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Kreisliga A Lemgo

Kreisliga A Lemgo – Vorberichte Nachholspiele vom 01.03.2020

Fünf Partien standen auf dem Stundenplan der Nachholrunde, doch nur vier finden statt. Dafür liefert Lippe-Kick euch den gewohnt präzisen Überblick. Schaut mal rein.

 

Die große Premieren-Partie in Asemissen

 

Kreisliga A Lemgo (hk). Wären wir jetzt die Bild-Zeitung oder müssten um Klicks buhlen, würden wir das Spiel zwischen dem TBV Lemgo und dem TuS Bexterhagen mit hetzerischen Schlagzeilen befeuern. Sind und tun wir allerdings nicht, wollen wir den Fokus darauf legen, dass die Hausherren um den Aufstieg kämpfen, die Bexterhäger den B-Liga-Gang vermeiden wollen. Auch der BSV Leese hofft beim klar favorisierten TuS Asemissen auf Zähler, um den Abstand auf die sicheren Ränge nicht abreißen zu lassen. Dort steht etwa der TuS Sonneborn, der auf den Kunstrasenplatz vom Barntruper Waldstadion umzieht, um sich als wehrhaft gegen die Löwen vom TuS Leopoldshöhe zu präsentieren. Zu einem Aufeinandertreffen zwischen zwei stabilen Teams aus dem Tabellenmittelfeld kommt es, wenn der SV Werl-Aspe dem VfL Lüerdissen guten Tag sagt.

 

Dieser Bericht wird Ihnen präsentiert von:

 

Von Henning Klefisch

 

TBV Lemgo vs. TuS Bexterhagen

Fabio Hildebrand, Philipp Born und Dennis Axt fallen allesamt wegen einer Mandelentzündung aus. Artur Esko muss ebenfalls aussetzen. Roman Spieß hat Rückenprobleme, setzt aus. „Ich bin top zufrieden mit der Vorbereitung, meine Mannschaft hat eine super Einstellung gezeigt“, hofft TBV Lemgo-Coach Matthias Wölk, dass seine Jungs den Schwung mitnehmen. Wie bewertet er den TuS Bexterhagen: „Eine kampfstarke Truppe, sie haben sich im ersten Spiel in einen Rausch gekämpft. Wir können schaffen, dagegenzuhalten, wollen über unsere spielerischen Möglichkeiten kommen. Wir wollen da gut durchkommen, sie gut bespielen“, so das Ziel von Wölk, was er gegenüber Lippe-Kick verrät.

 

Sven Gleisner, der Sportliche Leiter vom TuS Bexterhagen, spricht hochachtungsvoll über die fußballerischen Qualitäten vom TBV Lemgo: „Der Gegner hat eine hohe spielerische Stärke und außergewöhnlich gute Einzelspieler, von denen jeder ein Spiel alleine entscheiden kann.“ Auch seine Wiedersehensfreude wird konkret geweckt: „Besonders freue ich mich auf das Treffen mit Torwart Roman Spieß, mit dem ich in Herford zusammen arbeiten durfte.“ Dass die Reds beim Kampf um den Klassenerhalt nicht gezielt auf diesen Gegner hin trainiert haben, betont er, freut er sich über die rege Spieler-Beteiligung. Mit welcher Zielsetzung geht der Außenseiter dieses schwere Auswärtsspiel an? „Die Marschrichtung ist spontan, entweder voll drauf oder abwartend agieren“, wünschen sich die Bexterhäger, dass bis zum Anpfiff die Spieler beim Abschlusstraining von Verletzungsproblemen verschont bleiben.

 

Stefan Wattenberg leitet um 15.00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Lemgo diese Partie.

 

TuS Asemissen vs. BSV Leese

Dass der erfahrene Haudegen Gerrit Barthelmeus noch etwas Neues im Lemgoer Kreisfußball erlebt, kommt äußerst selten vor. Am Sonntag ist es so weit, steht doch eine Pflichtspielpremiere für ihn gegen den BSV Leese an. Da eigene Erfahrungswerte völlig fehlen, kann er über den folgenden Rivalen keine seriösen Angaben tätigen. Nur: „Sie haben aber gute Spieler in ihren Reihen wie Volkan Erdem oder Sascha Langer, die man noch von Hör/Lie kennt und sind sicher heiß darauf, den Klassenerhalt in der Rückrunde zu schaffen.“ Mehr haben sich die Asemisser auf die Fahne geschrieben, geht es darum, mit einem erfolgreichen Wieder-Auftakt neue Kraft zu tanken. Als klarer Favorit gehen die Blau-Weißen in diese Partie, trotz einiger offener Personalien. Dominik Pollakowski ist die Woche über krank gewesen, Niklas Bergen ist weiterhin angeschlagen. „Da müssen wir schauen, ob es bis Sonntag reicht“, harrt Barthelmeus im Relativen aus. Interessant: Gleich vier Testpartien sind gegen Teams aus dem Detmolder Kreisoberhaus bestritten worden. Gegen Jerxen/Orbke verlor man 2:4, von den Sportfreunden Berlebeck/Heiligenkirchen trennte man sich 3:3. Niederlagen gab es gegen den Blomberger SV (1:3) und Diestelbruch/Mosebeck (4:5).

 

Ausgesprochen umtriebig war der BSV Leese in der Vorbereitung unterwegs. Es wurde munter getestet gegen Teams aus verschiedenen Ligen aus dem FuL-Kreis Detmold. Es begann mit einem 3:4 gegen den A-Ligisten SV Diestelbruch/Mosebeck. Gegen den C-Ligisten Spielvereinigung Hagen/Hardissen folgte ein 5:3-Sieg, dann eine 0:2-Niederlage beim B-Ligisten SG Hiddesen/Heidenoldendorf II. Zuletzt besiegte man den RSV Hörste, ein weiteres Team aus dem Kreis-Oberhaus mit 3:0. Testpartien gegen die Lemgoer B2-Teams TBV Lemgo III und FC Union Entrup sind ausgefallen. Der kickende Co-Trainer Jan Plöger reibt sich voller Vorfreude die Hände: „Endlich geht es wieder los.“ Um dann mit leicht sorgenvollem Blick auf die Leistungsfähigkeit vom Tabellenfünften zu blicken. Sein Urteil: „Asemissen ist da mit Sicherheit nicht der dankbarste Gegner zum Start, wenn man wie wir im Tabellenkeller steckt“, sieht ein Aufbaugegner doch deutlich anders aus. Für den mit neun Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz rangierenden BSV Leese ist es viel unbekanntes Terrain, was mit den Asemissern auf sie zukommt, hat der fast vier Jahrzehnte in der B-Klasse aktive Ballspielverein doch nur mit den beiden Reserveteams Bekanntschaft gemacht. Jan Plöger verfolgt allerdings ebenso die lippische Fußball-Szene, weshalb er deutlich zu verstehen gibt: „Aber man muss sich, denke ich, nur die letzten Jahre anschauen, um zu erkennen, dass wir auf eine Top-Mannschaft der Kreisliga A treffen. Besondere Spieler, die ein Spiel alleine entscheiden können, hat Asemissen auf jeden Fall einige an Bord.“ Was wohl mehr als nur eine Befürchtung sein wird: „Fußballerisch werden sie uns überlegen sein, das heißt, wir werden versuchen müssen, ihnen das Leben mit anderen Mitteln schwer zu machen.“ Coach Tobias Kasper (zukünftig SG Bentorf/Hohenhausen), der ebenso wie sein Co Plöger sein letztes Halbjahr beim Team aus dem 1800 Einwohner-Ort erlebt, hat seine Jungs in den jüngsten Wochen fleißig proben lassen. Speziell dem Passspiel ist ganz viel Bedeutung beigemessen worden, besitzt dies doch auf dem Kunstrasen eine enorme Relevanz. Wie lautet die Marschroute vor dem Nachholspiel der 14. Runde? „Ziel ist es, ganz klar das Spiel so lange wie möglich offen zu gestalten und auch nach vorne Nadelstiche zu setzen.“ Es ist allerdings ein „Sahnetag“ erforderlich, um tatsächlich den sensationell anmutenden Dreier zu verbuchen. Der letzte von insgesamt nur zwei liegt bereits ein halbes Jahr zurück, ist am 25. August im letzten Jahrzehnt beim TuS Brake mit 2:1 gewonnen worden. Zum Auftakt ist der TuS Sonneborn mit 5:3 in die Schranken verwiesen worden. Damit Sieg Nummer drei tatsächlich wahrhaftig wird, „sollte Asemissen nicht seine Top-Leistung abrufen“, fordert Plöger deutlich im Lippe-Kick-Gespräch. Stand jetzt kann das Kellerkind mit dem besten Kader nach Westlippe reisen.

Um 15.00 Uhr wird auf dem Kunstrasenplatz in Leopoldshöhe-Greste unter Leitung von Patrick Jeroch angestoßen.

SV Werl-Aspe vs. VfL Lüerdissen

Sinnvoll, dass sich beide Teams darauf geeinigt haben, einen Heimrechttausch vorzunehmen. Noch ein weiteres Nachholspiel in den eng gesteckten Frühling zu stecken, ist wohl keine gute Idee. Die Gastgeber vom SV Werl-Aspe zeigen sich hochzufrieden mit dem zuletzt Erlebten, waren die Vorbereitungsspiele doch meist ein Genuss, wie fünf Siege in sechs Spielen deutlich werden lassen. Einzig beim 0:5 gegen den Bezirksligisten SC Vlotho unterlagen die Männer von Coach Marcio Goncalves. Dieser reibt sich die Hände: „Wir hatten eine gute Vorbereitung, stets ausreichend Spieler an Bord und auch die Testspielergebnisse waren erfreulich.“ Er blickt auf die einzige Niederlage zurück: „Für wichtig empfand ich das verloren gegangene Spiel gegen SC Vlotho, da wir nun genau wissen, was wir noch besser machen müssen.“ Die Devise, aus Fehlern zu lernen, gilt insbesondere auch im Fußball. Bestmöglich fühlen sich die Schwarz-Weißen für diese Aufgabe gegen einen Tabellennachbarn gewappnet, wollen sie doch liebend gerne alles in die Waagschale werfen, um tatsächlich die volle Punktzahl einzuheimsen, mit einem Sieg die Lüerdisser auch tabellentechnisch zu übertrumpfen. Ein gewisses Restrisiko bleibt allerdings nach all den Wochen des Testens: „Aber es ist immer schwer, das erste Pflichtspiel nach einer Vorbereitung zu bestreiten, das wird das Schwierigste sein, von einem Testspiel auf Wettkampfmodus umzuschalten.“ Goncalves wendet ganz bewusst den Tunnelblick an, möchte er ganz präzise die Fokussierung auf das eigene Team legen. Er ist schließlich absolut davon überzeugt: „Wenn wir unser Spiel aufziehen können und von Beginn an hellwach sind, dann bin ich mir sicher, dass wir ein gutes Spiel spielen werden. Ich erwarte ein körperbetontes Spiel, wo es auf die Zweikämpfe im Mittelfeld ankommt und zu schnellen Umschaltmomenten kommen wird.“ Der Tabellen-Elfte kann seine Bestformation aufbieten.

 

Da der sensible Naturrasenplatz im Lüerdisser Waldstadion erwartungsgemäß nicht bespielbar ist, ist mit dem SV Werl-Aspe klugerweise das Heimrecht getauscht worden. VfL-Coach Tim Steffen hat realisiert, dass die Ergebnisse sich einhergehend mit dem Trainerwechsel stabilisiert haben. „Eine gute, junge Mannschaft, die heiß ist“, was die Hürde erhöht. Insbesondere auf den wieselflinken und torgefährlichen Marius Seipt muss die Gäste-Abwehr aufpassen. „Wir müssen uns im Zweikampf klar wehren, vehement sein“, traut Steffen dies seinem Team dies definitiv zu. Die lange Winterpause hat einiges Positives bewirkt. So stehen einige Langzeitausfälle nunmehr wieder zur Verfügung. Tobias Amler, Marcus Klewe und Patrick Günther stellen wieder ihre fußballerischen Dienste zur Verfügung. Da in diesen Tagen die Grippe-Welle auch vor dem VfL Lüerdissen nicht Halt macht, könnten hier aber noch einige Ausfälle dazukommen. Klarheit herrscht, dass Christopher Bailis nach einer Nasenoperation noch aussetzt. Marcel Segebrecht plagt sich mit muskulären Problemen herum. Bennet Fiedler weilt im Urlaub. Da die Rasenmannschaft aus Lüerdissen auf die Kunstrasenerprobten Kicker aus Werl-Aspe trifft, ist ein Heimvorteil nicht abzuschmettern, haben die VfL er immerhin einige Erfahrungswerte auf diesem Untergrund sammeln dürfen. Die Maßgabe ist einleuchtend: „Wir wollen das bestmögliche Ergebnis erzielen, wollen dafür alles geben, um das Spiel positiv für uns zu gestalten.“

 

Referee Cemil Türkoglu wird am Sonntag um 15.00 Uhr die Begegnung auf dem Kunstrasenplatz in Aspe anpfeifen.

 

TuS Sonneborn vs. TuS Leopoldshöhe

Die Partie findet statt, weil der befreundete Nachbarverein RSV Barntrup seinen Kunstrasenplatz zur Verfügung gestellt hat. Gleich vier Testpartien hat TuS Sonneborn-Chefcoach Thomas Elsner vereinbart. Die kurze Serie begann mit einem 1:3 gegen die Sportfreunde Oesterholz/Kohlstädt. Es folgte ein 3:1-Erfolg über die SG Bega/Humfeld, ein 1:2 beim BSV Müssen und jüngst ein 1:6 gegen den SV Eintracht Afferde. Für den Sonneborner-Spieler Marcel Krügel steht mit freier Sicht auf die kommende Aufgabe fest: „Zurzeit zeigt die Kurve beim TuS Leopoldshöhe sehr gut nach oben. Es ist eine spielstarke Truppe, die sich über die letzten Jahre entwickelt hat“, auf dem sechsten Rang überwintert. Daher kalkuliert der Sturmhüne mit einem „schweren Spiel“ für die Seinen, denen er folgendes Erfolgsrezept mit auf den Weg gibt: „Wir müssen gut und kompakt verteidigen, um etwas Zählbares einzufahren.“ Positive Nachrichten sind aus dem Lazarettlager zu vermelden: Die lange Winterpause haben Robin Niemeier und Raphael Reineke dazu genutzt, um wieder in den spieltauglichen Zustand zu gelangen. Für Jens Drifte gilt dies nicht, fehlt dieser weiterhin. Im Urlaub chillt der gute Jannis Drawe. Womit? Mit Recht.

 

Mit einem müden 1:1 endete das Hinspiel zwischen dem favorisierten Team aus Leopoldshöhe und den Sonnebornern. Mit viel Glück im Gepäck erzielten die Löwen kurz vor dem Schlusspfiff das punktbringende Tor per Elfmeter. Für Leo-Coach Christian Martens, der vor der Serie vom SuS Lage kam, war dieser Auftakt nicht betrüblich – vom Ergebnis und von der Leistung. Nun ist die Zuversicht groß: „Ich hoffe, wir können das Spiel vorzeitig für uns entscheiden. Wir spielen auf Kunstrasen. Das ist ein Vorteil für unsere Mannschaft“, glaubt der Trainer, der wohl die technische Klasse seiner Mannschaft im Hinterkopf hat. Die körperliche Präsenz der robusten Sonneborner hat er noch im Hinterkopf, werden die flinken Löwen mit ihrer Spielintelligenz den Hausherren ein Schnippchen schlagen müssen. „Wir wollen unsere fußballerischen Qualitäten und individuelle Klasse zeigen“, so Martens. Der Sieg in Barntrup ist das unveränderbare Ziel, soll nach einer guten Vorbereitung mit zwei Siegen und einer Niederlage auch im Punktspielbetrieb geglänzt werden. In Hörste gab es einen 4:1-Sieg, beim TuS Eintracht Bielefeld ein 2:1, ging das Spiel beim Bezirksligisten TSV Oerlinghausen mit 0:3 verloren. Löblich: Stets war eine zweistellige Anzahl an Spielern beim Training präsent, bis zu 16 Aktive, weshalb die Trainingsarbeit dadurch absolut gewährleistet war. „Wir bekommen eine super Truppe auf den Platz, hoffe, dass wir diesen als Sieger verlassen“, betont Martens gegenüber Lippe-Kick. Spielführer Moritz Reh und Marcel Heisler müssen ersetzt werden. Dennoch, das ist kein Grund, um enttäuscht zu sein, weil: „Wir kriegen eine schlagkräftige Truppe auf den Platz.“

 

Manfred Miske ist um 15.00 Uhr in Barntrup der Spielleiter.

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