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Kreisliga B1 Lemgo

Kreisliga B1 Lemgo – Goalgetter-Report Winter 2020

Auch in der Kreisliga B1 Lemgo wird scharf geschossen. Wir stellen euch die fünf besten Torschützen ein bisschen näher vor.

 

Alte Bekannte und ein Youngster

Kreisliga B1 Lemgo (ab). Viele im Kreis Lemgo bestens bekannte Namen geistern an der Spitze der Torjägerwertung herum. Ganz vorne liegt mit Patrick Besch ein Urgestein der SG Bega/Humfeld. Jannik von Heiden vom Absteiger TSV Kirchheide liegt zusammen mit Besch an der Spitze, dicht gefolgt vom jüngsten aus diesem Quintett, dem 22-jährigen Leon Kemena vom FC Donop/Voßheide. Seine vielleicht bislang beste Saison spielt Torben Stille, der Torjäger vom FC Unteres Kalletal. Eigentlich niemandem mehr vorstellen muss man den letzten im Bunde, Fabian „Schnix“ Schneider, der diese Saison für die SG Kalldorf auf Torejagd geht.

 

Patrick Besch SG Bega/Humfeld, 19 Tore

Patrick Besch ist nicht nur in Dörentrup bekannt wie ein bunter Hund, sondern auch über die Lemgoer Grenzen hinaus. Der zweitbeste Torjäger der vergangenen Saison steuert zum dritten Mal in Folge die 20-Tore-Marke an. Niemand wird daran zweifeln, dass er diese Marke auch diese Saison noch knacken wird. Besch ist für seine Truppe, die SG Bega/Humfeld, „eminent wichtig“, wie sein Coach Michael Krügel meint. Und das nicht nur sportlich: „Er führt die jungen Spieler auch neben dem Platz, hat für alle ein offenes Ohr und hilft, wo er kann.“ Derzeit hat er einen persönlichen Schicksalsschlag zu verarbeiten, der Fußball hilft dabei ungemein. Mit seinen 33 Jahren gehört Besch noch lange nicht zum alten Eisen. „Er hat immer noch Spaß am Fußball“, so Krügel.

 

Jannik von Heiden TSV Kirchheide, 19 Tore

Der gelernte Verteidiger bekleidet in dieser Saison eine andere Position, wurde von TSV-Coach Andre Plaß ins Mittelfeld beordert. „Dadurch hat er selbstverständlich auch mehr Freiheiten nach vorne“, erklärt Plaß. Jannik von Heiden gilt als „laufstarker Kicker, der auch noch technisch einiges mitbringt.“ Und: „Er marschiert als Kapitän auch immer voran.“ Dass von Heiden den Umstieg zum Torjäger problemlos gemeistert hat, ist für Plaß nicht verwunderlich: „Für mich ist es keine große Überraschung, dass er in der Torschützenliste ganz oben steht.“

 

Leon Kemena FC Donop/Voßheide, 18 Tore

Der 22-jährige Stürmer des FC Donop/Voßheide hat in dieser Saison seinen Torriecher entdeckt. In den letzten beiden Spielzeiten erzielt er jeweils drei Treffer. Diese Marke hatte er diese Saison schon am vierten Spieltag geknackt und legte dann noch etliche Tore nach. Sein Coach Sebastian Milde lobt seinen Goalgetter: „Er versucht jedes Spiel seine Tore zu machen und so wie ich hörte, hat er sich deutlich gesteigert und zeigt sein altes Gesicht wieder, als er in der Jugend ein Tor nach dem anderen gemacht hat.“ Milde sieht die Stärken des Youngsters vor dem Tor: „Hat er den Ball und steht vor dem Tor, kann man sicher sein, dass 90% der Bälle drin sind. Oder der Gegner hat einen sehr starken Torwart.“ Aber auch aus der Ferne kann es Leon Kemena, schon sein schönstes Tor beim 3:2-Sieg gegen Barntrup II, als er den Ball aus 20 Metern genau in den Knick setzte. Doch der Coach sieht auch noch Luft nach oben: „Ich denke, an der ein oder anderen Stelle könnte er sich noch verbessern, aber er trainiert viel, ist eigentlich selten nicht da, deswegen denke ich, dass er seine 25 Tore machen wird. Davon bin ich überzeugt.“

 

Torben Stille FC Unteres Kalletal, 17 Tore

Torben Stille ist nicht nur aufgrund seiner Tore ein „wichtiges Mitglied im Team des UK und auch nicht nur, weil er Kapitän unserer Mannschaft, sondern auch menschlich und kameradschaftlich ein festes Bindeglied für alle ist“, so sein Coach Sven Mingram, der zudem meint, dass eine „Kapitänsbinde für viele Spieler unterschiedliche Auswirkungen“ hat. Torben Stille gibt die Binde „noch ein Quäntchen mehr Selbstvertrauen und Führungsqualitäten mit hat und das macht sich durch die ganze Bank bemerkbar“, findet Mingram. Ein Geheimnis des derzeitigen persönlichen Erfolgs des Torjägers liegt in den Trainingseinheiten, in denen der Schwerpunkt auf Torschusstraining ausgelegt ist. „Jeder meiner Jungs hat natürlich unterschiedliche Stärken, bei Torben liegen diese halt vermehrt beim Torschuss, wobei er aber auch noch einige Chancen ungenutzt liegen gelassen hat.“ Bemerkenswert: Für die 17 Tore benötigte Stille nur elf Spiele, denn „leider musste er verletzungsbedingt einige Spiele aussetzen.“ Ansonsten hätte er, davon ist Mingram überzeugt, noch einige Treffer mehr auf seinem Konto.

 

Fabian Schneider SG Kalldorf, 16 Tore

Was soll man über Fabian Schneider noch sagen, was ohnehin nicht schon jeder weiß? Dass er ein Vollblutstürmer ist, „wie man ihn sich nur wünschen kann“, steht außer Frage. „Körperlich robust, abgewichst vorm Tor“, allerdings „nicht so der Sprinter, dafür mit einer Portion Technik und Erfahrung, wie ein Stürmer laufen und stehen muss“, ausgestattet, war „Schnix“ diese Saison bereits 16-mal erfolgreich. Und das als Neuzugang. Im Sommer kam Schneider bekanntlich von der SG Extertal/La/Si. Und nicht nur „auf dem Platz ist Fabian ein absoluter Gewinn für unsere Mannschaft“, meint Stephan Brill. „Auch menschlich passte er vom ersten Tag in das Gefüge. Auf Mannschaftsfahrt war er schon dabei, obwohl er noch gar nicht bei uns gespielt hat und eigentlich keinen richtig kannte. Danach war eigentlich alles geritzt. Kaltgetränke kann er, singen ebenfalls.“ Mannschaftsdienlichkeit in seinen ganzen Facetten. Ein cleveres Kerlchen ist „Schnix“ außerdem, wie Brill meint: „Fabian sagt, was er denkt, konstruktiv und mit Sinn und Verstand.“ Das allerdings auch auf dem Platz, was Brill als „kleinen Makel auflisten kann.“ Denn auch mit den Unparteiischen hat Schneider „manchmal etwas zu viel Redebedarf.“ Das alles nimmt der Coach aber gerne in Kauf, denn: „Ich persönlich kann im Gesamtpaket sagen: Top Typ und feiner Kicker.“

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