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Kreisliga B1 Lemgo

RSV Barntrup II – Schäfers Jungs müssen sich quälen lassen

Der RSV Barntrup II trägt den inoffiziellen Titel „beste zweite Mannschaft der Liga“, dahinter steckt aber jede Menge Arbeit, wie Coach Martin Schäfer erklärt.

 

Schäfer sieht „eine permanente Weiterentwicklung“

Kreisliga B1 Lemgo (ab). Der RSV Barntrup II präsentiert sich bisher von einer sehr guten Seite, hat nur in ganz wenigen Spielen schlecht ausgesehen, wenn überhaupt in einem. Vor der Saison gab es sogar Stimmen, die den RSV im Dunstkreis der Aufstiegsanwärter gesehen haben. Ganz so hoch geht es nicht die Schäfer-Jungs, dennoch sind Fortschritte zu erkennen, wie der Coach meint.

 

Denn bisher ist es „sehr gut gelaufen“, wie Schäfer angesichts von neun Siegen, einem Unentschieden und vier Niederlagen meint. 28 Punkte aus 14 Spielen bedeuten einen Schnitt von zwei Punkten pro Spiel. „Das ist für uns gut bis sehr gut“, findet Schäfer. Die Niederlagen kassierte der RSV ausschließlich gegen Teams, die in der Tabelle besser platziert sind. Und, abgesehen vom 2:4 am ersten Spieltag gegen Lüdenhausen/Talle/Westorf, auch alle auswärts. Auf eigenem Geläuf im Waldstadion hat man alle anderen sieben Partien für sich entscheiden können. Bei den vier Niederlagen hat Schäfer sein Team „nicht chancenlos“ gesehen. „Mit Glück hätten wir den ein oder anderen Punkt holen können.“ Doch auch so erkennt der Coach „eine permanente Weiterentwicklung“ und lobt das Team um sich herum. Damit meint er Athletikcoach Michael Müller und Betreuer Florian Seidel. „Auch das Verhältnis mit Daniel Barbarito ist hervorragend. Wir tauschen uns immer aus und sind auf dem richtigen Weg, eine Einheit zu werden.“

 

Schäfer erfreut: „Mannschaft kann mehrere Systeme spielen“

Was Martin Schäfer ganz besonders freut ist die Tatsache, dass seine Mannschaft mittlerweile „mehrere Systeme spielen“ kann. Der Coach kann „während des Spiels umstellen“ und die Mannschaft setzt es in der Regel sofort gut um. Zudem herrscht im Kader eine „gesunde Mischung aus Jung und Alt. Es hat sich eine gewisse Hierarchie aufgebaut, die anfangs nicht da war.“ Der Heimvorteil auf dem Kunstrasen wurde bereits genannt, doch der RSV Barntrup II fängt „langsam an, auch auf normalem Rasen zurechtzukommen. Auch da sind wir auf dem richtigen Weg.“ Die Disziplin im Kader ist gut, es gibt gute Diskussionen mit dem Trainerteam. Also ist doch alles bestens in Barntrup? Nicht so ganz, findet zumindest Schäfer: „Es ist nicht alles Gold, was glänzt.“ Besonders die letzten drei Wochen vor der Winterpause ärgern Schäfer: „Ich musste das Training mehrmals absagen. Der Kader hat sich ausgeruht und spekuliert, dass wir sowieso nicht mehr spielen.“ Letzten Endes kam es auch so, aber „das wird die Mannschaft merken, wenn wir wieder neu anfangen.“

 

RSV will „den nächsten Schritt machen“

So prophezeit der Coach seiner Truppe, dass die „Kondition weniger sein“ wird. „Daran werden wir arbeiten und die Mannschaft muss voll anziehen.“ Und dann warnt Schäfer seiner Mannschaft: „Wenn der ein oder andere nicht bereit ist, das mitmachen zu wollen, dann gibt es Mittel und Wege, andere Spieler mit einzubauen, sei es aus der dritten Mannschaft oder es gibt noch eine andere Möglichkeit, die ich aber jetzt nicht nennen möchte.“ Im neuen Jahr will der Coach mit seiner Mannschaft „den nächsten Schritt machen“, die Truppe „weiter entwickeln“ und „das fortsetzen, was wir 2019 kontinuierlich schon entwickelt haben.“ Schließlich hat der RSV Barntrup II ein Ziel, welches Schäfer hier nicht verraten möchte: „Die Mannschaft kennt das Ziel. Es ist schwer zu erreichen. Wenn wir das schaffen, wäre das ein mega Ergebnis. Und wenn nicht, werden wir die Gründe nach der Saison erläutern.“ Die angesprochene und erhoffte Weiterentwicklung kann der RSV Barntrup II nur erreichen, „wenn alle zusammenhalten und an einem Strang ziehen. Und wenn sich die Mannschaft auch quälen lässt, wird sie Erfolg haben.“

 

„Wir müssen kaltschnäuziger werden“

Kurzum: „Mit dem Verlauf bisher bin ich zufrieden.“ Schäfer hat „sehr schöne Spiele“ gesehen, erinnert zum Beispiel an das Spiel gegen Extertal/La/Si: „Das stand auf Messers Schneide, wir haben einfach das Tor nicht geschossen.“ Ähnlich lief gegen Don/Voß, als ein Sonntagsschuss das Spiel zu Ungunsten des RSV entschied. „Wir müssen kaltschnäuziger werden“, fordert der Coach. Das einzige Spiel, wo Schäfer seine Mannschaft „chancenlos, wenn auch nicht richtig“, gesehen hat, war das Spiel in Kirchheide, welches aber auch „ein tolles Fußballspiel“ gewesen ist. „Da haben wir uns richtig gegengestellt.“

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