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Kreisliga C2 Lemgo

Kreisliga C2 Lemgo – Vorbericht 13. Spieltag 2019/20

Fast das komplette Programm geht am Sonntag über die Bühne, nur eines der sieben Spiele findet aufgrund der Witterungsbedingungen nicht statt.

 

Top-4 unter sich

Kreisliga C2 Lemgo (ab). Dreimal Asche, zweimal Kunstrasen und einmal West-Alm. Das sind die Beläge, auf denen am Sonntag gekickt wird. Die SG Hör/Lie III und der TuS Bexterhagen III haben einen freien Sonntag, sowohl die Rasenplätze in Hörstmar als auch in Lieme sind gesperrt. Gleich dreimal geht es auf Asche zur Sache: Der SV Rojhilat Bad Salzuflen hat den TuS Rot-Weiß Grastrup/Retzen II zu Gast. Die Vorgeschichte ist bekannt, diesmal konzentriert man sich hoffentlich auf den Fußball. Ebenfalls auf dem roten Rasen empfängt Lockhausen II den FC Union Entrup II und der SC Bad Salzuflen II den BSV Leese II. Gespielt wird tatsächlich auch diesmal auf der West-Alm, wo Tabellenführer SC St. Pauli Verfolger VfB Matorf zu Gast hat. Ein hoch interessantes Verfolgerduell liefern sich der SV Wüsten II und die TSG Holzhausen/Sylbach III. Außerdem trifft der TuS Asemissen III auf die Neuner-Mannschaft des SC Lemgo/West.

 

SV Rojhilat Bad Salzuflen vs. TuS Rot-Weiß Grastrup/Retzen II

Rojhilat-Spielertrainer Saleh Maan hält sich vor dem Duell gegen die Rot-Weißen bedeckt und meint nur: „Retzen geht als Favorit für mich in das Spiel.“ Dennoch wird er mit seiner Truppe natürlich nicht gleich die weiße Fahne hissen, denn: „Wir haben immer schon gezeigt, dass wir mit oben mithalten können.“ Das wollen die Kurstädter auch diesmal unter Beweis stellen.

 

Für Grastrup/Retzen II geht es auf die ungewohnte Asche und gegen eine Mannschaft, „die bisher keine besonders guten Ergebnisse erreicht hat“, was die Sache für den TuS „aber bestimmt nicht einfacher machen wird“, so Coach Timo Drechshage. „Sie wollen zurück und sind heiß, gegen uns zu spielen.“ Für die Gäste ist es das erste Spiel nach zwei spielfreien Wochenenden. Drechshage fordert von seiner Mannschaft die altbekannten Tugenden: „Hinten hochkonzentriert und konsequent, vorne abwartend und dann eiskalt die Chancen nutzen. Den Ball sichern, aufmerksam und behutsam spielen und im richtigen Augenblick zuschlagen.“ Drechshage hofft auf ein „faires Spiel“, in dem seine Mannschaft „ansehnlich“ spielt und drei Punkte entführt. Der Coach wurde „in den letzten Wochen bestätigt, dass in der Liga alles möglich ist. Es kommt immer auf die Konstellation an, wer zur Verfügung steht. Dann gibt es unangenehme Spiele, wo man nicht gerne hinfährt. Matorf verliert in Asemissen, St. Pauli in Holzhausen, wo man erst mal nicht dran glaubt. Ich habe auch meiner Mannschaft nach der Niederlage gegen Entrup gesagt, dass man den Kopf nicht hängen lassen darf, dass das auch anderen Mannschaften passiert. Abgerechnet wird zum Schluss, bis dahin lassen noch einige Mannschaften federn, wir bestimmt auch noch.“ Drechshage rechnet mit einer „bis zum Schluss spannenden“ Liga. Ganz wichtig: „Konstanz und von Woche zu Woche schauen. Es bringt nichts, die nächsten vier Spieltage durchzublättern und zu sagen wir gewinnen da und holen da Punkte und die anderen lassen Punkte liegen und dann sind wir wieder erster. Das ist Blödsinn. Es geht nur ums Jetzt und darum, sonntags so gut wie möglich zu spielen und drei Punkte zu holen. Dann kann man gucken, was die anderen machen.“ Mit Blick auf die Entwicklung seiner Mannschaft und wie sie „mit Niederlagen umgeht, sich zusammensetzt, zusammenrauft und in den Trainingseinheiten im aschkalten November vorbildlich“ arbeitet, dann weiß Timo Drechshage: Die Mannschaft funktioniert. „Jeden Dienstag und jeden Donnerstag. Die Stimmung ist bombastisch, obwohl wir in Lauerstellung sind und nicht von oben grüßen. Wo andere Mannschaften bei dem Wetter mit fünf, sechs Leuten rumlaufen, trainieren wir mit 21 Leuten, obwohl viele lieber unter der Decke auf der Couch sitzen würden. Und das stimmt mich positiv, dass meine Mannschaft gute Karten hat, den ganz großen Wurf zu schaffen.“

 

Zunächst muss aber der SV Rojhilat Bad Salzuflen bespielt werden. Los geht es um 13.00 Uhr unter der Leitung von Peter Tietz.

 

TuS Lockhausen II vs. FC Union Entrup II

Das Selbstvertrauen beim TuS Lockhausen II ist groß. „Ich bleibe bei der Meinung: Wir können jeden schlagen. Auch Entrup.“ Das sagt TuS-Coach Tobias Schilling nach zuletzt vier Siegen in Folge. Doch am Sonntag hat Schilling „leider einen engen Kader. Aber so ist das manchmal. Es gibt Tage, da können nicht alle spielen und dann wiederum Tage, da müssen wir alle Koryphäen zusammenkratzen.“ So oder so freut sich der Coach auf Sonntag. „Und die Jungs tun das auch. Wir werden wieder alles für unseren TuS geben.“

 

Auf Seiten des FC Union ist man „gewarnt vor einem guten Gegner“, denn „Lockhausen hat die letzten Spiele gute Ergebnisse“ erzielt, so Philipp Kalesse. „Auf Asche erwarten wir somit ein schwieriges Spiel.“ Personell sind auch die Unioner nicht voll besetzt. „Trotzdem wollen wir unbedingt etwas Zählbares aus Lockhausen mitnehmen. Dazu müssen wir viel investieren und uns schnell an den schwierigen Untergrund gewöhnen“, weiß der Union-Kicker.

 

Ersin Polat pfeift das Spiel um 13.00 Uhr an.

 

SV Wüsten II vs. TSG Holzhausen/Sylbach III

Das Verfolgerduell wird für den SVW II „ein schweres Spiel“, vermutet Marc Schmidt. „Wir wissen, wie stark die TSG ist, also werden wir alles geben, damit die drei Punkte in Wüsten bleiben.“ Die Erfolgsformel klingt zumindest einfach: „Wir werden kämpferisch dagegenhalten und versuchen, unsere Stärken auf den Platz zu bringen.“ Und auf dem Kunstrasen in Wüsten hat der SVW noch keinen einzigen Zähler abgeben müssen, hat aus allen sechs Heimspielen die volle Ausbeute einfahren können. In Sachen Personal sieht es für Sonntag „ganz normal“ aus.

 

TSG-Coach Simon Koring findet es schade, dass „das letzte Spiel von Wüsten ausgefallen“ ist, „sonst hätten wir ja vielleicht wieder einen Tabellenführer als Gegner gehabt. Die liegen uns aktuell ja.“ Zuletzt wurde nämlich Tabellenführer St. Pauli geschlagen. Aber auch so denkt Koring, dass es ein „ein packendes Spiel von guten Offensiven“ werden wird. Er empfiehlt seiner Mannschaft, „Holger [Brinkmann; Anm. d. Red.] in den Griff zu kriegen und bei Wüstener Fehlern effizient zu agieren.“ Anders als bei den Hausherren sieht es bei den Gästen personell eher „durchwachsen“ aus, „weil die erste und zweite unter der Woche gespielt haben und manche noch angeschlagen sind.“ Doch Koring wird „das Telefon noch in die Hand nehmen und vielleicht noch Verstärkungen ausgraben.“

 

Schiedsrichter ab 13.00 Uhr: Dieter von Dahlen.

 

SC St. Pauli vs. VfB Matorf

Dass auf der West-Alm auch bei diesen Bedingungen gespielt wird, dürfte eigentlich niemanden mehr überraschen. Auch SC-Coach Simon Meschonat geht aktuell davon aus, dass gespielt wird: „Der Platz hätte eh schon längst gesperrt sein müssen und ich glaube nicht, dass es plötzlich wen interessiert.“ Der Platz auf der West-Alm wird in „noch schlechterem Zustand sein, als er es in den vergangenen Monaten eh schon war“, befürchtet Meschonat. „Schwierig, dort vernünftigen Fußball zu spielen. Der Wunsch des Heimrecht-Tauschs mit Matorf ist vom Staffelleiter zurückgewiesen worden, „da die Wahrscheinlichkeit, dass der Matorfer Platz gesperrt wird, höher wäre“, erklärt der Coach. Zum Hinrunden-Abschluss kommt nochmal ein „schwerer Gegner“ auf den SC zu und „natürlich die Aufgabe, drei Punkte zu holen, um den dummen Punktverlust gegen Holzhausen wettzumachen.“ Dem VfB Matorf bescheinigt Meschonat ein „starkes Team“, das sich „über weite Strecken der Saison an der Tabellenspitze gehalten“ hat und erst „in den letzten Partien etwas geschwächelt“ hat. „Eine ähnliche Ausgangssituation wie die unsere.“ Alles in allem ist der Coach aber zufrieden: „Das war trotzdem eine erfolgreiche Hinserie von uns, die wir am Sonntag mit einem Heimsieg krönen wollen, um dann abzuwarten, ob es tatsächlich dazu kommt, am 1. Dezember noch ein weiteres Heimspiel zu bestreiten.“ Der Coach findet es eine „sehr kuriose Idee, den Rückrundenauftakt so zu terminieren.“ Personell geht der Spitzenreiter „angeschlagen in das Spiel. Die Grippewelle hat bei uns in der letzten Woche für einige Ausfälle gesorgt. Es bleibt abzuwarten, wer letzten Endes fit sein wird. Hinzu kommen ein paar privat verhinderte Spieler und mit Maik Renner ein Verletzter aus dem Spiel gegen Holzhausen.“

 

Daniel Stahl hat ab 13.00 Uhr die Spielleitung.

 

TuS Asemissen III vs. SC Lemgo/West (9er)

Der TuS Asemissen III wird das Spiel gegen die Westler „ganz konzentriert angehen“, man hat schließlich dazu gelernt: „Beim letzten Spiel gegen eine 9er-Mannschaft haben wir auch erst Zeit gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Wir werden dieses Mal wacher sein müssen“, so Dennis Wenzel. Zum Gegner an sich kann der TuS-Kicker „nicht viel sagen, aber wir wollen auf jeden Fall die drei Punkte zu Hause behalten.“ Für dieses Vorhaben sieht es personell „ganz gut aus. Wir haben für das Spiel einen breiten Kader zur Verfügung.“

 

In dieser Hinsicht gibt es auch vom SC Lemgo/West gute Nachrichten. „Personell geht es langsam bergauf“, meint Spielertrainer Andreas Linne. Und auch „spielerisch verbessern wir uns.“ Dennoch gibt es noch viel zu tun: „Wir machen noch zu viele Fehler. Die müssen wir minimieren, um zu punkten.“

 

Ob das schon am Sonntag gelingt, zeigt sich ab 13.00 Uhr. Dann pfeift der Unparteiische Achim Jelitko die Begegnung an.

 

SC Bad Salzuflen II vs. BSV Leese II

Der BSV Leese II ist für die Kurstädter die nächste Unbekannte. Spielertrainer Sahin Aytan rechnet aber mit einem Gegner, „der sich hinten reinstellen wird.“ Er fordert: „Wir müssen den Gegner ernst nehmen, dann werden wir auch die Punkte mitnehmen.“ Manchmal ist das Selbstbewusstsein nach vier Siegen in Folge, darunter dreifache Punktegewinn in Holzhausen und gegen Matorf, etwas zu groß: „Leider überschätzen sich manche Jungs von uns“, so Aytan, der aber auch meint: „Normal darf uns keiner mehr in der Liga schlagen.“ Personell sieht es für Sonntag „gut aus“, zwei zuletzt verletzte Spieler kehren zurück und auch Kapitän Mazin Kotlo wird wieder dabei sein. „Eigentlich steht einem Sieg nichts im Wege“, so ein selbstbewusster Sahin Aytan.

 

Abgesehen vom BSV Leese II. Gäste-Keeper Nils Langenhop nimmt den Kontrahenten unter die Lupe: „Bad Salzuflen II hat die Hinrunde bisher sehr gut gespielt, ist aber nicht unschlagbar.“ Nachdem der BSV zuletzt beide Neuner-Mannschaft nacheinander bespielen musste, ist man zunächst einmal froh, „wieder mit einer 11er spielen zu können.“ Langenhop hofft, „dass wir dadurch wieder stabiler auftreten können. Wir müssen uns defensiv mega steigern, müssen die Zweikämpfe annehmen und etwas körperbetonter spielen und die Rückwärtsbewegung und der Einsatz müssen mehr stimmen“, fordert er von seinen Vorderleuten. Denn: „Wenn wir das nicht beherzigen, schießt uns auch diese bisher im Vergleich zur Liga relativ harmlos wirkende Offensive völlig auseinander.“ Darüber hinaus sollte aber auch der BSV selbst „endlich mal nicht mehr so blind agieren vor dem Tor wie in fast der gesamten Hinserie“ und das Chancenplus „endlich mal direkt nutzen und endlich mal wieder den Gegner dadurch zu Fehlern zwingen und uns das Spiel leichter zu machen.“ Wenn die Gäste aber „vorne wieder so abschlussschwach“ sind, dann wird man auch in der Kurstadt „große Probleme bekommen, weil so stark ist unsere Defensive momentan auch nicht.“

 

Jasmin Kuduzovic gibt die Partie um 13.00 Uhr frei.

Stadtwerke Bad Salzuflen

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