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Kreisliga A Lemgo

TSV Oerlinghausen II – Rüter sieht „deutliche Schritte nach vorne“

Der TSV Oerlinghausen II hat unter Jan Rüter die beste Hinrunde seit der Rückkehr in die A-Liga gespielt, dennoch sieht der Coach noch Luft nach oben.

 

Rüter: „Wollen uns weiterentwickeln“

Kreisliga A Lemgo (ab). Eine „gute Halbserie“ hat der TSV Oerlinghausen II hingelegt, die beste seit dem Aufstieg 2016. Daran hat sicher auch Coach Jan Rüter seinen Anteil, der die Truppe im Sommer übernahm, und vor allem spielerisch weiterentwickelt hat. Doch die junge Mannschaft hat noch zu viele Ausreißer nach unten, ließ sich von einigen Gegner geradezu abschießen. Lehrgeld für eine Mannschaft, die noch viel Potenzial besitzt.

 

„Vor allem gegen die Mannschaften, die in der Tabelle unter uns stehen, sahen wir teilweise sehr gut aus und haben gerade im spielerischen Bereich deutliche Schritte nach vorne gemacht“, sieht Jan Rüter eine positive Entwicklung seiner Mannschaft. Aber:

Jan Rüter

„In den Spielen gegen die Top-Teams der Liga haben wir leider viel zu selten unser Potenzial ausschöpfen können und teilweise hohe Niederlagen einstecken müssen.“ Das lag dem Coach zufolge vor allem daran, dass sich die Bergstädter zu schnell ihrem Schicksal ergeben haben, „obwohl wir in den meisten Spielen über eine gewisse Distanz gut mitgehalten haben. Meist haben uns große individuelle Fehler in den Spielen auf die Verliererstraße gebracht.“ Das gilt es zu verbessern. „Wir dürfen uns nicht so abschlachten lassen in solchen Spielen.“ Die Zielsetzung für das zweite Halbjahr ist daher auch relativ simpel: „Wir wollen uns in allen Bereichen weiterentwickeln und besser werden. Dafür gilt es, weiter konzentriert zu arbeiten und sich auch Fehler einzugestehen und versuchen, es das nächste Mal besser zu machen.“ Zudem muss „grundsätzlich auch in der Rückserie das Ziel sein, mindestens 20 Punkte zu holen.“ Sechs sind es bereits nach den ersten drei Spielen, die in diesem Jahr bereits stattgefunden haben. „Damit ist der Grundstein für dieses Ziel gelegt“, so Rüter.

 

Neuzugänge und Rückkehrer

Um das Ziel zu erreichen, wird es am Kader auch die ein oder andere Veränderung geben.

Dimitrios Grivas

Sahin Bas zieht es studienbedingt für ein Semester nach Istanbul, Pascal Böhlmann scheidet aus beruflichen Gründen vorerst aus und Dimitrios Grivas, der seit Mitte der Serie schon fest zum Personal der ersten Mannschaft gehört, wird auch weiterhin für die Bezirksliga-Truppe auflaufen. Neu dazu kommt Maik Dück, der im Januar nach zwei Jahren in Australien nach Deutschland zurückkehrt, und in der A-Jugend des TSV bereits unter Rüter gespielt hat. Mit Kevin Heemskerk, der im Sommer erst gewechselt war, und Hamez Avdija nehmen zwei Spieler den ganz kurzen Weg aus Lipperreihe zum TSV und geben den Bergstädtern „weitere Qualität.“ Wie Neuzugänge sind auch Henry Diekmann und Vincent Oberdieck zu bewerten, wie Rüter erklärt: „Henry hat in der Hinserie wenig spielen können, weil er beruflich ein halbes Jahr in Kaiserslautern beschäftigt war und immer nur dann zu uns gekommen ist, wenn Not am Mann war. Und Vincent kämpft seit knapp einem Jahr mit Knie-Problemen, will aber im neuen Jahr wieder angreifen.“

 

Qualität im Kader „nach oben geschraubt“

Mit allen Neuzugängen konnte die Qualität im Kader „nochmal nach oben geschraubt“ werden, zudem ist der TSV Oerlinghausen II mit den zusätzlichen Alternativen „breiter aufgestellt für die Rückrunde. Es gilt jetzt, alle schnell zu integrieren und den Konkurrenzkampf ein bisschen anzufeuern“, so Rüter. Bereits Mitte Januar stehen für den TSV die ersten Testspiele an. Der VfB Schloß Holte II ist dann der erste Gegner. Es folgen Tests gegen den RSV Hörste (A Detmold), beim TuS Asemissen II (B2 Lemgo), beim BSV Müssen (B Detmold), gegen die SG Kachtenhausen/Helpup (B Detmold), gegen den SC Verl III (A Gütersloh) und gegen den SC Blau-Weiß Ostenland (A1 Paderborn). Pflichtspielauftakt ist am 8. März mit dem Gastspiel beim SV Werl-Aspe.

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