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Kreisliga A Detmold

SG Brakelsiek/Wöbbel – Weskamp: „Bei uns dreht keiner am Rad“

Im zweiten Jahr A-Liga steckt die SG mitten im Abstiegskampf. Kein sonderlich großes Problem, schließlich wurde der einkalkuliert, wie Falk Weskamp meint.

 

Weskamp: „Waren in ersten Spielen nicht konkurrenzfähig“

Kreisliga A Detmold (ab). Einen ersten, kleinen Teilerfolg hat die SG Brakelsiek/Wöbbel am letzten Spieltag des Jahres mit dem 3:1 bei Türkgücü Detmold erreicht: Man überwintert nicht als Tabellenletzter und geht mit einem Zwei-Punkte-Vorsprung auf den FSV Pivitsheide in die Pause. Zur Rückrunde kann Coach Falk Weskamp auch wieder mit dem kompletten Kader rechnen. Das war im ersten Halbjahr der Saison nicht immer so.

 

In Sachen Punktausbeute ist die erste Halbserie „nicht gut gelaufen“, meint Falk Weskamp. Der Grund liegt auf der Hand: „In den ersten Spielen hatten wir sieben, acht, neun verletzungsbedingte Ausfälle. Da hat man auch an den Ergebnissen gesehen, dass wir nicht konkurrenzfähig waren.“ Zudem hatte man in einigen Spielen auch einfach nur Pech: „Schlangen können wir mit etwas Glück einen Punkt abnehmen, aber so verliert man das Spiel mit 2:3. Aber so ist das, wenn die Breite im Kader fehlt.“

Falk Weskamp

Sieben Niederlagen reihte die SG in ihrem zweiten Jahr in der obersten Detmolder Spielklasse zu Saisonbeginn aneinander. Das 1:1 gegen den SuS Pivitsheide am achten Spieltag war ein erster Achtungserfolg. Allen Beteiligten war aber von Saisonbeginn an klar, „dass wir das gute erste Jahr nicht wiederholen können. Im zweiten Jahr hatten wir den Überraschungseffekt nicht mehr. Aber das war alles eingeplant. Es ist nicht so, dass wir völlig am Rad drehen, weil wir unten stehen.“ Ohnehin plant man bei der SG zweigleisig: „Immer für die A- und B-Liga. Das haben wir letztes Jahr schon so gemacht.“

 

SG überwintert über dem Strich

So spielt die SG völlig befreit auf: „Bei uns kackt sich keiner in die Hose.“ Zumal man zum Abschluss des Jahres zwei Siege holen konnte. „In Pivitsheide (3:0) haben wir ein gutes Spiel gemacht, gegen Türkgücü (3:1) haben wir ein gutes Spiel gemacht. Wir sind jetzt zwei Punkte vor.“ Zudem hat man den psychologischen Vorteil, nicht als Tabellenletzter in die Winterpause zu gehen. Außerdem hat man gegenüber dem FSV Pivitsheide drei Spiele weniger ausgetragen, zwei davon sind Nachholspiele. Aber: „Die sind gegen Blomberg und TSV Horn. Da darf man nicht damit rechnen, dass man drei oder sechs Punkte holt. Man fährt aber hin und versucht, den Vorsprung zu vergrößern.“ Dennoch droht der Showdown mit dem FSV Pivitsheide am letzten Spieltag der Saison. „Das ist für uns nicht das riesen Problem“, meint Weskamp. Dass es zum direkten Duell um den Klassenerhalt gar nicht erst kommt, wäre dem charismatischen Coach aber ohnehin am liebsten: „Wir wollen in jedem Spiel punkten und wir versuchen alles in Bewegung zu setzen, dass wir nächstes Jahr A-Liga spielen dürfen.“

 

„Kader ist stark genug für A-Liga“

Dafür wird es auch darauf ankommen, dass die Mannschaft „fit und gesund“ ist.

Leon Nikolakoudis

Aber anders als in der Hinrunde scheint die SG mit dem kompletten Kader ins neue Jahr starten zu können. Mit Jonas Mehret hat sich kurz vorm Jahreswechsel auch der letzte angeschlagene Spieler zurückgemeldet. Mit Leon Nikolakoudis, der im Sommer aus der A-Jugend gekommen war, dann aber beruflich in Nürnberg weilte und nun wieder zurückkehrt, wird der Kader nochmal etwas vergrößert werden können. Weskamp ist „ganz froh, dass alle an Bord sind. Der Kader ist meiner Meinung nach stark genug, in der A-Liga zu spielen und einige Mannschaften hinter sich zu lassen.“

 

Keine Transfers – „Brauchen keinen für die Reservebank“

Deshalb verzichtet man im Winter auch auf Transfers: „Wenn du Spieler holst, dann brauchst du Qualität für die erste Elf. Für die Reservebank brauchen wir niemanden zu holen. Wenn, dann musst du dich verstärken und das wird in den Spielklassen langsam schwierig. Ich habe im Herbst schon mit zwei Spielern gesprochen und die erste Frage war, was es bei uns denn gibt. Und da es bei uns kein Geld gibt, sondern nur mal Zuwendungen für die Mannschaftskasse, ist es nicht so einfach, die Leute zu überzeugen. Und bevor ich Unruhe im Kader habe, bleibt es lieber so, wie es ist und alles ist gut.“

 

„Wer nicht mitzieht, steht nicht auf dem Platz“

Als weiteren Punkt, auf den es im Abstiegskampf ankommen wird, spricht Weskamp die Mentalität seiner Jungs an, denn: „Ein Stück weit liegt es auch daran, ob die Jungs den Abstiegskampf annehmen. Manchmal hat man das Gefühl, dass einigen der nötige Ernst und die Bereitschaft fehlen, sich auch bei scheiß Wetter zu quälen. Daran werden wir arbeiten“ meint Weskamp. „Und wer nicht mitziehen will, steht in Heiden um 14.30 Uhr nicht auf dem Platz.“ Am 23. Februar geht es für die SG bei TuRa Heiden wieder los.

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