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Bezirksliga Staffel 2

Bezirksliga 2 – Vorbericht 16. Spieltag 2019/20

Die Bezirksliga 2 startet nach einwöchiger Pause in die Rückrunde und es stehen gleich zahllose interessante Spiele auf dem Programm.

 

Es wird kuschelig am 1. Advent

Bezirksliga 2 (ab). An die Menschen, die den Spielplan der Bezirksliga 2 erstellt habe: Chapeau! Denn was der 16. Spieltag anzubieten hat, ist an spannenden Spielen wohl kaum zu übertreffen. In allen acht Duellen stehen die Konkurrenten maximal zwei Tabellenplätze voneinander entfernt. Im Detail: Sowohl der TSV Oerlinghausen als Sechster, als auch der FC Augustdorf als Tabellensiebter, treffen in ihren Spielen auf ihre Tabellennachbarn (SV Avenwedde, 5.) und TuS 08 Senne (8.). Aber auch in den anderen sechs Partien geht es ähnlich kuschelig zu: Tabellenführer TuS Dornberg empfängt den drittplatzierten FSC Rheda, der zweitplatzierte FC Türk Sport Bielefeld fährt zum Vierten nach Schloß Holte. Weiter geht es mit den Spielen des SC Hicret Bielefeld (9.) gegen den SC Bielefeld 04/26 (11.), sowie des VfR Wellensiek (10.) gegen den SC Wiedenbrück II (23.). Und auch im Tabellenkeller gibt es ausschließlich direkte Duelle. Türkgücü Gütersloh (15.) empfängt Schwarz-Weiß Sende (13.) und der Gütersloher TV (14.) trifft auf Schlusslicht TuS Friedrichsdorf.

 

TSV Oerlinghausen vs. SV Avenwedde

Bereits am Freitag geht es für den TSV Oerlinghausen ins letzte Heimspiel des Jahres 2019. Zu Gast ist Tabellennachbar Avenwedde. Einen kurzen Blick zurück wagt Milko Micanovic noch, spricht von einer „guten Hinrunde“ und einer „super Leistung“ der jungen TSV-Mannschaft. Die konnte das Hinspiel in Avenwedde knapp mit 1:0 für sich entscheiden und schaffte so einen tollen Start in die Saison. Micanovic erinnert sich: „Das haben wir mit Mann und Maus gut über die Zeit gebracht.“ Doch der Co-Trainer weiß: „Das wird diesmal ganz anders.“ Denn der SVA hat sich nach mäßigen Saisonstart gefangen und gehört wieder zu den Spitzenteams der Liga. Einen Favoriten kann Micanovic in diesem Spiel nicht ausmachen: „Beide Teams sind spielerisch und auch körperlich auf Augenhöhe. Avenwedde kommt über die individuelle Stärke, wie über unsere Kompaktheit.“ Der TSV-Co-Trainer erwartet ein „unterhaltsames“ Spiel, in dem „die jungen Wilden“ vom TSV Oerlinghausen im letzten Heimspiel des Jahres den Dreier einheimsen wollen.

 

SVA-Coach Jakob Bulut bedankt sich zunächst beim TSV Oerlinghausen für die Spielverlegung. „Hintergrund ist, dass ich am Sonntag eine Taufe von der Familie aus habe und so nicht da sein könnte. Und auf Samstag haben wir im Nachhinein unsere Weihnachtsfeier gelegt, was sich jetzt ganz gut trifft und somit ist das erstmal eine Runde Sache“, so Bulut. Was den TSV Oerlinghausen angeht, „spricht die Tabelle für sich“, findet der Coach, der ausführt: „Sie haben 24 Punkte geholt, haben eine sehr stabile Mannschaft, auch, was die Punkteeinsammlung angeht.“ Im Vergleich zum Hinspiel erwartet Bulut diesmal eine „deutlich stärkere Mannschaft, weil viele gefehlt haben, das wissen wir.“ Am Freitagabend will der SVA nach Oerlinghausen fahren und einen „guten Einstieg in die Rückrunde“ bejubeln. „Es geht wieder bei 0 los und wir müssen und wir werden Gas geben, um uns für den Aufwand zu belohnen, weil wir nichts geschenkt bekommen. Das geht aber gegen jeden Gegner so.“ Und gerade gegen den TSV, die mit Miron Tadic einen Trainer haben, der „genau weiß, wie er seine Mannschaft taktisch einstellt.“ Er hofft, dass sich seine Mannschaft das „Momentum erzwingen“ und „mehr Einsatz“ zeigt. Zudem erwartet er, „dass wir unser bestes Spiel zeigen werden“ und wünscht sich „einen guten Ausgang“ für seine Truppe. In Sachen Personal sieht es allerdings „nicht so gut“ aus. Linos Ebert wird wegen anhaltender Knieprobleme nicht spielen können, Luis Garcia Marquez muss wegen Leistenproblemen passen. Der Einsatz von Mert Bozkurt steht wegen einer Erkältung ebenfalls auf der Kippe. „Ein paar andere fallen noch länger aus. Aber das darf keine Ausrede sein. Wir wollen jetzt Gas gehen und alles Mögliche tun, damit wir die drei Punkte einheimsen können“, so Jakob Bulut.

 

Um 19.00 Uhr geht es heute Abend los. Schiedsrichter ist Christian Danne aus dem Kreis Paderborn.

 

TuS 08 Senne vs. FC Augustdorf

Der TuS 08 Senne ist das Team der Stunde in der Bezirksliga 2. Nachdem man zu Saisonbeginn noch ordentlich Lehrgeld zahlte und die erste fünf Spiele verlor, ist man seitdem ungeschlagen. Sechs Siege und vier Unentschieden holte der Aufsteiger aus den folgenden zehn Hinrunden-Spielen, reiht sich damit zur Saisonhalbzeit auf einem starken achten Tabellenplatz ein. „Wir versuchen, unseren Lauf mitzunehmen“, meint Coach Mike Wahsner vor dem Rückrundenstart gegen den FCA, gegen den man das Hinspiel mit 1:3 verlor. „Wir kennen Augustdorf und ihre körperliche, aggressive Spielweise“, so Wahsner. Im Gegenzug kennt aber „Augustdorf unsere neue Spielphilosophie noch nicht“, weshalb Wahsner die Vorteile eher auf Seiten seiner Truppe sieht. Auch die „Platzverhältnisse werden entscheidend sein“, so der Coach, der „ein Spiel auf Augenhöhe“ erwartet.

 

Die Erwartungen von Matthias Heymann gehen in eine ähnliche Richtung, er rechnet mit einem „schweren Spiel in Senne. Sie haben aktuell einen Lauf.“ Aber auch die Sandhasen sind „jederzeit in der Lage, jedes Team der Liga zu schlagen.“ Allerdings muss dafür „natürlich alles passen.“ Aus den letzten beiden Spielen des Jahres will der FCA „mindestens drei Punkte“ holen. Damit würde man vermutlich in der oberen Tabellenhälfte überwintern. In Senne muss Heymann auf „einige Jungs“ verzichten, die aus unterschiedlichsten Gründen ausfallen werden. „Aber wir bekommen eine gute Truppe auf den Platz und fahren selbstbewusst nach Senne“, so der Coach.

 

In der bpi-Arena am Waldbad in Senne geht es am Sonntag ab 14.30 Uhr zur Sache. Andre Pulter aus Minden leitet die Begegnung.

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