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Kreisliga A Detmold

RSV Hörste – Alles unter Kontrolle

Den Klassenerhalt hält der RSV Hörste in den eigenen Händen. Trotzdem möchte Coach Ralf Ackmann nicht zu früh den Erfolgs-Sekt schlürfen.

Alles im Lot bei den Schwarz-Weißen

Kreisliga A Detmold (hk). Hervorragend im Detmolder Kreis-Oberhaus zurechtgefunden hat sich der RSV Hörste, der sich ein kleines Polster auf die Abstiegsränge erspielt hat. Da Rischenau vor dem Saisonstart relativ spontan im Verbund mit Kollerbeck in den Höxteraner Fußball gehopst ist, hat sich die Anzahl der Teams auf 15 verringert. Damit gibt es automatisch zunächst auch nur einen Absteiger. Hier scheint sich diesbezüglich ein Zweikampf zwischen der SG Brakelsiek/Wöbbel und der FSV Pivitsheide zu entwickeln, die jeweils noch einstellig unterwegs sind. Immerhin schon 14 Punkte hat der RSV Hörste gesammelt, der mit dieser Ausbeute neun Zähler Bonus auf einen Abstiegsrang aufweist. Ackmann möchte mit seinem Team nicht einen Deut nachlassen, appelliert vor allem: „Du musst immer fokussiert sein und darfst dich nicht auf dem ausruhen, was du erreicht hast.“

 

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Von Henning Klefisch

 

Im Abstiegskampf ist es vor allem belangvoll, dass gegen die unmittelbare Konkurrenz im Tabellenkeller nicht die volle Punktzahl abgegeben wird. Gegen die FSV Pivitsheide teilte man sich beim 3:3 die Ausbeute, gegen die SG Brakelsiek/Wöbbel wurde sogar mit 2:1 triumphiert. Noch besser lief es beim Tabellen-Nachbarn Post TSV Detmold II, der mit 5:1 aus der Werre-Arena gefegt wurde. Für Ackmann steht zuvorderst fest, dass selbst die Hausaufgaben pflichtgemäß erledigt werden müssen, können andere Spiele naturgemäß nicht beeinflusst werden. Dennoch zeigt er sich „überrascht“ davon, dass die beiden Letztplatzierten eher schüchtern bei der Punktepirsch waren. Abschreiben möchte er die beiden ins Hintertreffen geratenen Truppen allerdings nicht: „Die können auch mal eine Serie hinlegen und schon bist du wieder im Rennen!“

 

Mehr Defensiv-Stärke bitteschön

Was Ackmann im Detail möchte, das beherzigen seine Schützlinge durchaus, aber die Gegentorflut ist ihm ein Dorn im Auge. 51 Gegentreffer in 15 Partien bedeuten 3,4 Einschläge pro Match. Eindeutig zu viel. Mit 24 Toren haben die angriffslustigen Hörster allerdings auch schon 1,6 Tore pro Begegnung markiert, was einen relativ ordentlichen Wert bedeutet. Mehr Sicherheit in der eigenen Verteidigung zu haben, ist ein Element, das in der Wintervorbereitung eine hohe Bedeutung besitzt. Ackmann fügt hinzu: „Außerdem war die Kontinuität im Kader nicht optimal, wir haben kein Spiel hintereinander mit der gleichen Startformation gespielt und ich habe 26 Spieler eingesetzt – das ist eindeutig zu viel.“ Sich einzuspielen, das war folglich mehr Wunsch als Realität. „Wenn wir diese Punkte verbessern können und jeder für sich nochmal selbstständig einen Schritt nach vorne macht, bin ich davon überzeugt, dass wir auch nächstes Jahr in der Kreisliga A spielen.“ Was klar ist: Es müsste schon ziemlich viel falsch laufen, wenn der Rasensportverein nächstes Jahr nur noch im Unterhaus kicken sollte, denn die Basis für den Klassenerhalt ist in der anständigen Vorrunde bereits gelegt worden.

 

„Was man hat, das hat man“

Im Personalsektor hat sich der RSV Hörste in dieser Transferperiode sehr stark zurückgehalten. Bedeutet: Kein einziger Neuer wurde verpflichtet. Ein Beinbruch ist dies beileibe nicht, denn vor der Saison waren die Schwarz-Weißen bereits fleißig bei der Spieler-Akquise unterwegs, haben sich zielgerichtet bedient. Es galt als wenig lieb geschätzte Tradition, dass Hörste stets die Mannschaft gewesen ist, die mit am wenigsten Partien zur Winterpause bestritten hat. So manche englische Woche mit drei Spielen in sieben Tagen war die semibeliebte Konsequenz. Die Situation stellt sich in diesem Jahr gänzlich anders dar, denn 15 Partien sind schon angeschrieben. Ein Grund hierfür liegt nahe. Der neue Kunstrasenplatz im Nachbarort Müssen hat in schwierigen Zeiten ausgeholfen, auch beim Training. Ackmann gefällt das, sagt er doch im Lippe-Kick-Gespräch dazu: „Das ist natürlich nicht die schlechteste Option, obwohl man ja auf dem eigenen Platz doch noch lieber spielt und trainiert.“ Ganz im lippischen Stil beurteilt Ackmann die Anzahl der bisher absolvierten Partien: „Aber von den Spielen her bin ich immer der Meinung: Was man hat, das hat man. Unter der Woche ist es ja bei den meisten durch Schichtarbeit eher schlecht als recht“, stellen diese personellen Unwägbarkeiten ein erhebliches Risiko dar. Grundsätzlich gilt in dieser stark besetzten Detmolder A-Liga, die Ralf Ackmann zum ersten Mal als Trainer kennenlernt: „Du darfst dir nur wenige Fehler erlauben, denn die werden meistens sofort bestraft“, wie in 51 Fällen beim RSV Hörste.

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