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Eishockey

Eishockey – Aus im Halbfinale

Schade, schade, die Ice Dragons scheitern im Semifinale. Wie es dazu kam, das weiß Lippe-Kick.

 

Herford unterliegt 4:8 in Neuwied

 

Für den Herforder Eishockey Verein ist die Regionalligasaison 2019/2020 beendet. Auch im dritten PlayOff-Halbfinalspiel war das Team von Chefcoach Jeff Job beim EHC Neuwied chancenlos und verlor mit 4:8 (1:3/1:3/2:2), was gleichzeitig das Aus für den amtierenden Meister bedeutete.

 

Der HEV hatte sich viel für das Spiel im Icehouse Neuwied vorgenommen, wollte man doch unbedingt versuchen, das Ruder nach zwei Niederlagen am vergangenen Wochenende noch einmal herum zu reißen, um ein weiteres Duell in heimischer Halle zu erzwingen. Doch vor über 1.200 Besuchern war der Gastgeber von Beginn an hellwach und ging durch einen Doppelschlag durch Jeffrey Smith (7.) und Stephan Fröhlich (8.) früh mit 2:0 in Führung. Als in der 15. Minute Maximilian Wasser in Überzahl auf 3:0 erhöhte, musste Jeff Job reagieren und dem Team von außen ein Signal geben. Er wechselte Torhüter Kieren Vogel, der jedoch bei den Gegentreffern machtlos war, aus und brachte den jungen Förderlizenzgoali Jendrik Allendorf ins Spiel, um neue Akzente zu setzen. Als Killian Hutt wenige Sekunden vor der ersten Pausensirene in einer Powerplay-Situation auf 1:3 verkürzte, keimte noch einmal Hoffnung bei den Ice Dragons auf.

 

Doch auch im zweiten Spielabschnitt ließ der EHC Neuwied nicht nach und präsentierte sich erneut in einer sehr starken Form. Kevin Wilson erhöhte in der 25. Minute auf 4:1 und spätestens mit dem 5:1 durch Stephan Fröhlich (28.), der ein weiteres Überzahlspiel nutzte, war die Entscheidung gefallen. Guillaume Naud verkürzte in der 35. Minute auf 2:5, doch Kevin Wilson stellte drei Minuten später den alten Abstand wieder her.

 

Als Shahab Aminikia im Schlussdrittel auf 7:2 erhöhte (45.), drohte der HEV im Icehouse Neuwied unterzugehen. Doch die Ice Dragons zeigten Moral und versuchten noch einmal alles, um sich irgendwie in das Spiel zurück zu kämpfen. Killian Hutt traf in der 50. Minute zum 3:7 und als Maximilian Droick drei Minuten später noch einmal auf 4:7 verkürzte, warf Herford noch einmal alles nach vorne. Rund sechs Minuten vor Schluss hatte Herford nochmals die Gelegenheit, in doppelter Überzahl zu verkürzen. Jeff Job nahm Jendrik Allendorf ein erstes Mal zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch die Chance auf den fünften Treffer der Ostwestfalen blieb ungenutzt. 180 Sekunden vor dem Ende verließ Allendorf ein zweites Mal das Herforder Tor, um einen zusätzlichen Feldspieler auf dem Eis zu haben. Doch in einer Kontersituation gelang Kevin Wilson das abschließende 8:4 mit einem Schuss ins verwaiste Herforder Tor und stellte damit den Endstand her.

 

Nach zwei aufeinanderfolgenden Titeln musste sich der Herforder Eishockey Verein im Halbfinale geschlagen geben und anerkennen, dass es in dieser Saison stärkere Teams gab. Mit Beginn der PrePlayOffs präsentierte sich der EHC Neuwied in bestechender Form, ließ dem HEV im Halbfinale insgesamt keine Chance und steht verdient im Finale um die Regionalligameisterschaft. Der Gegner des EHC steht indes noch nicht fest, wobei die EG Diez-Limburg nach einem 4:2 über die Hammer Eisbären die Serie im zweiten Halbfinale mit 2:1 anführt.

 

Tore:

1:0 06:06 SmithJ/AulieS/WilsonK PP1

2:0 07:10 FröhlichS/WasserM/AminikiaS

3:0 14:10 WasserM/AulieS/FröhlichS PP1

3:1 19:51 HuttK PP1

4:1 24:42 WilsonK/PeringD

5:1 27:36 FröhlichS/WasserM PP1

5:2 34:23 NaudG/HuttK PP1

6:2 37:16 WilsonK/SmithJ/AulieS

7:2 44:06 AminikiaS

7:3 49:21 HuttK/NaudG

7:4 52:31 DroickM/HuttK

8:4 57:33 WilsonK/SmithJ/AulieS EN

 

Strafen:

Neuwied 26 Minuten + 10 Minuten PeringD

Herford 18 Minuten + 10 Minuten UngerJ

 

Zuschauer:

1204

 

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