Connect with us

Bezirksliga

SG Hiddesen/Heidenoldendorf – Jobstmeier geht steil!

Trotz seiner erst 18 Jahren zeigt Julian Jobstmeier überhaupt keine Anpassungsschwierigkeiten. Die Geschickte zum jungen Wilden erzählt euch Lippe-Kick.

Der Baby-Bomber mit der Killer-Quote

Bezirksliga 3 (hk). Wer den SG Hiddesen/Heidenoldendorf-Coach Markus Rüschenpöhler etwas besser kennt, weiß, dass für ihn der Mannschaftserfolg über allem steht. Ungern schwingt er sich zu einem Sonderlob auf, da Fußball ein Team-Sport, kein Eiskunstlaufen oder Tennis ist. Sein Credo: „Tore sind das Produkt einer Mannschaftsleistung.“ Er bekommt einen Hals wie eine Königskobra und einen Blutdruck wie ein Hydrant, wenn zu viel Einzellob vergeben wird. Für Lippe-Kick macht er da fast schon eine rühmliche Ausnahme, da sein Youngster Julian Jobstmeier neun der 39 Tore erzielt hat, einen nicht unerheblichen Anteil daran besitzt, dass der Aufsteiger auf dem siebten Rang überwintert.

Dieser Bericht wird Ihnen präsentiert von:

 

Von Henning Klefisch

 

Das Millenium-Kid, geboren im Jahr 2001, könnte dank seiner Jugend sogar noch in der A-Jugend mitspielen. Auffällig: Jobstmeier hat nicht viel

J. Jobstmeier

gespielt, muss er des Öfteren in der höchsten Nachwuchsklasse am Sonntag-Vormittag mitspielen. „Er hat einige Senioren-Spiele überhaupt nicht absolviert, da die A-Jugend zunächst einmal Priorität hat“, erklärt Rüschenpöhler gegenüber Lippe-Kick. Um die Spielzeit vernünftig zu dosieren, steht er nur selten über die komplette Spielzeit auf dem Platz, hat er den Patrick Herrmann-Style intus, wird oft früher heruntergenommen oder kommt von der Bank. Das Highlight von Jobstmeier war sicherlich der lupenreine Hattrick beim 5:1-Kantersieg über den FC Blau-Weiß Weser, erzielte er diesen in fantastischen neun Zeigerumdrehungen. Trotz seines Torinstinkts ist Jobstmeier beileibe kein reiner Knipser, der sich einzig auf die Mittelstürmer-Position reduzieren lässt. „Er hat eine hohe Athletik, eine gute Dynamik, ist in unserem Spiel ein wichtiger Faktor.“ Dem gegnerischen Trainer möchte der clevere Rüschenpöhler nicht zu viele Informationen verraten, wenn es um die Qualitäten oder Verbesserungspunkte von Julian Jobstmeier geht, können diese sich selbst ein Urteil bilden, um dann zu analysieren. Was für seinen aktuellen Coach Fakt ist: „Ich sehe bei ihm noch ein großes Steigerungspotenzial, bin mir aber sicher, dass wir es schaffen, dieses in den nächsten Jahren auszuschöpfen.“ Entscheidend sind nicht nur die fußballerischen Skills, ist Jobstmeier ein selbstsicherer Jüngling, der sagt, was er denkt, dies in einer angemessenen Rhetorik zu artikulieren weiß. „Er ist eine absolute Bereicherung für unsere Mannschaft.“

Fahrschule Duru

More in Bezirksliga

%d Bloggern gefällt das: