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Kreisliga C1 Detmold

FC Cavo Lage – Viele Fragen, einige Antworten

Erst zwei Partien bestritt der Klassenbeste seit der Winterpause, doch die Fragen sind zahlreich rund um die Cavonisten. Presse-Sprecher Djar Guro gibt dazu bei Lippe-Kick Auskunft.

„Das Glück war auf unserer Seite“

 

Kreisliga C1 Detmold (hk). Es läuft noch nicht richtig rund beim besten Team aus der Kreisliga C1 Detmold. Man musste sich reichlich strecken, um die Zweitvertretungen vom SC Türkgücü Detmold und von der SG Kachtenhausen/Helpup jeweils mit einem 2:1 in die Knie zu zwingen. Die Gründe für diesen Stotterstart sind vielschichtig. Einige Neuzugänge haben sich noch nicht ausreichend akklimatisiert, fehlen zudem echte Leistungsträger beim FC Cavo Lage.

 

Dieser Bericht wird präsentiert von:

 

Von Henning Klefisch

 

 

Djar Guro

In der Findungsphase stecken die Zuckerstädter weiterhin. Weder die neuen Fänger Sebastian Grosch (zuletzt SuS Lage) und Waldemar Schaad (RSV Hörste), noch Ilhan Düz und Adni Yüsün (Hakedahler SV) haben ihre vollständige Leistungsfähigkeit auf den Platz gebracht. Der Königstransfer Yasin Karaman, den es vom A-Ligisten SC Türkgücü Detmold an den Werreanger gezogen hat, darf erst zur neuen Saison für den FC Cavo gegen den Ball treten. Hinzu kommt: „Unsere Säulen Endrit Merovici, Alexander Yaps, Besam Guro und Silo Yalcin müssen alle aus Sperren oder anderen Gründen wieder zum Team finden.“ Coach Silo Yalcin darf für drei Spiele nicht am Rand stehen, muss nach der Corona-Pause noch ein Match aussetzen. Guro (Bild rechts) hat drei Monate wegen einer Sperre pausiert. Was ist mit den Unterschiedsspielern Merovici und Yaps passiert? „Über Alexander Yaps und Endrit Merovici darf ich leider keine Auskunft geben, aber sie werden in nächster Zeit, sollte es wieder losgehen, dabei sein“, erklärt Guro, ohne zu wissen, wann die schönste Nebensache der Welt tatsächlich wieder praktiziert werden darf.

 

„Ich finde das alles wirklich sehr übertrieben“

 

Vielleicht ist diese Gemengelage dafür verantwortlich, dass man nur mit viel Ach und Krach die volle Punktzahl auf die ohnehin schon satt gefüllte Habenseite packte. Nicht die Spielkunst, vielmehr die körperlichen Tugenden mussten in die Waagschale geworfen werden. Guro eröffnet unverhüllt im Lippe-Kick-Gespräch: „Man muss schon sagen, dass das Glück auf unserer Seite war.“ Ein weiterer Punkt, der das Schwierigkeitslevel gegen diese Auftaktgegner erhöht hat: „Das waren im Vergleich zu den Hinspielen auch wirklich zwei ganz andere Teams, wie ich finde. Wir gehen aber mit breiter Brust die nächsten Aufgaben an.“ Ob und wenn ja, wann es wirklich weitergeht, ist völlig unklar. Möglich, dass wir erst am Anfang einer Pandemie stecken, rechnet doch auch Guro damit, dass am 19. April 2020 das Ende noch längst nicht erreicht ist. Das Sprachrohr meint: „Viele offene Fragen stehen nun im Raum. Ich selbst finde das alles wirklich sehr übertrieben. Fehlen nur noch Ausgangssperren, zwischen jeder Stadt Barrikaden und Soldaten.“

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