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Frauenfussball

FC Don/Voß-Frauen – Spielerinnen leisten Corona-Hilfe

Die Zeit ist aktuell äußerst beschwerlich. Auf die Fußballerinnen vom FC Donop/Voßheide haben viele Bedürftige wohl gewartet. Lippe-Kick erzählt euch die Geschichte dazu.

„Sind selbst gespannt, wie das Angebot nachgefragt wird!“

Frauenfußball (hk). Es ist doch überragend, wie der lippische Fußball zusammenhält. Das Corona-Virus bestimmt in diesen Tagen unseren Alltag, unsere Freizeit, kurzum: unser Leben. Insbesondere die Risiko-Gruppe, ältere Mitmenschen ab 60 Jahren, Vorerkrankte und Raucher, müssen geschützt werden, bevorzugen in diesen schweren Tagen daher die häusliche Obhut. Die Damen vom FC Donop/Voßheide haben eine geniale und nachahmenswerte Aktion ins Leben gerufen. Sie bieten ihre ehrenamtliche Arbeit an, übernehmen Einkäufe oder andere Tätigkeiten, die nur außerhalb vom Haus erledigt werden können. Einige Don/Voß-Mädels können kontaktiert werden, koordinieren die anfallenden Aufgaben dann innerhalb vom Team. Lippe-Kick erklärt euch, wie dieser Plan mit Leben gefüllt wird.

 

Dieser Bericht wird präsentiert von:

Von Henning Klefisch

 

Auf die Idee gekommen ist die Frauenabteilung durch ein Förderverein-Mitglied, das registrierte, wie solch eine Aktion von einer Feuerwehrgruppe aus dem Mindener Raum schon vollzogen wurde. FC-Frauen-Pressewart Heino Grollich erklärt dazu via Lippe-Kick: „Das Mitglied hatte bei zwei unserer Spielerinnen angefragt, ob das nicht auch für unseren Verein eine tolle Sache wäre.“ Schließlich ruht der Ball doch überall und insbesondere ältere Mitbürger sind auf externe Hilfe angewiesen, sollten sie doch möglichst das eigene Haus nicht verlassen.
Was passierte in der Folgezeit? „Das Thema ist dann zwischen den Spielerinnen in den Whats-App-Gruppen diskutiert worden und innerhalb von nur zwei Tagen hatten sich schon über 20 unserer Spielerinnen unserer Frauenmannschaften bereit erklärt, an der Sache mitzuwirken.“

 

Einkaufen, zur Post oder zur Apotheke

 

Wie oben bereits angerissen, werden gleich drei Kontakt-Telefon-Nummern für die Regionen Lemgo, Detmold und Blomberg offeriert. Neben Einkaufshilfen gibt es auch Besorgungen, wie etwa die Post wegbringen oder auch Medikamente beschaffen. Grollich betont: „Selbstverständlich ist unser Angebot ehrenamtlich, unser Förderverein hat Unterstützung angeboten für anfallende Benzinkosten.“ Einige offene Fragen existieren definitiv, räumt Heino Grollich doch unverhüllt ein: „Dies ist alles noch recht frisch und wir sind selber gespannt, in welchem Umfang unser Angebot auch nachgefragt wird.“

 

Leisten eure Teams ähnliche Hilfsdienste? Dann teilt es uns mit. Wir berichten gerne darüber.

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