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Regionalliga West

TSV Alemannia Aachen – „Fahren nicht dahin, um die Punkte zu verschenken“

Mit breiter Brust geht es für den die Kartoffelkäfer gegen den souveränen Primus. NRW-Kick schaut sich dieses Spiel an.

Alemannia reist selbstbewusst zum Kräftemessen mit dem Ligaprimus

 

Der Spielplan der Regionalliga West hat am Karnevalssonntag das weiteste und wahrscheinlich auch schwerste Auswärtsspiel der Saison vorgesehen. Zu Gast sind die Schwarz-Gelben beim vor heimischer Kulisse noch unbesiegten Tabellenführer SV Rödinghausen. Der Anstoß im Häcker Wiehenstadion erfolgt um 15.00 Uhr, und Sport1 überträgt die Partie live.

 

Aufgrund der Spielabsage des Heimspiels gegen die U21 des 1. FC Köln und des Rückzugs der SG Wattenscheid 09 stehen für die Schwarz-Gelben inklusive Pokal nun drei Auswärtsspiele in Serie an. Den Auftakt bildet das Duell beim Spitzenreiter SV Rödinghausen. Obwohl die Ostwestfalen keine Lizenz für die 3. Liga beantragt haben, sind sie sportlich aktuell klar das Maß aller Dinge. Im besten Angriff der Liga ragt zweifelsohne Simon Engelmann heraus, der mit 21 Treffern alleine mehr Tore erzielen konnte, als Fortuna Köln, Lippstadt, Homberg oder Bergisch-Gladbach im gesamten bisherigen Saisonverlauf. Dazu ist das Team von Trainer Enrico Maaßen seit zehn Spielen unbesiegt, nur der SC Verl konnte in dieser Phase ein 1:1-Unentschieden erringen. „Die Statistik spricht für den Gegner. Aber wir fahren nicht dahin, um die Punkte zu verschenken“, wird Fuat Kilic deutlich.

 

Zumal sein Team gegen leistungsstarke Gegner immer gut ausgesehen hat. In Rödinghausen erwartet die Aachener ein hochintensives Spiel gegen eine robuste Mannschaft mit enormer körperlicher Präsenz, die auch über Standardsituationen immer wieder für Gefahr sorgt. „Wir wollen alles erdenkliche tun, um mindestens einen Zähler mitzunehmen“, sagt Fuat Kilic, der das Ganze „mit offenem Visier“ angehen möchte. „Wir wollen uns nicht verschanzen, sondern selbstbewusst agieren und Spaß an diesem Livespiel haben. Es ist eine schöne Aufgabe, sich mit der enormen Qualität des Tabellenführers messen zu dürfen“. Im Hinspiel ging der Matchplan der Alemannen auf. In einem über weite Strecken offen gestalteten Spiel belohnten sich die Kaiserstädter in der Nachspielzeit mit dem 3:2-Siegtreffer durch Steven Rakk.

 

Rund 200 Alemannia-Fans werden dem närrischen Treiben im Rheinland trotzen und die rund 300 Kilometer weite Anreise in den Kreis Herford am Karnevalssonntag auf sich nehmen. Die Partie des 26. Spieltags steht unter der Leitung von Florian Visse aus Tecklenburg. Seine Assistenten an den Seitenlinien sind Florian Exner und Waldemar Stor. Die Statistik nach elf gemeinsamen Ligavergleichen weist einen Vorteil für die Tivoli-Kicker aus, die den Platz bislang achtmal als Sieger verließen. Eine Partie endete unentschieden, und zweimal hatte Rödinghausen am Ende die Nase vorn.

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