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Kreisliga B1 Lemgo

Kalldorfer-Sportplatz-Thematik – Bürgermeister Mario Hecker im Interview

Die SG Kalldorf kann seit einem Dreivierteljahr nicht mehr auf dem heimischen Rasenplatz spielen. Wir haben uns mit Kalletals Bürgermeister Mario Hecker auch darüber unterhalten.

„Habe nie die sportliche Solidarität der Vereine infrage gestellt“

 

Kreisliga B1 Lemgo ( hk). Viele Fußball-Anhänger aus ganz Lippe fragen sich: Was ist nur mit dem Sportplatz in Kalldorf los? Der Verein aus der „Perle des Kalletals“ hat zuletzt fast schon ein Vagabundenleben führen müssen. Er musste nach Talle und Westorf umziehen, um dort seine Heimspiele auszutragen. Er wird in der Rückserie, wenn diese überhaupt stattfindet, auf der Heidelbecker Alm gastieren. Mario Hecker, einst selbst ein talentierter Kicker und amtierender Bürgermeister des Kalletals, äußert sich im Lippe-Kick-Gespräch mit Reporter Henning Klefisch zur fußballerischen Situation in seiner Region.

 

Dieser Bericht wird präsentiert von:

Lippe-Kick: Die Sportplatz-Thematik in Kalldorf besitzt eine große Bedeutung. Mit viel Hoffnungen haben die Schwarz-Gelben ihren Sportplatz schön herrichten wollen. Offenbar war die Muttererde nicht wie gewünscht. Was ist nach Ihrer Ansicht schiefgelaufen?

 

Mario Hecker: „Dazu kann ich mir kein abschließendes Urteil erlauben, da die Gemeinde Kalletal als Verpächter der Sportstätte über diese Maßnahme nicht informiert wurde.“

 

Lippe-Kick: Wie ist der Stand der Dinge, wie sieht ein möglicher Lösungsweg aus, um die Spielfläche wieder bespielbar zu machen?

Hecker: „Wir, der Vorstand der SG Kalldorf und die Gemeinde Kalletal, sind aktuell in gemeinsamen Gesprächen mit der Versicherung.”

 

Lippe-Kick: Bemerkenswert ist gewiss die Hilfsbereitschaft untereinander. Wie stolz sind Sie, dass andere Kalletaler-Vereine die Kalldorfer platztechnisch bei sich aufgenommen haben?

Hecker: „Da die meisten Sportplätze im Gemeindegebiet den Vereinen durch die Gemeinde Kalletal zur Verfügung gestellt werden, habe ich nie die sportliche Solidarität der Vereine infrage gestellt, zumal die Anzahl der Sportstätten im Verhältnis zum Bedarf großzügig bemessen ist.“

 

Lippe-Kick: Wie sehr schmerzt es, dass in einer Zeit, in der vor allem im Kalletal die Fußball-Vereine schwinden, auch durch diese Sportplatz-Thematik mit der SGK-Reserve eine Mannschaft weniger vorhanden ist, zudem die erste Mannschaft nur als Neuner-Mannschaft weiter spielt – falls überhaupt gespielt werden kann?

Hecker: „Der kontinuierliche Verlust an Mannschaften ist nicht nur im Kalletal zu beobachten, sondern ein gesamt-sportliches Problem, dass auch ursächlich in der demografischen Entwicklung zu suchen ist.“

 

Lippe-Kick: Wie kann die Situation im Kalletal geändert werden, bevor die Anzahl der Mannschaften weiter schwindet?

Hecker: „Durch kollektive, sportliche Anstrengungen aller Kalletaler Vereine im Einklang mit dem Gemeindesportverband.“

 

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