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Kreisliga B1 Lemgo

SG Kalldorf – Brill geht zum FC Exter

Stephan Brill wird die SG Kalldorf zur neuen Saison in Richtung FC Exter verlassen. Es geht also zurück in die Heimat.

 

Brill will den „schlafenden Riesen“ wecken

Kreisliga B1 Lemgo/Kreisliga B1 Herford (ab). Zur neuen Spielzeit übernimmt der Noch-Kalldorf-Coach den FC Exter und trainiert damit einen Verein direkt vor seiner Haustür. Warum es schließlich der FCE geworfen ist, erläutert Brill bei Lippe-Kick.

 

Wird ihnen präsentiert von:

 

 

Zum einen spricht die Tatsache, dass der FC Exter ein „reiner Fußballverein“ ist, für den Herforder B-Ligisten. „Das macht es um einiges einfacher“, meint Brill. Auch die „super Infrastruktur“ spricht für Exter, der ein sehr gut geführter Verein“ mit einer „starken Jugend darunter“ ist. Drei Senioren-Mannschaften stellen die Blau-Weißen aktuell, haben zudem eine gut funktionierende Alt-Herren-Truppe. „Ein grundsolider Verein, der schon jahrelang von Ur-Exteranern geführt wird“, so Brill. Auch der Reiz, „nach sieben Jahren im Kreis Lemgo wieder in den Kreis Herford zu gehen“, sprach für diesen Wechsel, zumal auch Brills Sohn in der D-Jugend des Vereins spielt. „Das macht auch die Fahrerei etwas einfacher.“ Stephan Brill, der selbst aus Vlotho stammt und dort wohnt, kennt „von 450 Mitgliedern fast 400“, was einen weiteren Reiz darstellt.

 

Neuer Kunstrasen für den FCE

Stephan Brill

Im September dieses Jahres beginnt dann auch der Bau eines Kunstrasenplatzes in Exter. „Ein Kunstrasen ergibt nochmal ganz andere Möglichkeiten.“ Auch der Standort direkt an der A2 ist ein Pluspunkt: „Exter liegt in einem Einzugsgebiet verschiedener Kreise, da hat man eine ganz andere Handhabe. Das ist eine schöne Aufgabe. Wir sind auch schon in den Planungen für die kommende Serie. Wir strukturieren da etwas um, was die erste Mannschaft betrifft. Ich will noch nicht zu viel verraten, wir sind aber auf einem guten Weg.“

 

„Werde die Zeit in Lemgo nicht missen“

Insgesamt waren die sieben Jahre in Kalldorf „schöne Jahre. Ich habe in diesen sieben Jahren viele tolle Menschen kennen und den Kreis Lemgo schätzen gelernt.“ Besonders die „Fairness“ und „wie miteinander umgegangen wird“ beeindruckt den Coach. „Das gibt es nicht mehr so häufig. Ich werde die Zeit nicht missen. Wir haben hier auch einiges erreicht mit zwei Aufstiegen, der gewonnen Kalletal-Meisterschaft. Den Fritz-Winter-Pokal haben wir auch geholt. In Kalldorf ist ein tolles Umfeld gewesen. Ich hatte schöne und lehrreiche Jahre dort.“

 

„Ich werde deutlich entlastet“

Im Sommer geht es also zurück in die Heimat, Brill übernimmt einen Verein „direkt vor der Haustür.“ Dort wird Brill auch „deutlich entlastet“ werden. Während der Coach in Kalldorf viele weitere Aufgaben, die über den sportlichen Bereich hinausgehen, übernehmen musste, wird Brill in Exter „nur für die erste Mannschaft“ verantwortlich sein, man ist aber in „regem Austausch“, wie sich Brill anderweitig einbringen kann aufgrund seiner „Erfahrung in den anderen Aufgabengebieten“ und so „neue Reize setzen“ kann. Den FC Exter bezeichnet Brill als einen „schlafenden Riesen“, den es für ihn gilt, „wieder aufzuwecken und als starke Kraft in Vlotho zu etablieren.“ Aktuell belegt der FCE nur Rang 13 in der Kreisliga B1 Herford, Luft nach oben ist also reichlich vorhanden. „Auch deshalb habe ich mich für einen unterklassigen Verein entschieden“, so Brill, der nach eigener Aussage auch „Angebote aus der A-Liga“ hatte.

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