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Kreisliga B1 Lemgo

Kreisliga B1 Lemgo – Vorbericht 17. Spieltag 2019/20

Viele Spiele werden es wohl nicht am Sonntag, wenn man sich die Wetteraussichten so anschaut. Los geht es bereits am Samstag in Kirchheide.

 

Kirchheide und Kalldorf bereits am Samstag gefordert

Kreisliga B1 Lemgo (ab). Am Samstag eröffnen Kirchheide und Kalldorf den 17. Spieltag. Um 15.00 Uhr ertönt der Anpfiff im Stadion am Westhang. Am Sonntag folgt dann vermutlich nur eine Handvoll Spiele, die Partien im Kalletal sind akut gefährdet, Austragungen in Hohenhausen und Stemmen sind nach Rücksprache mit den Beteiligten höchst unwahrscheinlich. Nachdem am letzten Wochenende fast alle Rasen-Spiele ausgefallen sind und sich das Wetter unter der Woche nicht signifikant zum Besseren gewendet hat, wird wohl auch an diesem Sonntag nicht viel gehen, zumal neuer Regen bereits angekündigt ist. Deshalb konzentrieren wir uns auch nur auf die Spiele, die auf Kunstrasen oder auf Asche gespielt werden. Da hätten wir dann das Aufeinandertreffen des RSV Barntrup II mit dem VfL Lüerdissen II, sowie das Spiel des TSV Kirchheide II gegen die SG Lüdenhausen/Talle/Westorf. Auf Asche geht es für den RSV Schwelentrup gegen die SG Extertal/Laßbruch/Silixen und für die zweite Mannschaft der SG gegen den FC Donop/Voßheide. Das Spiel zwischen Alverdissen und Donop/Voßheide II wurde bereits auf Ende März verlegt.

 

TSV Kirchheide vs. SG Kalldorf

(ab). Es ist schon eine Weile her, dass die Kicker des TSV Kirchheide ranmussten, drei Wochen, um genau zu sein. Deshalb fordert Coach Andre Plaß vor dem Knüller gegen Kalldorf auch: „Wir müssen schnell ins Spiel kommen und mega konzentriert sein, um Kalldorf zu schlagen. Stephan wird sich sicher einen Matchplan gemacht haben.“ Doch Plaß geht davon aus, dass er und seine Mannscaft „auf alles gut vorbereitet“ sein wird. „Personell sieht es ganz gut aus. Mehr Infos gibt es nicht“ vom TSV-Coach.

 

Für Kalldorf waren die „Spiele gegen Kirchheide nicht so positiv“, stellt Coach Stephan Brill mit einem Blick zurück fest. Das Hinspiel ging mit 1:6 verloren, letzte Saison verlor man auch in der A-Liga beide Duelle. Aber „natürlich wollen wir einen weiteren Versuch starten, um unsere Bilanz aufzubessern“, so Brill. „Kirchheide steht zurecht auf dem ersten Platz und ist Favorit in dieser Partie“, so seine Einschätzung. Das liegt auch daran, dass auch die SG „eine lange Pause hatte“, zudem steckt „da eine Menge Selbstbewusstsein in der Mannschaft.“ Der Kader der SG ist für das Spiel „prall gefüllt, die letzten Einheiten waren gut und wir haben uns viel vorgenommen, um was Zählbares mitzunehmen.“ Und Brill ist sich sicher: „Wenn meine Mannschaft alles reinwirft, unbekümmert aufspielt und richtig Bock hat, ist auch in Kirchheide alles möglich.“

 

Stefan Wattenberg hat ab 15.00 Uhr die Spielleitung.

 

RSV Barntrup II vs. VfL Lüerdissen II

(ab). RSV-Coach Martin Schäfer wirft noch einmal einen Blick zurück: „Letzte Woche gegen Lüdenhausen haben wir das hervorragend gemacht, aber leider nichts mitgenommen.“ Für diese Woche hofft der Coach natürlich, „dass wir die drei Punkte am Platz behalten.“ Doch Schäfer erinnert an das Hinspiel, welches der RSV nur „mega glücklich“ mit mit 3:1 für sich entscheiden konnte. Der RSV führte schnell 2:0, brachte in Überzahl aber nicht mehr viel zustande und erlöste sich mit einem späten Elfmeter. „Das darf uns am Sonntag nicht passieren. Auch, wenn Lüerdissen im Moment relativ weit unten steht, dürfen und werden wir diesen Gegner nicht unterschätzen. Wir müssen von Anfang anzeigen, wer hier Herr im Haus ist“, fordert Schäfer. „Lüerdissen muss hinter uns her laufen und nicht wir hinter ihnen.“ Schäfer ist optimistisch: „wir spielen wieder bei uns zu Hause. Wir sind in der Lage, dort gegen jeden Gegner in dieser Liga unseren Stempel aufzudrücken.“ Mit welchem Personal der Coach das am Sonntag tun wird, ist noch nicht 100%ig klar. „Ich werde auf jeden Fall ausreichend Leute zur Verfügung haben, bestimmt wieder 16, vielleicht 17 Akteure. So habe ich natürlich die Qual der Wahl, aber das ist natürlich auch positiv.“ Zumal die letzten ein, zwei Wochen die Trainingsbeteiligung nicht so war, wie Schäfer sich das vorstellt: „Ich weiß nicht, ob die Jungs schon ein bisschen im Winter-Modus sind. Das gefällt mir nicht so richtig. Ich hoffe, dass wir noch die Kraft und Kondition haben, die verbleibenden Spiele positiv zu gestalten.“

 

Auf den VfL Lüerdissen II kommt ein dickes Brett zu. „Uns erwartet am Sonntag ein schweres Spiel auf Kunstrasen. Ich erwarte eine starke Barntruper Mannschaft, gegen die ich uns in der Außenseiterrolle sehe“, meint VfL-Kicker Ales Riegler. „Ein Gegner, gegen den wir es eher defensiver angehen werden müssen.“ Und das ohne den immer noch verletzten Denis Diesveld. Auch hinter weiteren Spielern steht noch ein Fragezeichen.

 

Melih-Ahmet Güler pfeift das Spiel um 13.00 Uhr an.

 

RSV Schwelentrup vs. SG Extertal/Laßbruch/Silixen

(ab). „Momentan gehen wir an unsere Grenzen“, sagt RSV-Coach Norman Dinkelbach vor dem schweren Spiel gegen Extertal/La/Si. „Wir haben leider immer verletzte Spieler in unserem Kader.“ Mit der SG kommt ein Gegner ins Bergstadion, „der nicht auf die leichte Schippe genommen werden darf.“ Dinkelbach versucht, seine Mannschaft „gut vorzubereiten.“ Er setzt auf den Heimvorteil: „Vielleicht können, was viele für unmöglich halten, einen Punkt rausholen. Aber da müssen wir uns heftig anstrengen.“ Dinkelbach geht mit seiner Truppe hart ins Gericht. Zum einen fehlt das Spielglück, aber auch „die Leistung der Mannschaft“ findet der Coach „nicht akzeptabel. Da muss meine Truppe an sich arbeiten.“ Der Coach hofft, dass „bald die Winterpause kommt, um wieder Kraft zu tanken und Verletzungen auszukurieren.“ Für Sonntag will man mal sehen, „was drin ist. Am Ende des Spiels sind wir schlauer.“

 

Christian Ziereis weiß um die Rolle, die seine Mannschaft am Sonntag erwartet: „Auf dem Papier sind wir der Favorit, aber das müssen wir auch auf den Platz bringen und das mal zeigen.“ Denn schon „im Hinspiel waren wir klar überlegen und haben unsere Chancen nicht genutzt und zwei Geschenke verteilt. Das muss Sonntag ganz klar verbessert werden.“ Das Geläuf, der Ascheplatz im Bergstadion, wird der SG „keine Probleme bereiten, da wir schon seit Wochen auf Asche trainieren.“ In Sachen Personal wird Ziereis erst nach dem Freitags-Training entscheiden, wer mit nach Schwelentrup fährt.

 

Sanel Krijestorac gibt das Spiel um 14.30 Uhr frei.

SG Extertal/Laßbruch/Silixen II vs. FC Donop/Voßheide

(hk). Aufgrund der unbeständigen Wetterverhältnisse steht schon jetzt fest, dass die Partie ab 14.45 Uhr auf dem roten Rasen im Schulzentrum Bösingfeld angepfiffen wird. Marius Teuber ist der Mann mit Pfiff, sorgt dafür, dass alle Akteure nach den Regeln spielen – oder eben sanktioniert werden. Der glorreiche 5:1-Heimsieg über den Aufsteiger RSV Schwelentrup hat die Brust tüchtig anwachsen lassen. Mit einer ähnlich starken Leistung möchte der FC Donop/Voßheide nun in Erscheinung treten, die Zweitvertretung aus dem Extertal nicht unterschätzen. „Sonst“, malt sich Milde bereits das Negativ-Szenario aus, „geht das Ganze nach hinten los.“ Seine Vorgabe ist einleuchtend: Die restlichen Partien bis zur Winterpause sollen möglichst allesamt gewonnen werden, um sich letztlich unter dem Weihnachtsbaum über eine Platzierung im oberen Tabellendrittel zu erfreuen. „Ich sehe einen Trend, der nach oben geht“, registriert er sehr erfreut. Nun möchten die Königsblauen gegen den nächsten Aufsteiger dreifach punkten. Gegen die deutlich stärker eingeschätzte Extertal/LaSi-Erstvertretung haben sie es zumindest sehr ordentlich gemacht, ruft sich Milde doch noch ins Gedächtnis, dass man gegen diesen Gegner verdientermaßen mit 3:0 in Front lag. Sich das Positive, den Auswärts-Sieg, in Erinnerung zu rufen, darauf wird es für den FC Don/Voss am Sonntag ankommen. Gedanken an den Misserfolg sollen nicht einmal im Ansatz entstehen, spielt die Selbsthypnose auch im B-Liga-Fußball eine nicht unwichtige Rolle. „Klar kann Extertal/LaSi II frei aufspielen und könnte mit einem Sieg auf einen Nichtabstiegsplatz kommen, aber damit befassen wir uns nicht“, soll auch am Sonntag die volle Ernte eingefahren werden. Die Voraussetzung ist vorhanden: „Dafür spielen wir auch einen guten Ball und sollten uns auf unser Spiel konzentrieren und die drei Punkte mit nach Hause nehmen.“ Bis auf zwei Punkte könnte der FC Donop/Voßheide an die drittplatzierte SG Lüdenhausen/Talle/Westorf heranrücken, falls diese im Gastspiel beim TSV Kirchheide II verliert. Beim Training am Freitag werden einige taktische Inhalte vermittelt. „Die Mannschaft weiß, was sie kann und ich möchte, dass sie es Sonntag abrufen und drei Punkte holen“, soll die Favoritenrolle auf dem Platz auch gelebt werden. Henning Kracht und Thomas Heidrich fallen bis auf Weiteres aus. Trotzdem reist der FC mit einem 15-Mann-Kader in das 17 Kilometer weit entfernte Bösingfeld an.

 

TSV Kirchheide II vs. SG Lüdenhausen/Talle/Westorf

(ab). Für den TSV Kirchheide II wird das Spiel gegen die SG „keine einfache Angelegenheit“, befürchtet Coach Julian Meise. „Wir müssen vor allem in der Anfangsphase hochkonzentriert sein“, gibt er seiner Mannschaft mir auf den Weg. Und da wäre noch etwas: „Da wir am Wochenende unser Vereinsfest haben, will ich mal hoffen, dass sich die Jungs am Samstag etwas zurückhalten.“ Denn das hat dem TSV „leider schon den ein oder anderen Punkt gekostet.“

 

SG-Coach Tim Schauf weiß um die Erfolgsformel für Sonntag: „Wir müssen die nötige Frische mit ins Spiel bringen, um Kirchheide II besiegen zu können.“ Deswegen hatten die Spieler diese Woche auch die Möglichkeit, Infekte und Verletzungen auszukurieren. Abgeschlossen wird die Woche mit einer „Exkursion zum Handball“, wo Fabian Arning beim Heimspiel in Vlotho unterstützt wird. „Wir wollen dann am Sonntag mit einer guten Leistung drei Punkte holen“, so Schauf. Pohl, Grundmann, Strate und Nitschke werden fehlen.

 

Um 15.00 Uhr geht es los, Herbert Indenbirken leitet die Partie.

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