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Kreisliga B Detmold

Kreisliga B Detmold – Vorberichte 18. Spieltag 2019/20

Es geht wieder los, wenn auch nur mit einem Rumpf-Spieltag. Fünf der acht Spiele werden wohl ausfallen.

Wieder Offensiv-Spektakel in Remmighausen? – Familien-Duell in Heidenoldendorf

Kreisliga B Detmold (ab). Mit einem kleinen Spieltag geht es endlich wieder los. Es ist sehr wahrscheinlich, dass nur drei der acht Spiele stattfinden werden. Die werden nämlich alle auf Kunstrasen ausgetragen. Ungefährdet sind somit die Partie zwischen der SG Hiddesen/Heidenoldendorf II und dem SuS Pivitsheide II, sowie zwischen dem SV Diestelbruch-Mosebeck II und dem FC Augustdorf II. Auch der Offensiv-Kracher zwischen Eichholz-Remmighausen und Sabbenhausen/Elbrinxen wird stattfinden. Nicht gespielt werden kann in Hakedahl (gegen Oesterholz/Kohlstädt), in Istrup bzw. Brüntrup (gegen Blomberg II), in Kachtenhausen bzw. Helpup (gegen CSL Detmold), in Belle oder Cappel (gegen den BSV Müssen) und in Falkenhagen (gegen SuS Lage).

 

Von André Bell & Henning Klefisch

 

SG Hiddesen/Heidenoldendorf II vs. SuS Pivitsheide II

(hk). Wirklich fleißig war die SG Hiddesen/Heidenoldendorf II in der Winterpause im Personalsektor unterwegs. Vier neue Spieler konnte Coach Jörg Jöstingmeier (Bild links) mit Unterstützung vom sportlichen Leiter Lütfi Soylu zur Spielgemeinschaft locken. Stefan Pauls (zuletzt Post TSV Detmold II), Timm Sawatzky (CSL Detmold), Florian Hildebrandt (SV Diestelbruch/Mosebeck II) und Matthias Derksen (VfB Matorf) haben sich schnell in neuer Umgebung zurechtgefunden, überzeugten zudem in den Test-Partien vom Tabellensiebten. Diese waren höchst erfolgreich, gelang ein 4:2-Sieg über die klassenhöhere SG Brakelsiek/Wöbbel und ein 2:0-Erfolg gegen den BSV Leese. Gegen Hagen/Hardissen und Post TSV Detmold II konnte nicht getestet werden, was Jöstingmeier ausgesprochen bedauert: „Schade war eigentlich nur, dass die eine oder andere Mannschaft nicht gekommen ist, da sie keine Mannschaft zusammenbekommen haben.“ Extrem schmerzhaft sind die Ausfälle von Christopher Jabs und Stefan Klundt, die sich nach einem Fußbruch jeweils einer Operation unterziehen lassen mussten, deshalb in der Rückserie nicht mehr kicken dürfen. Interessant. Gegen den benachbarten und abstiegsgefährdeten SuS Pivitsheide II kommt es zu einem Familien-Treffen, verrät Jöstingmeier im Lippe-Kick-Gespräch: „Was den Gegner angeht, freue ich mich schon auf meinen Neffen Sören, der ja Trainer und Spieler ist. Wir sehen uns ja öfters (Familie), reden zwar über das Spiel, aber in die Karten schauen lässt er sich nicht“, weiß der Frisch-Vermählte, dass Reden Silber und Schweigen Gold ist. Trotz der roten Laterne, die wie ein Damoklesschwert über den Pivitkern schwebt, möchte Jöstingmeier diesen Rivalen keineswegs auf die leichte Schulter nehmen. Was tatsächlich so kommen könnte: „Die erste Mannschaft hat spielfrei und da wird bestimmt der eine oder andere dabei sein von denen“, prophezeit Jörg Jöstingmeier gegenüber Lippe-Kick. Denn merke: Solche Akteure machen allzu oft den berühmten Unterschied aus.

 

Für das Schlusslicht SuS Pivitsheide II ist weiterhin noch alles im Bereich des Möglichen. Natürlich. Die Lila-Grünen haben als einziges Team der Liga nur eine einstellige Ausbeute auf dem Tacho, doch der rettende Rang ist gerade einmal zwei magere Zähler entfernt. Nun hofft SuS II-Coach Sören Müller, seinem Onkel Jörg Jöstingmeier drei Punkte zu stibitzen, um die rote Laterne abzugeben. „Das ist etwas Besonderes“, betont Müller, der neben der familiären Bande noch korrekterweise ergänzt, dass er auf seinen Ex-Verein trifft. Trotz all dieser Wiedersehensfreude liegt der Druck bleiern auf den Pivitsheider Schultern, denn im Vergleich zu den minimal besser platzierten Teams aus Falkenhagen und Kachtenhausen/Helpup ist bereits ein Match mehr verbraucht worden. „Für uns geht es darum, so schnell wie möglich den Anschluss wiederzufinden, sodass wir die Möglichkeit haben, die Klasse zu halten”, mahnt Müller. Dafür haben die Pivitsheider zuletzt tatkräftig

Sören Müller

geübt, gab es zwei Siege mit dem 4:1 bei der FSV Pivitsheide II und dem 4:3 beim RSV Barntrup II. Das jüngste Testspiel ist hingegen mit 2:3 beim SV Werl-Aspe II verloren worden. Erstaunlich. In einem Pflichtspiel liegt der letzte Dreier schon fünf Monate zurück, als am 29. September 2019 beim SV HW Falkenhagen mit 2:1 triumphiert wurde. „Meine Jungs haben gut mitgezogen“, findet Sören Müller, der mit reichlich Optimismus diese spezielle Partie angeht. Mühelos wird diese Herausforderung aber ganz bestimmt nicht sein, glaubt der letztjährige Team Detmold-Auswahltrainer fest daran, dass Hiddesen/Heidenoldendorf II in der kommenden Spielzeit den Angriff auf die Tabellenspitze ins Visier nimmt. Deshalb: „Eine richtig schwere Aufgabe. Wir sind klarer Außenseiter, allein schon vom Tabellenplatz.“ Aber: „Wir geben uns nicht geschlagen, sammeln jetzt Spiel für Spiel die Punkte.“ Mittelgut. Ein Duo muss ersetzt werden, ist dies freizeit- und arbeitsbedingt der Fall. Sven Hüsing und Joachim Meier müssen aussetzen. Die restlichen Kicker, die regelmäßig an der Vorbereitung teilgenommen haben, stehen vollends zur Verfügung.

 

Ab 12.00 Uhr leitet Stelios Angelakakis diese Begegnung auf dem Kunstrasenplatz in Heidenoldendorf.

 

SV Diestelbruch-Mosebeck II vs. FC Augustdorf II

(ab). Mit einer „personell schwierigen“ Ausgangslage geht der SV Diestelbruch-Mosebeck II das erste Pflichtspiel des Jahres an. „Wir müssen schauen, wer alles an Bord ist am Sonntag“, meint Niclas Hergt. Nach einer Vorbereitung mit „vielen Aufs und Abs“ freuen sich die Kicker „auf das erste Spiel im neuen Jahr.“ Das wird mit einer gesunden Portion Respekt angegangen:

Niclas Hergt

„Augustdorf ist natürlich ein starker Gegner zum Auftakt.“ Aus dem Hinspiel hat der Aufsteiger zudem noch „einiges wiedergutzumachen.“ Mit 0:4 ging die erste Partie Ende August verloren. „Von daher gehen wir natürlich mit voller Motivation ins Spiel und versuchen, hinten gut zu stehen und unsere Chancen gut zu nutzen“, so Hergt. „Außerdem ist es natürlich schön, mit einem Heimspiel ins neue Jahr zu starten.“

 

Beim FC Augustdorf II ging es in der Vorbereitung hauptsächlich darum, als Mannschaft enger zusammenzurücken, „um das, was wir fußballerisch können, öfter auf den Platz zu bringen“, so Jonas Hübner. Für Sonntag hat man sich außerdem vorgenommen, „an die letzten beiden Testspiele anzuknüpfen.“ Die liefen mit einem 1:1 gegen Holzhausen/Sylbach II (B2 Lemgo) und einem 7:0 bei Eichholz/Remmighausen II (C1 Detmold) durchaus erfolgreich. „In beiden Spielen haben wir einen guten Ball gespielt und uns eingespielt und Sicherheit und Selbstvertrauen geholt. Deshalb sollten wir versuchen, am Sonntag von Beginn an dominant zu spielen und Ball und Gegner laufen lassen“, so der Augustdorfer Dauerbrenner. Ein Spaziergang wird das natürlich nicht: „Wir wissen, dass Diestelbruch schwer einzuschätzen ist und auf deren Kunstrasenplatz wahrscheinlich auch versuchen wird, Fußball zu spielen.“ Personelle Ausfälle müssen die Sandhasen zudem verkraften. Helmut Warkentin, Andre Schreiber und Marcel Mariott sowie Raphael Kampmeier werden fehlen. Rene Prehn und Daniel Warkentin sind im Urlaub.

 

Detlef Hübner hat ab 14.30 Uhr die Spielleitung.

 

TuS Eichholz-Remmighausen vs. SG Sabbenhausen/Elbrinxen

(ab). Einen ersten Kracher bringt der Rückrundenstart mit sich. Mit dem TuS Eichholz-Remmighausen und der SG Sabbenhausen/Elbrinxen treffen zwei spielstarke und offensiv ausgerichtete Teams aufeinander, wie nicht zuletzt das 5:4 für den TuS im Hinspiel deutlich machte. Nach der Pause freut man sich beim TuS, „dass es jetzt wieder um Punkte geht und das Wetter auch mitzuspielen scheint.“ Die Winterpause als solche war bei den Grün-Weißen „natürlich alles andere als langweilig und ging entsprechend schnell vorbei“, meint Coach Tim Hosch. Er liefert uns einen kleinen Einblick in die Trainingsarbeit. An vier Säulen wurde gearbeitet, „die die Mannschaft defensiv und offensiv punktuell besser gemacht haben und die natürlich auch die nötigen Grundlagen für das Spiel auf großem Feld vermittelt haben.“ Ohne ins Detail gehen zu wollen, verrät Hosch außerdem, dass man „eine bestimmte Idee entwickelt“ hat, wie man die Rückrunde angehen will. Und auch den drei Neuzugängen musste „das vorherige System erklärt werden.“ Bei einem ersten Gegner wie der SG Sabbenhausen/Elbrinxen nimmt man sich in Acht: „Am Sonntag kommt mit Sabbenhausen ein Team zu uns, welches vom eigenen Anspruch sicher eine andere Saison geplant hatte und die in der Rückrunde nun zeigen wollen, dass es auch anders geht. So etwas ist immer sehr gefährlich“, weiß Hosch. Zudem wissen beide Teams „noch nicht, wo man nach der Vorbereitung steht.“ Der Coach erinnert sich, dass Kai Gast seine Hintermannschaft ganz schön gefordert hat: „Die Konter, die sie gefahren haben, waren extrem gefährlich.“ Für seine Truppe wird es am Sonntag zunächst einmal darum gehen, „das Spiel zu beruhigen und mit Geduld ein Tor zu erzielen, um nicht wieder so einen Kraftakt wie beim 5:4 aus dem Hinspiel zu benötigen.“ An der Stelle bedankt sich Tim Hosch bei SG-Coach Sven Großmann, „der im Sommer die Freibadrechnung übernommen hat“ und kündigt ein Dankeschön an: „Auf den TSV wartet entsprechend eine Kiste Frischgetränke am Sonntag.“

 

Niklas Meier

SG-Kapitän und Abwehrchef Niklas Meier traut sich vor dem ersten Spiel auch noch keine punktgenaue Einschätzung zu: „Nach der Winterpause ist es natürlich schwer zu sagen, wo man genau steht. Zumal in Sabbenhausen bzw. Elbrinxen nur zwei Rasenplatz zur Verfügung stehen, musste man „in der Wintervorbereitung immer etwas improvisieren. Durch Laufeinheiten und Einheiten in der Halle haben wir uns so gut wie möglich versucht, auf die Rückrunde vorzubereiten“, so Meier. Ein gutes Gefühl für die Rückrunde holte man sich im einzigen Testspiel ab, welches man absolvieren konnte. Dabei wurde der SV Höxter II mit 10:5 abgefrühstückt. Für das Spiel am Sonntag sieht Meier die SG als Außenseiter ins Spiel gehen: „Mit Eichholz erwartet uns zum Auftakt natürlich direkt ein sehr stark einzuschätzender Gegner. Alleine der Blick auf die Tabelle sagt schon einiges aus. Dazu haben sie den Vorteil, auf heimischen Kunstrasen zu spielen, so dass die Favoritenrolle klar verteilt ist.“ Die weiße Fahne wird aber nicht gleich gehisst, die Gäste wollen „versuchen, aus einer sicheren Defensive und mit viel Einsatz dagegenzuhalten, um etwas Zählbares mitzunehmen.“ Für das Vorhaben fällt „Eine Hand voll Spieler aus, da sie entweder verletzt sind oder beruflichen Verpflichtungen nachgehen müssen.“

 

Spielleiter ist ab 14.30 Uhr Stefan Wattenberg.

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