Connect with us

Regionalliga West

TSV Alemannia Aachen – „In den direkten Duellen besser abschneiden“

Früher waren beide Traditionsvereine in der Bundesliga unterwegs. Nun geht es eben drei Spielklassen tiefer zur Sache. NRW-Kick schaut mal drauf.

 

Die Alemannia startet mit einem Heimspiel gegen Wuppertal in die Rückrunde

 

 

Nach einem Heimsieg zum Ende der Hinrunde startet die Alemannia nur eine Woche später mit einem weiteren Spiel vor heimischer Kulisse in die Rückrunde der Regionalliga West. Zu Gast an der Krefelder Straße ist am Samstag, 7. Dezember 2019, der abstiegsbedrohte Wuppertaler SV. Anstoß zu diesem Traditionsduell ist um 14.00 Uhr.

„Ziel ist es, in den direkten Duellen besser abzuschneiden und mehr Punkte zu holen als in der Hinrunde“, gibt Fuat Kilic die Marschroute für die zweite Halbserie vor. Die erste Gelegenheit, in diesem Vergleich etwas gutzumachen, bietet der kommende Gegner. Die Erinnerungen an das Hinspiel Ende Juli sind noch frisch. „Wir hatten uns sehr viel vorgenommen und mussten den Platz trotz klarer Überlegenheit als Verlierer verlassen“, blickt Aachens Trainer auf die „brutale Niederlage“ zurück. „Jetzt wollen wir es zuhause besser machen und eine höhere Effektivität an den Tag legen“. Dabei fehlen werden den Alemannen neben den Langzeitverletzten David Bors und Nikolai Rehnen aller Voraussicht nach auch der erkrankte Manuel Glowacz sowie Robin Garnier, den unverändert Adduktorenprobleme plagen.

Der Gast aus Wuppertal startete mit drei Siegen furios in die Saison, konnte danach aber nunmehr 14 Spiele nicht mehr gewinnen. Als Tabellenfünfzehnter stecken die Bergischen zum Jahreswechsel daher mitten im Abstiegskampf. „Es ist sicher keine einfache Situation, wenn man Woche für Woche auf den Befreiungsschlag hinarbeitet“, sagt Fuat Kilic, der die Wuppertaler in dieser Saison mehrfach persönlich unter die Lupe nehmen konnte.  „Die werden weiterhin alles reinwerfen, um so schnell wie möglich da unten rauskommen. Darauf müssen wir vorbereitet sein.“ Unter der Regie des neuen Trainers Alexander Voigt erreichte der WSV in den letzten sechs Spielen immerhin drei Unentschieden und unterlag nach großem Kampf gegen Rot-Weiss Essen in letzter Sekunde ebenso knapp wie unglücklich mit 1:2.

Zum Aufeinandertreffen der beiden früheren Bundesligisten werden am Samstag über 5.000 Zuschauer auf dem Tivoli erwartet. Bis Freitagmorgen wurden knapp 4.000 Tickets im Vorverkauf abgesetzt. Dominik Jolk aus Bergisch Gladbach fungiert bei der Partie des 20. Spieltags als Unparteiischer. Er wird durch die Kollegen Sven Landgraf und Ivan Mrkalj an den Seitenlinien unterstützt. 51-mal trafen die Alemannia und der Wuppertaler SV in der Liga zuvor aufeinander. Gelistet sind bislang 24 Aachener Erfolge, 12 Unentschieden und 15 Siege für den WSV.

More in Regionalliga West

%d Bloggern gefällt das: