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Kreisliga B Detmold

Kreisliga B Detmold – Goalgetter-Report Winter 2020

Weiter geht unsere Vorstellungsrunde mit den aktuell besten Torschützen der Kreisliga B Detmold. Ganz vorne liegt hier ein Youngster.

 

Der Jüngste ist der Beste

Kreisliga B Detmold (ab). Ein Spieler, der seine erste Senioren-Saison absolviert, liegt in der Kreisliga B Detmold an der Spitze der Torjäger-Wertung. Sebastian Hüttmann, gerade einmal 19 Jahre jung, hat bereits 20-mal genetzt und distanziert so die erfahrenen Torjäger wie Rick Rüther, der 17-mal traf oder Kai Gast, der 16 Treffer erzielte und schon Dauergast in dieser Rubrik ist. Genauso oft wie Rüther traf auch Erik Zweininger von Tabellenführer CSL Detmold. Ebenfalls top: Eduard Fedorov vom FC Augustdorf II.

 

Dieser Bericht wird Ihnen präsentiert von:

 

 

Sebastian Hüttmann SF Oesterholz/Kohlstädt, 20 Tore

Als einen „ganz besonderen Spieler“ bezeichnet Sportfreunde-Obmann Björn Brinkmann den Torjäger seines Teams. „Er ist Fußballer durch und durch und bei ihm stimmt einfach die Einstellung zu diesem Sport.“ Dabei darf man nicht vergessen, dass Hüttmann seine erste komplette Saison bei den Senioren absolviert und sich dabei „ganz anderen Gegenspielen gegenüber sieht. Aber er macht es bis jetzt sehr gut“, lobt Brinkmann. Die 20 erzielten Treffer kommen nicht von ungefähr, Hüttmann ist ein Vollblutstürmer, wie Brinkmann meint: „Er antizipiert das Geschehen vor ihm und seine Anfangsgeschwindigkeit hilft ihm dabei, den Aufbau des Gegners zu stören, so dass dieser nur den Ball schlagen kann oder zu Fehlern gezwungen wird.“ Dazu ist der Goalgetter so eingestellt, „dass er aus jeder Lage und Position ein Tor schießen will. Diese gesunde Portion Stürmer-Egoismus muss man einfach mitbringen, um Tore zu schießen“, weiß der Obmann. Zudem arbeitet Hüttmann auch defensiv viel mit: „Diese Art Pressing ist fast genauso wichtig wie seine Tore. Das projiziert sich auf die gesamte Mannschaft.“ Aber nicht nur auf dem Platz ist Hüttmann mittlerweile ein wichtiger Faktor, auch „außerhalb des Platzes bringt er sich immer wieder in Arbeitseinsätze und Veranstaltungen ein.“ Wenn es dann um die Schwächen des erst 19-jährigen geht, muss Brinkmann erst eine Weile überlegen und meint dann: „Er ist vielleicht vor dem Tor noch ein wenig verspielt. Er könnte in einigen Situationen eher abschließen und nicht noch einen und noch einen Haken schlagen. Aber er ist jung und lernt immer weiter, seinen Spielstil zu verbessern.“ Zudem sind die Sportfreunde zu abhängig von ihrem Torjäger. „Wir müssen variabler vorn werden“, fordert Brinkmann, denn: „Wenn Hütte mal einen schlechten Tag hat und nicht trifft, wird es ein schwieriges Spiel für uns. Das merkt man dann in den ersten zehn Minuten. Wir dürfen uns da nicht nur auf Sebastian verlassen, sondern müssen dann andere Wege finden, um zum Erfolg zu kommen.“ So soll Winter-Neuzugang und Rückkehrer Maik Fehse für Entlastung sorgen. „Die Gegner haben sich teilweise nun einmal auf Hütte eingeschossen, er ist kein Unbekannter mehr“, so Brinkmann, der auch stolz ist, „als Verein so einen Ausnahme-Kicker“ in den eigenen Reihen zu wissen. Doch der Obmann will den derzeitigen Erfolg nicht nur an den Toren von Sebastian Hüttmann festmachen: „Ohne die gesamte Mannschaftsleistung würde auch ein Sebastian Hüttmann nicht treffen oder da oben stehen. Das ist auch ein Verdienst der Mannschaft und das weiß er auch. Es gibt halt Spiele da ist die Mannschaft abhängig von ihm. Und in anderen Spielen ist er abhängig von der Mannschaf. Und das passt einfach.“

 

Rick Rüther SV Diestelbruch/Mosebeck II, 17 Tore

Rick Rüther ist „einfach ein geborener Torjäger. Er weiß wo er zu stehen hat, sieht die Laufwege in die Tiefe, kann auch aus jeder Distanz treffen. Mit seiner Größe und seinem Körper ist er auch immer gefährlich im Kopfballspiel, was ihn unheimlich schwer auszurechnen macht“, kommt Niclas Hergt aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus und fährt deshalb auch fort: „Er kann den Ball auch sehr gut behaupten und festmachen, was natürlich unseren Mitspielern neue Möglichkeiten und Laufwege verschafft. Ist ein ziemlich klassischer Stürmer, auf den die Beschreibung torgeil glaube ich besser passt, als auf jeden anderen. Außerdem hat Rick immer Bock auf Fußball, egal wann, egal wo. Das zeigt er auch jeden Sonntag auf dem Feld.“ Auch seinen Nebenleuten verschafft Rüther Freiheiten: „Er zieht die Aufmerksamkeit der gegnerischen Verteidigung oftmals auf sich.“ Und wenn Rüther, wie so häufig, selbst zum Abschluss kommt, ist der Ball „mit sehr großer Wahrscheinlichkeit drin. Er braucht nicht viele Chancen, was natürlich eine ganz große Qualität ist“, so Hergt. Doch auch ein Rick Rüther hat noch Potenzial für Verbesserungen: „Er hat teilweise das klassische Problem eines Torjägers. Ab und zu übersieht er den freien Mitspieler und versucht lieber selbst zum Abschluss zu kommen. Aber gerade das hat sich diese Saison schon enorm verbessert.“ Innerhalb der Mannschaft hat Rüther selbstredend „aufgrund seiner Torerfolge ein sehr gutes Standing. Auch, wenn es wie in jeder Mannschaft mal hier und da ein paar Reibungspunkte gibt, weiß die ganze Mannschaft und unser Trainerteam, was wir an ihm haben. Aber sowohl auf und neben dem Platz passt die Teamchemie sehr gut.“

 

Erik Zweininger CSL Detmold, 17 Tore

Auch Erik Zweininger ist ohne Frage ein „außergewöhnlicher Spieler“, wie CSL-Co-Trainer Alfred Leingang meint. Er gehört beim Tabellenführer zu den Führungsspielern und nimmt „gerne die gesamte Mannschaft mit und motiviert sie. Er ist auf und neben dem Platz ein absolutes Vorbild und geht stets voran“, so Leingang weiter. Wenn es dann mal im Spiel der Detmolder nicht so gut läuft, „versucht er durch seine individuelle Klasse, neue Impulse im Spiel nach vorne zu setzen, um der Mannschaft mehr Möglichkeiten zu geben, das Spiel zu verändern und schneller zu gestalten.“ Zweininger ist ein kompletter Spieler, „der das Spiel lesen kann, auch in die Zweikämpfe geht und immer wenn nötig, auf der Außenbahn die Geschwindigkeit mitbringt. Er hat, wie man an den Toren sehen kann, einen sehr guten Schuss und stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft“, lobt der Co-Trainer. Doch aufgrund seines Studiums an der Bibelschule und auch wegen Frau und Kind ist der Goalgetter nicht immer dabei, aber: „Wir freuen uns trotzdem, ihn in unseren Reihen als Spieler haben zu dürfen“, so Leingang.

 

Kai Gast SG Sabbenhausen/Elbrinxen, 16 Tore

Seit Jahren gehört Kai Gast zu den beständigsten und besten Torschützen der Kreisliga B Detmold. Letzte Saison schnappte er sich mit 27 Treffern die Torjägerkrone. Und auch diese Saison ist Kai Gast wieder vorne dabei. „Er ist einfach fußballverrückt und gibt auf dem Platz immer alles“, meint sein Coach Sven Großmann. Manchmal schießt er aber auch „über das Ziel hinaus. Das ist aber schon besser geworden.“ Der dribbelstarke und schnelle Stürmer „braucht nur wenige Chancen.“ Und genau das macht ihn aus meint Großmann: „Fast jede Chance, die er sich erarbeitet, macht er rein.“ Auch aus der Distanz ist Gast gefährlich. Durch die Tatsache, dass der Goalgetter meist zwei Gegenspieler auf sich zieht, müssten seine Nebenleuten öfter frei sein und zu Chancen kommen. „Das steht aber nochmal auf einem anderen Blatt“, sieht der Coach hier noch Verbesserungspotenzial in der gesamten Mannschaft. Großmann ist sich sicher: „Er wird auch in der Rückrunde seine Tore machen, er ist ehrgeizig. Er könnte aber vor dem Tor vielleicht noch öfter den Kopf heben und den Ball weiterspielen.“ Weiterhin hofft der Coach, dass Gast von seinen Mitspielern dabei unterstützt wird, „auch dieses Jahr die Krone zu holen.“ Kurzum: „Er ist einfach Typ, der viel für die Mannschaft tut.“ Sein Manko, „schnell mal auszuticken“, wird ihm aber auch zum Verhängnis, weil einige Gegenspieler aus auszunutzen wissen. „Wenn er daran arbeitet, hat er das Zeug für die Kreisliga A. Er ist aber ja auch noch jung, den Schalter wird er noch umlegen“, ist sich Großmann sicher.

 

Eduard Fedorov FC Augustdorf II, 15 Tore

Eduard „Edik“ Fedorov, der beim FCA II mit der Rückennummer 19 unterwegs ist, hat seine Stärken im Tempo und seiner Beidfüßigkeit: „Er hat mit beiden Füßen einen guten Abschluss und er nutzt sein Tempo clever und hat ein sehr gutes Verständnis vom Fußball spielen“, so FCA II-Co-Trainer Adam Penkalla. Nur in Sachen Kopfball müsste er „noch stärker werden.“ Und da Fedorov aktuell auch noch die Berufsschulbank drückt, fehlt er häufig beim Training. „Er hält sich aber dafür selbstständig fit mit vielen Läufen und Fitness“, lobt Penkalla, der eine Warnung an den Rest der Liga ausspricht: „Wenn er wieder regelmäßig beim Training ist, gehe ich davon aus, dass er noch mehr Tore schießen wird in der Liga.“ Weitere Eigenschaften des Torjägers: „Edik ist ein sehr ehrgeiziger und disziplinierter Fußballer, auf dem Platz höflich und respektvoll gegenüber den eigenen Spielern, Gegnern und dem Schiri. Manchmal regt er sich zu schnell auf, aber er beruhigt sich dann wieder auch schnell.“

Vigilant Team Sports

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