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Kreisliga B1 Lemgo

Kreisliga B1 Lemgo – Vorberichte 19. Spieltag 2019/20

Der erste reguläre Spieltag des neuen Jahres geht einher mit Spielausfällen. Wenig überraschend bei den derzeitigen Wetterverhältnissen. Fünf Spiele gehen wohl über die Bühne.

 

Bewegung im Tabellenkeller?

Kreisliga B1 Lemgo (ab). Den Auftakt in den Spieltag machen um 11.00 Uhr der TBV Jahn Alverdissen und die SG Extertal/La/Si, die den Coup gegen Kirchheide nun vergolden will. TSV-Verfolger SG Bega/Humfeld kann bzw. muss die Füße hochlegen, im Kalletal geht an diesem Wochenende gar nichts. In der Region fehl definitiv ein Kunstrasenplatz! Den gibt es in Barntrup, wo die zweite Mannschaft des RSV auf den FC Donop/Voßheide trifft, und auch in Kirchheide, wo beide Mannschaften des TSV ein Heimspiel haben. Die zweite trifft im Kellerduell auf den FC Don/Voß II, die erste des TSV hat den TuS Brake II zu Gast. Ein weiteres Keller- und gleichzeitig Aufsteiger-Duell steigt im Extertal, wo die zweite Mannschaft der SG Extertal/La/Si den RSV Schwelentrup empfängt.

 

 

TBV Jahn Alverdissen vs. SG Extertal-Laßbruch-Silixen

(ab). Zum Auftakt ins neue Jahrzehnt erwartet der TBV Jahn Alverdissen „gleich ein Top-Team unserer Liga.“ Dass es für den TBV „eine sehr schwere Aufgabe wird, das Punktekonto auszubauen, sieht man nicht zuletzt an dem Ergebnis der SG der letzten Woche.“ Hinzukommt, dass Alverdissen „keine gute Vorbereitung auf die restlichen Spiele“ hatte, was an vielen erkrankten und einigen langzeitverletzten Spielern liegt. „Letztendlich spiegelte sich die Vorbereitung auch in den Testspielen wider, welche nicht gut waren“, so Betreuer Tim Rose. Auch ein Training am Hettberg in Alverdissen war nicht möglich. So blieb der Gang ins Fitnessstudio und auf den Kunstrasenplatz in Barntrup, wo das Spiel Sonntag auch stattfinden wird. „Wir erhoffen uns eine ähnlich enge Kiste wie im Hinspiel“, meint Rose weiter, der zum Personal noch nicht viel sagen kann: „Wir müssen gucken, wer am Sonntag fit ist und auflaufen kann.“ Die Erwartungen hält Rose bewusst niedrig: „Die SG ist klarer Favorit, ein Punktgewinn für uns wäre eine Sensation.“

 

Nach dem Sieg gegen Kirchheide hält SG-Coach Christian Ziereis die Erwartungen an seine Truppe hingegen deutlich höher: „Ich erwarte ganz einfach, dass wir die Fehler aus dem letzten Spiel abstellen und unsere Chancen besser nutzen.“ Denn der Coach will, dass sich die Mannschaft „für letzten Sonntag belohnt und weitere drei Punkte holt.“ Für dieses Unterfangen ist die SG Extertal/Laßbruch/Silixen „personell ganz gut besetzt.“

 

Stefan Wattenberg bittet ab 11.00 Uhr zur Frühschicht.

 

RSV Barntrup II vs. FC Donop/Voßheide

(hk). Um 13.00 Uhr ertönt also von Referee Herbert Indenbirken der Anpfiff im Barntruper Waldstadion. Es ist ein tabellarisches Nachbarschaftsduell, wenn der Siebte den Fünften in Empfang nimmt. Hektische Aufregung herrschte im ersten Aufeinandertreffen der beiden Rivalen, behielt der FC Donop/Voßheide nach einem Traumtor von Leon Kemena aus der 86. Minute mit 3:2 die Oberhand. Auch Don/Voss-Coach Sebastian Milde schwärmt immer noch von einem „wunderbaren Fußball-Spiel, was beiden Seiten Spaß gemacht hat.“ RSV Barntrup II-Coach Martin Schäfer möchte nicht außer Acht lassen, dass die Blau-Weißen eine „mega-starke Mannschaft sind, sie sich super entwickeln. Sie präsentieren sich als eine Einheit, als eine Mannschaft, sind sehr schwer zu bespielen“, klatscht Schäfer innerlich Applaus, wenn er die Fähigkeiten vom Gegner aufzählt. Was die Aufgabe für die Schäfer-Herde fatal erscheinen lässt: „Alle Mannschaftsteile sind sehr gut aufgestellt.“ Mit einigen Testspielen haben sich die Roten Teufel für diese Herausforderung gewappnet. Erfolgserlebnisse gab es hier überhaupt nicht, erlitt man ein 1:9 gegen Kachtenhausen/Helpup, ein 3:4 gegen SuS Pivitsheide II, ein 1:3 bei Hiddesen/Heidenoldendorf II und schlussendlich ein 3:7 zum Liga-Auftakt gegen Bega/Humfeld. Auch die Personallage sorgt für eine säuerliche Miene bei Schäfer, müssen wohl bis zu zwei Alt-Herren-Spieler ihre Fußball-Schuhe schnüren. Die Namen der Ausfälle exklusiv bei Lippe-Kick zu offenbaren, das meidet der Blondschopf so sehr wie der Teufel das Weihwasser. Wer den alten Taktik-Tüftler Martin Schäfer kennt, weiß, dass er für Überraschungen gut ist, darf man darauf gespannt sein, welche Alt-Internationalen er tatsächlich aus dem Hut zaubern wird. Wichtiger als die Aufstellung wird allerdings die Einstellung sein, appelliert Schäfer in Richtung seiner Jungs: „Donop/Voßheide muss direkt wissen, wer hier Herr im Ring ist. Wir müssen die alten Tugenden an den Tag legen. Zuerst über den Kampf zum Spiel kommen.“ Schwer im Magen liegen dem ehemaligen Entrup- und Helpup-Coach immer noch die sieben Gegentore aus dem Bega/Humfeld-Spiel, findet er, dass ein halbes Dutzend davon sein Team selbst erzielt hat – durch individuelle Fehler. So schwankend wie ein Wackelpudding agierte seine Hintermannschaft, leistete sich einige Schnitzer, zeigte sich enorm unsicher, als die Spielgemeinschaft Druck aufbaute, gezielt anlief. Vielsagend teilt er über die eigene Trainingswoche mit: „Die war so lala, einigermaßen Dreiviertel, hätte besser sein können. Ich hatte aber auch schon schlechtere Trainingswochen“, möchte er nicht zu sehr jammern. Was für den FC Don/Voss klar sein sollte: Die Hausherren werden eine enge Zweikampfführung präferieren, viel Wert auf eine positive Zweikampfbilanz legen, um so in die Partie zu finden. „All das müssen wir erlernen, erst wieder dahin finden. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir das schaffen“, schenkt Martin Schäfer seiner Elf auch das nötige Vertrauen.

 

Gleich dreimal hat Don/Voss getestet. Mit 0:1 unterlag man bei der TSG Holzhausen/Sylbach, dann gab es ein 3:7 beim TuS Eichholz/Remmighausen und jüngst ein 2:2 gegen den Blomberger SV II. Nun fühlt sich der langjährige A-Ligist bestens gewappnet für den Pflichtspielauftakt. FC-Coach Sebastian Milde verbalisiert im Lippe-Kick-Gespräch: „Wir wollen Sonntag mit einer selbstbewussten Einstellung ins Spiel gehen.“ Die zutreffende Erklärung für diese breite Brust: „Wir wissen, was wir können und müssen halt gucken, ob es am Ende des Tages für Punkte reicht.“ Was vielleicht ein echter Nachteil sein könnte. Milde ist körperlich extrem stark angeschlagen, schleppt er eine fiese Erkältung mit sich herum. Man braucht aber keinen Arzt, um bei ihm eine gesteigerte Begeisterung für den Fußball zu diagnostizieren. „Am Sonntag hält mich nichts auf, bei meiner Mannschaft zu sein“, zeigt dies, dass er mit Haut und Haaren für diesen Job lebt. Lippe-Kick wünscht ihm an dieser Stelle eine schnelle Genesung. Auf keinen Fall sind Björn Freitag, Jan-Luca Milinski, Dimitris Papaioannou und René Nolting mit von der Partie.

 

 

TSV Kirchheide II vs. FC Donop-Voßheide II

(ab). Der TSV Kirchheide II geht personell derzeit „ziemlich am Stock“, was auch „mit diesem merkwürdigen Virus“ zusammenhängt. Auch Coach Julian Meise war aus beruflichen Gründen unter der Woche nicht beim Training und wird „in Absprache mit unserem Kapitän mal schauen, wie sich der Kader herauskristallisieren wird.“ Genug Leute wird Meise am Sonntag haben, „daran soll es nicht mehr scheitern in dieser Saison.“ Die Vorbereitung auf die Rückrunde lief insgesamt gut, von den Testspielergebnisse einmal abgesehen. Aber Meise konnte „einige neue Erkenntnisse“ gewinnen. Am Sonntag will er mit seiner Mannschaft mit einer „vernünftigen Einstellung ein vernünftiges Spiel abliefern.“ Der Coach ist „guten Mutes, drei Punkte einheimsen“ zu können. „Das wäre fast schon die halbe Miete“ für den Klassenerhalt.

 

„Beim Blick auf die Tabelle könnte man die Partie als ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel einstufen“, meint Michael Wenke. Solche Rechenspielchen führen aber zu nichts: „Wir wissen ja, dass es maximal drei Punkte pro Spiel gibt.“ Die würde man, nachdem die „Jungs letzte Woche schon erfolgreich in die Rückrunde gestartet sind“, auch am Sonntag gerne holen und „das gewonnene Selbstvertrauen als Gast auch in Kirchheide auf den Platz bringen.“ Und Wenke ist sich sicher: „Unser Team – die endgültige Aufstellung erfolgt nach dem Abschlusstraining am Freitag – wird alles daransetzen, um auch im ersten Auswärtsspiel erfolgreich die kurze Heimreise anzutreten.“

 

Melih-Ahmet Güler hat ab 13.00 Uhr die Spielleitung.

 

 

TSV Kirchheide vs. TuS Brake II

(ab). Die erste Saisonniederlage vom vergangenen Sonntag wirkt immer noch nach beim TSV Kirchheide. Coach Andre Plaß hat eine kurze, knackige Ansage an seine Jungs vor dem Heimspiel gegen den TuS Brake II: „Um die volle Punktzahl zu erreichen, müssen wir ganz anders auftreten als letzten Sonntag.“ So weit, so gut. Doch dafür muss Plaß vermutlich die Startelf umbauen. Hinter Begemann, Starke und Hermsmeier steht ein Fragezeichen, Schiller fällt mit Sicherheit aus. Dafür kommen Berger, König und Lukas Hillebrand wieder in den Kader.

 

Für den TuS Brake II steht das erste Pflichtspiel des Jahres an und die Kicker freuen sich, „dass es nach der langen Pause wieder los geht“, so Timo Lesmann. Allerdings: „Mit Kirchheide haben wir es direkt mit einem der stärksten Gegner der Liga zu tun und wir gehen sicher als Außenseiter in die Partie.“ Kampflos wird man sich dem TSV nicht entgegenstellen, im Gegenteil: „Wir werden den Kampf annehmen und dann mitnehmen, was zu holen ist.“ Zwar hatte der TuS in diesem Jahr kein einziges Testspiel, konnte aber „durch den neuen Kunstrasenplatz schon einige Stunden am Ball verbringen.“

 

Anstoß im Stadion am Westhang ist um 15.00 Uhr. Meik Gronemeier leitet die Partie.

 

 

SG Extertal/Laßbruch/Silixen II vs. RSV Schwelentrup

(ab). Das absolute Kellerduell des Spieltags steigt im Extertal, wo Schlusslicht SG Extertal/La/Si II den vorletzten RSV Schwelentrup empfängt. Vielleicht ein gutes Omen für die SG: Den bislang einzigen Saisonsieg holte man beim 3:1 im Hinspiel in Schwelentrup. Die Mannschaftsaufstellung für das Spiel wird allerdings erst am Samstag oder Sonntag erfolgen, „weil einige Spieler krank sind und ich erst kurzfristig sagen kann, ob sie fit sind“, so Coach Ralf Otto. „Ansonsten wollen wir uns endlich belohnen für unsere ansonsten guten Spiele.“

 

RSV-Coach Norman Dinkelbach stellt sich auf einen harten Kampf ein: „Unser Gegner wird uns nichts schenken. Ich unterschätze den Gegner nicht.“ Das wäre nach der Hinspiel-Pleite auch nicht angebracht. Dinkelbach hofft, dass seine Mannschaft „gut ins Spiel kommt“ und man es dem Gegner „schwermachen“ kann. Sein Wunsch wäre es, wenn seine Jungs „Punkte mit nach Schwelentrup nehmen.“ Allerdings gab es unter der Woche eine Hiobsbotschaft. Eugen Löwen, im Sommer noch Torschütze für das Team Lemgo beim erstmaligen Gewinn des Best of Lippe-Kick, muss seine Karriere nach seiner schweren Schulterverletzung beenden. „Für uns ist das sehr bitter“, so der Coach. Lippe-Kick wünscht Eugen Löwen für die Zukunft alles erdenklich Gute. Norman Dinkelbach will nach dem Spieltag „nicht das Schlusslicht der Liga sein“, dazu braucht es mindestens einen Zähler. „Ich werde meine Mannschaft gestärkt zum Spiel schicken, um uns auch zu belohnen.“

 

Spielleiter ab 15.00 Uhr: Hüseyin Öztürk.

 

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