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Kreisliga B Detmold

Kreisliga B Detmold – Vorbericht 15. Spieltag 2019/20

Der letzte Spieltag der Hinrunde steht am Sonntag an, das Spitzentrio steht vor Pflichtaufgaben. Hier geht es zu den Vorberichten.

 

Derby in Lage – Spitzentrio in der Pflicht

Kreisliga B Detmold (ab). Der 15. und damit letzte Hinrunden-Spieltag fordert von allen Mannschaften noch einmal höchste Konzentration. Das Spitzentrio steht vor Pflichtaufgaben, ohne die Gegner jetzt kleinreden zu wollen. Tabellenführer TuS Eichholz/Remmighausen empfängt Schlusslicht SuS Pivitsheide II, der zweitplatzierte CSL Detmold ist beim SV Diestelbruch/Mosebeck II zu Gast und der BSV Müssen, derzeit Dritter, fährt zum Hakedahler SV. Als Favorit geht auch der SuS Lage in sein Spiel im Derby gegen Kachtenhausen/Helpup. Die SF Oesterholz/Kohlstädt müssen gegen den Blomberger SV II ran, die SG Istrup/Brüntrup fährt zum Derby zur SG Belle/Cappel. Hiddesen/Heidenoldendorf II will gegen Falkenhagen dreifach punkten, was ebenfalls für Sabbenhausen/Elbrinxen gilt, die den Schwung aus dem letzten Spiel mit in die Begegnung gegen den FC Augustdorf II nehmen wollen.

 

SG Hiddesen/Heidenoldendorf II vs. SV HW Falkenhagen

(ab). Es ist schon eine Weil her, dass die SG Hiddesen/Heidenoldendorf II gegen Falkenhagen etwas holen konnte. In der letzten Saison verlor man beide Spiele jeweils mit 1:4. Diese Saison geht man als Favorit in dieses Duell, auch, wenn die SG aus ihren letzten beiden Spielen nur einen Zähler holen konnte. Mit einem Sieg würde man sich im oberen Tabellendrittel festsetzen. Für Falkenhagen zählen hingegen nur Punkte gegen den Abstieg.

 

Los geht es in Heidenoldendorf um 12.30 Uhr. Der Schiedsrichter ist nicht bekannt.

 

SV Diestelbruch/Mosebeck II vs. CSL Detmold

(ab). Der SV Diestelbruch/Mosebeck II spielt als Aufsteiger eine gute Rolle in der neuen Liga. Zwar bringt die unfreiwillige Pause am letzten Wochenende den SV „ein bisschen aus dem Rhythmus“, wie Niclas Hergt meint, dennoch will „natürlich den nächsten Favoriten stürzen.“ Die Dörenwald-Kicker nehmen sich wieder „einiges vor und schauen, was dann möglich ist.“ Personell sieht es „ganz gut aus“, so Hergt.

 

Beim CSL Detmold hat man sich ebenfalls einiges vorgenommen. „Wir wollen eine Reaktion zeigen auf das Spiel in der letzten Woche gegen Hakedahl. Es darf uns nicht nochmal passieren, dass wir ein Spiel fahrlässig herschenken“, so Alfred Leingang. Daher ist eines klar: „Die Mannschaft ist am Sonntag gefordert und muss voll motiviert sein. Gerade vermeintlich schwächere Mannschaften gilt es nicht zu unterschätzen. Ebenso darf es uns nicht passieren, zu früh passiv zu werden.“ So geht man beim aktuellen Tabellenzweiten davon aus, „dass die Mannschaft aus dem letzten Spiel gelernt hat und am Sonntag von Beginn an 100% geben wird.“

 

Nico Stiewe pfeift die Partie um 12.30 Uhr an.

 

SG Belle/Cappel vs. SG Istrup/Brüntrup

(ab). Wenn es der Wettergott gut meint, wonach es leider nicht unbedingt aussieht, dann freut man sich bei der SG Belle/Cappel „auf das Derby. Wir kennen uns sehr gut“, meint Coach Timo Welsandt. „Istrup hat sich sehr gut mit Spielern von außerhalb verstärkt. Da muss man nur auf die Torschützen schauen, die sind schon eingeschlagen“, ist der Respekt durchaus groß. In Belle/Cappel geht man einen anderen Weg: „Wir versuchen das mit unseren Spielern aus der eigenen Jugend zu kompensieren, das sind sicherlich verschiedene Wege, aber wir wollen unseren Jungs die Möglichkeit geben zu spielen, auch, wenn wir viel Lehrgeld bezahlen müssen.“ Denn aktuelle befindet sich die SG im Abstiegskampf. „Wir sind klarer Außenseiter“, so Welsandt. „Aber das liegt uns.“ Mit Istrup/Brüntrup kommt eine „robuste, gut organisierte Mannschaft, da werden Kleinigkeiten entscheidend sein.“ Welsandt muss am Sonntag auf Reilender, Pagel und Färber verzichten.

 

Die Pause, die sie SG Istrup/Brüntrup einlegen musste, hat Coach Roy Wangert mit seiner Truppe „gut genutzt. Unser Platz war ja zu tief für ein Spiel gegen Hiddesen/Heidenoldendorf II, doch wir haben ein Training auf den Trainings-Kunstrasen in Blomberg absolviert“, so der Coach. Unter der Woche wurde dann der „Trainingsplatz in Istrup umgewühlt.“ Sollte das Spiel in Belle also stattfinden, „sind wir auf den Boden gut vorbereitet.“ Ein schönes Spiel wird dann aber nicht zu erwarten sein: „Der Platz wird sehr tief sein und uneben. Einen gepflegten Ball spielen können wir vergessen, es müssen andere Tugenden auf dem Platz gebracht werden.“ Die da wären: „Laufbereitschaft, Zweikampf und der Wille, das Spiel zu gewinnen. Welche Mannschaft das am besten befolgt, wird das Spiel gewinnen“, meint Wanger. Die Verletztenliste der Gäste ist geschrumpft und es sind wieder 17 Spieler spielbereit. „So hat die Trainingswoche auch mal wieder Spaß gemacht. Wir wollen endlich den ersten Dreier im Derby holen.“

 

Manfred Miske pfeift das Spiel um 14.30 Uhr an, sofern der Platz das zulässt.

 

Hakedahler SV vs. BSV Müssen

(hk). „Ich kann mich an ein Spiel in der letzten Saison noch unter der Leitung von Vasilios Triantifilidis auf dem Platz in Lage erinnern. Da hat unser Team nicht gut ausgesehen und deutlich verloren, obwohl es gut vertreten war“, erinnert sich HSV-Legende Nuri Kurt eher mit Grauen an einen Vergleich aus der jüngeren Vergangenheit zurück. Im folgenden Spiel möchte es der Tabellen-Elfte dem Aufstiegskandidaten „nicht einfach machen“, sich als ein sperriger Widersacher erweisen. Kurt fordert nun von seinem Team: „Wir möchten die Moral und Kampfbereitschaft aus dem letzten Spiel auch gegen Müssen unter Beweis stellen und versuchen, die drei Punkte am Platz zu halten.“ Gegen Aufstiegsaspiranten mitzuhalten, das hat der Hakedahler SV mit dem 4:4-Remis beim CSL Detmold auf sehr eindrucksvolle Art und Weise unter Beweis gestellt. Kurt präsentiert sich durchaus hoffnungsvoll, diktiert er Lippe-Kick in den Notizblock: „Gegen gute Teams spielen wir in der Regel wesentlich besser als gegen die unteren Teams. Daher wird es sicherlich ein spannendes Spiel.“ Es könnte daran liegen, dass die Hakedahler gegen mitspielende Kontrahenten mehr Räume bekommen. Viele Kellerkinder parken zunächst einmal den berühmten Bus vor dem eigenen Kasten, fehlten dem HSV in diesen Spielen zu oft die Mittel.

 

Mit der wohl schwer bespielbaren Naturrasenfläche im Norden der Residenzstadt zurechtzukommen, das wird für die Kunstrasentruppe eine  Herausforderung darstellen. Der Tagesform wird daher eine hohe Bedeutung beigemessen. Selbst haben sich die Brinkmänner gut erholt von der unglücklichen 0:2-Niederlage in Remmighausen gezeigt, gewannen das gestrige Nachholspiel gegen den Blomberger SV II mit 3:0. Dass die Hakedahler zuletzt dem CSL Detmold ein 4:4-Unentschieden abtrotzten, dabei vor allem offensiv zu gefallen wussten, möchte BSV Co-Trainer Tobias Brokmann auch nicht unter den Teppich kehren. „Das ist für uns eine Warnung, dass wir auf einen starken Gegner treffen, den wir auf keinen Fall unterschätzen werden.“ Eine andere fußballerische, vielleicht auch taktische, Herangehensweise wird für den seit gestern Abend auf dem Tabellenplatz drei stehenden BSV Müssen nötig sein. Felix Stabenow ist wieder entsperrt, steht beim Aufeinandertreffen zweier etablierter B-Ligisten wieder zur Verfügung. Fänger Nils Petersmeier fällt hingegen bis auf Weiteres nach seiner Knieverletzung aus. Die Kaderbreite dürfte aber ausreichend sein, um auch hier Abhilfe zu schaffen. Der Konkurrenzkampf tobt, worüber sich Brokmann explizit freut. Seine Prophezeiung vor dem Match: „Ich könnte mir vorstellen, dass es ein giftiges Spiel werden könnte. Wir müssen aufpassen, dass wir uns nur auf uns konzentrieren, den Fokus auf uns legen. Gegen Eichholz/Remmighausen haben wir uns viel zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt“, prangert Tobias Brokmann im Lippe-Kick-Talk an. Perspektivreich: Mit einem eigenen Sieg und Punktverlusten von CSL Detmold in Diestelbruch und Eichholz/Remmighausen gegen SuS Pivitsheide II ist die Übernahme der Tabellenführung möglich.

 

Meik Gronemeier ist um 14.30 Uhr der Referee für diese sportliche Auseinandersetzung. Diese findet auf dem Natur-Rasenplatz an der Anne-Frank-Straße in Detmold-Hohenloh statt.

TuS Eichholz/Remmighausen vs. SuS Pivitsheide II

(hk). Nach dem Spiel ging es hoch her beim vergangenen Aufeinandertreffen zwischen dem TuS Eichholz/Remmighausen und dem BSV Müssen. Es wurden hier definitiv die falschen Prioritäten gelegt, so viel steht fest. Es zeigt Größe und Rückgrat, dass alle Beteiligten ihre Fehler einsahen, sich dafür aufrichtig und medial entschuldigten. Für TuS-Coach Tim Hosch ist nunmehr ganz entscheidend: „Wir halten aktuell den Fokus hoch, um auf der Zielgeraden der Hinrunde nicht die Konzentration zu verlieren.“ Er ist sich vollauf bewusst, dass die momentane Tabellenführung nicht ergaunert wurde, man sich meist auf seine eigenen Stärken besinnt. Vor rund einem Jahr gelang dies gegen den gleichen Gegner aber nicht, ruft sich der Coach der Hausherren nun ins Gedächtnis: „Damals haben viele Spieler schon mit der Hinrunde abgeschlossen und dann bei den damals formstarken Pivitkern verloren“, hat sich die SuS-Reserve durch diesen Sieg an den Grün-Weißen im Ranking vorbeigeschlängelt. Von einem Spiel auf Augenhöhe kann in dieser Spielzeit nicht die Rede sein. Es kommt vielmehr zu einem Duell der Gegensätze, denn der Spitzenreiter begrüßt das Schlusslicht, liegen 15 Plätze und 22 Punkte zwischen den beiden Teams, die im Speckgürtel der Residenzstadt beheimatet sind. Tim Hosch ist nicht im Phantasia-Land geboren, realisiert, dass sein Team im Vergleich zur unmittelbaren Aufstiegskonkurrenz das Alleinstellungsmerkmal der vollständigen Spiel-Ausbeute für sich beansprucht. Die rühmliche Ausnahme: SuS Lage, die ebenfalls alle 14 Saisonspiele bestritten haben. Diese große Differenz im Vergleich zum kommenden Gegner erkennt Hosch als tückisch an, warnt er voller Vehemenz: „Und genau hier liegt die große Gefahr für uns. Wir wissen, dass wir der Favorit in diesem Spiel sind und das Spiel entsprechend ganz anders ausfallen wird, als die letzten zwei Begegnungen.“ Was beim Traditionsverein auffällt: Er besitzt die formidable Mischung einer Ballbesitz- und Umschalt-Mannschaft. Gegen den SuS Pivitsheide II will man dominant auftreten, ist sich doch auch der junge Trainer vollauf bewusst: „Wir haben noch nichts erreicht und wollen am Sonntag keinen Fehler machen und unserer Rolle auch gerecht werden.“ Dass die Lila-Grünen auch mehr als eine Woche nach St. Martin noch große Lust auf die rote Laterne verspüren, davon ist nicht auszugehen. „Sie werden sicherlich das, was wir ihnen fußballerisch voraushaben, mit Einstellung wettmachen wollen und wenn wir nicht bereit sind, dies anzunehmen, dann endet das Spiel wie gegen Hi-Ho II, die uns damals zu Recht besiegt haben“, verkündet Hosch via Lippe-Kick. Obwohl die Niederlage gegen die Jöstingmeier-Jungs bereits fast zwei Monate zurückdatiert ist, bleibt diese 3:4-Pleite für Hosch unvergesslich. Die Botschaft an sein Team ist sehr gut nachvollziehbar: „Es gilt also das Selbstvertrauen aus den zuletzt guten Spielen zu bestätigen.“ Keine detaillierten Angaben kann Hosch zum Gegner anstellen, um doch noch etwas zu sagen: „Der ganze Verein erlebt natürlich gerade einen Umbruch und was die erste Mannschaft noch gut kompensieren kann, scheint aktuell in der zweiten Mannschaft Gewicht zu bekommen – was natürlich auch normal ist.“ Obwohl sich das Schlusslicht mit der Zählereinfuhr sehr stark zurückgehalten hat, erst neun davon eingesammelt hat, warnt Tim Hosch „ausdrücklich“ vor diesem Widersacher.

 

Die Personalmalaise ist erschreckend beim SuS Pivitsheide II. Coach Sören Müller wünscht sich vor allem, dass er die Mannschaft überhaupt vollzählig hat, diese auch „qualitativ gut besetzt ist.“ Die Einfuhr von Punkten ist für ihn grundsätzlich möglich. So viele Zähler wie irgendwie möglich bis zur Winterpause einzufahren, darauf kommt es an für die Pivitker, die dann „mit einem blauen Auge“ in die lange Pause kommen wollen, um sich dann vernünftig zu sammeln. Mit neuem Elan möchte das Schlusslicht in der Rückserie angreifen, damit zeitnah die relevanten Zähler für den Klassenerhalt eingesammelt werden. Müller will allerdings auch den Kontrahenten nicht außer Acht lassen: „Sie haben momentan solch einen Lauf. Das wird sehr schwer“, mutmaßt er. Wie er taktisch diese Aufgabe beim Klassenbesten angeht, kann er noch nicht abschätzen. Mit einem gewieften Plan soll die Wahrscheinlichkeit auf den Überraschungscoup gelingen. „Wir sind fest entschlossen, dass wir nicht als Kanonenfutter dort hinfahren“, gab es bei den Lila-Grünen doch nach der ernüchternden 1:5-Pleite gegen Sabbenhausen/Elbrinxen gezielte Gespräche, damit so etwas nicht wieder vorkommt. Diese neu eingeführte Fehleranalyse soll häufiger eine Anwendung finden, denn gewisse Dinge auf dem Platz müssen einfach abgestellt werden. Beim SuS Pivitsheide II wissen alle Beteiligten: So kann und darf es nicht weitergehen. „Wir sind einfach zu gut, um vom Platz geschossen zu werden. Wir müssen uns einfach zusammenreißen“, kündigt Sören Müller an, dass er seinem Team ordentlich Druck machen wird. Eine „Übermannschaft“ sieht er auch im TuS nicht, predigt er vielmehr tatendurstig: „Man kann gegen jede Mannschaft etwas holen.“

 

Schiedsrichter Philipp Schäfer ist für die Einhaltung der Regeln verantwortlich. Um 14.30 Uhr bittet er die Protagonisten zum Anpfiff – auf dem Kunstrasenplatz in Remmighausen.

 

SG Sabbenhausen/Elbrinxen vs. FC Augustdorf II

(ab). Mit Rückenwind geht die SG Sabbenhausen in das „nächste Spiel gegen den Abstieg“, wie Julian Will das Duell gegen den FCA II bezeichnet. „Nach dem überzeugenden Sieg letzte Woche wollen wir nachlegen. Wir müssen genauso hellwach sein wie gegen Pivitsheide“, weiß der SG-Kicker. Denn: „Augustdorf ist gerade offensiv einen Tick besser als Pivitsheide.“ Die Sandhasen schätzt Will „eigentlich besser ein, als es der Tabellenplatz aussagt.“ Doch seit sechs Spielen sind die Augustdorfer mittlerweile ohne Sieg und „das soll sich auch am Sonntag nicht ändern.“ Die SG will die drei Zähler zu Hause behalten. „Dann haben wir uns ein wenig Luft verschafft.“ Ob das Spiel aber tatsächlich stattfinden kann, wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden. Personell muss SG-Coach Sven Großmann einzig auf Philipp Herber verzichten.

 

„Es wird am Sonntag ein sehr schweres Spiel für uns“, mutmaßt FCA-Co-Trainer Adam Penkalla. Die Spielpraxis fehlt schlicht und einfach. „Wir hatten seit Wochen keine Spiele mehr, die sind ständig ausgefallen.“ Drei Wochen ist der letzte Auftritt der Sandhasen mittlerweile her. Zudem macht auch die Grippewelle keinen Halt: „Krankheitsbedingt fehlen weiterhin immer wieder Spieler bei uns.“ In der Wörmke-Arena müssen die Gäste „120% geben. Die Jungs von Sabbenhausen spielen sehr körperbetont. Es ist immer wieder ein hartes Stück Arbeit, gegen die zu spielen“, so Penkalla. Aber: „Hilft alles nix, wir brauchen Punkte und es wird mal wieder Zeit für einen Sieg. Deshalb volle Attacke am Sonntag und drei Punkte entführen.“

 

Cemil Türkoglu hat ab 14.30 Uhr die Spielleitung.

 

SF Oesterholz/Kohlstädt vs. Blomberger SV II

(ab). Na klar, die Sportfreunde wollen „auf jeden Fall das Spiel gewinnen“, so Obmann Björn Brinkmann. Aber: „Das wird schwer genug auf einem nicht einfach zu bespielenden Rasen.“ Zudem hofft Brinkmann, „dass das Spiel stattfinden kann. Die Jungs brennen richtig nach der Pause vom letzten Wochenende“, als man erst vor Ort in Augustdorf vom Schiedsrichter erfuhr, dass das Spiel ausfällt. Blomberg II kann Brinkmann allerdings „schlecht einschätzen. Sie werden aber versuchen was mitzunehmen, da sie fast im keinem Spiel Favoriten sind und so befreit aufspielen. Sie haben jetzt einen guten Lauf gehabt und die letzten Spiele gewonnen. Von daher ist Vorsicht geboten.“ Das soll die Sportfreunde nicht davon abhalten, selbst das Spiel zu machen. „Ich hoffe, dass die drei Punkte wieder am Paradies bleiben.“ In Sachen Personal nichts neues: „Sind soweit alle fit.“

 

Falls gespielt wird, ist um 15.00 Uhr Anstoß.

 

SuS Lage vs. SG Kachtenhausen/Helpup

(ab). Unter weiser Voraussicht hatte man am letzten Wochenende bereits das Heimrecht dieser Partie getauscht, also geht es am Sonntag auf dem Kunstrasenplatz im Werreanger zur Sache. „In einem Derby kann alles passieren“, weiß SuS-Coach Branko Trailovic aus eigener Erfahrung. „Wir sind gut vorbereitet und nehmen das Selbstvertrauen mit ins Spiel, denken aber auch nur von Spiel zu Spiel.“ Er fordert: „Wir dürfen Kachtenhausen nicht unterschätzen, die Mannschaft ist nicht so schlecht, wie sie momentan steht. „Sie brauchen ein Erfolgserlebnis. Aber ich hoffe, dass das nicht am Sonntag gegen uns ist“, so der Coach, der mit seiner Truppe eine Serie von mittlerweile acht ungeschlagenen Spielen in Folge zu verteidigen hat. Doch Trailovic weiß: „Mein Kumpel Jörg wird die Mannschaft gut einstellen und ich wünsche ihnen auch, dass er langsam mit seiner Mannschaft da unten rauskommt. Die haben da nichts zu suchen.“ Seine eigene Mannshaft hat „diese Woche gut trainiert“, hat es aber etwas lockerer angehen lassen. Zudem war man auch zusammen essen, um den Zusammenhalt weiter zu stärken. Eine „außerirdische Mannschaft“ ist der SuS Lage nicht, dass man „sagen könnte, dass wir unschlagbar sind. Ich sehe schon, dass der Trend nach oben geht und das ist wichtig. Wir freuen uns auf das Spiel und das Wiedersehen mit meinem Kumpel.“ Denn zu Kachtenhausen hat Trailovic bekanntlich eine enge Verbindung, hat selbst dort gespielt. Mit der SG gab es in diesem Jahr bereits zwei Aufeinandertreffen, beide Male konnte der SuS Lage gewinnen, sowohl letztes Jahr in der A-Liga und diese Spielzeit im Kreispokal. Ich hoffe, dass wir Sonntag auch den Ton angeben. Aber das dürfte zunächst schwer werden.  Wir dürfen diesen Gegner nicht unterschätzen“, betont Trailovic noch einmal. „Wir tun alles, dass die Punkte in Lage bleiben und wenn der Gegner was dagegen hat und besser ist, dann ist das im Fußball nun mal so.“

 

Auch SG-Coach Jörg Horstkötter erklärt noch einmal: „Wir haben das Heimrecht getauscht, mein alter Weggefährte Branko bat mich drum.“ In Lage hat Horstkötter seine „besten Jahre im Fußball gehabt“, Anfang der 90iger Jahre ist das gewesen. Die aktuellen Erinnerungen an den SuS sind allerdings nicht ganz so gut: „Im Pokal habe uns die SuS‘ler den Hintern schon versohlt.“ Unter der Woche hat der Coach mit seiner Truppe nur „schlecht trainieren können, das Personal ist knapp, hauptsächlich Verletzungen von Stammspielern“, machen der SG derzeit zu schaffen. Horstkötter hofft auf die „Genesung bei vier Stammkräften, notfalls muss der Jogi wieder ran.“ Seit dem Pokalspiel, welches Kachtenhausen/Helpup mit 1:4 verlor, hat sich die SG „sicher etwas gesteigert, die Lagenser aber auch“, so der Coach. „Warten wir es ab, ich hoffe auf einen Punkt am Werreanger. Lage geht aber natürlich als klarer Favorit in die Partie.“

 

Mehmet Köksal pfeift die Partie um 16.30 Uhr an.

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