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Kreisliga A Detmold

SC Türkgücü Detmold – Karaman zieht es weg

Die Zusammenarbeit zwischen dem SC Türkgücü Detmold und Yasin Karaman endet vorzeitig – plötzlich und in der Winterpause.

 

„Ich habe es nicht mehr ausgehalten“

 

Kreisliga A Detmold (hk). Das Kapitel Yasin Karaman beim SC Türkgücü Detmold ist beendet. Nach zwei Jahren beim etablierten Detmolder A-Ligisten verlässt der „Bulle vom Bosporus“ den Verein mit sofortiger Wirkung. Der elfte Tabellenplatz, derzeit acht Zähler Vorsprung vor einem Abstiegsplatz, ist nicht das, was dem 25-Jährigem vorschwebt. Karaman verfolgt für sich persönlich andere Ziele, wie er es gegenüber Lippe-Kick klar verbalisiert.

 

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Von Henning Klefisch

 

Für ihn ist es das Selbstverständlichste der Welt, dass der Erfolg im Fußball – unabhängig von Spielklasse und Team – ganz hoch angesiedelt wird. Dass er nicht weiter für den Verein vom Schulzentrum Mitte spielen möchte, hat mehrere Gründe. So ist es vor allem „die Erfolglosigkeit in der Mannschaft“, zeigt er sich sehr ambitioniert: „Ich sehe das nicht ein, dass man gegen den Abstieg oder im Mittelfeld spielt.“ Ein weiterer Aspekt, der ihm widerstrebt: „Die Versprechungen, was Spieler angeht, dass welche kommen, wurden nicht eingehalten.“ So sind mit Volkan Coban, Erdem Cömert und Talha Özdin drei Jungs vor der Serie zum SCT gewechselt. „Cömert war aber leider durch seinen Beruf nicht oft da“, meckert Karaman, der einen weiteren Punkt offen anspricht. „Der Zusammenhalt der Mannschaft gefällt mir nicht. Wir sind keine Mannschaft. Es kann doch nicht sein, dass wir sonntags keinen Torwart zur Verfügung haben und normale Feld-Spieler ins Tor mussten oder auch von der zweiten Mannschaft einen Torwart hochziehen mussten.“ Er erklärt offenherzig: „So etwas habe ich jetzt zwei Jahre mitgemacht – ohne Erfolg. Ich habe es nicht mehr ausgehalten.“ In Bälde steht für den SC Türkgücü Detmold die Türkei-Reise an. Zunächst hat er seine Zusage gegeben, diese dann wieder rückgängig gemacht, weil der Lustfaktor bei ihm signifikant geschmolzen ist. Dadurch entwickelte sich eine Dissonanz zwischen dem Verein

Y. Karaman

und dem Enfant terrible, der mit seinem Draufgängertum explizit auf dem Platz viel Staunen ausgelöst hat. Warum zog es ihn einst zum SC Türkgücü? Wegen der Arbeitsstelle sagte er Anfang 2018 zu. „Ich bereue es, den geilsten Verein FC Augustdorf verlassen zu haben und ich verlasse den Verein, weil ich auch seit Oktober eine neue Arbeitsstelle habe und mich nicht mehr gezwungen sehe, bei Türkgücü zu spielen.“ So gibt er im Lippe-Kick-Gespräch zu, dass er im Sommer 2019 so einige Offerten negativ beschieden hat, wie konkret vom Türkischen SV Horn. „Dort habe ich auch am Anfang zugesagt für diese Saison, dann aber abgesagt, was ich auch jetzt bereue.“ Wohin es ihn nun verschlägt, steht noch in den Sternen. „Ich werde mir die Angebote angucken. Die sind auf jeden Fall vorhanden“, betont er. Als Lippe-Kick den Sportclub zu dieser Thematik befragt, hält dieser sich in Person von Cheftrainer Erhan Eksioglu bedeckt, sagt nur: „Wir als Verein haben uns mit sofortiger Wirkung von Yasin Karaman getrennt. Wir bedanken uns bei Yasin und wünschen ihm sportlich sowie auch privat alles Gute.“

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