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Hallenfussball

Sportpark-Lippe-Cup – Starkes Aufgebot in Detmold

Der Hakedahler SV richtet bereits zum achten Mal den Sportpark-Lippe-Cup aus. Ab 11.00 Uhr rollt der Ball in der Halle des Dietrich-Bonhoeffer-Berufskollegs.

 

Jöstingmeier: „Von der Besetzung her mit das beste Turnier im lippischen Raum“

Sportpark-Lippe-Cup (ab). Der Hakedahler SV hat erneut ein illustres Feld eingeladen und wird auch diesmal als toller Gastgeber fungieren. Da sind sich die Beteiligten sicher. Mit dem FC Nieheim und der U21 des SC Verl sind sogar zwei Landesligisten dabei, mit dem FC Augustdorf, dem TSV Oerlinghausen, dem Post TSV Detmold und der SG Hiddesen/Heidenoldendorf treten vier Bezirksliga-Mannschaften an. Die SG schickt jedoch eine verjüngte Mannschaft, um die sich Jörg Jöstingmeier kümmern wird. Der Blomberger SV und der SV Diestelbruch/Mosebeck sind in der Detmolder A-Liga zu Hause, der TBV Lemgo gehört der Spitzengruppe der Kreisliga A Lemgo an und der Hakedahler SV ist als Gastgeber der einzige B-Ligist und eröffnet um 11.00 Uhr das Turnier gegen den Blomberger SV.

 

Wird ihnen präsentiert von:

 

 

Gruppe 1

FC Nieheim

FC Augustdorf

Blomberger SV

TSV Oerlinghausen

Hakedahler SV

 

FCN-Coach Ufuk Basdas feiert seine Premiere beim Sportpark-Lippe-Cup: „Ich bin das erste Mal dabei, weiß aber nicht, ob Nieheim früher schonmal dabei war. Für mich ist es der erste Cup in Lippe.“ Er findet: „Von den Mannschaften her ist es ein gut besetztes Turnier“ und für seine Mannschaft eine „gute Abwechslung unter Wettkampfbedingungen.“ Wichtig ist für ihn, dass sich „keiner verletzt.“ Eine spezielle Vorbereitung auf das Hallenturnier gab es nicht, die auf Rückrunde „läuft gut“, wie Basdas verrät. Der fünftplatzierte der Landesliga Westfalen Staffel 1 ist am gleichen Tag noch bei einem Hallenturnier in Warburg vertreten, weshalb Basdas „die Mannschaft aufteilen“ wird. Er selbst ist bei der Truppe in Warburg, die mit Enrico Jaeger, Hendrik Müller, Nico Günther, Pascal Otte, Lars Thorenmeier, Vincenzo Cesa, Tobias Puhl, Jonathan Kros und James Ndubueze besetzt sein wird. In Detmold wird die Mannschaft von Co-Trainer Andre Schnatmann betreut. Der FCN will „die Gruppenphase überstehen und dann schauen, was möglich ist.“

 

Nach dem Artesia-Cup am Samstag nimmt der FC Augustdorf auch am Sportpark-Lippe-Cup am Sonntag teil. „Ein sehr schönes Turnier, zu dem wir jedes Jahr gerne reisen. Daher nehmen wir dieses Jahr auch trotz unserer eigenen parallel verlaufenden Turniere teil“, erläutert Matthias Heymann und lobt: „Die Veranstaltung ist von Nuri immer perfekt durchorganisiert.“ Ein weiterer Reiz: „Man trifft hier immer wieder auf Mannschaften anderer Kreise.“ Vom Papier her sind laut Heymann „sicherlich Nieheim und Verl erst einmal als Favoriten auszumachen. Das Turnier ist aber so stark besetzt, dass viele Mannschaften fürs Finale in Frage kommen.“ Die Sandhasen wollen, ähnlich wie Nieheim, „die Gruppenphase überstehen und dann schauen, was möglich ist.“

 

Der Blomberger SV hatte für die gesamte Hallenserie weder „Vorbereitung noch Hallenzeiten. Im Ergebnis sieht es daher auch ziemlich mau aus“, so Mike Winkler. Bereits nach der Vorrunde war beim LZ-Cup Schluss. Den Sportpark-Lippe-Cup bewertet der Coach als „stark besetzt, mit Augustdorf sogar mit dem LZ-Cup Sieger in unserer Gruppe, Nieheim und Oerlinghausen dazu, da bleibt für Hakedahl und uns die Außenseiterrolle.“ Aber „trotz dieser bisher mageren Vorstellungen wollen wir ein gutes Turnier spielen.“ Mit welchem Kader der BSV antritt, steht aber noch nicht final fest, da auch die Wintervorbereitung gestartet ist und einige Spieler noch verletzt oder im Urlaub sind, so werden unter anderem Thomas Stirz, Timur Uzunlar, Jakup Zejglic, Tobias Rupnow und womöglich auch Alex Felker fehlen. Die Favoritenrolle ist „schwer zu beurteilen“, findet Winkler. „Augustdorf, Post, Lemgo, Nieheim. Aber letztlich werden wohl auch die Tagesform und der Kader bei diesem Turnier entscheidend sein.“

 

Gleich doppelt ist auch der TSV Oerlinghausen gefordert, der zunächst am Samstag seinen Titel beim Artesia-Cup verteidigen will und sich Tags darauf auch beim Sport-Lippe-Cup „anständig präsentieren“ will, wie Milko Micanovic meint. „Das Turnier ist sehr gut besetzt“, findet der Co-Trainer. Im Gegensatz zum TSV selbst: „Wir kriegen gerade so eine Mannschaft zusammen.“

 

Der gastgebende Hakedahler SV ist als einziger B-Ligist sicher der Außenseiter im eigenen Turnier. Turnierleiter Nuri Kurt freut sich auf ein „sehr starkes Teilnehmerfeld“ und macht den Fans Lust auf den Budenzauber: „Es wird wieder leckere orientalische Küche geboten. Das Catering-Team um Stephanie Sandmann herum wird wieder für das leibliche Wohl sorgen.“ Für die Moderation sind Hasan Kurt, Niyasi Kurt, Hüseyin Igrek, Jarrit Karaus und natürlich Nuri Kurt selbst sorgen. Zu gewinnen gibt es auch etwas, es gibt nämlich wieder eine Tombola, in der es keine Nieten gibt. Ein Los kostet zwei Euro. „Es werden ca. 500 Lose im Topf sein und jedes Los gewinnt. Das Team um Ziver Kurt, Thomas Gassenmeier und Nadir Ousman leistet tolle Arbeit und machen die Tombola unvergesslich“, freut sich das Hakedahler Urgestein. Hauptpreise: Das aktuelle iPhone XR, ein BVB-Fan-Paket, ein Trikot von Arminia Bielefeld, zwei Sitzplatzkarten für ein Heimspiel von Arminia Bielefeld und eine Ein-Jahres-Mitgliedschaft im Sportpark.“ Und auch für die teilnehmenden Teams lohnt sich der Einsatz: Es werden insgesamt 1.000 € ausgeschüttet. Für den Sieger gibt es 500 €, einen Pokal und den Sportpark-Lippe-Wanderpokal, für Platz zwei gibt es 250 € und einen Pokal, für Rang drei 150 € und einen Pokal und für den vierten Rang immerhin noch 100 €.

 

Gruppe 2

SG Hiddesen/Heidenoldendorf

SC Verl U21

SV Diestelbruch/Mosebeck

Post TSV Detmold

TBV Lemgo

 

Jörg Jöstingmeier ist angetan vom Teilnehmerfeld des Sportpark-Lippe-Cup: „Von der Besetzung, sprich der Mannschaften, eigentlich so mit das beste Turnier im lippischen Raum, oder? Mit den beiden LZ-Cup-Finalisten und zwei Landesliga-Mannschaften ist das Turnier sehr gut besetzt.“ Der Kader der SG wird wie folgt aussehen: „Die neuen Spieler werden etwas mehr zum Einsatz kommen, bzw. die jüngeren Jahrgänge werden dazukommen und dann schauen wir mal, wie es ausgeht.“ Die Jungs jedenfalls „freuen sich schon auf das Turnier. Spielen wollen sie alle, aber man kann ja nur eine begrenzte Stückzahl an Spielern mitnehmen, es bringt ja nichts, wenn der Rest auf der Tribüne sitzt und nicht ins Spiel eingreifen kann“, erklärt der Coach.

 

Die Landesliga-Mannschaft des SC Verl hat bereits vor zwei Jahren an dem Turnier teilgenommen und ist damals in der Vorrunde ausgeschieden. „Das war für uns natürlich nicht zufriedenstellend und wir möchten dieses Jahr erfolgreicher sein als vor zwei Jahren“, erklärt Coach Mirko Leesemann. Er erinnert sich: „Das Turnier in Detmold war damals sehr gut organisiert und unsere junge Mannschaft hat sowieso immer riesig Spaß, in der Halle zu spielen.“ Den Stellenwert des Cups kann Leesemann hingegen nicht einordnen: „Mit dem LZ-Cup haben wir keine Berührungspunkte und ich kann daher auch nicht beurteilen, welche Rolle dieses Turnier im Verhältnis zum LZ-Cup einnimmt.“ Ganz allgemein denkt er aber, dass das Turnier „ganz ordentlich besetzt“ ist und es für ihn und seine Truppe „auch in diesem Jahr nicht einfach“ wird, „die Gruppenphase zu überstehen.“ Mit welchem Kader der aktuelle Vierte der Landesliga Staffel 1 anreisen wird, bleibt abzuwerten, da man sich bereits mitten in der Vorbereitung auf die Rückrunde befindet. „Sollten sich bei dem Testspiel am Samstag in Gütersloh keine Spieler verletzen, werden wir den kompletten Kader zur Verfügung haben und müssen schauen, welche Jungs wir mitnehmen werden“, so Leesemann.

 

Di/Mo-Abwehrmann Patrick Hoffmann hat das Turnier persönlich noch nie mitgespielt, hat allerdings gehört, „dass es ein gut organisiertes Turnier sein soll, welches sicher auch das Teilnehmerfeld zeigt.“ Die Gruppe ist „mit dem Finalisten des LZ-Cups TBV Lemgo, dem Halbfinalisten Post TSV Detmold, der starken SG Hiddesen/Heidenoldendorf und der U21 eines Regionalligisten natürlich ein Brett – allerdings geht es uns bei diesem Turnier um Spaß. Was am Ende dabei rumkommt, wird man sehen.“ Fakt ist: Der SV Diestelbruch/Mosebeck will sich „besser präsentieren als beim Turnier in Barntrup und das vorerst letzte Hallenturnier vor der Vorbereitung nochmal nutzen, um in Schwung zu kommen.“

 

Der in dieser Hallensaison bisher so erfolgsverwöhnte Post TSV Detmold, unter anderem schon mit Siegen beim Classic-Cup in Barntrup oder beim Neujahrs-Cup des TSV Horn, will auch beim Sportpark-Lippe-Cup wieder weit kommen, wird dort wie tags zuvor in Augustdorf mit einer „gemischten Mannschaft“ auflaufen, die sicherlich das Zeug hat, auch in Detmold den Titel zu holen.

 

In dieser Besetzung nimmt der TBV Lemgo erstmals am Sportpark-Lippe-Cup teil, sprich mit diesem Trainerteam um Matthias Wölk und Matthias Olfert. Letzter weiß nur, dass der TBV das Turnier letztes Jahr gewonnen hat. „Und die Jungs haben mir für dieses Wochenende den Pokal versprochen. Hat mit dem LZ-Cup ja nicht ganz geklappt.“ Mit dem Abschneiden dort ist man dennoch „sehr zufrieden. Ziel war die Endrunde und keine verletzten Spieler. Dass wir am Ende Zweiter geworden sind, ist richtig gut. Hört sich zwar komisch an, wenn man sowas nach einer Finalniederlage sagt, aber wir sind sehr zufrieden. Augustdorf hat verdient gewonnen. Sie waren eingespielter und haben ein souveränes Turnier gespielt. Unsere Spieler sollten die Finalrunde genießen und einfach Spaß haben. Und das haben sie“, erklärt Olfert. Außerdem: „Dass es mit Tolga Pulat ein A-Jugendspieler in den Kader für die Endrunde geschafft hat, spricht für unsere gute Jugendarbeit. Die Jugendtrainer leisten sehr gute Arbeit. Er hat einfach seine Chance genutzt.“ Aus dem Grund werden die A-Jugendlichen Tolga Pulat, Daniel Esko und Denis Igic auch in Detmold eine Chance bekommen. Die drei Nachwuchskicker werden ab kommender Woche auch die Wintervorbereitung mit den Senioren bestreiten. „Ein Großteil der Spieler des LZ-Cups darf sich erholen und die Beine hochlegen. Spieler aus dem Restkader werden höchstwahrscheinlich das Team um die A-Jugendlichen komplettieren“, so Olfert weiter. Sein Urteil: „Das Teilnehmerfeld ist prominent besetzt. Einen Teil der Mannschaften kennen wir ja noch aus dem LZ-Cup und dem Neujahrscup. Gespannt bin ich auf die U21 des SC Verl.“ Der Co freut sich einfach „auf ein lockeres Turnier mit Freunden. Am besten ohne jede Verletzung, denn wir sind Rasenfußballer. Das ist unser Fokus.“

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