns. Aber wer mich kennt, weiß, dass ich niemals die Flinte ins Korn werfe, sondern immer nach Lösungen suche.“

Gaststätte Wittelmeyer – Der Grieche

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