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Kreisliga B Detmold

Kreisliga B Detmold – Vorbericht 16. Spieltag 2019/20

Der Wettergott zeigt sich gnädig, nur drei der acht Spiele sind bisher von einem Spielausfall betroffen. Wir liefern die Vorberichte zu den anderen fünf Begegnungen.

 

Verfolgerduell in der Zuckerstadt

Kreisliga B Detmold (ab). Mit fünf von acht Partien startet die Kreisliga B Detmold am Samstag in die Rückrunde. Mit dabei: Das Verfolgerduell zwischen dem SuS Lage und der SG Istrup/Brüntrup. Die Formkurve beider Teams zeigt allerdings in unterschiedliche Richtungen. Nachlegen will CSL Detmold. Nach dem Sieg im Spitzenspiel am Donnerstag, soll nun der Dreier gegen Belle/Cappel geholt werden. Ihren guten Lauf fortsetzen will auch der SV Diestelbruch/Mosebeck II, der beim SuS Pivitsheide II zu Gast ist. Die SG Hiddesen/Heidenoldendorf II will beim BSV Müssen punkten, ebenso wie der FC Augustdorf II vor heimischem Publikum gegen Hakedahler SV.

 

Von André Bell & Henning Klefisch

 

SuS Pivitsheide II vs. SV Diestelbruch/Mosebeck II

(ab). Dass das Spiel der ersten Mannschaft des SuS erst in zwei Wochen stattfindet, hat auch etwas Gutes. „Ich muss keine Spieler abgeben und der Kader ist gut besetzt“, freut sich SuS II-Coach Sören Müller vor dem Duell gegen den Aufsteiger. Klar: „Wir spielen zu Hause auf Sieg und wollen uns revanchieren für die Niederlage im Hinspiel, die aus meiner Sicht völlig unnötig war. Das wollen wir diesmal besser machen.“ Zudem hat man Selbstvertrauen getankt im letzten Spiel: „Wir haben aus dem Spiel gegen Eichholz Positives mitgenommen. Wir haben sehr gut gegengehalten gegen eine spielerisch starke Mannschaft, die schon andere Mannschaften abgeschossen hat“, war Müller trotz der Niederlage recht zufrieden.

 

Zufrieden ist man auch beim SV Diestelbruch/Mosebeck II. Nicht umsonst sagt Niclas Hergt vor dem Spiel: „Wir wollen wie die letzten Spiele weitermachen. Es läuft aktuell sehr gut. Einfach da anknüpfen, das Spiel kontrolliert gestalten und die nächsten drei Punkte holen.“ Allerdings ist es was „ganz anderes, seit langem mal wieder auf dem Ascheplatz zu spielen.“ Den ganz großen Nachteil sieht Hergt darin allerdings nicht, da der Dörenwald bis vor ein paar Jahren selbst noch den roten Rasen hatte. „Auch, wenn das unserem Kurzpassspiel nicht entgegen kommt“, sind Hergt und seine Mitstreiter „guter Dinge, dass wir drei Punkte holen können. Auch auf das Hinspiel können wir mit positiven Erinnerungen zurückdenken.“ Außerdem sieht es personell „ganz ordentlich“ aus. „Wir haben eine gute Truppe beisammen.“

 

Um 15.00 Uhr geht es los unter der Leitung von Dirk Ellerbrock.

FC Augustdorf II vs. Hakedahler SV

(hk). Keinerlei Wechsel im Personalsektor finden beim FC Augustdorf II im Vergleich zum glanzvollen 6:0-Heimerfolg über die Blomberger-Reserve statt. Das erste saisonale Aufeinandertreffen mit dem Hakedahler SV glich einer wahren Machtdemonstration. Auch die Augen vom FCA II-Leader Jonas Hübner strahlen, wenn er an diesen Glanzmoment denkt: „An dem Tag haben wir eine richtig starke Leistung gezeigt. Aber die letzten Ergebnisse von Hakedahl zeigen, dass sie momentan gut drauf sind und es ein schweres Spiel wird“, schlägt man den BSV Müssen nicht einfach so im Vorbeigehen mit 1:0. Auch am Samstag wird ein anspruchsvolles Match erwartet, gelten die HSV-Jungs doch als giftig und unglaublich motiviert. Eine Wiederholung der jüngsten Performance würde schon ausreichen, wie es Hübner mit Nachdruck gegenüber Lippe-Kick betont: „Wenn wir so auftreten, wie gestern Abend gegen Blomberg, haben wir aber beste Chancen, wieder drei Punkte bei uns zu behalten.“

 

Harmonisch geht es Vertrauensverhältnis zwischen dem FC Augustdorf II und dem Hakedahler SV zur Sache. HSV-Ikone Nuri Kurt betont mit Nachdruck: „Wir freuen uns auf die Begegnung mit Augustdorf.“ Was könnte denn der Grund für diesen Genuss sein? Kurt findet darauf eine Antwort, sagt: „Mit dem Verein verbindet uns eine langjährige Freundschaft.“ Das Hakedahler Urgestein muss leider passen, wie viele weitere Hakedahler Kicker, weshalb die Hoffnung zuletzt stirbt, dass die Gäste mit einer „schlagkräftigen Truppe“ auflaufen können. Der erfreuliche Grund für das Fehlen vieler Leader: Eine Hochzeit steht an. Es fehlen Nizam und Sana Igrek, Ercan Kacan, Miguel Ribeiro, Engin Ayik, Emir Tiganj, Eric Enas und eben Kurt. Dieser ist der Meinung: „Das ist die Chance für die jüngeren Spieler, sich ins Team zu spielen.“ Kompliziert wird diese Herausforderung bei den Sandhasen, haben die Hakedahler zuletzt aber eindrucksvoll bewiesen, dass man über die nötigen Fähigkeiten verfügt. Aus den jüngsten beiden Partien haben die HSV-Jungs vier von sechs möglichen Punkten gesammelt, im vergangenen Heimspiel den Aufstiegsaspiranten BSV Müssen sogar mit 1:0 bezwungen. Nuri Kurt prognostiziert ein „sicherlich spannendes Spiel.“

 

Jakob Kasper ist auf dem Rasenplatz am Schlingsbruch in Augustdorf ab 15.00 Uhr für die Spielleitung verantwortlich.

 

CSL Detmold vs. SG Belle/Cappel

(ab). Nach dem Sieg im Spitzenspiel bei den SF Oesterholz/Kohlstädt steht der CSL Detmold vor seinem letzten Heimspiel im Jahr 2019. „Wir hoffen, auch in diesem Spiel die Punkte zu Hause zu behalten und vor heimischer Kulisse auch wieder einen guten Fußball zu zeigen und noch mal alles auf den Rasen zu bringen und zu zeigen in den letzten beiden Spielen des Jahres“, so Alfred Leingang Zum Jahresabschluss geht es dann in einer Woche zur SG Hiddesen/Heidenoldendorf II. Doch der Blick gilt erst einmal der SG Belle/Cappel: „Wir dürfen natürlich nicht wieder den Fehler machen, eine Mannschaft zu unterschätzen, das haben wir in den letzten Spielen gezeigt, dass wir diese Spiele dann nicht gewinnen können. Wir werden also als Mannschaft versuchen, ab Minute eins und bis Minute 90 vollen Einsatz zu zeigen und unabhängig vom Ergebnis zu spielen und immer weiter zu spielen“, meint der Co-Trainer. „Wenn wir am Samstag die Leistung zeigen können wie gestern, werden wir das Spiel gewinnen. Andernfalls wird es ein schweres Spiel.“

 

Die SG Belle/Cappel konnte zuletzt die SG Istrup/Brüntrup schlagen und will nun den „Schwung aus dem Derby mitnehmen.“ Und auch, wenn CSL Detmold eine „starke“ und „technisch sehr gute Truppe“ ist, will die SG versuchen ihre „Stärken ins Spiel zu bringen.“ Dennoch würde Timo Welsandt es als „Überraschung“ werten, „wenn wir aus Detmold etwas mitnehmen könnten. Aber wir glauben an uns.“ Personell gibt es unterdessen noch „einige Fragezeichen.“

 

Um 17.00 Uhr pfeift Florian Pascal Heinze die Partie an.

 

BSV Müssen vs. SG Hiddesen/Heidenoldendorf

(hk). Zähneknirschend muss BSV Müssen-Coach Jan Brinkmann eingestehen: „Samstag ist ein bisschen unglücklich als Spieltag, da fehlen dann der ein oder andere wegen vor längerer Zeit geplanten Unternehmungen ohne Blick auf den Totensonntag, aber das können wir kompensieren“, ist die Vakanz von einigen Akteuren doch kein Grund, um in Lethargie zu verfallen. Neben den Schnappern Petersmeier und Hey haben etwa auch Marcel Esselmann und Mika Berhorst Termine, die außerhalb vom Fußballplatz einzuordnen sind. Aber aufpassen, denn SG Hiddesen/Heidenoldendorf II-Coach Jörg Jöstingmeier ist ein fähiger Diamantenschleifer, hat von den jüngsten acht Partien sechs gewonnen, nur jeweils ein Remis gespielt und verloren. Deshalb ist es auch kein Schwindel, was Brinkmann via Lippe-Kick erklärt: „H/H II hat einen starken Lauf und präsentiert sich äußerst selbstbewusst, was vermutlich auch durch die Kaderbreite der ersten Mannschaft kommt.“ Der Bezirksliga-Aufsteiger verfügt nämlich über einen quantitativ und qualitativ ausgesprochen stark besetzten Kader, weshalb der eine oder andere gute Spieler für die Reserve immer mitspielen kann. Für die Hausherren gilt jedoch das altbekannte Dogma: „Wir wollen jedoch wieder vermehrt auf uns selber schauen und nach zweieinhalb schwächeren Spielen von Beginn an unser Spiel durchdrücken.“ Um jedoch auch die Stärken zu präzisieren, gab es am Mittwoch-Abend eine intensivere Taktik-Analyse, in der alles detailliert angesprochen wurde. Jan Brinkmann betont mit aller Vehemenz: „Am wichtigsten wird es dann am Samstag sein, die mentale Notwendigkeit für so ein Spiel mitzubringen, um wieder die taktischen Anforderungen umzusetzen, die in den letzten Spielen etwas auf der Strecke geblieben sind.“ Der optimistische Gedankengang überwiegt, sagt er schließlich: „Ich bin aber guter Dinge, dass uns das gelingen wird.“

 

Mit ganz viel Wertschätzung in seiner Stimme spricht SG Hiddesen/Heidenoldendorf II-Coach Jöstingmeier über die Fähigkeiten des aktuellen Tabellenvierten, der an den Aufstiegsrängen schnuppert. „Der BSV Müssen hat eine sehr gute Mannschaft mit viel Potenzial. Wenn die einen Sahnetag haben, wird es nicht einfach für uns Punkte mitzunehmen.“ Kontinuität scheint für die Müssener in der Tat ein böhmisches Dorf zu sein, blickt man auf die vergangenen vier Partien. Sieg und Niederlage wechselten sich jeweils ab. Nach einem 3:1 über die SF Oesterholz/Kohlstädt folgte ein 0:2 in Remmighausen. Einem 3:0 über Blomberg II schloss sich in der Vorwoche ein überraschendes 0:1 beim Hakedahler SV an. Trotz der existenten Müssener Fähigkeiten stellt Jöstingmeier breitschultrig fest: „Das heißt aber nicht, dass wir uns verstecken. Wenn alle Spieler an Bord sind und wir unsere Leistung abrufen, wird es nicht einfach für die.“

 

Um 17.00 Uhr pfeift Referee Klaus Frassa dieses Spiel auf dem Kunstrasenplatz in Müssen an.

 

SuS Lage vs. SG Istrup/Brüntrup

(ab). Der SuS Lage hat gegen die SG „noch was gutzumachen“, schließlich hat man das Hinspiel klar mit 0:4 verloren. Coach Branko Trailovic ist guter Dinge: „Wir sind gut drauf, müssen uns aber steigern, um Punkte zu holen. Bis zur Winterpause wollen wir ungeschlagen bleiben. Das liegt aber nicht nur an uns, sondern auch am Gegner. Aber wenn wir alles umsetzen, wie wir es besprochen haben, können wir die drei Punkte behalten.“ Allerdings war die Stimmung unter der Woche getrübt, zu schwer wiegt die Verletzung von Kapitän Hayrettin Özmen, der etliche Monate ausfallen will. „Er fehlt uns als Kapitän, als Spieler und als Mensch sowieso. Aber wir müssen uns weiter konzentrieren auf das Spiel. Wir versuchen, am Samstag das Beste daraus zu machen. Die Jungs trainieren vernünftig, das Wetter ist kein Problem, auf Kunstrasen kann man immer was machen. Wir werden 120% geben und für Harry spielen, um ihm eine Freude zu machen“, kündigt Trailovic an, der auf ein paar angeschlagene Spieler verzichten müssen. Das nasskalte Wetter fordert seinen Tribut. „Ich habe eine schlagfertige Mannschaft. Es ist egal, wer spielt. Wir haben genug Leute und Jungs werden alles geben.“ Mit dem direkten Wiederaufstieg beschäftigt man sich beim SuS angesichts der nun schon seit zehn Spielen andauernden Serie von ungeschlagenen Spielen aber nicht: „Wir freuen uns über jeden Punkt und dass wir Ruhe im Verein haben. Wenn wir aber in der Winterpause oben dran sind, dann wäre das schön.“

 

Die SG Istrup/Brüntrup hat mit dem SuS Lage „die Mannschaft der letzten Wochen vor der Brust“, meint Coach Roy Wangert. „Seit Wochen punktet Lage und hat sich nach oben geschoben.“ Seine Truppe hingegen befindet sich „im freien Fall. Seit Wochen laufen wir dem Glück hinterher und verlieren unsere Spiele.“ Die Voraussetzungen haben sich gedreht: „Anfang der Saison hatte Lage das Pech der abwesenden Spieler und wir konnten aus dem Vollen schöpfen. Jetzt sieht es anders aus, bei Lage sind alle da und wir haben Probleme, die Mannschaft vollzubekommen.“ Zwar wird der Kader auch am Samstag wieder klein sein, doch die SG fährt nicht in die Zuckerstadt, um Punkte abzuliefern. „Wir wollen mit mindestens einem Punkt nach Hause fahren“, so Wangert.

 

Olaf Dubbert pfeift die Partie um 17.00 Uhr an.

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