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Kreisliga C1 Lemgo

TuS Brake III – Verspätete Weihnachtsgeschenke

Für die dritte Mannschaft vom TuS Brake hat es auch mehrere Wochen nach dem heiligen Fest noch eine Bescherung gegeben. Diese fand auf dem Transfermarkt statt.

Neue Ball-Zauberer am Walkenfeld

 

Kreisliga C1 Lemgo (hk). Gleich mehrere neue Spieler laufen in der Rückrunde für den TuS Brake III auffür den Tabellenachten der ersten Lemgoer C-Klasse. Ein Duo verlässt das derzeitige Mittelklasseteam hingegen. Coach Björn Menze stellt voller Genugtuung fest: „Es hat sich einiges personell getan und es werden noch ein paar Veränderungen kommen.“ Die Ansprüche sind durch die Neuen unterdessen klar gestiegen.

 

Dieser Text wird Ihnen präsentiert von:

Von Henning Klefisch

 

 

Erkan Cakmak

Vom abstiegsbedrohten B2-Ligisten Yunus Lemgo feiern der 30-jährige offensive Mittelfeldmann Erkan Cakmak und der 21-jährige Berkay Ersavas die Rückkehr zu ihrem Ex-Verein. Ersavas präferiert das zentrale defensive Mittelfeld als sein liebstes Betätigungsfeld. Beim allseits bekannten Traditionsverein Union Minden hat einst Lukas Brinker gekickt. Der 23-jährige Rückkehrer ist variabel auf den verschiedenen Abwehr- und Mittelfeldpositionen einsetzbar. Ebenfalls primär für die Abwehrarbeit hat Menze Özcan Ergün im Blick, den er als einen „super Verteidiger“ adelt, „den man echt gut gebrauchen kann.“ Nachdem viele Jahre vergeblich poussiert wurde, ist der ehemalige TBV Lemgo-Spieler und Neffe vom allseits bekannten Tayfun Ergün nun dem Verlockungs-Ruf erlegen.
Noch im Teenager-Status befindet sich der genannte erst 18-jährige Tayfun Ergün, der auf den zentralen Mittelfeldpositionen, als Achter oder Zehner, aber auch im Sturm eingesetzt wird. Ebenfalls in der Abteilung Attacke fühlt sich der Ex-St. Paulianer Ali Mohammed am besten aufgehoben. Den 25-Jährigen charakterisiert sein Coach als einen „Stürmer der Extraklasse.“ Bereits 33 Jahre alt und als Fangkünstler zwischen den Pfosten bekannt ist Hüter Ahmet Güler. „Früher im Feld war er eine Granate und im Tor ein Sahnestück“, glänzen die Augen von Menze, wenn er dies sagt. Als einen „typischen Mittelfeldmann“ bezeichnet er den 24-jährigen Orcun Copur, den es aus Freiburg im Breisgau Richtung Weser-Renaissance-Wasser-Schloss zieht. Er ist der Bruder von Yunus-Kicker Ozan Copur. Aus der Jugend kommen die „fantastischen Drei“ – Artur König, Julian Kunze und Leon Winter – hoch.

 

Menze hofft, „die Liga ein bisschen aufzumischen“

 

Joseph-Light Yakpo

Auf der Exodusseite tut sich allerdings auch noch etwas. „Unser schwarzer Panther“ Joseph Light Yakpo zieht es jobmäßig nach Bielefeld, weshalb er den TuS Brake III notgedrungen verlassen muss. Michael Rademachers verkörpert einen weiteren Abgang bei der Drittvertretung vom TuS Brake. Er ist in das Jungunternehmertum eingestiegen, kehrt zurück in die heimatlichen Gefilde nach Mönchengladbach, um dort beruflich voll durchzustarten. „Auf diesem Wege alles Gute“, so sein Ex-Coach via Lippe-Kick. Dennoch ist er mit dem derzeitigen Team hochzufrieden, was er auch deutlich verbalisiert: „In der Rückrunde forme ich mir ein starkes Team zusammen und dann werden wir die Liga, hoffe ich, in der Rückrunde ein bisschen aufmischen.“ Denn: „Das sind alles sehr gute Leute, die den Kader in Zukunft nur verstärken. Sie können alle sehr, sehr gut mit dem Ball umgehen.“ Es muss eine Steigerung her. Das solle klar sein, denn bisher ist die wahre Leistungsfähigkeit der Walkenfeld-Kicker nur schemenhaft erkennbar gewesen. Wenig angetan ist Björn Menze (Bild rechts) von der mittelmäßigen Hinserie mit zwölf Punkten aus zwölf Partien und dem unspektakulären achten Rang von zwölf Teams im Gesamt-Klassement. „Mal schauen, wie die Rückrunde läuft. Es kann nur besser laufen“, sollte dies mit den hoffnungsvollen Neuzugängen auch möglich sein.

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